Opti München 2006 – Messebericht

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Zum neunten Mal ging die Messe in München diesjährig an den Start. Einige der „Grossen“ wie Luxottica, Marcolin und Johnson & Johnson blieben den Messehallen dieses Jahr fern. Die möglichen Gründe reichen für umfassende Spekulationen in der Branche. Auch hielten sich hartnäckig Gerüchte über eine für 2007 geplante deutsche Messe in Berlin. Das optikum war für Sie alle drei Tage von Freitag den 13. bis Sonntag den 15. Jänner unterwegs um Ihnen einen Überblick bzw. Nachblick über die Messe zu verschaffen.

Alles in allem war die diesjährige Münchner Messe jedoch sehr interessant und ermöglichte einen guten Überblick über aktuelle Trends in der Branche. Die Trends im Bereich der Brillenfassungen und Sonnenbrillen setzen nahtlos an jenen des Vorjahres an. Rechteckige Formen sind noch immer in jeder Kollektion zu sehen. Es darf jedoch noch ein bisschen größer sein. Starke Applikationen auf den Bügeln und sogar am Mittelteil sind erlaubt. Aufwendige Muster und Streifenlook kommen 2006 dazu und bereichern das modische Auftreten der Korrektionsfassungen. Die Farben sind knallig. Entweder stylish in fröhlichen Sommerfarben wie Violett, Pink, Orange, Rot und Grün oder gleich in zwei verschiedenen Komplementärfarben auf einer Fassung.

Ein erfreulicher Trend ist bei den Kinderbrillen zu bemerken. Immer mehr Top-Designer halten für ihre Fans auch eine Kids-Kollektion bereit. Diese Entwicklung kann dem Markt nicht schaden. Ab dem Schulalter steigt das Markenbewusstsein der jungen Brillenträger nicht unerheblich an und auch deren Eltern wünschen sich nicht selten etwas imageträchtiges auf der Nase ihres Sprösslings.

Bei den Glasherstellern entwickelt man im High-End Segment kontinuierlich weiter. Immer neue Innovationen, sei es bei den Glasgeometrien, Materialien oder Oberflächenflächenvergütungen lassen für den Konsumenten fast keine Wünsche mehr offen. Ein eindeutiger Schwerpunkt liegt allgemein in der Sportoptometrie. Spezielle Filtertönungen und stark gewölbte Brillengläser mit Linsenfehler kompensierenden Wirkungen zeigen wie hoch die Hersteller das Potential in diesem Segment beurteilen.

Im Kontaktlinsenbereich verdrängen Silikon-Hydrogele zunehmend konservative, weiche Monatslinsen. Mit Dk/t Werten, die so manches RGP-Material übertreffen können langfristig zufriedene Kontaktlinsenträger aufgebaut werden. Aber auch die formstabile Kontaktlinse erlebt einen Aufwind auf dieser Messe. Nicht anders ist es zu erklären, dass gleich mehrere Hersteller total individualisierte Geometrien als einen Schwerpunkt ihres Messeauftrittes sehen.

Franz Saurer
Franz Saurer „Starkes Produkt Portfolio“

„Die Messe ist und bleibt ein wichtiges Instrument zur Kommunikation mit dem Augenoptiker“, ist Franz Saurer von SAFILO überzeugt. „Mit den Ordern auf der Messe sind wir sehr zufrieden. September 2006 werden wir unser Produkt Portfolio weiter ausbauen und mit Hugo Boss eine der stärksten Herren-Labels am Markt lancieren. Überhaupt ist das Label-Bewusstsein beim Konsumenten gestiegen. Deshalb müssen sich aktuelle Modeströmungen aus der Kleidungsindustrie jetzt noch stärker als bisher im Brillendesign fortsetzen. Marketing wird für die Augenoptiker immer wichtiger werden. Bedarfskäufe sind immer rückläufiger und werden mehr und mehr von Emotionskäufen verdrängt“, analysiert Saurer. Safilo hat aber auch in einem anderen Segment stark an Terrain gewonnen. So hat Safilo mit Carrera Skihelmen und Skibrillen einen hohen Marktanteil erreicht.

Tamee Harrison
Popsängerin und Jacques Lemans Testimonial Tamee Harrison

Bei TITANIC OPTIK AUSTRIA feiert Popsängerin und Jacques Lemans Testimonial Tamee Harrison einen Auftritt. Unter anderem mit dem Hit „I am ready“ werden die Messebesucher auf die neue Kollektion von Jacques Lemans eingestimmt. Wir fragen Andreas Pirkheim welchen Bezug Tamee zu den Jacques Lemans Brillen hat. „Bei der aktuellen Kollektion hat Tamee Harrison durchaus ihre Spuren hinterlassen. Vor allem bei den Formen und Farben hat sie sich eingebracht. Letztendlich muss sich ein Werbeträger wie die erfolgreiche Sängerin auch mit dem Style identifizieren. Für das Frühjahr und den Sommer 2006 haben wir einen Modefeger für den Augenoptiker aufgelegt. Das Jacques Lemans Navy Set im absolut superauffälligen Streifenlook gibt es in sechs knalligen Farben und beinhaltet neben der schicken Sonnenbrille einen dazu exakt passenden Street-Bag und einen Armreif. Rückblickend auf das letzte Jahr freuen wir uns, dass sich das Komplettpreis-Konzept extrem bewährt hat“, bilanziert Pirkheim.

