MyLIFE – das geprüfte HECHT Konzept zur Myopieprävention

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Mit myLIFE Myopieprävention hat HECHT nicht nur ein passenden, sondern auch ein geprüftes Konzept zur Myopieprävention geschaffen.

Die Zunahme der Myopie bei Kindern ist weltweit ein steigendes Phänomen. Eine bestehende Myopie lässt sich nicht mehr rückgängig machen, doch der Prozess kontinuierlicher Myopisierung lässt sich verlangsamen oder möglicherweise stoppen. Gelingt dies, so kann die Gefahr von visusmindernden Sekundärerkrankungen wie z. B. myopische Makuladegeneration, Netzhautablösung, Katarakt oder Glaukom gemindert oder gar vermieden werden.

Der richtige Zeitpunkt

 

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Studien belegen, dass Kinder, die bereits früh beginnen myop zu werden, sich meist auch stärker progredient entwickeln als Kinder, die erst später myop werden. Praxiserfahrungen zeigen, dass bereits im Alter von etwa 5 Jahren gestartet werden kann. Bis zum Alter von 10 bis 12 Jahren zeigt sich die höchste Effektivität, doch auch darüber hinaus macht es Sinn, Myopieprävention bei Kindern und Jugendlichen anzuwenden.

Je früher die Myopieentwicklung verlangsamt oder gestoppt werden kann und dadurch eine höhere Kurzsichtigkeit verhindert wird, umso eher kann das Risiko von Sekundärerkrankungen vermieden werden. Deshalb bei Verdacht auf Myopisierung: frühzeitig handeln.

Die verschiedenen Möglichkeiten

Es gibt verschiedene erforschte und anerkannte Möglichkeiten, die Myopisierung positiv zu beeinflussen:

  • speziell konzipierte formstabile Contactlinsen
  • speziell konzipierte weiche Contactlinsen
  • Orthokeratologie
  • pharmakologisch, mit sehr niedrig dosiertem Atropin

Versuche mit speziellen Myopiebrillengläsern wurden bisher nur im asiatischen Raum durchgeführt, jedoch bislang mit eher geringem Erfolg.

Eine wichtige Kooperation

Unsere mehrjährige, enge Zusammenarbeit und der intensive Austausch mit dem Brien Holden Vision Institut (BHVI / Australien) hat unsere Entwicklungsarbeit im Bereich der Myopieprävention maßgeblich beeinflusst. Sie basiert auf dem soliden Fundament der Myopiestudien des BHVIs.

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Mit Kenntnis der Ergebnisse und den Erfahrungen dieser breit angelegten Myopiestudien ist es uns möglich ein Produktkonzept anzubieten, dessen Leistungsfähigkeit auf Basis valider klinischer Studien beruht. Das gibt Sicherheit bei der Myopieprävention bei Kindern und Jugendlichen.

Das optische myLIFE Wirkprofil

Durch die Abbildungseigenschaften üblicher korrigierender Sehhilfen und die natürliche Krümmung der Retina ergeben sich bei Vollkorrektion der Myopie in der Netzhautperipherie eine Bildschale hinter der Netzhaut (relative periphere Hyperopie). Man geht davon aus, dass dies den Impuls zur Myopieprogression des Auges gibt. Diesen Prozess gilt es zu verringern oder im Idealfall zu stoppen – mit dem myLIFE Wirkprofil.

Alle HECHT Contactlinsen, die mit dem myLIFE Wirkprofil versehen sind, verlagern die periphere Bildschale auf die Netzhaut oder davor. Der Wachstumsimpuls zum Längenwachstum des Auges wird dadurch verringert.

Das myLIFE Wirkprofil ist so konzipiert, dass es möglichst keinen Einfluss auf die Abbildungsqualität der Ferne hat und somit die Sehqualität der Ferne bestmöglich erhält. Die periphere Refraktion kann bei myopen Augen sehr unterschiedlich sein und ist von der Höhe der jeweiligen Myopie abhängig.

Je nach Höhe der zu korrigierenden Myopie wird grundsätzlich der periphere Stärkenverlauf der myLIFE Contactlinse automatisch berechnet. Zusätzlich stehen zwei optische Wirkprofile zur Verfügung, die vom Anpasser ausgewählt werden: P1 und P2.

 

Optometrische Eingangstests bei Kindern und Jugendlichen

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Myope Kinder mit Akkommodationsdefizit und Nahesophorie können besonders von den Maßnahmen der Myopieprävention profitieren.

