opti ist ein wahres Kinderbrillenparadies

Was haben die vier opti-Hallen gemeinsam? Sie sind ein wahres Kinderbrillenparadies. Denn über 85 Aussteller präsentieren, verteilt auf die vier Hallen, die Brillenmode 2016 für Babys, Kinder und Jugendliche. Augenoptiker können diese neuen Kollektionen vom 15. bis 17. Januar 2016 auf dem Messegelände München entdecken.  Drei Designer von Kinderfassungen stellten den Fragen von Kindern und Jugendlichen – und beantworteten ihre Fragen zu Tragekomfort, Druckstellen und zu ihrer Traumbrille. Zudem zeichnete die mehrfach ausgezeichnete Kinderbuchillustratorin Henrike Wilson exklusiv für die opti diese Wunschfassungen. 

Martin (6 Jahre), Sophie (8 Jahre), Leonie (11 Jahre) und Maximilian (13 Jahre), alles Kinder aus München, sprachen im Vorfeld der opti mit den Designern von Kinderfassungen Jutta Kahlbetzer (IVKO GmbH), Nicola Bonaventura (Safilo) und Eric Feller (Popcorn Swiss Eyewear GmbH). Die opti hat zudem Henrike Wilson gebeten – die New York Times zeichnete im Jahr 2005 ihre Bilder im Buch „Das Schaf Charlotte“ als beste Illustrationen aus –, die Wünsche der Kinder zu malen. Ein Brillenschaf, ein Brillenpinguin, ein Brillenbär und ein Brillenkauz sind hierfür die tierischen Brillenmodels.

„Die üblichen Verdächtigen“ – die schmerzhaften Druckstellen

Martin:  Mich drückt die Brille immer so auf der Nase, das tut mir weh. Was kann man da machen?

Jutta Kahlbetzer: Oh ja, das ist unangenehm. Deine Eltern und Du sollten beim nächsten Brillenkauf darauf schauen, dass die Fassung und auch die Gläser möglichst leicht sind. Bei einer Kunststoffbrille verteilt sich der Druck manchmal auch besser auf der Nase, das kannst Du bei Deiner nächsten Brille beim Optiker ja mal ausprobieren. Wenn Du jetzt eine Metallbrille hast, könnten wir Dir aber auch schon mal schnell helfen, denn wir haben sogenannte „Gelpads“, die man bei IVKO bestellen kann, die sind weicher auf der Nase als normale Nasen-Pads und sind auch freundlich zur Haut, sodass die Nase an diesen Stellen nicht so leicht rot wird.

Sophie: Wenn ich eine Mütze anhabe, drückt es so hinter den Ohren. Warum ist das so hart?

Jutta Kahlbetzer: Also da kommt es ganz drauf an, wie dick die Bügel Deiner Brille an den Ohren sind. Deshalb – und weil’s natürlich generell bequemer ist – achten wir bei IVKO darauf, dass gerade für Kinder und Jugendliche die Bügel im Bereich der Ohren möglichst dünn sind. Wenn Du eine Metallbrille hast, kannst Du Deinen Optiker fragen, ob er Dir dünnere Bügelenden  montieren kann, wenn es eine Kunststoffbrille ist, wird’s etwas schwieriger, vielleicht kann Dir Dein Optiker aber die Brille nochmal anpassen, wenn Du ihm das Problem erklärst. Falls Du oft Mütze oder Helm beim Fahrradfahren trägst, schau beim Aussuchen Deiner nächsten Brille unbedingt darauf, dass sie dünne und weiche Bügelenden hat. 

Nicola Bonaventura: Als wir anfingen über Kinderbrillen nachzudenken, stellten wir fest, dass es gebogene lange Bügel um das Ohr herum für ein Kind schwieriger machen, eine Brille zu tragen. Wenn die Bügellänge nicht perfekt ist, kann das zu Problemen mit der Passform führen. Daher ist das Charakteristische an unseren Kids by Safilo Brillen, dass sie keine Bügel haben. Durch das spezielle Design der Bügel mit einer horizontalen Krümmung schmiegt sich der Rahmen an den Kopf des Kindes und verhindert Schmerzen am Ohr und macht es leichter, die Brille zu tragen. Kein Druck, toller Tragekomfort!

„Mission Impossible?“ – die Nasenpads, die kleinen Quälgeister

Sophie: Ich mag keine Pads. Was gibt´s denn sonst so?

Eric Feller: Die Alternative zu Nasenpads ist eine Acetat-Fassung, die direkt auf der Nase sitzt. Schau dir mal die trendigen Popcorn Acetat Brillen an, du findest sicher etwas Cooles.

Martin: Darf ich auch noch was fragen: Es nervt mich, dass mir die Brille immer von der Nase rutscht. Was kann man dagegen tun?

Nicola Bonaventura: Wir wissen, dass Kinder wie Du gerne spielen, rennen und springen. Deshalb haben wir eine Brille entwickelt, die du kaum spürst! Der Kids by Safilo Rahmen behindert nicht Deine Bewegungen. Er ist dank eines niedrigeren Brillenstegs leicht und stabil, um sich der anatomischen Entwicklung von Kindernasen anzupassen. Durch das Fehlen von Bügeln und durch die horizontale Krümmung schmiegt sich der Rahmen an den Kopf des Kindes. Dies ist komfortabler und macht größere Lust, die Brille den ganzen Tag über zu tragen.

