Opti München 2005 – Trends

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opti 2005

Dieses Jahr öffnete die Münchner opti 2005 erst Ende Jänner seine Pforten. Grund für den späten Termin war offensichtlich die am gleichen Messegelände Anfang Jänner stattfindende, konjunkturentscheidende Baumesse. Einige Fassungshersteller haben wegen dem späten Messetermin schon Anfang Jänner – vor der Messe – österreichweit Hotelmessen abgehalten. Umso neugieriger war unser Redaktionsteam ob es überhaupt noch Fassungs-Neuheiten in München geben würde.

Mit etwa 600 Aussteller auf 45.000m2 Ausstellungsfläche war die opti München diesjährig etwa gleich groß wie im Vorjahr. Die Augenoptiker kamen ziemlich gleich verteilt auf die drei Tage vom Freitag 28. bis Sonntag 30. Jänner 2005. Wir waren für Sie unterwegs um
Ihnen wie immer schon ein bis zwei Tage nach der Messe einen Überblick bzw. Nachblick über die Angebote zu verschaffen.

Wie immer stellt sich die Frage nach den Trends in der Branche. Nicht ganz überraschend ist der Trend zu Kunststoffbrillen im Fassungsbereich. Auffällig sind jedoch die neuen strahlenden, poppigen Farben, die endlich wieder starke modische Akzente setzen können. Viele Hersteller argumentieren mit der damit verbundenen Reduzierung des Wiederbeschaffungszeitraumes. Bei den Glasherstellern stehen Gleitsichtglasdesigns für verschiedenste Sehanforderungen bis hin zur Sportausübung ganz vorne. Überhaupt war das Thema Sportoptik eine ganz starker Fixpunkt bei der diesjährigen Münchner Messe. Die meisten Neuigkeiten gab es jedoch im Bereich der höchsten Wachstumschancen: der Kontaktlinse. Innovationen waren in allen Segmenten zu finden. Ob neue Geometrien, gefinkelte Mehrstärkenlösungen, bionische Materialien oder formstabile Kontaktlinsenmaterialien mit Monomerketten aus der Weichlinsenforschung – die Kontaktlinsenanpasser werden 2005 wirklich aus dem Vollen schöpfen können um ihren Kunden die jeweils optimalste Lösung anzubieten. Auffallend wenig war jedoch das Thema Orthokeratologie präsentiert. Viel Spaß beim Lesen des nachfolgenden optikum Messeberichtes.

Wolfgang Czejka mit österreichischem Messeteam
Wolfgang Czejka mit seinem österreichischen Messeteam

RODENSTOCK bringt mit Impression ILT Sport ein für Sportbrillen individuell optimiertes Gleitsichtglas auf den Markt. Bei Impression ILT Sport, das auf der Basis der von Rodenstock entwickelten Individual Lens Technology gefertigt wird, spielen neben den Refraktionsdaten alle individuellen Parameter (Fassungsscheibenwinkel, HSA, PD und Fassungsvorneigung) inklusive der Fassungs- und Zentrierdaten die zentrale Rolle bei der Optimierung. Das Design von Impression ILT Sport ist speziell auf die Anforderungen von sportlich aktiven Brillenträgern ausgelegt. „Besonderer Wert wurde auf die optische Leistung beim dynamischen Sehen gelegt. Deshalb hat Impression ILT Sport einen größeren Fernbereich als Universalgleitsichtgläser und einen Nahbereich, der zur besseren Verträglichkeit und zur Minimierung der peripheren Abbildungsfehler speziell für die beim Sport relevanten nahen Entfernungen von etwa 60 Zentimeter ausgelegt ist. Abbildungsfehler, wie sie bei herkömmlichen Sportbrillen mit ihren hohen Fassungsscheibenwinkeln typischerweise auftreten, werden auf Basis der von Rodenstock entwickelten Individual Lens Technology so korrigiert, dass in jeder Tragesituation optimales Sehen gewährleistet ist“, erklärt Wolfgang Czejka, Leiter von Rodenstock Österreich. Das neue Produkt wird in drei Glasvarianten angeboten. Die Variante extra curved ist für Fassungen mit hohem Fassungsscheibenwinkel bis etwa 25 Grad und hoher Vorderflächenkrümmung konzipiert. Die Version clip-in ist für Fassungen mit Tragrahmensystem und angepasster Vorderflächenkrümmung vorgesehen. So können eventuell störende Wimpernkontakte vermieden werden. Die Variante basic curved findet Anwendung bei Fassungen mit einem Fassungsscheibenwinkel bis etwa 15 Grad und normaler Vorderflächenkrümmung, wie zum Beispiel für modische Sport- und Sonnenbrillen. „Zudem sind jetzt alle Top Produkte wie Cosmolit, Multigressiv und Impression im Kunststoff Index 1.74 erhältlich“, ergänzt Czejka. Am Stand von Rodenstock wurde auch der Prototyp eines neuen Videozentriersystems präsentiert.