Empfehlenswert sind deshalb zusätzliche, in der Myopieprävention bewährte optometrische Messungen, die eine umfassendere Anamnese ermöglichen. Wurden funktionaloptometrisch auffällige Ergebnisse bestimmt, können diese ebenso die Wahl von P1 und P2 beeinflussen. Daraus kann eine Handlungsempfehlung für die Wahl des myLIFE Wirkprofils P1/P2 und für das Myopiemanagement resultieren.

Die Vorgehensweisen und Erfahrungen werden ausführlich im HECHT Seminar Professionelles Myopiemanagement mit myLIFE besprochen und diskutiert.

Die Linsenauswahl und die Anpassung

Auch bei der Myopieprävention ist es wichtig, dass eine individuelle Contactlinsenversorgung ermöglicht wird. Das myLIFE Konzept wird deshalb in Kombination mit verschiedenen bewährten HECHT Contactlinsen angeboten.

  • Die allgemeinen Anpasskriterien des jeweiligen Linsentyps sind wie gewohnt anwendbar.
  • Der gewählte Linsentyp wird einfach mit dem funktionsgerechten myLIFE Wirkprinzip kombiniert.

Formstabil: myLIFE BIAS

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Die Basis der formstabilen Contactlinsen im myLIFE Konzept ist die BIAS. Die Grundidee der BIAS und BIAS-F ist das Prinzip der Komfortanpassung. Diese wird durch die biasphärische Rückflächengeometrie ermöglicht. Bei der Komfortanpassung wird das sensible Hornhautzentrum durch eine minimale Steilanpassung entlastet und die Auflage hornhautkonform auf die Peripherie verlagert. Die periphere Asphäre der Linsengeometrie bietet dadurch hohen Komfort und hohe Spontanverträglichkeit unter allen dynamischen Bedingungen.

Ein wichtiger Faktor für das myLIFE Wirkprinzip liegt in der Zentrierung der formstabilen Contactlinse. Hier zeigt die BIAS Vorteile durch die typische Rückflächengeometrie mit ihrem sehr guten Zentrierverhalten verbunden mit dem hohen Komfortfaktor.

Empfehlenswert ist ein um 0,50 mm größerer Gesamtdurchmesser als der im APEX® errechnete. Die Zentrierung kann dadurch zusätzlich optimiert werden. Die myLIFE BIAS gibt es in sphärischer, prismatischer oder torischer Ausführung und natürlich auch als AnpassContactLinse (ACL).

Bei der Materialauswahl ist das 2019 neu hinzugekommene Material Acuity 200 UV mit extrem hoher Sauerstoffdurchlässigkeit (DK 211) ideal. Es bietet die bestmögliche Versorgung für gesundes und langjährig erfolgreiches Linsentragen.Alle anderen Materialien sind wie gewohnt verfügbar.

Ortho-K myLIFE seefree®

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Für alle, die sich mit dem Thema Orthokeratologie beschäftigen, ist Myopieprävention mit der myLIFE seefree® eine weitere, sehr gute Option.

Durch die Systematik, die der Ortho-K-Versorgung automatisch zugrunde liegt, passt die seefree® hervorragend in das myLIFE Konzept. Die gezielte Modellierung der Hornhautvorderfläche hat zur Folge, dass die Mittelperipherie der Hornhaut eine Konturänderung mit einem perfekten Nebeneffekt erfährt, der dem myLIFE Wirkprinzip entspricht:

Die periphere Bildschale wird auf oder vor die Netzhaut verlagert – ganz so wie bei der Myopieprävention gewünscht. Die Anpassung der seefree® ist nur mit dem OCULUS Topographiesystem möglich.

Die Hornhauttopographie wird erfasst und über das seefree® Modul im APEX®-Programm kann die ideale, individuelle Kontur errechnet werden. Für die Anpassung der seefree® ist eine Schulung Voraussetzung.

Besonderheiten, die für die Myopieprävention mit der myLIFE seefree® wichtig sind, werden im Seminar Professionelle Orthokeratologie oder im Seminar Professionelles Myopiemanagement mit myLIFE besprochen.

Letzter Termin für 2019

Professionelles Myopiemanagement mit myLIFE – Das Konzept zur Myopieprävention 21.10.2019 Wiesbaden


Weitere Informationen zu Hecht Contactlinsen

Hecht Contactlinsen – Vetrieb Österreich
Meraner Straße 3
6020 Innsbruck
+43 512 583725-18
info@hecht-contactlinsen.at
www.hecht-contactlinsen.at


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