Anlässlich eines besonderen Partner-Events am 11. September 2012 in Berlin hat Hoya „InnoVision“ vorgestellt. Diese gänzlich neue Philosophie integriert Hoya’s Vision der Innovation auf der einen Seite und Hoya’s Innovationen im Zusammenhang mit der Vision auf der anderen Seite. InnoVision ist die Philosophie und die Ausgangsbasis, von der aus Hoya seine Technologien, Designs und Dienstleistungen heute und in der Zukunft entwickelt.
"Wir freuen uns sehr über die Einführung unserer Unternehmensperspektive auf Innovation und Vision", erklärt Marijn de Winter, Marketing Manager HOYA Vision Care Europe. "Die Schaffung von Mehrwert über die Entwicklung fortgeschrittener Glasdesigns, die Unterstützung von Augenoptikern im Tagesgeschäft mittels intelligenter Service-Konzepte sowie die Schulung und Weiterbildung von Augenoptikern, Optometristen und Augenärzten ist ohne ein solides und verlässliches Fundament nur schwer realisierbar. InnoVision ist die Bezeichnung für Hoya’s visionäre Innovationsplattform, mit der heutige und künftige Innovationen gewährleistet werden."
Die vier Säulen von InnoVision
Die Philosophie von InnoVision besteht aus vier Säulen, die in einem engen Zusammenhang stehen: Jede Säule repräsentiert einen bedeutenden Aspekt innerhalb des gesamten Innovationsprozesses von Hoya.

1. Visuelle Wahrnehmung ist die erste Säule des InnoVision Konzepts. Hier versteht es Hoya als eine Herausforderung, die individuelle Empfindlichkeit des Gehirns gegenüber Unschärfen zu erforschen. Obgleich vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen, beeinflussen Unschärfen die Art und Weise, wie wir Dinge sehen und erfahren. Bei dieser Säule ist die Reduzierung möglicher Beanstandungen im Zusammenhang mit Unschärfen das Hauptziel.
2. Ungenauigkeiten bei der Brillenglas-Bestimmung sowie bei der Ermittlung von Zentrierparametern können zu unzureichender Korrektur und zur anschließenden Unverträglichkeit der Gläser führen. Mit Visueller Erfahrung, der zweiten Säule von InnoVision, strebt Hoya eine Optimierung der Rezeptwerte für eine möglichst präzise Korrektur an.
3. Auch die dritte Säule, Design-Verifizierung, umfasst ein ganz besonderes Ziel: Sind wir sicher, dass das optische Endergebnis auf die visuellen Bedürfnisse des Brillenträgers abgestimmt ist? Auf diesem Gebiet hat Hoya patentierte Verifizierungsmethoden entwickelt, mit denen die visuellen Leistungen des Glases sogar schon vor dessen Fertigung simuliert werden können.
4. Indem das Verhalten, die Bedürfnisse und Anforderungen von Brillenträgern aufgenommen werden, kann Hoya seine Produkte optimal an ihre Träger anpassen. Selbstverständlich haben schlecht aufeinander abgestimmte Produkte Kundenunzufriedenheit zur Folge. Aus diesem Grund möchte Hoya sichergehen, dass das Endprodukt auf die Bedürfnisse und Ansprüche des Kunden abgestimmt ist. Menschliche Verhaltensweisen, die vierte und letzte Säule innerhalb InnoVision, ist hierfür voll verantwortlich.
Fabelhafte Vortragsreihe am Symposium
Nach einer herzlichen Begrüßung zur InnoVision 2012 durch Hans Warntjes erklärte Marijn Winter die bereits weiter oben ausgeführten Gedanken und Ziele der InnoVision. Im Anschluss daran referierte Dr. Claudine Habak zum Thema "Understanding sensitivity to and acceptance of blur" und gab dem Auditorium eine Einstimmung auf das Thema Randverzerrungen bei Gleitsichtgläsern und deren mögliche sensorische Kompensation. Nach einer ersten kurzen Kaffeepause folgten sechs weitere Vorträge.
Georg Stollenwerk: "The shortcomings and correction oft he visual system"
In seinem Vortrag über die Optimierung von Brillenverordnungen gab IVBS (Internationale Vereinigung für Binokulares Sehen) Präsident Stollenwerk einen Überblick über die Notwendigkeit sowohl monokulare als auch binokulare Sehfehler perfekt zu korrigieren – insbesondere bei Gleitsichtbrillen. Anschaulich zeigte der Vortragende eine Animation mit einem astigmatischen Achsenfehler von "nur" 10° bei einem Zylinderwert von 1,50 Dioptrien. "Bei dieser Achsabweichung muss mit spürbar starken Einbußen im Mitteldistanz- und Nahbereich eines Gleitsichtglases gerechnet werden", so Stollenwerk.