Petra Unterweger und Christian Weiss
Petra Unterweger und Christian Weiss sind mit der Messe sichtlich zufrieden

Bei MENRAD plaudern wir mit Geschäftsführer Christian Weiss über aktuelle Trends. Unübersehbar bei den Kollektionen von Menrad sind die vermehrt angeboten Acetatmodelle. „Voll im Kommen sind allerdings Kombinationen aus Acetat und Metall“, verrät Christian Weiss. Die Fassungsmodelle werden bei Menrad noch größer – auch im Korrektionsbrillen Bereich. „Bei den Farben und Formen sind globale Trends ersichtlich. Größere Formen und poppigere Farben. Auch der Retrolook, eine Hommage an die 80er, ist voll im Kommen. Aktuelles Bespiel für den Trend zu größeren Formen ist unsere Kollektion Chopard. Tommy Hilfiger ist voll im Sinne des extrem poppigen Farbentrends“, erklärt Weiss freudig. Bei Guess steht der glamouröse Bejeweled-Style im Vordergrund. Mit übergroßen Wrap-Modellen folgt man den Ansprüchen stylisch orientierter Fashion-Sportler.

 

Treffpunkt Bilosa
Bilosa – ein häufiger Treffpunkt der österreichischen Besucher

Am Stand von BILOSA treffen wir Mag. Florian Krischan zum Plaudern. Stolz ist man auf das einzigartige Peroxid Pflegesystem mit Proteinentferner. „Everclean ist eine echte Alternative um den täglichen Tragekomfort zu verbessern. Die Neutralisationstablette wirkt zugleich als Proteinentfernung. Eine mechanische Reinigung ist nicht mehr zwingend notwendig. Diese Art der Reinigung hat sich unter anderem bei Silikon Hydrogelen sehr gut bewährt“, berichtet Krischan. In den Vordergrund rückt bei Bilosa diesjährig auch die Multifunktionslösung simply one. „Die Universal Comfort-Lösung simply one ergibt einen spontanen wie auch nachhaltig guten Tragekomfort. Inhaltsstoffe, wie Tenside, Hyaluron und Mineralsalze optimieren die reinigende und desinfizierende Wirkung bei der Pflege der Kontaktlinsen sowie auch für die Benetzung deren Oberflächen“, erklärt Krischan. Wie immer kann man sich bei Bilosa unter anderem mit Tiroler Hartwurst laben – sehr empfehlenswert.

perfect together mit der neuen O2Optix
Dr. Siegfried Kerschenbauer (Ciba), Harald Belyus (optikum) und Michael Wittmann (Ciba)

Bei CIBA VISION fasst Michael Wittmann die Vorteile der neuen O2OPTIX™ zusammen: „Mangel an Sauerstoff kann bei Kontaktlinsenträger zu trockenen, gereizten, geröteten und brennenden Augen führen. Mit einem Dk/t Wert von 138 ist mit O2OPTIX™ Kontaktlinsen eine hervorragende Sauerstoffversorgung der Augen garantiert. Mit ihrem geringen Wasseranteil reduziert sie signifikant den Dehydratations-Effekt und sorgt so für einen lang anhaltend hohen Tragekomfort.“ Für die Kontaktlinsenanpasser stellt CIBA VISION umfassende O2OPTIX™ Werbemittel zur Verfügung – vom Dekopaket bis hin zum Welcome-Bag. Als weiterer Schwerpunkt dominiert am diesjährigen Messestand von CIBA VISION die optimale Pflegemittel Empfehlung für den jeweiligen Augentyp dar. „Während wir für normale Augen Solocare Aqua empfehlen, ist das konservierungsmittelfreie Aosept Plus bei empfindlichen Augen die erste Wahl. Komfortpflege bei trockenen Augen bietet Blue Vision. Kontaktlinsen und Pflege – eben perfect together“, so Wittmann.

Dr. Michele Villotti:
Dr. Michele Villotti: „Facetten seiner Persönlichkeit zeigen“

Angesprochen auf Trends kontert LUXOTTICA Österreich Geschäftsführer Dr. Michele Villotti schmunzelnd: „Die Auswahl einer Brille ist doch stark stimmungsabhängig. Obwohl im Zuge der Globalisierung Formen und Farben in vielen Kollektionen ähnlich sind, manifestiert sich der Trend typische Charakteristika des Designers ausgehend in der Couture unverwechselbar zu definieren und bei den Accesoires wie den Brillen konsequent weiterzuführen. Neben der Gestaltung werden vielfach auch die aktuellen Farben der Kleidung bei den Accesoires ebenfalls zur Geltung gebracht.“ Als Beispiel dieser Entwicklung führt Villotti Gianni Versace als schillernde Erscheinung und Prada als lineares Design sowohl im Kleidungs- als auch im Brillenbereich an. „Mit der Mode kann der Mensch alle Facetten seiner Persönlichkeit zeigen“, betont Villotti überzeugend seine Visionen zum Thema Produktdesign und Trends.

