Im Gegenteil: Größte Sorgfalt, äußerstes Fingerspitzengefühl und 100 Prozent Fachwissen verlangt das jüngste Produkt den geschickten Brillenspezialisten aus dem steirischen Hartberg ab. Dass Halbbrillen alles andere als langweilig, „nullachtfünfzehn“ oder nur etwas für „Ältere“ sind, zeigt die pfiffige Halbbrille „Loser“ aus dem Hause EDELWEYES.
Weg vom Aschenputtel-Dasein
Halbbrillen sind bei Konsumenten im Bereich der Fertigbrillen weit verbreitet. Dabei ist keineswegs gesagt, dass die Konsumenten nur Billigware wollen. Am Markt ist das Angebot für schicke Halbbrillen bisher jedoch mehr als überblickbar. EDELWEYES geht nun mit der „Loser“ in die Fashion-Offensive – und die starke Resonanz auf der opti 2016, wo zunächst die Prototypen präsentiert wurden, gibt dem ambitionierten jungen Team Recht: „Wir hatten das Gefühl, man hat nur darauf gewartet, dass wir so was, nämlich Halbbrillen mit der typischen EDELWEYES-Charakteristik, präsentieren“, freut sich Firmengründer Robert Schnötzinger. Die Zielgruppe bleibt dieselbe wie bei den „normalen“ EDELWEYES-Fassungen auch: Menschen, denen Tradition, Heimatverbundenheit, österreichische Handarbeit sowie Naturprodukte in moderner Interpretation wichtig sind.
Ab April in fünf Farben
„Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck an der Herstellung der speziellen Werkzeuge für die Serienfertigung der feinen Einzelteile, so dass die ersten Brillen ab April geliefert werden können“, erklärt Co-Geschäftsführer Wolfgang Pollhammer. Die „Loser“ wird es in einer Form, aber zwei Größen geben, die Bügel in den gewohnten fünf Holzarten. Die Acetat-Mittelteile präsentieren sich in fünf Farben, darunter den neben dezentem Weinrot, Honig, Havanna und Schwarz auch ein gewagtes Neon-Grün!
Zart und dennoch stabil
Halbbrillen sind – wie der Name schon sagt – Brillen, deren Gläser nur etwa halb so hoch sind wie die einer „normalen“ Brille. Das bedeutet, dass das Mittelteil wesentlich kleiner ausfällt – und die Bügel entsprechend zarter sein sollten. So sieht es jedenfalls Robert Schnötzinger: „Die größte Herausforderung bei der Entwicklung waren die Bügel. Wir wollten sie so schmal und zart wie nur möglich gestalten, sie sollten aber dennoch haltbar und robust sein.“ Das Resultat ist wahrlich verblüffend: Die Holzbügel der Loser sind ca. 5,8 mm breit und nur 3,2 mm dick!
Halbbrillen werden oftmals nur mit einer Hand auf- und abgesetzt – und das mehrmals am Tag. Darunter leiden besonders die Scharniere, die auf das Äußerste ausgereizt werden. „Deshalb haben wir für die Loser ein ganz neues, schmales Redtenbacher-Scharnier verwendet, das solchen Beanspruchungen ohne Probleme standhält“, streicht Pollhammer die Verwendung hochwertigster Einzelteile hervor.
Jede Brille ein Unikat
Das Besondere der Bügel von EDELWEYES, die es in fünf verschiedenen Holzarten gibt, ist, dass diese zu 100 Prozent aus Holz bestehen, also ohne Kunststoff- oder Metallkern. „Die insgesamt vier Holzschichten sind miteinander verleimt, wobei so wenig Chemie wie nur möglich zur Verwendung kommt. Das anschließende Biegen und Formen unter Wasserdampf erfordert Können und äußerstes Fingerspitzengefühl“, erklärt Schnötzinger die diffizile Fertigung. Doch kein Holz ist wie das andere: Das eine stammt aus dem Kern, das andere mehr aus dem Rindenbereich. Das bedeutet für die Herstellung, dass sich kein Bügel in der Verarbeitung verhält wie der andere. Und kein Bügel gleicht optisch dem anderen. „Jeder unserer Kunden hat somit im wahrsten Sinne des Wortes ein Unikat auf der Nase. Auch bei einer so kleinen Brille wie der Loser“, so Pollhammer. Ein Argument mehr, die Halbbrille aus ihrem verschämten Aschenputtel-Dasein heraus in die Öffentlichkeit zu holen …
EDELWEYES steht für originelle und ultraleichte Brillenfassungen, die jede für sich durch die Holzbügel ein Unikat darstellen. Neben dem edlen und gleichzeitig einzigartigen Design punkten sämtliche EDELWEYES Brillen durch ihr geringes Gewicht, das angenehme Kälte- und Wärmeverhalten sowie die Allergiefreiheit. Mittlerweile sind schon 35 Modelle erhältlich, die sowohl Individualisten, als auch konservativeres Klientel ansprechen.
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