Georg Stollenwerk:
"The shortcomings and correction oft he visual system"
Im Anschluss daran sensibilisierte Stollenwerk das Auditorium betreffend der Notwendigkeit Heterophorien bei der Verschreibung von Gleitsichtbrillen stärker zu berücksichtigen. "Akkommodation und Vergenz sind miteinander verbunden. Wird nur die monokulare Komponente eines Bildlagefehlers auf der Netzhaut berücksichtigt, so kann dies zu asthenopischen Beschwerden führen."
80 Prozent aller Heterophorien liegen im Bereich von maximal 4cm/m
Liegt eine Heterophorie vor, so wird diese nur zum Teil von der äußeren Augenmuskulatur motorisch kompensiert – gerade so viel, dass die motorische Kompensation die Bilder innerhalb des Bereiches korrespondierender Panumbereiche der beiden Augen bringt. Übrig bleibt eine Fehlstellung unbekannten Grades, welche im Regelfall sensorisch kompensiert wird. Stollenwerk beschrieb dies als eine "Disparität innerhalb des Panum-Bereiches". So entsteht aufgrund der inkompletten, motorischen Kompensation eine unerwünschte FD-Position in der Arbeitsstellung der Augen. Stollenwerk schätzte die Häufigkeit dieser Nichtkompensation auf zwei Drittel aller Heterophoriefälle ein. Fehlt nun aber ein Teil der motorischen Kompensation, so kann das Augenpaar nicht mehr durch das Zentrum der Gleitsichtkanäle blicken und somit Einbußen oder eine Unverträglichkeit der Gleitsichtbrille verursachen.
40 Prozent aller refraktiven Fehler führen zu asthenopischen Beschwerden
Die Folgen refraktiver Fehler reichen von Kopfschmerz, anstrengendes Sehen, Visusschwankungen, Fixationsproblemen, Druck um den Augen, verschwommenes Sehen, Doppelbilder, Lichtempfindlichkeit, schlechte Raumwahrnehmungen, Konzentrationsschwächen, Müdigkeit, Fokussierungsprobleme und anderen Problemen bei herausfordernden, visuellen Tätigkeiten.
Wird eine Heterophorie nicht in der Verordnung einer Gleitsichtbrille berücksichtigt, so nimmt das Augenpaar hinter den Brillengläsern wie bereits erwähnt eine kompensatorische Stellung ein, in der das beste Einfachsehen gewährleistet ist. Die Folgen beim Blick durch die falschen Stellen im Übergangsbereich von Gleitsichtgläsern können dann fatal sein.
Zum Ende seines Vortrages ermutigte Stollenwerk das Auditorium zur verstärkten binokularen Korrektion. "Optimieren Sie den visuellen Input durch die Korrektion aller Bildlagenfehler – sowohl monokulare als auch binokulare – um den maximalen Output von Gleitsichtgläsern zu gewährleisten.
Jules van Els, BSc und Marleen Veldt: "The significance of prism correction and prescription optimisation"
Optometrist und Binokularexperte Jules van Els schätzte in seinem Vortrag, dass bei 40 Prozent aller Fälle "normalem Sehens" in Wahrheit eine geringe Heterophorie vorläge. Mit dem Leitsatz "Der Schlüssel einer erfolgreichen optometrischen Korrektion liegt oft in der Komplettierung einer vollen Korrektion" unterstrich Jules van Els seine Empfehlung zu binokularen Verordnungen. Jules wies wie sein Vorredner auf die Notwendigkeit einer binokularen Korrektion bei der Verordnung von Gleitsichtbrillen hin.

Jules van Els, BSc und Marleen Veldt:
"The significance of prism correction and prescription optimisation"
In diesem Zusammenhang berichtete van Els unter anderem über eine bekannte Studie von Kurt Günthert (Heterophorien im Spiegel der Statistik, Der Augenoptiker 12 (1980) 8-15). Die Majorität aller Heterophorien weist dieser Studie zu Folge eine vertikale Komponente auf. Vertikale Komponenten einer Heterophorie können jedoch gar nicht motorisch kompensiert werden und sollten demnach immer korrigiert werden. Marleen Veldt stellte im Anschluss ein neues Screeningmodell zur Evaluierung der durch mögliche Heterophorien bedingten asthenopischen Beschwerden vor.