Werner Brunbauer und Kurt Polzhofer
Werner Brunbauer (Bausch & Lomb

Sales Director Austria) mit Dr. Kurt Polzhofer (Wöhlk, Forschung und Entwicklung)

Mit Sales Director Werner Brunbauer von BAUSCH & LOMB Austria sprechen wir über die seit Jänner wirksame Gesundheitsreform. Für Bausch & Lomb brachte die Gesundheitsreform Ende des Jahres 2004 einen deutlichen Anstieg im Kontaktlinsen Absatz. Speziell bei formstabilen Kontaktlinsen lagen die Bestelleingänge im zweistelligen Prozentbereich über den Dezemberwerten des Jahres 2003. „Für Kontaktlinsen ist im Jahr 2005 mit einem weiteren Wachstum zu rechnen, die Auswirkungen werden im Bereich der kontaktoptischen Versorgung aufgrund der geringen Einschnitte kaum spürbar sein“, ist Werner Brunbauer überzeugt. „Der Kontaktlinsenmarkt hat noch viel Potential zu wachsen, neue Materialien wie PureVision aus Silikon–Hydrogel aber auch bionische Materialien wie die Contact.Life sorgen für eine höhere Verträglichkeit und führen dadurch im Langzeitvergleich zu einer besseren Versorgung mit Kontaktlinsen. Die PureVision hat eine ähnlich hohe Sauerstoffdurchlässigkeit wie formstabile Kontaktlinsen. Das Risiko von Augenrötungen wird im Vergleich zu herkömmlichen weichen Kontaktlinsenmaterialien durch die neuen Produkte deutlich minimiert“, unterstreicht Brunbauer.

Michel Boinet, Wolfgang Schwed und Ronny Mayrhofer
Mag. Michel Boinet, Wolfgang Schwed und Ronny Mayrhofer von Essilor

Karin Graser von ESSILOR erwartet uns mit einem Leitspruch für 2005. Essilor wird sich diesjährig „nicht nur für gutes, sondern auch für gesundes Sehen“ sorgen. So will man sich den Themen Kinder, Sonnenschutz, Ältere und Prävention besonders annehmen. „Transitions® V Brillengläser mit ESP™ wird von Essilor in Österreich erstmals mit einem Kunststoffglas im Brechungsindex 1.67 angeboten. Es schafft eine 2,8mal schnellere Aufhellung als bei den zuletzt entwickelten Next Generation Transitions®„, erklärt Ronny Mayrhofer. Wolfgang Schwed führt uns anschließend das neu entwickelte Kappa CT Zentrier- und Aufblocksystem vor. Mit Hilfe einer ausgekügelten Videoanalyse findet das Gerät automatisch in wenigen Sekunden die richtige Zentrierung und Achsausrichtung von Brillengläsern. Also Fassung scannen, Gleitsichtglas eines beliebigen Herstellers gleich wie einlegen, Pupillendistanz und Höhe eingeben, Knopf drücken und fertig. Der vollkommen automatisch gesteuerte Aufblockarm ergreift das Glas komplett selbstständig und bringt das Aufblockelement in die erforderliche Position zum Einschleifen in die Brillenfassung. Das ist schon ein wenig faszinierend anzusehen, insbesondere wenn man an das Schneiden, Bröckeln und Handschleifen in der Lehrzeit zurückdenkt. Gut gelaunt traf man auch Mag. Michel Boinet, den neuen Geschäftsführer für Mittel- und Osteuropa am Stand von Essilor an.

Franz Saurer:
Franz Saurer: „Allgemeiner Trend zu mehr Farbe“

„Die Konsumenten wollen endlich wieder mehr Farbe“, freut sich Franz Saurer, Geschäftsführer von SAFILO Österreich. In den Kollektionen von Safilo ist der Anteil von Kunststoff Fassungen unübersehbar hoch. „Rosa, lila, orange und grün sind die hippen Farben für 2005. Ganz stark im Trend sind neuerdings Farbkombinationen und Gestaltungen mit Ornamenten“, meint Saurer. Neu bei Safilo finden sich zwei durchwegs zielgruppenorientierte Kollektionen: Smith und Mark Jakobs. Smith ist eine eindeutig sportive Kollektion. Die Korrektionsfassungen werden mit einem gänzlich neu konzipierten Sonnenschutz-Aufstecksystem geliefert. Der für die Zielgruppe Snowboarder, Inlineskater und Motorradfahrer ausgerichtete Label wird bereits seit 1997 als US Marke bei Safilo vertrieben. Ab 2005 ist Smith nun auch in Österreich erhältlich. Ganz anders orientiert ist der zweite, aktuelle Neuzugang von Safilo. Der New Yorker Designer Marc Jacobs, der als Chefdesigner bei Louis Vuitton berühmt wurde, hat nun seine eigene Brillenkollektion herausgebracht. Die kleine exklusive Kollektion wird ebenfalls über Safilo vertrieben und weist einige Retrodetails aus den 70ern auf.