 

Werner Brunbauer und Sabine Strübing: "Neue Sportkontaktlinse"
Werner Brunbauer und Sabine Strübing: „Neue Sportkontaktlinse“

Bei BAUSCH & LOMB treffen wir Werner Brunbauer und Sabine Strübing. Sportlich interessierte Messebesucher können am Stand den Golfschläger schwingen und sich im Einlochen von Golfbällen üben. Besseres Sehen im Sport verspricht die neue getönte Sportkontaktlinse Nike Maxsight. „Die neue Sportkontaktlinse ist in zwei verschiedenen Tönungen erhältlich. Eine grau-grüne Tönung absorbiert einen genau definierten Teil des Lichtspektrums und ermöglicht reaktionsschnelleres Sehen. Diese Kontaktlinse ist ideal für Outdoor-Sportarten wie Golf, bei denen Blendverhalten und Kontrast entscheidend sind. Die bernsteinfarbene Tönung ist ideal für Sportarten, bei denen der Erfolg von der genauen Verfolgung eines schnellen Balls abhängig ist. Die Filterwirkung ermöglicht einen perfekten Kontrast zwischen Ball und Hintergrund“, erklärt Sabine Strübing. Werner Brunbauer ist vom Siegeszug der Silikon-Hydrogel-Kontaktlinse überzeugt. „Mit der Pure Vision toric können auch Personen mit astigmatischen Fehlsichtigkeiten von den Vorteilen von Silikon-Hydrogelen profitieren. Die Dienstleistung muss sich in der Kontaktlinsenoptik noch stärker als schon bisher nach außen hin positionieren. Private Labels halten die Marktentwicklung eher zurück. Markenkontaktlinsen fördern dagegen das Vertrauen des Konsumenten in das Produkt Kontaktlinse“ resümiert Brunbauer.

Michael Wittmann: "hohes Potential für Silikon-Hydrogele"
Michael Wittmann: „hohes Potential für Silikon-Hydrogele“

Die Silikon-Hydrogel Kontaktlinsen O2Optix und Focus Night & Day stehen bei CIBA VISION diesjährig im Vordergrund. „Mehrere Studien versprechen ein extrem hohes Potential für Silikon-Hydrogele“, erklärt Michael Wittmann. „Unter anderem untermauert eine vom Johns Hopkins Institut durchgeführte Studie, dass beim Tragemodus 30 Tage und Nächte mit der Focus Night & Day kein signifikant erhöhtes Risiko für eine Keratitis besteht. Zusätzlich zeigt eine vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut GfK erstellte Statistik für den Zeitraum 1-8/2005, bei den Silikon-Hydrogel-Kontaktlinsen eine Steigerung von 183 Prozent in Stückzahlen und 111 Prozent in Euro gegenüber den Zeitraum im Jahr zuvor. Die Steigerung der Silikon-Hydrogel-Kontaktlinsen führte zu einer Verringerung der konventionellen Monatslinsen sowohl in Stückzahlen als auch im Umsatz. So halten Silikon-Hydrogele bereits 19 Prozent Anteil an den Monatstauschlinsen“, betont Wittmann. Bei Ciba Vision hat man deswegen die Kontaktlinsen O2Optix und Focus Night & Day in einer eigenen Produktgruppe positioniert. Dies äußert sich in den aktuellen Endverbraucher-Broschüren für diese beiden Monats-Tauschlinsen. „Dem Kontaktlinsenoptiker eröffnen sich mit dem steigenden Marktanteil von Silikon-Hydrogelen große Chancen. Ciba Vision wird dies durch eine bedürfnisorientierte Marketing-Unterstützung der Kontaktlinsenoptiker unterstützen“, so Wittmann.

Rodenstock: "50 Prozent des Umsatzes mit innovativen Produkten"
Rodenstock: „50 Prozent des Umsatzes mit innovativen Produkten“

Grosse Pläne hat RODENSTOCK für 2006. So will man am Weltmarkt umsatzmäßig auf den zweiten Platz vorstoßen. „Bereits jetzt generieren wir 50 Prozent unseres Umsatzes mit innovativen Produkten, die jünger als zwei Jahre am Markt sind“, berichtet Wolfgang Czejka. „Unser Wachstum werden wir auch weiterhin durch Innovationen erreichen. So sehen wir zum Beispiel in der Sportoptometrie einen großen Zukunftsmarkt.“ Am Stand werden uns Sportgläser mit speziellen Filtern, die ProAct Sportbrille und das individuelle, für den Sport optimierte Einstärkenglas Impression Mono Sport präsentiert. Letzteres berücksichtigt bei der individuellen Berechnung alle abbildungsrelevanten Kunden-, Glas- und Fassungsdaten. Dadurch ist das Sportglas für das gesamte Blickfeld optimiert und garantiert gerade bei höheren Fehlsichtigkeiten ein scharfes Sehen bis zum Rand. Das innovative Brillenglas ist auch in stärker gewölbten Basiskurven lieferbar. Außerdem präsentiert Rodenstock ein komplett neues, verfärbendes Kunststoffglas. Das neue ColorMatic hellt deutlich schneller auf als vergleichbare Produkte und verfügt über einen Anti-Aging-Faktor. Rodenstock verspricht eine dauerhaft schnelle Photocromie auch nach drei Jahren. Grosses Interesse und Dauerpräsentation bei den Messebesuchern erzielt das Videozentriergerät Impressionist. Das kundenwirksame Gerät eignet sich nicht nur zur professionellen Glaszentrierung, sondern ist auch bei der Glasberatung ein interaktiver Helfer.

