Brillenprojekt in Ching’ombe, Sambia

William Giodani und Alexander Hahn – vom Natuleya-Team – führen von 24. September bis 13/17. Oktober 2015 ein Brillenprojekt in Ching’ombe, Sambia durch. Bei diesem Projekt werden bedürftige Menschen optometrisch untersucht und es werden die in Österreich und Italien gesammelten Brillen ausgegeben.

Hierfür werden noch benötigt

  • 2 Optometristen und/oder Augenoptiker, die pioniermäßig an diesem Projekt teilnehmen möchten, um eine fachgerechte Messung der Sehschärfe festzustellen und passende Brillen zuzuteilen und
  • Kindersonnenbrillen – aufgrund der hohen Anzahl von Kindern

Die Projektdauer in Ching’ombe ist auf 2 Wochen ausgelegt. „Insgesamt ist ein dreiwöchiger Aufenthalt in Sambia vorgesehen da wir in den letzten Tagen den Mitreisenden etwas das Land zeigen wollen. Sollte dies zeitlich für jemand nicht möglich sein, organisieren wir gerne den Rückflug nach 2 Wochen. Abgerundet wird die Reise durch einige Ausflüge. Der Transport in Sambia, Kost und Logis wird von uns organisiert“, so Alexander Hahn.

Festzuhalten sei an dieser Stelle auch der Umstand, dass die Optiker/Mitreisenden die Flugreise nach Sambia selbst bezahlen und ihre Expertise kostenlos zur Verfügung stellen. Inklusive Visum, Reiseversicherung und sonstigen Kleinigkeiten schätzt Alexander Hahn die Kosten für jeden Projektteilnehmer auf circa 1.300 bis 1.500 Euro.

Die Kosten für Transporte/Übernachtung im Projektgebiet sowie Verpflegung wird vom Natuleya-Team übernommen.

Was bedeutet Natuleya?

Natuleya! ist ein Wort aus der Icibemba bzw. Icilala Sprache und bedeutet soviel wie „gehen wir!“ bzw. „lasst es uns anpacken!“. Natuleya! versteht sich als einen sozial engagierten Einsatz, der die Lebensbedingungen der Menschen in Chingombe, einer abgelegenen und weniger privilegierten Region in Zambia zu verbessern versucht.

Chingombe im  Luano Tal (14°25’14.4″S 29°58’30.9″E) in Sambia ist eine der entlegensten Regionen des Landes. Die überaus schlechte, beschwerliche und mit hohem Zeitaufwand verbundene Erreichbarkeit des Gebietes führt zu erheblichen Mängeln in der Grundversorgung der Region, unter anderem im Bereich der wirtschaftlichen Vernetzung, des Zugangs zu höheren Bildungseinrichtungen sowie auch in der Gesundheitsversorgung. Weniger als 1% der Bevölkerung aus Ching’ombe und Umgebung haben jemals eine optometrische Vermessung in Anspruch nehmen können. Die meisten Menschen sind sich der Problematik einer sich langsam entwickelnden Fehlsichtigkeit und Korrekturmöglichkeit durch eine Sehhilfe nicht bewusst, jedoch ist aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung und durch die große Anzahl von Kindern (etwa 65%) der Bedarf einer optometrischen Betreuung auf jeden Fall gegeben, denn je früher Sehstörungen diagnostiziert werden, desto besser können die richtigen Behandlungsschritte erfolgen.

Weitere Infos sind auf www.natuleya.org/ zu finden oder per Telefon (William Giodani +43/699/19584497 und Alexander Hahn +43/699/11124036) erhältlich.

„Wir sagen bereits jetzt schon Danke für Ihre/Eure Hilfe und freuen uns über zahlreiche Rückmeldungen“, so Alexander Hahn vom Natuleya Team.

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