Dirk Hahneiser:
Dirk Hahneiser: „2005 wird verstärkt in Österreichs Magazinen geworben“

Am Stand von JOHNSON & JOHNSON VISION CARE erfahren wir vom geplanten Produktstart der ACUVUE® ADVANCE™ for ASTIGMATISM. Die ab Juni 2005 erhältliche Kontaktlinse weist einen Dk/t-Wert von 86 und einen Wassergehalt von 47 Prozent auf. „Eine nutzenbezogene Wortwahl gewinnt für die Kommunikation zum Konsumenten an Bedeutung“, erklärt Vertriebsleiter Dirk Hahneiser. Bewusst wurde deshalb das Wort Astigmatismus statt torisch bei der neuen ACUVUE® ADVANCE™ for ASTIGMATISM gewählt. Neu bei dieser torischen Tauschlinse ist die Art der Stabilisation. Prinzipiell basierend auf dem dynamischen Prinzip wurde durch eine neue Geometrie – das Accelerated Stabilization Design (ASD) – entwickelt, welche die Geschwindigkeit der Stabilisation erhöht und die Lidexpositur gleichzeitig deutlich verringert. „2005 werden wir verstärkt in österreichischen Printmagazinen werben. Unsere Schaltungen werden besonders in Frauenmagazinen intensiviert“, verspricht Hahneiser.

Frank Meyer und Horst Müller:
Frank Meyer und Horst Müller: „CAZAL in der U.S. Hip-Hop Szene“

Wie ein Label in verschiedenen Ländern unterschiedlichliche Zielgruppen ansprechen kann erfährt man beeindruckend am Beispiel von CAZAL. So ist Japan mittlerweile der größte Exportmarkt für Cazal. „Cazal hat sich innerhalb der letzten drei Jahren in Amerika überraschenderweise in der Hip-Hop Szene ernsthaft etabliert. Diese Szenepeoples tragen neben ausgefallener Kleidung sehr häufig Shades von Cazal. In einem Buch von Jamel Shabazz über die Szene sind viele der Hip-Hop Stars mit Brillen von Cazal abgebildet“, überrascht Horst Müller. Signifikant für die aktuelle Kollektion des Grazer Designers Cari Zalloni ist der Retrostyle – in Acetat und durchwegs in großen Formen. Dies geht so weit, dass gar Klassiker der 80er eins zu eins neu aufgelegt werden.

Franz Schöffmann & Frank Skowronek
Christian Krüsi (Galifa) und Roy Katz (Lux Vision)

Christian Krüsi empfängt uns bei GALIFA mit seinen Überlegungen zur Zukunft der Kontaktlinse. „Die Anpassung muss einfacher, methodischer und profitabeler erfolgen. Unser Premiumservice mit der Rückgabe maßgefertigter Messlinsen ist dazu ein Ansatz“, meint Krüsi. Aufhorchen lässt uns ein neues, formstabiles Kontaktlinsenmaterial. Einem Materialhersteller ist es gelungen, die Herstellung von Silikon-Hydrogelen Polymeren und dessen hervorragenden Eigenschaften auf ein formstabiles Material zu übertragen. Bei dem formstabilen Silikon-Hydrogelen Polymer Hydro 56, welches einen Wassergehalt von 1.5 Prozent aufweist, ist ein selbständig wasserbindendes Monomer in die Linsenmatrix eingebettet. Wenn die Kontaktlinse in Flüssigkeit liegt, wird das Wasser an der Oberfläche gebunden. Das gebundene Wasser dringt jedoch bei formstabilen Silikon-Hydrogelen Polymeren nicht in das Innere der Matrix ein. Dies hat den Vorteil, dass die Kontaktlinse in ihrer Form stabil bleibt. „Wir versprechen uns von dem Material einen Problemlöser speziell bei Benetzungsproblemen. Unserer Meinung nach liegt in diesem Material ein gewisses Potential und wir möchten den Kontaktlinsenspezialisten auch die Möglichkeit bieten, dieses neue Material einzusetzen“, erklärt Krüsi.“

Relaxed Vision mit Peter Schmitzer und Wolfgang Matzka
Relaxed Vision mit Peter Schmitzer und Wolfgang Matzka

Relaxed Vision steht am Stand von ZEISS diesjährig im Vordergrund. Präsentiert wird der kombinierte Einsatz von Zeiss Zentriersystemen – den Relaxed Vision Terminals – mit den Zeiss Clarity Markengläsern. Eingeteilt in zwei Farbzonen, soll die Gestaltung und Anordnung des Standes die Vision vom entspannten Sehen, die der Augenoptiker für seinen Kunden realisieren kann, vermitteln. Im Vision Cube, einem multimedialen würfelförmigen Raum mit 10 Bildschirmen, wird den Besuchern in einer achtminütigen Videopräsentation die Philosophie des Konzeptes in einer audivisuellen Show veranschaulicht. Außerhalb des Vision Cube lassen wir uns die ausgestellten Relaxed Vision Terminals von Wolfgang Matzka demonstrieren. Peter Schmitzer hilft bereitwillig als Testperson. Die Messung der Durchblickspunkte einer Brille kann mit dem neuen Terminal wahlweise im Stehen oder Sitzen erfolgen. „Das Relaxed Vision Terminal ist eine sinnvolle Ergänzung zu Videoinfral im Basis Preissegment. Es fördert den Erlebniseinkauf beim Optiker“, resümiert Matzka.