Christian Kirchmayer: "Varilux Physio berücksichtigt Aspekte der Physiologie"
Christian Kirchmayer: „Varilux Physio berücksichtigt Aspekte der Physiologie“

Christian Kirchmayer, der neue österreichische Vertriebsleiter von ESSILOR , weiht uns in die Unternehmens-Strategien für 2006 ein. So hat man noch vor der opti das neue Gleitsichtglas Varilux Physio den Augenoptikern vorgestellt. „Varilux Physio berücksichtigt vermehrt die Aspekte der Physiologie. Bei der Flächenberechnung werden erstmals nicht nur einfache Abbildungsfehler, sondern auch Abbildungsfehler höherer Ordnung beträchtlich reduziert. Auch die Koma kann mit Varilux Physio deutlich minimiert werden. Die Messung der Flächen erfolgt nicht wie bisher durch Lichtstrahlen, sondern durch ganze Strahlenbündel. Trageversuche von 2000 Probanten erbrachten sehr zufrieden stellende Ergebnisse“, erklärt Kirchmayer. „Varilux Ipseo werden wir neu positionieren. Ipseo berücksichtigt individuelle, physiologische Verhaltensmuster und die persönliche Sehstrategie jedes einzelnen Trägers, welche in die Flächengestaltung des Glases einfließen. Des weiteren werden wir 2006 Brillengläser für spezielle Sehanforderungen – Varilux Computer und Varilux Driver – am Markt etablieren“, erläutert Kirchmayer. „Entgegen so mancher Gerüchte bleibt die Rezeptschleiferei südlich von Wien bestehen“, verspricht Kirchmayer.

Christian Weiss: "Extrem zielgruppenorientierte Kollektionen"
Christian Weiss: „Extrem zielgruppenorientierte Kollektionen“

Bei MENRAD treffen wir Christian Weiss mit dem wir über die aktuellen Kollektionen plaudern. Gleich zu Beginn fällt uns eine neue Kollektion für die jüngsten Brillenfreaks ins Auge – Tommy Hilfiger Kids ist ab sofort für labelbewusste Kinder verfügbar. Die Modelle sind im trendy Erwachsenen-Look. Die Scheibengrößen eignen sich deshalb auch gut als Zwischengröße für sehr zarte Damengesichter. „Diese Zwischengrößen haben wir bereits im Vorjahr erfolgreich bei Guess etabliert“, resümiert Weiss. „Überhaupt haben wir unsere Kollektionen noch mehr als bisher für jeweils eine bestimmte Zielgruppe orientiert. So wird Davidoff auf Herren um die 40 ausgerichtet. Die Positionierung der Davidoff Sonnenbrillen erfolgt im Einklang mit dem Herrenduft Silver Shadow. Sowohl bei Davidoff für Herren als auch bei Gant woman für Frauen haben wir auf optimale Scheibenformen für Gleitsichtgläser geachtet. Unser absolutes Fashion-Produkt ist Joop. Die neue Kollektion protzt mit warmen Farben wie Rot, Pink und Orange“, fasst Weiss zusammen.

Mag. Johann Pürmayr: "Positionierung im Tragekomfort"
Mag. Johann Pürmayr: „Positionierung im Tragekomfort“

Die Positionierung im Tragekomfort ist auch weiterhin für SILHOUETTE das Thema Nummer eins. Mag. Johann Pürmayr zeigt uns die aktuelle Kollektion. „Die Kombination aus Technologie und Design wird 2006 noch stärker als schon bisher im Vordergrund stehen. Wiewohl im Bereich der randlosen Brille im letzten Jahr geringere Stückzahlen verkauft wurden ist der Trend zum optimalen Tragekomfort ungebrochen. Auch bei den Sonnenbrillen steht der Tragekomfort bei uns an erster Stelle. Für 2006 realisieren wir mit speziellen Filterfarben einen intelligenten Sonnenschutz für die Augen“, erklärt Pürmayr. „So werden wir mit einem Blueblocker ganz bewusst Gesundheitsthemen wie etwa die alterbedingte Maculadegenerationen ansprechen. Schließlich benötigen die Augen einen ebenso hochwertigen UV-Schutz wie die Haut bei Sonneneinwirkung. Des weiteren werden wir verstärkt polarisierende Brillengläser anbieten. Dieser Markt ist im steigen begriffen. Für Sportarten werden wir weiter spezielle Filter, wie zum Beispiel den LST-Filter für Golfspieler am Markt positionieren“, ergänzt Pürmayr.

