Verkauf hochwertiger Kindersonnenbrillen beim Fachoptiker

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Österreichs Eltern kaufen jährlich etwa 50.000 Kindersonnenbrillen für ihre Sprösslinge. Faktum ist, dass über die Hälfte aller österreichischen Kindersonnenbrillen nicht beim Augenoptiker erworben werden. Dabei bietet gerade die Kindersonnenbrille ein hervorragendes Entree die jungen Kunden als spätere Stammkunden zu gewinnen. Modisch orientiert sind die Kids von heute ohnedies.

Aufmerksamen Branchenprofis ist es nicht entgangen. Nicht jeder Plastik-Sonnenbrillenständer bei der Tankstelle ums Eck bietet Sonnenbrillen mit ausreichenden UV-Schutz an. Neben der Gewissheit der Eltern einen guten Augenschutz zu erwerben, ist das Argument der optimalen Passform wohl am gewichtigsten. Hier hat jener Konsument der beim Fachoptiker kauft einen echten Vorteil. So macht sich der Griff zur Feile oder die Inbetriebnahme der Ventilette bezahlt. Die Kids werden es danken, ihre Haut ist deutlich empfindlicher als Erwachsenenhaut. Verkäufer bei Anbietern ohne augenoptischer Ausbildung können dieses Service nicht anbieten.

Vorteilhaft ist, dass die Industrie mittlerweile auch Kindersonnenbrillen mit ihren Toplabels erzeugen. Diese Tendenz kann sich für den Fachoptiker nur positiv auswirken. Marken-Kindersonnenbrillen werden wohl vermehrt beim Fachmann bezogen werden. Eine hochwertige Kindersonnenbrille mit anspruchsvollen Design darf selbstverständlich auch einen angemessenen Preis haben. Warum soll der hochwertige Augenschutz zwingend billiger sein als Kinderschuhe mit Fussbett? Es ist an der Zeit die Chancen zu nutzen und den Kindern nebst ihren Eltern ein Kauferlebnis mit hochwertigen Kindersonnenbrillen zu bieten.

Produktvorteile wie UV-Schutz, Bruchfestigkeit (Polycarbonat), Robustheit (etwa Federscharnier), Design und optimaler Sitz aufgrund der individuellen, anatomischen Anpassung müssen mit Sicherheit noch mehr als schon bisher den Konsumenten und Kunden kommuniziert werden.

Im Rahmen eines Ö3-Interviews erläuterten Oliver Svadlenak (Sprecher und Interviewpartner) und Harald Belyus (Briefing und Presseinformation) den Hörern die Kriterien beim Kauf von Kindersonnenbrillen. Außerdem folgt im Rahmen des Kindersonnenbrillen-Schwerpunktes im optikum eine Information der Printpresse. Zeitgleich geht die Konsumenteninformation auf der optiker.at einher. So werden in Zukunft Enten wie „Sonnenbrillen stellen Gefahr für Kinderaugen dar“ hoffentlich auch aus kleinformatigen Zeitungen verschwinden. Ein oberösterreichischer Augenart (ja, Sie haben richtig gelesen – nicht nur der Inhalt sondern auch die Rechtschreibung war falsch) soll im Rahmen eines Interviews des bekannten Blatts Schirmkappen statt Sonnenbrillen empfohlen haben. Grund dafür sei die noch „empfindliche Pupille“, die hinter den getönten Gläsern aufgeht. Kleinigkeiten wie der 100%ige UV-Schutz hochwertiger Sonnenschutzgläser und die Reflexion des UV-Lichtes von unten bei Wasser, Schnee, Sand, Beton, usw. hat der Augenart halt nicht bedacht. Macht nichts. Wir würden uns freuen, wenn das optikum Entwürfe der neuen Schirmkappen zugesandt bekäme. Denkbar wäre ja ein zweiter Schirm unter den Augen, der in Folge auch den reflektierten UV-Anteil vom Auge abwenden würde. Wir veröffentlichen auf jeden Fall alle eingesandten Entwürfe, garantiert!