Mag. Johann Pürmayr:
Mag. Johann Pürmayr: „Tragekomfort ist wesentliches Thema“

Das Linzer Traditionsunternehmen SILHOUETTE reagiert auf den aktuellen Kunststoff-Trend mit mehr Farbe und einem Ausbau der Formenvielfalt im randlosen Segment. „Kunststoff-Fassungen werden derzeit wohl verstärkt angeboten – dennoch ist der Tragekomfort ein wesentliches Thema, da es dem Kundenwünsch entspricht“, argumentiert der österreichische Geschäftsführer Mag. Johann Pürmayr. „Bei den Sonnenbrillen spielen die deutlich größeren Formen eine noch wesentlichere Rolle als bei den Korrektionsbrillen. Gerade deshalb ist in diesem Bereich der Tragekomfort von noch größerer Bedeutung“, erklärt Pürmayr. Erdfarbene Töne, Blau und Grün sind die Trendfarben bei Silhouette. Im Bereich der Sportbrillen konzentriert sich Silhouette auf fünf Sportthemen: Snow, Bike, Outdoor, Golf und Running. „Bei den Adidas Sportbrillen steht eine hohe Funktionalität im Vordergrund. Wie bei Silhouette ist perfekter Sitz und Tragekomfort entscheidend. Die Sportbrille bietet sowohl im Planbereich als auch in der optischen Ausführung eine große Chance für Zusatzverkäufe“, argumentiert Pürmayr.

Franz Schöffmann (AMO), Melanie Hinckel (Freudl & Friends) und Frank Skowronek (AMO)
Franz Schöffmann (AMO), Melanie Hinckel (Freudl & Friends) und Frank Skowronek (AMO)

AMO stellt diesjährig die neu ins Repatoire aufgenommene COMPLETE® Aquavision™ in den Mittelpunkt. „Bei herkömmlichen Hydrogel Kontaktlinsen kann der Wasserverlust der Linse nicht allein durch Tränenflüssigkeit ausgeglichen werden, sondern es müssen im beträchtlichen Umfang Benetzungslösungen angewendet werden. Der Wassergehalt der Monatstauschlinse COMPLETE® Aquavision™ liegt während der gesamten Tragezeit knapp unter der Sättigungsgrenze“, informiert Franz Schöffmann. Einem Versand ohne Anpassung via Internet der neuen Tauschlinse will man so weit wie möglich verhindern. Deshalb gibt es mit allen Anpassern Vereinbarungen, in denen eine Nachversorgung ohne vorhergehender Anpassung ausgeschlossen wird.

Michael Stoiber & Karin Spohn
Wolfgang Scheucher: „Komplettpreis Konzept mit Tamee“

Beim Genuß eines erfrischenden Ananascocktails kommt Andreas Pirkheim von TITANIC OPTIK sofort zur Sache. „Acetat ist voll im Trend. Poppige Brillen wie zum Beispiel unser Zebradesign transportieren mehr Fashion zum Konsumenten. Angenehmer Nebeneffekt stellt die Verkürzung des Wiederbeschaffungsintervalles bei modebetonten Brillen dar“, resümiert Pirkheim. „Die Preissicherheit für den Konsumenten wird beim Brillenkauf weiter an Wichtigkeit gewinnen. Unser Komplettpreis Konzept hat sich deshalb außerordentlich gut beim Optiker etabliert. Immer mehr Fachoptiker nutzen unsere erfolgreiche Mailingstrategie mit unserem fotogenen Frontgirl Tamee Harrison und Jacques Lemans Brillenmode“, ergänzt Außendienstprofi Wolfgang Scheucher.

Tanja Kutscheidt, Ulrike Mehls und Frank Lautenbach von SEIKO
Tanja Kutscheidt, Ulrike Mehls und Frank Lautenbach von SEIKO

SEIKO promotet auf der opti 2005 unter anderem sein Gleitsichtglas Ten mit einer Progressionslänge von nur 10 Millimetern. Damit ist eine Einschleifhöhe von nur 15 Millimeter realisierbar. Das innenprogressive Design mit der SY Geometrie ist in den Brechungsindizes 1.6, 1.67 und 1.74 erhältlich. „Seiko hat als erster Hersteller auf die Vorteile der Innenprogression gesetzt. Die Qualität des Sehens ist bei innenprogressiven Gleitsichtglas Designs deutlich besser als bei Vorderflächenprogressionen“ erklärt Frank Lautenbach. Zudem erweitert Seiko sowohl den Einstärken- als auch den Gleitsichtbereich mit der phototropen Variante Transitions V with ESP. Das phototrope Produkt ist sowohl in Braun als auch in Grau lieferbar. Ganz neu bei Seiko ist auch die Beschichtung SuperClean. „Der Abperleffekt konnte mit dieser Beschichtung nochmals verbessert werden. Ergebnis ist eine schnellere Reinigung und eine dauerhaft klare Sicht für den Konsumenten“, so Lautenbach.

