Industrie fördert Höherqualifikation von Augenoptiker und Augenoptikerinnen

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Industrie fördert Höherqualifikation von Augenoptiker und Augenoptikerinnen

Besonderes Engagement verdient gefördert zu werden. Diese Überzeugung ist der Antrieb, dass die augenoptische Industrie Lehrgangsteilnehmer und  Lehrgangsteilnehmerinnen des am 21. Jänner 2019 startenden, berufsbegleitenden OHI Vorbereitungslehrgangs zur Meisterprüfung Augenoptik gezielt finanziell fördert.

Gute Projektarbeitsthemen können gefördert werden

Alle OHI Lehrgangsteilnehmer und Lehrgangsteilnehmerinnen verfassen im Rahmen des Vorbereitungslehrgangs zur Meisterprüfung Augenoptiker und Befähigungsprüfung Kontaktlinsenoptiker eine Projektarbeit. Hinsichtlich des korrekten Aufbaus dieser Arbeit und dem korrekten Zitieren wird ein eigenes Seminar im Rahmen der Ausbildung abgehalten.

Interessierte Lehrgangsteilnehmer und Lehrgangsteilnehmerinnen können ihre Idee für die Projektarbeit auch an einen der Industriesponsoren übermitteln. Der Industriesponsor prüft und entscheidet, ob das vorgeschlagene Projektarbeitsthema aus seiner Sicht förderungswürdig ist. Bei Annahme durch den Sponsor wird vom Lehrgangsteilnehmer bzw. der Lehrgangsteilnehmerin im Gegenzug für die Förderung auf Basis des Themas eine Projektarbeit verfasst, die der Industriesponsor verwerten kann.

Geförderte Meisterausbildung

Jede Sponsoringvereinbarung wird direkt zwischen dem Industriesponsor und dem gesponserten OHI Lehrgangsteilnehmer abgeschlossen und ist zumeist mit 2.400 Euro dotiert.

Durch diese Maßnahme wird die Höherqualifikation von Augenoptiker und Augenoptikerinnen an sich gefördert, da sich die Kosten für den Lehrgang im Fall eines Sponsorings um mehr als 10% reduzieren.

Start am 21. Jänner 2019

Der kommende Vorbereitungslehrgang zur Meisterprüfung Augenoptiker und Befähigungsprüfung Kontaktlinsenoptiker startet am 21. Jänner 2019 bei der OHI in Wien.

Die augenoptische Industrie unterstützt den Weg zur Augenoptikermeisterprüfung aus unterschiedlichen Aspekten. Wir haben vier der Sponsoren gebeten uns ihre Sichtweise hinsichtlich einer Höherqualifizierung zum Augenoptikermeister bzw. zur Augenoptikermeisterin mitzuteilen.

Plattform für innovative Ideen

Andrea Klinger

Andrea Klinger, Vertriebsleiterin für Österreich in der Austrian Optic Technologies GmbH: „Flexibilität, Innovation, Kundenorientierung und Individualität zeichnen die Austrian Optic Technologies aus. Das MPO® Produktportfolio wird in Österreich entwickelt und in Deutschland produziert. Wir freuen uns, mit dem Sponsoring nicht nur zukünftige Augenoptikmeister und Augenoptikmeisterinnen finanziell zu unterstützen, sondern auch durch den Austausch mit Mitarbeitern unserer Entwicklungsabteilung eine Plattform für innovative Ideen bieten zu können.“

Augenoptik benötigt exzellent ausgebildete, engagierte Entrepreneure

Ronald Mayrhofer, MBA

Ronald Mayrhofer, MBA, Commercial Director der Essilor Austria GmbH: „Veränderung ist das einzig Stabile im Leben. So braucht es für die erfolgreiche Zukunft der Augenoptik exzellent ausgebildete, engagierte Entrepreneure. Also jene zukünftigen Meister und Meisterinnen, die in einem spannenden und zugleich zukunftssicheren Markt in ihre Ausbildung investieren. Innovation ist in der Unternehmens-DNA von ESSILOR zentraler Ausgangspunkt unseres Handelns. Von daher freuen wir uns auf angehende Meister und Meisterinnen die zu Produkt- und Lebensbereichen in der modernen Augenoptik mit ihrem Beitrag im Rahmen ihrer Projektarbeit ein Stück Forschungsgeschichte schreiben wollen. Jene Interessierten unterstützt die ESSILOR Austria GmbH deshalb mit einem attraktiven Stipendium.“

Gut ausgebildete Augenoptiker und Augenoptikerinnen

Ing. Christian Zsidek

Ing. Christian Zsidek, Country Manager, Hoya Lens Österreich: „Für die Firma HOYA ist es wichtig, dass wir sehr gut ausgebildete Augenoptiker und Augenoptikerinnen an der vordersten Front haben. Brillengläser werden technisch immer ausgereifter und besser. Aus diesem Grund ist es uns seitens der Firma HOYA sehr wichtig den Wissenstransfer zu unterstützen.“

Meisterausbildung ist der mit Abstand wichtigste Qualifikationsweg

Mag. Johann Pürmayr

Mag. Johann Pürmayr, General Manager Austria der Silhouette International Schmied AG: „Die augenoptische Branche in Österreich ist stark geprägt von unabhängigen und inhabergeführten, mittelständischen Unternehmen. Und das ist gut so – vor allem für den Endkonsumenten, dem beste Beratung, gutes Sehen und Maßnahmen zur Erhaltung desselben wichtig sind. Daher macht es Sinn, diese Struktur möglichst zu erhalten. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist tüchtiger Nachwuchs. Dabei ist die Meisterausbildung der mit Abstand wichtigste Qualifikationsweg für die Berechtigung zum Führen eines augenoptischen Fachgeschäftes. Wir begrüßen es sehr, dass es auch in Wien mit dem OHI einen Vorbereitungslehrgang zur Meisterprüfung Augenoptik gibt. Das auf höchstem Niveau – von einer top ausgestatten Ausbildungsstätte über ein breit gefächertes Vortragendenteam mit Experten aus der Praxis bis hin zur perfekten Organisation durch das Management.“

Infos zum am 21. Jänner 2019 startenden Augenoptiker Meisterlehrgang 

Jeder Lehrgangsteilnehmer bzw. Lehrgangsteilnehmerin kann nur einen Antrag an einen Industriesponsor stellen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Sponsoring und keine Rechtsverpflichtung des Industriesponsors. Umfassende Infos zum Industriesponsoring finden interessierte Augenoptiker und Augenoptikerinnen auf www.ohi.at/sponsoring.

Um eine bessere Finanzierbarkeit der Lehrgangskosten zu gewährleisten werden – neben der Anzahlung von 2.700 Euro – die restlichen Kosten in fünf Teilbeträgen über 2,5 Jahre zu jeweils 3.780 Euro verrechnet. Im Fall einer Förderung seitens der Industrie reduzieren sich diese Kosten nochmals um etwa 2.400 Euro. Alle Preise sind inklusive Umsatzsteuer.

Infos zum Lehrgang und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf www.ohi.at/aomp.

Ö CERT und cert NÖ

=> Infos und Anmeldung: www.ohi.at/aomp

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