Ruud van ‚t Pad Bosch: "Binocular design simulation and verification"
Einleitend zu seinem Vortrag zeigte Optometrist und Kontaktlinsenspezialist van ‚t Pad Bosch eine Analogie zu modernen Gleitsichtglasdesigns anhand von Gebäudearchitekturen. Mittels sogenannter blobitecture Technik können neuerdings formlose Gebäude dreidimensional entworfen und anschließend berechnet werden. Es ist eine Art Freiform-Architektur, die komplexe, fließende, oft gerundete und biomorphe Formen aufweist. Sie beruht auf Freiformkurven und ist erst durch moderne Entwurfssoftware – unter Zuhilfenahme komplizierter Computeralgorithmen – für Architekten möglich geworden.

Ruud van ‚t Pad Bosch:
"Binocular design simulation and verification"
Diese Technologie macht sich aktuell die Brillenglasindustrie zu nutze um neue Gleitsichtglasdesigns zu entwerfen und anschließend sogar das Bewegungssehen mit diesem neu entworfenen, virtuellen Paar Brillengläser zu simulieren. So können neue Brillenglastechnologien noch vor Anfertigung auf Funktionalität hin verifiziert werden.
Virtuelle Simulation neuer Glastechnologien
In der Neukonzeption von Brillengläsern hat sich HOYA ein Maximum an Sehschärfe und Minimum an Streukreisen mit Hilfe eines neu definierten asphärischen Glasdesigns unter einem natürlichen Sehen gesetzt. Vor allem Brillengläsern mit Astigmatismen verfügen über ein hohes Potential für Verbesserungen des Glasdesigns in den kommenden Jahren.
Geoff Burch: "Customers – Who needs them?"
Mit einem effektvollen Auftritt auf einem Harley Davidson Motorrad eröffnete Motorradfreak und alternativer Business-Guru Geoff Burch seinen Motivationsvortrag nach der Mittagspause. Mit humorvollen Metaphern spielte er den unnötigen Interessenskonflikt zwischen Klientenbetreuung und den kommerziellen Interessen von Augenoptikern und Optometristen vor.

Geoff Burch:
"Customers – Who needs them?"
"Auch ein kleiner Schweinezüchter trennt sich irgendwann von seinem Schwein, wenn es geschlachtet wird. Trotzdem geht es Miss Piggy beim kleinen Bauern sicher besser als den Artgenossen in der Massentierhaltung. So muss auch ein extrem seriöser Optometrist nicht Brillen verschenken. Es geht darum, was und wie der Klient Leistungen vom Optometrist bezieht."
Wenn wir Versprechungen machen, so erzeugen wir Erwartungshaltungen
Ob diese Erwartungshaltungen nach dem Kauf eines Produktes wirklich befriedigt wurden, kann in Marktbefragungen evaluiert werden. Mit stimmlichem und körpersprachlichem Einsatz demonstrierte Burch wie bei Marktforschungen 94,5 Prozent der Befragten mit einem Produkt "extrem zufrieden" sein können. Etwas ernster wies Burch darauf hin, dass es relativ einfach ist aus einem neutralen, indifferenten Konsumenten einen durchwegs zufriedenen Kunden zu machen. Es sei eben nicht ausreichend gute Brillen zu einem fairen Preis zu verkaufen. Selbst dann nicht, wenn der Konsument mit dem Produktfunktionen zufrieden ist. "Würde ein anderes Geschäft einen Kilometer näher und einen Euro billiger aufsperren – wo würde dann dieser Konsument kaufen?" Es ist unumgänglich, die Produktvorteile perfekt zu kommunizieren. Dabei muss der Unternehmensleiter als Transformator der Idee fungieren. Unter seiner Leitung können Mitarbeiter "entweder Einwohner oder Inhaftierte" eines Unternehmens sein und dementsprechend Produkte "verkaufen" oder nur "abgeben".
Mit weiteren humorvollen Vergleichen zeigte Burch, dass beim Verkauf von Produkten Emotionen die wesentliche Rolle spielen. Es macht einen Unterschied ob ein Zahnarzt während der Behandlung seines "wehrlosen" Patienten die Preise der Füllungen der Assistentin diktiert oder stattdessen den "Kunden" nach einer ausführlichen Untersuchung hinsichtlich der weiteren Möglichkeiten berät. Sinngemäß: "Wir können Ihnen Amalganfüllungen machen, welche tadellos funktionieren werden und mit denen Sie wieder schmerzfrei essen können. Wenn Sie aber wollen, machen wir Ihnen weiße Keramikfüllungen um die Sie jeder Schauspieler beim Lachen beneiden wird. Was meinen Sie?"