Familie Hetych und Außendienst:
Familie Hetych und Außendienst: „Neue Standards bei der Benetzung“

Ein österreichisches Unternehmen präsentiert sich auf der opti München unübersehbar auf Expansionskurs. Der Kontaktlinsenhersteller HETYCH ist mit den Außendienstmitarbeitern für Österreich (Philip Almer), Deutschland (Marcus Hilpert), Ungarn, Tschechien und der Slovakei (Gabriela Mazarova und Ernst Zeznicek) vertreten. Beim Interview hören wir auch, dass Herbert und Gerhard Hetych 2005 verstärkt die Geschäftsführertätigkeit von Vater Dieter Hetych übernehmen. Im Bereich der formstabilen Materialinnovationen verweisen uns Herbert und Gerhard Hetych auf das neue OPTIMUM Material. „Dieses innovative Material setzt neue Standards bei der Benetzung von formstabilen Kontaktlinsen. Mit einem Rückzugswinkel von nur 3 Grad hat man nun eine respektable Option bei Benetzungsproblemen. Das OPTIMUM Material wird von uns in vier verschiedenen Arten angeboten. Neben der Tönungsmöglichkeit und dem eingebauten UV-Filter sind mit dem Dk-Wert von bis zu 125 auch intensive Kontaktlinsenträger sehr gut versorgbar“, so Herbert und Gerhard Hetych unisono.

Susanne Maierhöfer:
Susanne Maierhöfer: „Innovative Verglasungstechnik“

RUPP + HUBRACH informiert auf der opti unter anderem über eine innovative Verglasungstechnik für nah am Kopf anliegenden Sportbrillen. „Wichtig ist für die optimale Anpassung korrigierter Brillengläser der jeweilige Verkippungswinkel. Dieser wiederum hängt von der Kopfform des Brillenträgers und der ausgesuchten Sport-Fassung ab“, erörtert Susanne Maierhöfer. Die stark gewölbten Korrektionsgläser stehen sowohl in Kunststoff als auch als bruchsicheres TILIUM-Polycarbonat zur Verfügung. „Manche Farben eignen sich für besondere Sportarten am besten. Phototrope Modelle zum Beispiel bei Mischwetter-Verhältnissen. Schifahrer werden Gelb und Orange an diesigen Tagen bevorzugen während Kontrastfilter beim Fliegen, Autofahren und Golfen die beste Wahl darstellen“, ergänzt Maierhöfer. Eine neue Sports-Kartenbox unterstützt den Augenoptiker bei der Beratung zum Kauf einer passenden Sportbrille. Dem Konsumenten werden für verschiedene Sportarten Tipps zum Brillenkauf gegeben.

Frank Lautenbach mit Eva Grün
Thomas Scheibl: „Product Placement bei Serengeti“

Thomas Scheibl, Geschäftsführer von TS-OPTIK überreicht uns den druckfrischen Serengeti Sonnenbrillen Katalog. „Die Brillengläser von Serengeti werden aus verwindungsfreien, präzise geschnittenem und polierten Glas gemacht, das eine unübertroffene Sehschärfe bietet. Der Herstellungsprozess für diese Gläser beginnt mit optischem Borosilikatglas“, betont Scheibl. Auffallend ist das Product Placement in der Filmindustrie. So wurden Petra Wilson, Val Kilmer, Hurley Haywood und Luke Perry für Serengeti gewonnen. „Die gut verdienende Schicht fordert absolute Qualität. Das oberste Segment wird sich deshalb immer gut verkaufen“, philosophiert Scheibl. Vorgestellt wird uns auch die neue, computergesteuerte Bohr- und Fräsmaschine OPERA Drill. Sie verfügt über einen Messtaster zur Ermittlung der Außenkurve des Brillenglases. Damit wird das Bohrwerkzeug immer im richtigen Winkel ausgerichtet und die optimale Bearbeitungstiefe eingehalten. „So sind auch extrem individuelle Fräsungen wie gar ein Notenschlüssel möglich“, ergänzt Scheibl.

Joachim Popp
Joachim Popp „gezielte Kooperation mit Fachoptiker“

Bei ESCHENBACH haben wir Gelegenheit zu einem Interview mit Joachim Popp, der ab Februar 2005 die Geschäftsführung von Eschenbach Österreich übernimmt. „Für die Vertriebsstruktur sind keinerlei Änderungen geplant. Der Standort Linz bleibt weiterhin bestehen“, unterstreicht Popp. Als Schwerpunkte sind neben den Labels Titanflex und Humphreys die Gewichtung im Low Vision Bereich und bei den Ferngläsern geplant. „Der Label Windsor ist in Österreich im Vergleich zu Deutschland derzeit noch hinter unseren Erwartungen“, räumt Popp ein. Neu ist die Ausrichtung des Labels TitanFlex. Diese Linie wird ab sofort als Herrenlabel etabliert. „Die extreme Belastbarkeit der Fassungen positioniert TitanFlex als ein technisches Produkt“, begründet Popp. Im Low Vision Bereich setzt Eschenbach auch weiterhin ganz gezielt nur auf Kooperation mit Fachoptikern.