Mag. Florian Krischan mit Maria Beadle Kops und Flemming Kops
Mag. Florian Krischan mit Maria Beadle Kops und Flemming Kops

Visualtraining ist einer der ganz aktuellen Schwerpunkte bei BILOSA. Mag. Florian Krischan stellt uns die Optometristin und Eigentümerin von TrainYourEyes.com, Maria Beadle Kops und dessen Partner Flemming Kops vor. Die beiden befassen sich bereits seit 11 Jahren mit dem Thema Visualtraining. Vor 5 Jahren gründeten die beiden dann TrainYourEyes.com. Das Unternehmen hilft Optometristen und Optikern bei der Übungsdurchführung mit Ihren Klienten. Dazu ist neben der bereits vorhandenen Vorbildung auch ein spezieller Kurs notwendig, der in Österreich über Bilosa angeboten wird. Der nächste Kurs findet vom 31.3.06 bis 2.4.06 statt. Anschließend kann das Erlernte in der eigenen Praxis umgesetzt werden. Wenn bei der Refraktion eines Klienten binokulare Auffälligkeiten auftreten, können auf Kundenwunsch – nach einer systematisierten Erfassung der Auffälligkeiten im fusionellen System – spezielle Übungen zusammengestellt werden. Die Übungen können Großteils vom PC des Kunden zu Hause durchgeführt werden. Alle Übungen können über einen Passwort geschützten Bereich im Internet gemacht werden. Dies ermöglicht dem Optometristen und Optiker eine ferngesteuerte Modifikation der Übungen bei etwaigen Fortschritten. Neben Kindern mit Fusionsproblemen, sieht Frau Kops auch bei Schlaganfallpatienten und in der Sportoptometrie einen guten Nutzen. Ebenfalls aufgefallen ist uns die neue Pflegemittelserie Bilosa Exklusiv, welche mit den Blumenmotiven einen Preis für Verpackungsdesign verdient hätte.

Frank Meyer und Cari Zalloni: "Jugendlinie Cazal Concept"
Frank Meyer und Cari Zalloni: „Jugendlinie Cazal Concept“

Am Stand von CAZAL kommen wir mit Cari Zalloni, Horst Müller und Frank Meyer ins Gespräch. Auffällig an der neuen Cazal Kollektion ist eine noch stärkere Nutzung von markanten Farbschattierungen. So setzt man bei vielen Modellen auf Verzierungen in Komplementärfarben. Beim Durchsehen der Kollektion fällt auf, dass Metall einen hohen Stellenwert hat. „Acetat hatte zwar im Korrektionsbereich kurz Aufwind, ist jedoch nun wieder am abflachen. Die nun 60 jährige Generation ist wesentlich jugendlicher als die 60 jährigen vor noch 20 Jahren. Unsere neue Kollektion ist auf diese Erfordernisse des Marktes angepasst und zeigt sich trotz den gewohnt typischen Cazal-Zügen jugendlicher“, erzählt Horst Müller bei der Präsentation der aktuellen Modelle. Neu ist auch die Jugendlinie Cazal Concept in einer der Zielgruppe angepassten, attraktiven Preislage. „Ein nicht unwesentlicher Teil der Fertigung erfolgt übrigens in Österreich. Die Galvanik von Cazal Brillen wird bei der Firma Lenhard in Weng durchgeführt“, verrät Horst Müller.

Christian Krüsi: "Zukunft in der Herstellung personalisierter KL"
Christian Krüsi: „Zukunft in der Herstellung personalisierter KL“

Am farbenprächtigen Stand von GALIFA finden wir zwischen bunten Riesenpilzen Christian Krüsi. Das wachsende Potential des Kontaktlinsenmarktes will man durch immer neuere Innovationen nutzen. „Heute muss man als Hersteller und Anpasser mehr anbieten als Standard-Kontaktlinsen. Mit neueren Materialien kann noch mehr Komfort erreicht werden. Unsere Hauptaufgabe sehen wir verstärkt in der individualisierten, personalisierten Kontaktlinsen-Herstellung. Zum Beispiel bieten wir die Modula Multifokal – ein rotationssymmetrisches, alternierendes System – in allen gewünschten Sondergeometrien an. Alle Sonderlinsen sind als Messlinsen zu einer günstigen Tauschgebühr erhältlich. Als weitere Unterstützung haben wir auf unserer Website einen Online Anpass-Assistenten integriert“, so Krüsi.