Wahrscheinlich – nein ganz sicher – müssen Augenoptiker und Optometristen auch beim Verkauf von Gleitsichtbrillen emotionaler als bisher vorgehen. Neben dem guten Gleitsicht-Basisprodukt mit dem man tadellos in die Ferne und Nähe scharf sehen kann, können wir doch auch noch Gleitsichtbrillen mit emotionalen Zusatznutzen verkaufen, oder?
Die Kommunikation des Preises
Wie steht es um die Kommunikation von Preisen in unseren Geschäften. Kennen Sie diese Standardsituation: "Was kostet ein Paar Gleitsichtgläser?" – "Gute Gläser um die 500 Euro" – "Danke!"
Was wäre in der gleichen Situation passiert, wenn man es ein wenig anders gemacht hätte? Etwa so: "Was kostet ein Paar Gleitsichtgläser?" – "Bitte, nehmen Sie Platz! Hatten Sie schon eine Gleitsichtbrille?" – "Nein" – "Wollen Sie auch in der Mitteldistanz gut sehen oder ist für Sie primär nur die Ferne und ab und zu die Nahdistanz wichtig?" – "Ich arbeite in einer Werkstätte, da ist die Mitteldistanz auch schon mal wichtig….."
Konsumenten wollen eine gute Erklärung, warum die hochwertigen Gleitsichtgläser ihren Preis haben. Eine vordergründige Ablehnung eines einmal genannten Preises kann oft bedeuten, dass man für die Investition nur gute Gründe genannt bekommen möchte.
Burch brachte die Sicht des Konsumenten beim Gleitsichtbrillenkauf noch plakativer: "Ich bin kein Optiker. Ich kenne nur meine Sehbedürfnisse. Ich will einfach beim Motorradfahren gut sehen. Ich will auch komfortabel lesen können. Ich liebe eine leichte Titanfassung – aber ich würde das alles ganz sicher nicht kaufen, wenn ich deren Vorteile nicht kennen würde, sondern vorerst einmal nur den Gesamtpreis genannt bekäme."
Wie laufen eigentlich telefonische Konsumentenanfragen im Alltag ab? Wäre es nicht hilfreich, wenn bei allen telefonischen Anfragen die Einladung zu einer persönlichen Beratung im Geschäft mit Terminvergabe als Ziel des Telefonates stehen würde? Burch’s Vortrag war insgesamt ein Spiegel des täglichen Geschäftsablaufes beim Augenoptiker mit viel Input zur Optimierung.
Gerry Bottero: "Innovation in vision"
Referent Gerry Bottero (CEO von HOYA Vision Care Europe) berichtete, dass vier Prozent der Umsätze bei HOYA in Forschung reinvestiert werden. Zudem gab Bottero einen Ausblick auf die kommenden Marktveränderungen: "88 Prozent der Konsumenten sind der Meinung, dass Kratzerresistenz das wichtigste Argument beim nächsten Kauf sei. Die Anforderungen an hochwertige Produkte steigen enorm. Laut einer Umfrage sind 46 Prozent der Konsumenten bereit für individuell angefertigte Brillengläser mehr als für Standardbrillengläser zu zahlen."

Gerry Bottero:
"Innovation in vision"
Für die mittelbare Zukunft stellte Bottero drei Innovationsprodukte von HOYA vor:
- Mit dem Avantek Mounting System™ und der Distortion free Optics werden Spannungen – welche bei gebohrten Brillengläsern auftreten – der Vergangenheit angehören. Das komplett neue Montagesystem fixiert die Brillengläser an deren Rändern ohne invasive Verfahren wie Bohrlöcher.
- Polarisierende Brillengläser erhalten bei HOYA ebenfalls ein Update. Mit POLATECH wird die Polarisation nicht mehr wie üblich durch die Integration einer Folie, sondern mit einem Lackverfahren verwirklicht.
- Direkte Lichtexpositur mit blauen Licht entsteht nicht nur in freier Umgebung, sondern auch beim Blick auf energiereiche Monitore von Laptops, Touchpads und Smartphones und können retinale Schäden begünstigen. Mit der neuen Superentspiegelung HOYA "Blue Cut" werden diese schädlichen Wellenbereiche ausgefiltert werden.
Desweiteren legt HOYA zukünftig einen Schwerpunkt auf die Erforschung des menschlichen Gehirns, hinsichtlich seiner Sehfunktionen um noch bessere Brillengläser zu produzieren.