Marion Janotta und Gunter Fink:
Marion Janotta und Gunter Fink: „Funktionelle Details und harmonische Gestaltung“

Bei FLAIR zeigt uns Marion Janotta ein neues Design Scharnier. „Die Kunst des Designs besteht darin, funktionelle Details und eine harmonische Gestaltung in Einklang zu bringen. So fällt bei dem neuen Design-Scharnier nicht auf Anhieb auf, dass sich hinter dem charismatischen Äußeren ein hochtechnisches Kugelscharnier verbirgt. Den Abschluss des Bügels bildet eine schwarze Kugel, die in ein Gegenstück aus glasfaserverstärkten Kunststoff eingebettet ist und wie ein Gelenk funktioniert. Diese Technik wurde ausgiebig getestet und hält einigen hunderttausend Bewegungen stand. Die optimale Gangführung sorgt dafür, dass kein Nachstellen notwendig ist“, verspricht Janotta. „Die Eleganz dieser Brille wird durch das ausgefallene Design des Scharniers hervorgehoben, die Funktionalität in den Hintergrund gestellt. Das ist Understatement pur“, ergänzt sie. Aufgefallen sind uns die wirklich formschönen Backenteile in durchwegs kräftigen Farben. Der seit Juni 2004 neu eingesetzte Geschäftsführer Gunter Fink bekennt sich nachdrücklich zum Produktstandort Deutschland. Wie man hört ist man auch für Österreich intensiv auf der Suche nach einem versierten Außendienstprofi.

Gerhard Göttlich setzt auf Fanartikel Made in Austria
Gerhard Göttlich setzt auf Fanartikel Made in Austria

Neu am Markt etabliert sich ABSOLUT! MODEBRILLEN – mit in Österreich produzierten Fassungen und Sonnenbrillen. Geschäftsführer Gerhard Göttlich erklärt uns die Kooperation mit dem in Spittal an der Drau ansässigen Unternehmen Solstar. „Absolut ist eine 70 Prozent Tochter von Solstar. Die österreichische Solstar Produktion mit drei Fertigungsstandorten und etwa 60 Mitarbeitern blickt auf über 25 Jahre Erfahrung zurück. Die höheren Lohnkosten gegenüber Billiglohnländern wird durch die hohe Fertigungsqualität aufgewogen“, betont Göttlich. Für die Fussball Weltmeisterschaft 2006 erwarb Solstar die Lizenz von der FIFA für die Fanbrille – der Vertrieb wird durch die Firma Absolut! Modebrillen GmbH abgewickelt. Das deutsche Unternehmen ist aber auch für den Vertrieb einer österreichischen Fassungsinnovation verantwortlich. So findet sich neuerdings der Holzbrillenlabel WALUNA im Portfolio von Absolut. WALUNA Boss Werner Dreier entwickelte gemeinsam mit der Universität Leoben ein Fassungsmaterial aus Holz mit integrierten Karbonfasern. „So lassen sich auch zarte Formen nahezu unzerbrechlich realisieren. Da keine Weichmacher benötigt werden, ist die Holzbrille ideal für Allergiker“, so Göttlich.

Martin Himmelsbach:
Martin Himmelsbach: „Fassungskataloge integriert“

Bei IPRO hat man mittlerweile komplette Fassungskataloge in die Software integriert. „Vor allem beim Nachbestellen und beim Wareneingang haben sich die Bilder der Fassungen als sehr hilfreich erwiesen“, verweist Martin Himmelsbach auf die bereits positiv verlaufene Verwendungsphase. Neben der Integration der Fassungskataloge werden auch komplette Kontaktlinsenkataloge der Hersteller in die Branchensoftware integriert. „Ein weiteres neues Feature ist die Anzeige von kleinen Symbolgrafiken bei den Kundenstammdaten. Diese können vom Optiker frei vergeben werden. Damit erfasst man auf einem Blick wichtige Infos über Kundeneigenschaften wie Vereinszugehörigkeiten oder Zahlungsmoral“, so Himmelsbach.

Erwin Heinz:
Erwin Heinz: „Schneller Griff zum richtigen Hilfsmittel“

Neben seinem mittlerweile gut bekannten Koordinatenbohrwerk zeigt Erwin HEINZ auf der diesjährigen opti München Kleinwerkzeuge und Zangen mit besonderem Design. Zugegeben, besonders die Schraubendreher haben unsere Aufmerksamkeit erregt. Sie weisen eine besondere Formschönheit auf und machen sich gut für kleinere Reparaturen im Verkaufsraum. „Ganz neu ist unser transparenter Plexiglas Ständer zur Ordnung mehrerer Zangen, Schraubendreher und Mutternzieher. Alle Klingen sind aufgrund der Transparenz gut sichtbar und erleichtern so den schnellen Griff zum richtigen Hilfsmittel“, präsentiert Heinz.