Leopold Wunsch: "Neue SML-Maschinen"
Leopold Wunsch: „Neue SML-Maschinen“

Beim Österreichischen Kontaktlinsenerzeuger HETYCH treffen wir Leopold Wunsch, der uns vom kürzlich vollzogenen Umzug des Unternehmens in größere Räumlichkeiten (Ortstrasse,Vösendorf) berichtet. Das ausgedehnte Raumangebot wird Hetych bereits im März mit ultramodernen SML-Fertigungsmaschinen füllen. Mit den neuen Maschinen können neben den bereits im Sortiment befindlichen, formstabilen Kontaktlinsen auch Sondergeometrien wie innentorisch, außentorisch, bitorisch, quadrantenspezifisch, bifokal und alle anderen nicht rotationssymmetrischen Formen mit ungeheurer Präzision gefertigt werden. „Wir werden mit der neuen Technologie unseren bewährten Lieferservice beibehalten und sogar ausbauen können“, verspricht Wunsch. „So werden wir in der Lage sein, Kontaktlinsen mit Spezialgeometrien bereits in nur ein bis zwei Tagen nach Bestellung an den Kontaktlinsenoptiker zu liefern. Zudem werden wir für den Kontaktlinsenoptiker total individualisierte Anpasslinsen mit Spezialgeometrien um nur etwa 5 Euro Leihgebühr herstellen. Diese Kombination aus rascher Lieferung und extrem geringer Leihgebühr ist einer unserer Beiträge zu einer vereinfachten Anpassung bei aufwendigen Voraussetzungen“, so Wunsch.

Dr. Michele Villotti: "Porsche Cayenne und Aldi"
Dr. Michele Villotti: „Porsche Cayenne und Aldi“

Beim Flanieren in den Gängen treffen wir Dr. Michele Villotti von LUXOTTICA und landen sofort in einem Gespräch über die Branche. Befragt zu seiner aktuellen Trendeinschätzung bekommen wir gewohnt ein pointiertes Statement. So sieht Villotti spürbare Änderungen in den Gesellschaftsschichten, die sich letztlich auch beim Augenoptiker bemerkbar macht. „Nicht selten sieht man Leuten zu, wie sie aus ihrem Porsche Cayenne aussteigen um zum Aldi einkaufen zu gehen. Diese Tendenz der wohlhabenderen Gesellschaft zur Geiz ist geil Mentalität erfordert rasch neue Strategien. Zudem hat die Augenoptik in den letzten Jahren zu sehr die Schicht der weniger kaufkräftigen stark vernachlässigt. Diese Schicht wünscht allerdings eine attraktive Preiskomponente gepaart mit einer Bedienungsqualität wie im Topsegment“, analysiert Villotti. Zu den Entwicklungen bei den nationalen und internationalen Messen beziehungsweise betreffend des Verzichts von Luxottica auf einen Messestand auf der opti 2006 konkretisiert Villotti: „Die Messen sind prinzipiell für die Neupromotion insbesondere kleinerer Lieferanten von großer Bedeutung. Kleinere nationale Messen wie zum Beispiel in Schweden oder Hotelausstellungen vor Ort gewinnen jedoch derzeit an Bedeutung. Diese Hotelausstellungen sind weniger hektisch und haben Zukunft.“

Herr Und Frau Scheibl: "Polarisierende Sonnenbrillengläser"
Herr Und Frau Scheibl: „Polarisierende Sonnenbrillengläser“

Am Stand von TS-OPTIK plaudern wir mit Herrn und Frau Scheibl über aktuelle Marktentwicklungen. „Polarisierende Sonnenbrillengläser werden in Zukunft einen weit größeren Stellenwert erhalten. So ist im Vorjahr der Anteil polarisierender Modelle bei Serengeti um ganze 27 Prozent gestiegen“, betont Scheibl. „Tragekomfort wird auch zukünftig ganz groß geschrieben. So weisen einige Bolle Modelle ein Bügelende mit einer speziellen Gummierung auf. Diese Anti-Rutsch-Einlagen optimieren das Sitzverhalten ganz entscheidend“, so Scheibl. Außerdem sehen wir bei TS-Optik eine Sport-Sonnenbrille mit eingebauten MP3-Player. Demnächst soll dieses Gimmick sogar mit Bluetooth zum Telefonieren geeignet sein.

Zeiss: "Gradal Individual nicht nur im Urlaub top"
Zeiss: „Gradal Individual nicht nur im Urlaub top“

CARL ZEISS stellt diesjährig bei den Gleitsichtgläsern eine individuell bestellbare Progressionszone vor. So kann das Gradal Individual mit Progressionslängen von 10 bis 16 Millimetern in 0.1 Millimeter Abstufungen bestellt werden. Peter Schmitzer verweist auf eine neue Unabhängigkeit bei der Fassungswahl. „Mit den frei bestellbaren Progressionslängen sind stufenlose Einschleifhöhen von 14 bis 20 Millimetern realisierbar“, so Schmitzer. Die neuen Gleitsichtgläser können außerhalb mit einer individuellen Gravur versehen werden. So können Augenoptiker Kundeninitialen oder firmeneigene Kennzeichnungen in den Gleitsichtgläsern integrieren lassen. Das Fertigungsdatum befindet sich wie bisher im Zeiss Logo und kann mit einer 10fachen Lupe ausgelesen werden.