„Magic in the Moonlight“ – schlaf, Brille, schlaf

Leonie: Ich finde es blöd, dass man mit Brillen nicht schlafen kann. Kann man hier nicht etwas erfinden?

Eric Feller: Während deine Augen geschlossen sind, fühlt sich deine Brille vernachlässigt, da sie dir während dieser Zeit nicht helfen kann .Gib doch deiner Brille auch etwas Zeit zum Schlafen, sie braucht auch ihre Erholung. So seid ihr am Morgen beide fit für den neuen Tag.

„Die Reifeprüfung“ – gesucht, gefunden: meine Lieblingsfarbe

Leonie:  Meine Lieblingsfarbe ist orange. Es gibt leider keine orangen Brillen. Können Sie mir helfen?

Jutta Kahlbetzer: Orange ist eine sehr fröhliche Farbe. Daher haben wir in unseren Kollektionen immer wieder Modelle mit Orange, meistens als Akzentfarbe in Kombination mit Dunkelrot, Dunkelbraun oder Schwarz. Dann kommt das Leuchten von Orange noch besser zur Geltung und gleichzeitig macht es nicht so blass wie eine komplett orange Brille. In unserer VULKANI-Kollektion gibt es übrigens auch die Serie „MY COLOURS“. Da wirst Du selbst zum Designer und kannst Dir die Farben an der Seite der Bügel aus 17  Farben zusammenstellen – und Orange ist natürlich auch dabei…

„Manche Brillen mögen‘s heiß!” – Action, bitte mit Brille! 

Maximilian: Ich spiele viel Tennis. Leider hat meine Brille dann kaum Halt. Warum kann man keine Brillen entwerfen, die auch beim Sport gut sitzen?

Eric Feller: Da du dich beim Sport sehr viel bewegst, braucht die Brille optimalen Halt. Dies ist bei einer Alltagsbrille mit Sportbügelenden gewährleistet. Als Alternative kannst du zum Tennis spielen eine Sportbrille tragen. Sie wird mit einem Band befestigt und braucht somit keine Sportbügelenden. 

„Der Clou“ – die Lösung für Jungsgesichter

Maximilian: Ich bin 13 Jahre alt und kann keine Kindermodelle mehr tragen. Ich soll dann immer Frauenmodelle aufsetzen, weil sie kleiner sind als Männerbrillen. Aber ich mag keine Frauenbrille. Wie können Sie mir helfen?

Jutta Kahlbetzer: Es ist ja so, dass es nach wie vor viele Jugendliche und auch Erwachsene gibt, die sportlich-schlank sind und schmale Gesichter haben. Deshalb haben wir in unseren Kollektionen sogenannte „Zwischengrößen“. Das sind Modelle, die sehr cool aussehen und trotzdem in schmale und  jugendliche Gesichter passen. Die gibt es in Kunststoff (dem sogenannten „Acetat“, das übrigens aus Baumwolle gewonnen wird) und in Metall, ganz nach Deinem persönlichen Geschmack. Vor allem in unseren Kollektionen VAUDE, VULKAN und VULKAN-I ist hier die Auswahl groß.

„Zurück in die Zukunft” – Traumfabrik Brillendesign

Martin: Meine Traumbrille soll aus dünnen Gläsern und Metallrahmen bestehen. Haben Sie da was für mich?

Eric Feller: Die Dicke der Gläser wird durch die Korrektur bestimmt. Heutzutage gibt es unterschiedliche Materialien, die die Gläser schön dünn aussehen lassen. Zusammen mit einer Titanbrille von Popcorn hast du die dünnste und leichteste Variante. 

Leonie: Meine Traumbrille sollte unsichtbar sein. Das wäre cool. Können Sie mir diesen Wunsch erfüllen?

Nicola Bonaventura: Wir haben die perfekte Brille für Dich! Sie ist sehr leicht, aber sehr robust und sicher und hat eine durchsichtige Vorderseite. Die Brille harmoniert viel besser mit Deinem Gesicht, weil sie in dem kleineren Rahmen fast verschwindet. Kids by Safilo Brillen sind zum Sehen gemacht, nicht um gesehen zu werden!

Nicola Bonaventura
Nicola Bonaventura ist der Chefdesigner von Safilo. Dort steht er der Designabteilung mit rund 120 Designern vor. Bonaventura ist seit 2006 beim Unternehmen mit Sitz im italienischen Padua beschäftigt. Am Istituto Superiore per le Industrie Artistiche (ISIA) in Urbino hat er sein Diplom gemacht.

Eric Feller
Eric Feller steht dem jungen Familienunternehmen Popcorn Swiss Eyewear GmbH vor. Gemeinsam mit seiner Frau Zveta verwirklichen beide ihren langjährigen Traum, Kinderbrillen aus Titan herzustellen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Bern.

Jutta Kahlbetzer
Jutta Kahlbetzer ist Geschäftsführerin und Designerin der IVKO GmbH. Zusammen mit ihrem Ehemann Wolfgang Thelen hat sie das Unternehmen Mitte der 90er Jahre gegründet. Viele Anregungen erhalten beide von ihrer 13-jährigen Tochter. Im Bereich Kinderbrillen bietet die IVKO GmbH zahlreiche Eigen- und Lizenzmarken an.

Infos und Tickets

Mehr Informationen und Tickets für die opti 2016 findet man auf www.opti.de.

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