Neue Multifokallinse bei Alterssichtigkeit

Die Zahl der Menschen mit Alterssichtigkeit nimmt kontinuierlich zu. Bisher waren herkömmliche multifokale Contactlinsen für viele der Betroffenen aufgrund von Unverträglichkeiten oder Anpassungsproblemen keine ernstzunehmende Alternative zur Brille. Jetzt kann die neue CONTACT INDIVIDUAL. MULTI der Wöhlk Contactlinsen GmbH von bis zu 90 Prozent der Alterssichtigen problemlos getragen werden. Der Clou: Dank innovativem Design kann die Linse perfekt an den individuellen Strahlenverlauf durch das Auge angepasst werden. Die benötigten Messdaten können Augenoptiker ganz einfach und ohne größeren Aufwand im Rahmen der Eingangsuntersuchung ermitteln.

Berücksichtigung der mittleren, horizontalen Pupillendezentration

„Wer also Kunden hat, bei denen multifocale Contactlinsen bisher nicht zum Ziel führten, sollte ihnen jetzt unbedingt noch einmal einen Versuch mit der CONTACT INDIVIDUAL. MULTI empfehlen“, sagt Wöhlk-Geschäftsführer Lothar Haase. Die technisch komplett überarbeitete Mehrstärken-Linse ist eine hundertprozentige Entwicklung des Contactlinsenherstellers aus Schönkirchen. Dort beschäftigt Wöhlk als einziger Anbieter in Deutschland ein hauseigenes Forschungsteam, das unter anderem auf der Basis von Kunden-Feedback immer wieder innovative Materialien und Designs entwickelt.

Untersuchungen zur Optimierung der Multifokallinse haben gezeigt, dass kaum eine Pupille tatsächlich genau zentrisch zur Hornhaut liegt. Stattdessen konnte im Rahmen einer Studie eine mittlere horizontale Pupillendezentration von OD 0,34 mm und OS 0,32 mm nach nasal ermittelt werden. Bei Verwendung herkömmlicher Multifokallinsen führen diese Abweichungen häufig zu Irritationen, Unverträglichkeiten oder Doppel- und Schattenbildern.

Dagegen kann die zentrale Sehzone der CONTACT INDIVIDUAL. MULTI individuell so an den Träger angepasst werden, dass sie zuverlässig mittig vor der Pupille liegt. Anders als bei speziellen Anpasslinsen, die einen größeren Arbeitsaufwand für den Augenoptiker und höhere Kosten für den Kunden bedeuten, sorgt bei der CONTACT INDIVIDUAL. MULTI eine neuartige Funktionsgravur für eine optimale Sitzkontrolle der Zentralzone vor der Pupille. Die Gravurstriche liegen 2,5 mm vom Mittelpunkt der Zentralzone entfernt und sind nicht nur sehr dezent, sondern auch für sphärische Multifokallinsen mit zentrischer Zentralzone nutzbar.

CONTACT INDIVIDUAL. MULTI

„Um die multifokale Optik vor der Pupille zu zentrieren, kann der Augenoptiker bei der Eingangsuntersuchung die Pupillenlage zur Hornhautmitte bestimmen. Dabei hat er die Möglichkeit, den Dezentrationsgrad mittels unterschiedlicher Verfahren zu ermitteln“, erklärt Peter Abel, Vertriebsleiter für Österreich.

Optimale Präzision bieten bildgebende Verfahren, bei denen die Messungen digital erfasst werden – zum Beispiel Videospaltlampen oder Topographie-Systeme. Optiker, die über kein digitales Messsystem verfügen, nutzen alternativ die Wöhlk-Durchmesserschablone. Mit ihr lässt sich der passende Wert einfach durch Abgleichen des festgelegten Standarddezentrationswerts mit der Pupillenlage ermitteln.

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