Petri Eskola: "New product intruduction"
Umfragen in der HOYA Umfrage 2012 (n=3.790) zu Folge haben 25% der erstmals Gleitsichtbrillen tragenden Konsumenten Probleme bei der Eingewöhnung. Selbst 18% der erfahrenen Träger von Gleitsichtbrillen berichten von Eingewöhnungsproblemen. Die negativen Erfahrungswerte dieses Personenkreises verhindern ein uneingeschränkt positives Image von Gleitsichtbrillen in der Bevölkerung.

Petri Eskola:
"New product intruduction"
Häufig sind als Antrieb zur Anfertigung einer neuen Gleitsichtbrille visuelle Einbußen beim Autofahren oder beim Lesen verantwortlich. Dazu passte der exklusiv auf der Innovision 2012 stattgefundene Produktlaunch eines neuen Gleitsichtglases.
Hoya lancierte Hoyalux iD LifeStyle V+
Hoyalux iD LifeStyle V+ gehört zur Hoyalux iD-Produktfamilie, den kundenindividuellen Gleitsichtgläsern von HOYA und ersetzt Hoyalux iD LifeStyle. Hoyalux iD LifeStyle V+ integriert die neueste Design-Kalkulationstechnologie und neue Einblicke in die visuellen Bedürfnisse von heutigen Gleitsichtträgern.
"Hoyalux iD LifeStyle V+ ist Hoya’s neues Gleitsichtglas, welches auf Grundlage der Erfahrungswerte unserer Kunden entwickelt wurde", erklärte Petri Eskola, HOYA Produktspezialist. "Durch deren Bestellungen und Dateneingabe im MyStyle iDentifier haben wir viele wertvolle Informationen erhalten. Neben unseren Kunden haben Nutzeranalysen, direkte Kundenfeedbacks, klinische Studien und Kundenbefragungen ebenfalls neue Einblicke in die visuellen Bedürfnisse von modernen Gleitsichtträgern gewährt. Zusammen mit einer neuen asphärischen Freiform-Berechnung und neuer Design-Kalkulationstechnologie können wir ohne Umschweife feststellen, dass Hoyalux iD LifeStyle V+ eindeutig das Ergebnis einer kundenbasierten Innovation ist."
Die neue asphärische Freiform-Berechnung von Hoyalux iD LifeStyle V+ bietet maximale Sehschärfe und eine schärfere Bildwahrnehmung. Ein angepasster Wirkungsverlauf und Progressionsaufbau bieten breitere Sehbereiche und einen optimierten Fernbereich, mit einem entspannten Sehen im Ergebnis. Drittens garantieren neueste Standardparameter zu jeder Zeit stabile Sehqualität, insbesondere bei der Nutzung täglicher Kommunikationsmedien wie Tablet-PCs und Smartphones. Die Gebrauchswertberechnung für eine perfekte optische Korrektion und somit besseres Sehen ist die vierte Hoyalux iD LifeStyle V+ Entwicklung.
Eskola weiter: "Neben all diesen großartigen neuen Eigenschaften bleibt Hoyalux iD LifeStyle V+ das ‚einfach anzupassende Gleitsichtglas‘ von HOYA. Es beinhaltet alle Eigenschaften des bisherigen erfolgreichen Hoyalux iD LifeStyle Designs wie einen vorgegebenen vertikalen Wirkungsverlauf von +3,00 dpt auf der Vorderfläche, iD FreeForm Design Technology™ und Balanced View Control."
Zwei Design-Varianten
Hoyalux iD MyStyle war eine große Inspirationsquelle bei der Entwicklung von Hoyalux iD LifeStyle V+; dies führte zu zwei Design-Varianten, um den individuellen visuellen Bedürfnissen unterschiedlicher Zielgruppen gerecht zu werden:
HOYALUX iD Lifestyle V+ Harmony
- Hohe Anforderungen an die Nahsehschärfe
- Gute All round Funktionen
- Smartphone und Tablets
- Kritische Kunden mit eher höheren Additionen
Typische Zielgruppe: Besonders gut für eine überproportionale Abbildung von Smartphones und Tablet PC’s.
HOYALUX iD Lifestyle V+ Clarity
- Hohe Anforderungen an die Fernsehschärfe
- Dynamisches Sehen
- Autofahren
- Junge Presbyiope mit eher geringeren Additionen
Typische Zielgruppe: Besonders gute Wahl für dynamische, jungpresbyope Menschen.
HOYALUX iD Lifestyle V+ ist in Österreich ab dem 1. Oktober 2012 verfügbar.