Friedhelm Koppert: "Titankollektion in der Einstiegspreislage"
Friedhelm Koppert: „Titankollektion in der Einstiegspreislage“

Am Stand von AOYAMA präsentiert uns Geschäftsführer Friedhelm Koppert seine Österreich Pläne für 2006. So wird demnächst ein zweiter Außendienstmitarbeiter Österreich bereisen. Neben der Kinderlinie Snoopy hat man sich vor allem den Titanbrillen verschrieben. „Wir positionieren unsere Titankollektion in der Einstiegspreislage. Immer mehr unserer Fachoptiker-Kunden in Österreich nutzen unsere Titan-Kollektion für Komplettpreis-Angebote um sich sowohl preislich als auch qualitativ gegen den Diskonter zu positionieren. Bei dieser Strategie bieten wir unseren Kunden auch eine umfassende Marketingunterstützung an“, verspricht Koppert. Die Titan Kollektion von Aoyama hat tatsächlich eine beachtliche Größe erreicht. Uns werden 141 verschiedene Modelle präsentiert. Jedes dieser Modelle ist zusätzlich in mehreren Farben erhältlich. Auch schraubenlose Bohrbrillen sind in dieser Kollektion enthalten.

Gunter Fink und Josef Schwager: "Extrem zugfeste, randlose Brillen"
Gunter Fink und Josef Schwager: „Extrem zugfeste, randlose Brillen“

Bei den neuen Frühjahrsmodellen greift FLAIR neue Modetrends auf. Was in der Mode Seide, Spitze und Strass sind, ist bei einigen Flair Modellen das Wechselspiel aus edlen Materialien und Farben. Kombiniert wird gebürstetes Metall mit glänzenden Bügeln oder glänzendes Metall mit matten Bügeln, in die eine Metalleinlage mit attraktiven Muster eingebettet ist. Die Titanfront ist aus einem Stück gefräst, weist also keine Lötstellen auf. Die Bügeleinlage ist in einem Laminatverfahren eingebettet. Andere randlose Modelle wiederum werden mit einem Nylonfaden hinter die Fassung aus dünnstem Edelstahl geknotet. „Die patentierte Verbindungstechnik ist eine Novität“, bilanziert Gunter Fink. „Die damit versehenen Pure-Modelle halten trotz der randlosen Gestaltung selbst starken Zugbelastungen stand.“

Ellen Fries und Thierry Lidy: "Gute Pflegemittel schaffen Frequenz"
Ellen Fries und Thierry Lidy: „Gute Pflegemittel schaffen Frequenz“

Bei AMO kann man ordentlich in die Pedale treten. Am Stand stehen für sportliche Kollegen zwei Indoor-Fahrräder zum Antritt bereit. Eine 3D-Software simuliert eine Fahrtstrecke auf einem Bildschirm. Mutige Optiker meistern sportlich wie ein Profi Berge und flache Strecken. Ellen Fries erläutert uns währenddessen die Neuheiten von AMO. „2006 werden wir die Optiker mit einem Erfolgsplan-Konzept unterstützen. Unsere Marketingunterstützung wird neben den bewährten POS Materialien auch Seminare und Mitarbeiter-Schulungen für Mitarbeitern von Optikern umfassen. Neben dem Veranstaltungsort Salzburg können auch individuell für Gruppen ab einer bestimmten Personenanzahl Seminare durchgeführt werden. Die Argumentation, dass Kontaktlinsenpflegemittel nicht das gewinnträchtigste Segment darstellen ist nur bedingt korrekt. Der Verkauf von Pflegemitteln sorgt für eine Kundenfrequenz im Optikergeschäft. Diese Chance muss man nutzen“, betont Fries. Zum Marktanteil von Peroxiden gegenüber Kombilösungen erklärt Fries, dass Peroxid-Pflegesysteme immer noch einen hohen Stellenwert in Europa haben, im angloamerikanischen Raum aber zunehmend an Bedeutung verlieren. Dies dürfte sich aus dem in den USA verbreitenden Trend zu immer einfacheren Lösungen entwickeln.

Erwin Heinz mit dem präzisen Koordinaten-Bohrwerk
Erwin Heinz mit dem präzisen Koordinaten-Bohrwerk

Erwin HEINZ demonstriert immer wieder interessierten Augenoptiker das Koordinaten-Bohrwerk. Aber auch in anderen Bereichen gibt es Neues zu berichten. „Wir haben das komplette Lieferprogramm der Firma Bauzher übernommen. So bieten wir nun auch Etui’s, Brillenpflegemittel und Wettergeräte in bekannter Qualität an. Im Bereich der Etui’s konnten wir fast durchgehend die Einkaufspreise signifikant senken. Auch der bewährte Außendienst wurde von der Firma Bauzher mit übernommen. Außerdem haben wir einen neuen Katalog fabriziert. Das mag zwar nicht spektakulär klingen – nun sind jedoch eine unglaubliche Vielfalt an Schrauben, Nierten, Pads und alle anderen Werkstatt-Produkte perfekt strukturiert im Katalog abgebildet und ermöglichen dem Augenoptiker eine optimale Übersicht bei der Suche von Kleinst-Hilfsmittel bis hin zu Maschinen“, strahlt Heinz.

