Interview mit dem ÖGA-Designer

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Nicolas Montabone

ÖGA ist eine ganz besondere Marke. Sie geht direkt aus dem Wesen des skandinavischen Designs hervor. „Die Form folgt immer der Funktion“, so ÖGA Designer Nicolas Montabone. „Dieser Gestaltungsleitsatz liegt ihrem Design und ihrer Philosophie zugrunde. ÖGA ist eine maskuline Marke, die sich an der modernen Architektur inspiriert.“

Wie war das Debüt von ÖGA? War hat die Marke geschaffen? Wem gehört die Marke?

ÖGA ist vor 15 Jahren aus der Zusammenarbeit zwischen einem schwedischen Designer und dem renommierten Unternehmen Morel entstanden. Die Marke ÖGA gehört dem Unternehmen Morel, das sein eigenes integriertes Designbüro besitzt. Jede der sechs Marken hat einen eigenen Designer.


ÖGA Design CenterÖGA Design Center

ÖGA Designstudie
ÖGA Design Skizzen

ÖGA TalvalÖGA Talval

ÖGA CopentateÖGA Copentate

Warum sollte man ÖGA anstelle anderer Marken wählen?

Der Stil der ÖGA Brillen setzt auf ein radikales Design. Das ist eine subtile Mischung aus Technologie und edlen Materialien. Der ÖGA Stil ist ein kompromissloser, anspruchsvoller Stil, bei dem der Komfort der Brillengestelle keine Zugeständnisse an das puristische und originelle Design macht. Die Brille wird zu einem schönen, funktionalen Objekt, nach bester Tradition des skandinavischen Designs.

Gibt es einen typischen ÖGA-Brillenträger?

Der ÖGA-Mann ist ein selbstbewusster, moderner Mann. Er hat ein Auge für Ästhetik, er wünscht vor allem ein „schönes Produkt“. Er legt Wert auf technische Innovation, auf Details. Das ist ein Mann des Understatements, ein Ästhet!

Hat die Marke ÖGA bereits Preise gewonnen? Wenn ja, welche und warum?

ÖGA wurde mit mehreren internationalen Preisen und Nominierungen ausgezeichnet. Das Modell Viträ, eine Brille aus zwei Materialien – Holz und PMMA (Acrylglas) – hat auf der ODMA in Sydney die Auszeichnung „Beste optische Brille 2011“ erhalten. 2013 in Japan bei der IOFT wurde das Modell Öga Kusk in der Kategorie technologische Innovation nominiert. Und dieses Jahr, 2014 erhielt das Modell Trad in Paris eine Nominierung für den Silmo d’Or, auch hier in der Kategorie „Technologische Innovation“.

Wer sind die Designer von ÖGA?

Seit 2006 stammen alle Öga Brillen aus der Feder des gleichen Designers. Er gehört zusammen mit fünf weiteren Designern zum integrierten Designbüro von Morel. Die Arbeit der Designer besteht darin, eine Brillenkollektion zu schaffen, aber sie gestalten auch das gesamte „Image“-Umfeld rund um die Marke, wie z.B. die Visuals, die Displays usw.

Wie sind Sie zum Brillendesign gekommen und seit wann arbeiten Sie für Morel?

Ich habe bis 2006 für mehre Designagenturen und für B’twin Cycle (eine Fahrradmarke) gearbeitet, bevor ich zum Design Center von Morel gekommen bin.

Worin schöpfen Sie Ihre Inspiration?

Die Inspiration ist etwas völlig Unbewusstes, das ist eine Mischung aus Erfahrung, Intuition und Offenheit.

Wie halten Sie den emblematischen Stil von ÖGA?

Ich habe mir ein sehr strenges Lastenheft für das Design, die Formen und die Farben zusammengestellt und ich versuche, es für alle meine Kreationen so weit wie möglich zu beachten.

Können Sie uns das Herstellungsverfahren beschreiben? Wo wird ÖGA hergestellt?

Die Entwicklung eines Produkts dauert sehr lange (für manche Modelle aus Holz über ein Jahr). Mit Hilfe zahlreicher Tests holen wir das Maximale aus den Materialien heraus. So wählen wir für jede Komponente den besten Lieferanten.

Gibt es bei der Herstellung von ÖGA oder bei den verwendeten Materialien etwas Einzigartiges oder Besonderes?

2008 haben wir mit unserer Kollektion aus Holz ein Premiumsegment entwickelt, das sich eines zunehmenden Erfolgs erfreut. Da die Holzarbeit nicht zu unserem Beruf gehört, haben wir uns an Kunsttischler gewendet, um sehr komplexe Verbundmaterialien zu entwickeln, die sowohl unsere Qualitätsansprüche als auch die Ansprüche der Brillenfunktionen erfüllen konnten. Diese Präzision und dieser hohe Anspruch machen die Identität der ÖGA-Produkte aus.


ÖGA TalvacÖGA Talvac

ÖGA VitraÖGA Vitra

ÖGA 7458OÖGA 7458O

Haben Sie ein Sonnenbrillen-Sortiment?

Ja, nach 15 Jahren Erfolgen im optischen Segment haben wir auf der Silmo 2014 eine Sonnenbrillenkollektion präsentiert, die perfekt im Einklang mit dem genetischen Code der Marke, dem funktionalen Design, steht. ÖGA Sunglasses fand übrigens ein hervorragendes Echo in der Fachwelt.

ÖGA sun1 mod 7605OÖGA mod 7605O

2015 OGA sun1 mod 7607OÖGA mod 7607O

2015 OGA sun1 mod 7608OÖGA mod 7608O

ÖGA SUN

Was ist der Unterschied zwischen optischen Fassungen und Sonnenbrillen beim Design?

Bei der Schaffung der Sonnenbrillenkollektion haben wir nicht auf die Form der Gläser geachtet. Der Schwerpunkt lag auf dem Komfort und der Schutzwirkung für die Kunden.

Wer liefert die Gläser für Ihre Sonnenbrillen?

Unsere Brillen sind mit polarisierenden Polycarbonat-Sonnenschutzgläsern der Kategorie 3 mit entspiegelter Rückseite versehen. Durch die Polarisierung werden die störenden Spiegelungen, die man auf Wasser, Schnee oder auf der Straße finden kann, vermieden. Mit der Wahl dieses Gläsertyps haben wir den Schwerpunkt auf die Schutzfunktion gelegt, um die Ermüdung der Augen zu reduzieren, sowie auf den Komfort durch ein leichtes Material.

Gibt es Besonderheiten Ihres Sonnenbrillensortiments?

Für den Schutz wurden die Modelle mit polarisierenden Polycarbonatgläsern mit entspiegelter Innenseite versehen. Die Farbpalette reicht von Grau über Blau bis Grün. Mit zwei Varianten je nach Modell: verspiegelt (für Sport) oder mit sanft abgestufter Tönung (zum Autofahren). In alle Gläser wird mit Laser ein „Ö“ eingraviert.

Was wird Ihrer Meinung nach der große Brillentrend sein?

Der Trend ist tod! Kommen wir zurück zur Seele jeder Marke und zur Persönlichkeit jedes Brillenträgers und hören wir auf, wie eine Herde Schafe hinter dem Trend her zu laufen!

Was hat ÖGA in Zukunft beim Design geplant?

Das gleiche Prinzip, das ihren Erfolg ausgemacht hat: ein schönes Objekt mit betont funktionalem Design!

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