IPRO reitet die digitale Erfolgswelle

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IPRO opti

Unauffällig war der IPRO-Stand auf der opti ja noch nie. In diesem Jahr jedoch geriet er zum echten Blickfang. Während sich viele andere Aussteller „vornehm“ hinter Sperrholzwände und Gazevorhänge zurückzogen, knallte die neue bunte IPRO-Welle schon von Weitem ins Auge. „Unser neues Key-Visual steht für eine dynamische digitale Welt, in der Optiker und Akustiker die Herausforderungen der Zukunft mit Ideen und Lösungen von IPRO bewältigen“, erklärt Marketingleiterin Marion Götz die Idee.

Für Geschäftsführer Martin Himmelsbach ist das nur konsequent: „Wir haben schon am digitalen Betrieb gearbeitet, als es den Begriff Industrie 4.0 noch lange nicht gegeben hat, bei den Gläsern haben wir den 4.0-Zustand bereits vor zehn Jahren realisiert und machen seither das, wovon die Automobilindustrie heute mit allen Kräften kämpft: Nutzung aller Daten, maximale Kundenorientierung, Losgröße 1.“

Was eine augenoptische Werkstatt heute leiste, sei enorm – eher früher als später werde man z. B. auch die Brille aus dem 3-D-Drucker realisieren. Zur Angst vor Industrie 4.0 habe der Optiker wirklich keinen Grund – sofern er sich nicht jeder Veränderung verweigere. „Deshalb haben wir uns mit der Welle für eine Mutmacher-Grafik entschieden, die alle Aspekte der Digitalisierung abbildet und einen Eindruck davon vermittelt, wie spannend die Augenoptik der Zukunft wird“, so Martin Himmelsbach.

Von der „Erlebnisrefraktion PASKAL 3D“ zum „Erlebnis Computerkasse“

Das Thema Digitalisierung betrifft, mehr oder weniger direkt, auch sämtliche anderen Themen – und Expertenrunden, kurzen Präsentationen direkt auf dem Stand –, die IPRO den Anwendern und Interessenten in München „zugemutet“ hat.

Die beiden Erfinder der „Erlebnisrefraktion“, Fritz Paßmann und Dieter Kalder, erklärten die aktuelle Version PASKAL 3D 2.1 mit den vier neuen Modulen COM Visus (Prüfung der Nachtfehlsichtigkeit), Low Vision, Kindersehzeichen (mit Erweiterung Kay Pictures) und PaGON (Überprüfung von komfortablen prismatischen Verordnungen).

Martin Himmelsbach selbst stellte die neue Webshop-Lösung Brillen-Online und den Kooperationspartner Helge-Nicolas Kamm aus Bochum vor. Schon vor der Messe hatten zwölf Anwender die vielversprechende Gelegenheit genutzt, ihre Kunden über einen eigenen Brillen-Online-Shop als „zusätzliches Schaufenster“ anzusprechen. Bis Jahresende sollen es 50 werden. Auf dem IPRO-Stand hatten Interessenten die Chance, sich ihr Postleitzahlengebiet exklusiv zu sichern – wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde.

Einen weiteren neuen Partner stellte Martin Himmelsbach mit der m:aba Marketing Agentur aus Mönchengladbach vor, deren Aufgabe es sein soll, neue Wege in Marketing und Werbung zu erschließen: Berater Frank Hochbaum erklärte, wie man mit Hilfe einer individuell gestalteten und kalkulierten Hauspreisliste (mit winIPRO Weiße Preisliste) den Ertrag und damit den Unternehmenserfolg optimieren kann.

Gemeinsam mit der Funktional-Optometristin Stefanie Wöhrle entwickelte Martin Himmelsbach dann Ideen für Visualtrainings mit Hilfe von Tablets und Smartphones, die IPRO gemeinsam mit der Stuttgarter Visus GmbH umsetzen will.

Unter der Überschrift „Effiziente Fassungslogistik leicht gemacht“ erläuterte der IPRO-Supportleiter Alexander Schröder schließlich die Vorzüge der neuen Integration von Luxottica Stars in winIPRO: „Mit diesem System zur Nachbestückung nutzt der mittelständische Augenoptiker Innovationen, die bisher nur Großfilialisten und Kettenbetrieben zur Verfügung standen.“

Mit Offenheit und Optimismus die Zukunft gestalten

„Wir haben auf einigen Gebieten begonnen, ganz neue Wege zu gehen“, erklärt Martin Himmelsbach. „Das sind vor allem die Bereiche, in denen unsere Anwender große Datenmengen, die winIPRO ja sowieso erzeugt, zum Nutzen des Unternehmens einsetzen können.“ Ohne weiteren Partner, aber darum nicht weniger effektiv laufe der Einsatz des winIPRO Moduls GoBD-Cockpit. „Diese bereits sehr erfolgreiche winIPRO Kassen-Lösung sorgt in der Tat dafür, dass man sich weniger Sorgen machen muss, wenn sich das Finanzamt zur Betriebsprüfung anmeldet.“ Über die Aufgabe einer klassischen Registrierkasse hinaus fungiere die winIPRO Computerkasse inzwischen als Zentrale, an der alle Informationen über Waren- und Geldbewegungen zusammenlaufen.

Als Experte für das Thema Digitalisierung saß IPRO-Geschäftsführer Martin Himmelsbach gemeinsam mit Stefan Blank vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, Oliver Fischbach von Hoya Lens Deutschland, Christian Müller vom Fachwissenschaftlichen Ausschuss des ZVA und Prof. Dr. Anna Nagl von der Hochschule Aalen am Sonntag auf dem Podium des opti-Forums, um, moderiert von ZVA-Präsident Thomas Truckenbrod, über die digitale Zukunft der Augenoptik zu diskutieren. „Wir von IPRO machen seit 30 Jahren Digitalisierung für Optiker und Akustiker – und wir wissen die digitale Zukunft selbst zu gestalten und neue technische Möglichkeiten offensiv zu nutzen“, gab sich Martin Himmelsbach ebenso zuversichtlich wie selbstbewusst. „Unsere Aufgabe als EDV-Anbieter ist es, Unternehmen und Unternehmern Möglichkeiten zu eröffnen und zur Zukunftssicherung beizutragen. Wir empfehlen Offenheit und Optimismus.“

Ob die für den besten Kaffee auf der opti fast schon legendäre „Latte-Artistin“ Sandra Stucki einen neuen Rekord aufgestellt hat, ist nicht verbrieft – schließlich wird er schneller getrunken, als gezählt. Dass sich viele Standbesucher aber „bis zum nächsten Jahr“ von der Schweizerin verabschiedeten, lässt darauf schließen, dass sie ihren „Fanclub“ erneut vergrößern konnte.

Die opti 2017 war super – neue Aufträge – neue Projekte. Wir suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit Lust auf Optik, Akustik und EDV – sowohl für die Hotline wie auch fürs Projektmanagement. Melden Sie sich bei karriere@ipro.de.

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Niklas Thiede, IPRO
Niklas Thiede
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