Petra Schwarz und Michael Kerling: "neue Schicht Nanoperl"
Petra Schwarz und Michael Kerling: „Neue Schicht Nanoperl“

Die neue Veredelungsschicht Nanoperl für Kunststoffgläser wurde uns am Stand von RUPP & HUBRACH von Petra Schwarz und Michael Kerling demonstriert. Wirklich beeindruckend ist die Glätte der Oberfläche schon beim Reinigen mit einem Putztuch. Die wahre Stärke spielt die neue Schichte allerdings beim Beträufeln des Brillenglases mit ein paar Wassertropfen aus. Die Wassertropfen können sich auf der extrem glatten Oberfläche nicht halten und rollen seitlich über den Brillenglasrand ab. Nicht ein Wassertröpfchen bleibt auf dem Glas zurück – es ist wieder komplett trocken. Wirklich beeindruckend diese Veredelung, deren Entwicklung von Dr. Conrad Hoefener geleitet wurde. Im Marketing will man bei Rupp & Hubrach noch stärker gemeinsam mit den Optikern auftreten. So wird zum Thema Sportoptometrie in den Sportmagazinen Bikes Sport News, Radsport, Klettern, Kano, Snow und im Falk Skiatlas überregional geworben. Beim Iron Man Langdistanztriathlon in Klagenfurt war man bereits im letzten Jahr vertreten. Für Optiker bietet der Glashersteller mehrere Marktingaktivitäten an. Die Logistik für die Werbung wird dem Optiker dabei total abgenommen. So können Optiker unter anderem individualisierte Kinospots schalten ohne sich dafür zeitlich engagieren zu müssen. Um die komplette Organisation kümmert sich Rupp & Hubrach.

Annette Kluger: "Vorsprung im Know How bei TitanFlex"
Annette Kluger: „Vorsprung im Know How bei TitanFlex“

ESCHENBACH präsentiert auf der opti die Labels Titanflex, Crush, Humphrey’s, Bogner und Brendel. Group Brand Managerin Annette Kluger erklärt die Positionierung der einzelnen Marken. Mit Brendel will man die aktiven, dynamischen Damen ansprechen. „Bei Brendel werden wir innerhalb dieses Jahres die Kollektion deutlich erweitern, um die differenzierten Ansprüche der Damenwelt bedienen zu können. Die Linie ist zudem ausgezeichnet gleitsichttauglich“, erklärt Kluger. Für die Kollektion Humphrey’s ist ein Marketingpaket für eine Komplettpreis-Aktion mit unverbindlich empfohlenen Verkaufspreisen am Markt.
Titanflex hat Eschenbach nun hauptsächlich den Männern gewidmet. Werbeaussagen wie „Frauen werden Sie lieben“ soll das Zielpublikum Mann auf die hochelastischen Herren-Fassungen fokussieren. Jahrzehntelange Erfahrungen ermöglichen uns einen deutlichen Vorsprung im Know How und Designvielfalt gegenüber den Mitbewerbern“, betont Kluger

Thomas Fischer: "Zu Knecht und Müller gewechselt"
Thomas Fischer: „Zu Knecht und Müller gewechselt“

In den Gängen der Messe treffen wir Thomas Fischer, welcher vor kurzem in die Geschäftsleitung von KNECHT & MÜLLER mit Sitz in Stein am Rhein im Kanton Schaffhausen/Schweiz gewechselt hat. Der 37jährige Thomas Fischer ist seit dem 1. Dezember 2005 für die Bereiche Verkauf und Marketing sowie Beschaffung als Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Bei Knecht & Müller beabsichtigt man mit der Verpflichtung von Fischer die Ausweitung des Marktgebietes zu realisieren. „Mit meinem Eintritt bei Knecht hat man einen Generationswechsel in der Führungsstruktur umgesetzt. Im Zuge dieses Übergangs habe ich die Möglichkeit sich an der Knecht & Müller AG zu beteiligen“, verrät Fischer.

Jonatan Griever: "Waren Präsentation ohne Schwund"
Jonatan Griever: „Waren Präsentation ohne Schwund“

Jonatan Griever von der TOP VISION GROUP erzählt uns nicht ohne Verwunderung, dass er bei seinen Besuchen in Österreich bei Optikern nahezu nur ungesichert präsentierte Waren gesehen hat. „Ein Teil der Optiker hat die wertvolleren Fassungen hinter Glas und den Rest unversperrt. Leider sind Diebstähle beim Augenoptiker aber mittlerweile an der Tagesordnung. Hinter Glas sind die Fassungen aber nicht fassbar und bremsen das Kaufinteresse“, analysiert Griever. Die von Top Vision angebotenen Brillenständer können auch nachträglich in eine bestehende Brillenwand integriert werden. „Zu Zeiten geringer Geschäftsfrequenz können die in die Wand integrierbaren Systeme offen bleiben. Wird die Situation bei stärkerer Kundenfrequenz weniger überblickbar, können die eben nicht genutzten Fassungs-Ständer verschlossen werden und verhindern so einen Schwund. Das Auf- und Zuschließen kann auch per Infrarot-Fernbedienung erfolgen.“ .

