AUGEN.SEHEN. GEMEINSAM.DENKEN.2026: Transalpines Forum stärkt interdisziplinären Dialog

Am Freitag, den 17. April 2026, stand Innsbruck im Zeichen von Innovation, Zukunftsthemen und interdisziplinärer Kooperation von Augenärzt:innen und Augenoptiker:innen in der niederschwelligen Augenversorgung für gesundes Sehen.

Beim ersten Transalpinen Forum AUGEN.SEHEN.GEMEINSAM.DENKEN.2026 kamen Expert:innen aus Augenoptik, Augenheilkunde und Industrie zusammen, um sich zu aktuellen Entwicklungen und für die Branchen und darüber hinaus richtungsweisende Fragen rund um Künstliche Intelligenz und Telemedizin auszutauschen, wie auch Kooperationsmodelle zwischen Augenärzt:innen und Augenoptiker:innen zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fachvorträge, Praxisbeispiele sowie ein intensiver berufsübergreifender Austausch. Das Transalpine Forum bot eine Plattform zum Dialog und Diskurs.

Ronald Mayrhofer, MBA

Dabei wurde deutlich: In einer engeren interdisziplinären Vernetzung liegt großes Potential für die Weiterentwicklung der Augenversorgung, zum Nutzen der Patient:innen/Kund:innen. Durch diese Kooperation kann einfach zugängliche Aufrechterhaltung der Augengesundheit angeboten und in weiterer Folge durch die frühzeitige Erkennung und rechtzeitige Übergabe an die Augenärzt:innen gewährleistet werden. Außerdem können moderne Screening-Lösungen in der Vorsorge, bei zeitnahem Entdecken von Krankheiten, wie beispielsweise dem Grauen Star, Glaukom und andere Auffälligkeiten, unterstützen und so präventiv gehandelt werden.

„Nach dem Motto „besser miteinander“ haben wir alle Berufsgruppen, Augenoptiker:innen, Augenärzt:innen und Industriepartner, an einen Tisch gebracht. Es sind konstruktive Diskussionen entstanden, am Ende – und das ist das Entscheidende – herrscht Klarheit!“, so Ronald Mayrhofer, MBA, Veranstalter und Geschäftsführer der Fachoptiker e.Gen. Mayrhofer ist überzeugt, dass das die Versorgung rund um’s gute Sehen voranbringt.

Bundesinnungsmeister Ing. Mario Teufl, MSc. betont die Relevanz des Formats: „Gerade jetzt ist der offene Austausch zwischen den Berufsgruppen besonders wichtig. Das Forum hat eine wertvolle Gelegenheit geboten, aufeinander zuzugehen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit aktiv aufzugreifen.“

Das unterstreicht auch Dipl.-Ing. (FH) Gustav Pöltner, Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Augenoptik an der fh gesundheit in Innsbruck: „Die Kombination aus Telemedizin, KI und bildgebenden Verfahren war wirklich zukunftsweisend. Besonders wichtig ist, dass Augenärzte und Optiker in Zukunft einen klaren, sinnvollen Weg finden, über diese Medien miteinander zu kommunizieren. Das macht die Zukunft der Augenheilkunde und Augenoptik sicherer.“

Die Wichtigkeit des Themas wurde unterstrichen durch die Teilnahme der Landesinnungsmeister Ing. Alexander Gartner (Tirol), Mag. Dr. Markus Gschweidl, MSc. (Niederösterreich), Kurt Otter (Steiermark), Ing. Mario Teufl, MSc. (Kärnten).

Die Verbindung aus Innovation, Praxisnähe und interdisziplinäre Vernetzung hat das Transalpine Forum zu einem wichtigen Impulsgeber für die Zukunft der Branche gemacht. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem WIFI Tirol und der Austrian Optometric Association (AOA) durchgeführt und in erfrischender Form von Mag. Dr. Christa Kummer moderiert.

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