Tony Hough, Kevin Taylor und Brigitte Heffernan bei No.7 Contact Lenses
Tony Hough, Kevin Taylor und Brigitte Heffernan bei No.7 Contact Lenses

NO.7 CONTACT LENSES ist seit 20 Jahren Kontaktlinsenhersteller mit Sitz in Großbritannien. Tony Hough, BA/MBA erklärt uns das neuartige, bifokale Linsendesign der Quasar PlusMulitfocal. Es handelt sich dabei um eine asphärische Multifokallinse mit einer zentralen Fern-, und einer gleitenden peripheren Nahsichtzone. Die Progression ist in die Innenfläche der Linse eingearbeitet. „Die österreichischen Kontaktlinsenanpasser müssen kurz- bis mittelfristig ein zeitgemäßes Businessmodell entwickeln“, so die Einschätzung von Tony Hough. „Kundenbindungsinstrumente und die Art der Anpassung beziehungsweise Abgabe von Kontaktlinsen wird immer wichtiger. Bei über 30 Prozent der Anpassungen führt die erste, von uns errechnete Messlinse zum Erfolg. Bei knapp 40 Prozent der Anpassungen führt die modifizierte, zweite Kontaktlinse zum Anpasserfolg. Die Größe der Nahzone und das Flächenausmaß der Übergangszone sind bei dieser Kontaktlinse total individuell gestaltbar“, demonstriert Hough anhand aktueller Computergrafiken.

Knut Leendertz präsentiert ausgefallende Werbemittel für Augenoptiker
Knut Leendertz präsentiert ausgefallende Werbemittel für Augenoptiker

Reges Treiben herrscht am knallorangen Stand von SHOPTIC. Uns fällt ganz besonders ein geprägtes Microfasertuch ins Auge. Die Prägetechnik ist zwar nicht für alle Logos durchführbar – ermöglicht aber besonders bei einfärbigen Logos einen wirklich noblen Effekt. „Ein weiterer Bereich auf den wir uns zuletzt spezialisiert haben sind Werbeträger wie zum Beispiel unser innovatives Lesezeichen oder der neue Brillenhalter. Mit Logoeindruck sind diese Werbemittel auch optimal für den Briefversand geeignet“, so Geschäftsführer Knut Leendertz. Mit der vor kurzem übernommenen deutschen Firma Bon aus Wahlstedt konnte zuletzt ein weiterer zufriedener Kundenstamm dazu gewonnen werden.

Regina Miethaner und Stefanie Schmerber von Charmant
Regina Miethaner und Stefanie Schmerber von Charmant

Bei CHARMANT lassen wir uns von Stefanie Schmerber und Regina Miethaner durch die Produktneuheiten von Boss führen. Ins Auge sticht uns ein neues Bügelmaterial in der frisch lancierten BOSS Women Kollektion. Der Kunststoffbügel ist bei entsprechender Belastung extrem flexibel und behält im Normalgebrauch trotzdem seine Steifheit um einen guten Sitz zu garantieren und nicht zu filligran zu wirken. Den gleichen Effekt erfüllen die Bügel der Z-Titan Fassungen in der Hugo Boss Herrenkollektion. „Fassungen mit den Farbkombinationen rot/orange und grün/lila sind dieses Jahr das absolute Muss“, betonte Schmerber. Als absolutes Highlight gelten die neuen BOSS orange Sonnenbrillen. Die kleine Kollektion umfasst vier Modelle in zwei bis drei Farben und ist konsequent für junge, modebewußte Herren konzipiert.

Petra Schwarz & Susanne Maierhöfer
Birgitte Stentoft: „Randloses Design mit edlen Büffelhornbügeln“

Mit der Messe zufriedenen ist Birgitte Stentoft von LINDBERG. „Die neuen, modischen Designs konnten auf der Messe gut an den Erfolg der Air Titanium anknüpfen. Während sich die Air Titanium gewohnt klassisch präsentiert, sind unsere neuen Modelle mit Acetat oder Büffelhorn Bügel deutlich stärker im Fashionbereich positioniert“, resümiert Stentoft gutgelaunt. Wirklich fein liegt die randlose Lindberg mit den noblen Büffelhornbügeln in der Hand. Ein echt nobles Stück. Ein neues, formschönes Bügelscharnier – klarerweise ohne Schrauben – ergänzt das neue, modische Design.

Hans Peter Pomberger
Mag. Arch. Johannes Will: „Optimale Präsentation der Brille mit Stimmungslicht“

Shopdesign made in Austria finden wir am Messestand von WILLL Manufaktur Architektur Möbelkultur. Nach dem Interview wissen wir warum der Unternehmensname ein „L“ mehr führt als die gleichnamige Eigentümerfamilie. „Jedes L steht für einen Dienstleistungsbereich: Manufaktur, Innenarchitektur und Design“, klärt uns Mag. Arch. Johannes Will auf. Das Zwettler Unternehmen ist auf eine reduzierte Präsentation spezialisiert, welche die Brille optimal zur Geltung kommen lässt. „Neben einer verwirrenden Präsentation mangelt es in vielen Optikergeschäften vor allem an einem optimalen Lichtkonzept. Vielfach wird statt einem Stimmungslicht viel zu technisches Licht verwendet“, verrät Will.