Alfred Scherz und Martin Himmelsbach: "Innovative Marketingunterstützung"
Alfred Scherz und Martin Himmelsbach: „Innovative Marketingunterstützung“

Bei IPRO treffen wir Martin Himmelsbach beim Fachsimpeln mit Alfred Scherz. Im Bereich der EDV stehen Innovationen ja an der Tagesordnung. Was kann an einer Branchensoftware wir Ipro noch verbessert werden, fragen wir Martin Himmelsbach. „Wir haben in Ipro eine innovative Marketingunterstützung integriert. So haben wir die follow-up Instrumente und damit die Möglichkeiten zur Kundenbindung optimiert. Dazu dient eine Infrastruktur für einen Brillenclub. Ein bestimmter Beitrag des Konsumenten wird per Lastschriftverfahren monatlich oder jährlich abgebucht. Dafür hat er alle zwei Jahre das Recht auf eine kostenlose Brille. Dieses System wird nach der Gesundheitsreform sehr positiv angenommen. Wichtig dabei ist, dass dem Optiker damit nahezu keine zusätzliche Logistik entsteht. Genau hier zeigen sich die Stärken von Ipro“, meint Himmelsbach.

Pomberger: "Individuelle Maßfertigungen"
Pomberger: „Individuelle Maßfertigungen“

Bei POMBERGER fallen knallig bunten Acetatfarben auf. Die Plattenmaterialien sind mehrfarbig und innerhalb der Platte aufeinander abgestimmt. „Mit unseren Plattematerialien und unserer Software sind für den Konsumenten individuelle Maßfertigungen möglich. Mit dieser Art von Service haben sich einige Optiker in Österreich bereits gut positioniert. Unsere Lizenzmarken Felix und Lillifee sind bei Kindern sehr beliebt“, erklärt Senior-Chef Hans Peter Pomberger. Auffallend sind auch die modern anmutenden Kunststoffköpfe zur Präsentation von Fassungen in der Auslage oder an exponierten Stellen im Geschäftsinneren.

Gerhard Bernhard: "Ein Hauch der 70er und 80er Jahre"
Gerhard Bernhard: „Ein Hauch der 70er und 80er Jahre“

Sehr aufwendig verarbeitete Acetatfassungen fallen uns bei BERNHARD Brillen auf. Die Farbkombinationen sind vielfältig. Der Streifenlook ist in dieser Kollektion stark vertreten. Geschäftsführer Gerhard Bernhard sieht den Trend sehr Gleitsichtbrillen freundlich. „Grosse Formen sind wieder total stark im Kommen. Es ist wie ein Hauch der 70er und 80er Jahre, die wir derzeit wieder erleben. Die meisten unserer Modelle sind Vollrand gefertigt. Allerdings ist jedes unserer Acetatmodelle auch als Nylor-Version verfügbar“, so Bernhard.

Patrice Gresser "Teens sind wichtiges Potential"
Patrice Gresser „Teens sind wichtiges Potential“

Am Stand des Jugend-Brillenlieferanten CREA TEAM sieht man die Teens als wichtiges Potential. Patrice Gresser ist überzeugt, dass starke Labels junge Kunden ins Geschäft führen. „Fishbone hat sich in der Zielgruppe der 12 bis 16jährigen einen wesentlichen Stellenwert erarbeitet. Auch die allgemeinen Zwischengrößen tragen zum Markterfolg bei. Letztendlich sind Kinder ausschlaggebend für die Zukunft. Dieses Marktpotential darf man nicht den Diskontern so einfach überlassen. Bereits im Alter von 8-14 Jahren entwickeln die Jungen heute ein Gespür für Labels. Die Kids wollen in der Schule nicht gehänselt werden, sondern Cooles auf der Nase tragen“, resümiert Gresser.

Bernd Müller: "Transitions beim Endverbraucher bekannt"
Bernd Müller: „Transitions beim Endverbraucher bekannt“

Bei TRANSITIONS treffen wir den österreichischen Country-Manager Bernd Müller. Der Zulieferer für die Glasindustrie hat sich in den letzten Jahren mit der Marke Transitions selbst beim Endverbraucher einen Namen gemacht. Wir fragen Bernd Müller welche Struktur das Unternehmen Transitions aufweist. „Transitions ist zu 51 Prozent im Besitz von PPG. Dieser stellt Monomere und Lacke her und ist – als Erfinder von CR 39 in der Augenoptik nicht ganz unbekannt“, erklärt Müller. Wir wollen mehr über die Logistik in der Kooperation mit der Glasindustrie erfahren. „Die einzelnen Hersteller schicken uns Ihre unbeschichteten Brillengläser. In unserem Werk wird die Transitions-Schicht implementiert. Das nunmehr behandelte Brillenglas geht wieder zurück zum Werk des Brillenglasherstellers und wird dort oder von Dritten mit einer Veredelung versehen. Bei Lagergläsern fällt dies bei der Lieferzeit nicht ins Gewicht, da diese ohnehin vorgefertigt mit einer Transitions-Schicht beim Glashersteller aufliegen. Bei individualisierten Gleitsichtgläser dauert aufgrund der geschilderten Logistik die Anfertigung deshalb länger“, schildert uns Müller.