Und welches Korrektionsmittel verwenden Sie für myope Kinder und Jugendliche?

Das neue innovative SCALIA Design für Modula L und Invispa kann aufgrund seiner peripheren Wirkung dabei helfen, das Fortschreiten der Myopie zu verlangsamen. Dank verschiedenen Linsentypen und Materialien ist es möglich, für jedes Auge eine passende Lösung zu finden, die eine gesunde Versorgung, frische Augen und ein entspanntes Sehen über den ganzen Tag gewährleistet.

Die neuesten Studien zum Thema Myopieprogression zeigen im Folgenden, warum das neue SCALIA Design helfen kann, das Fortschreiten der Myopie zu verlangsamen.

Genetische Ursachen für die Entwicklung einer Myopie

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Entwicklung einer Myopie auf genetische Ursachen zurückzuführen ist. Die Wahrscheinlichkeit myop zu werden, liegt je nach Studie bei 46%, wenn beide Eltern myop sind, bzw. bei 7.6 %, wenn nur ein Elternteil eine Myopie aufweist.[1-5] Es wurde in diesem Zusammenhang auch untersucht, ob vielleicht nur die „kritische Seherfahrung“ von den Eltern übernommen wurde, so dass vielleicht gar keine genetische Basis für das Augenwachstum gegeben war. Dies konnte jedoch ausgeschlossen werden.[5]

Die Genetik allein erklärt aber nicht, wie die epidemische Zunahme der Myopie in den letzten Jahren zustande kommt oder warum die Myopieprogression mit Naharbeit korreliert.[6, 2]

Mittlerweile wurde in mehreren Studien dargestellt, dass die Myopieprogression gehemmt werden kann. Das spricht ebenfalls dafür, das nicht ausschliesslich die genetische Vorgeschichte für die Progression bzw. die Entwicklung von Myopie verantwortlich ist:

  • Das Risiko myop zu werden ist geringer, je mehr Zeit draussen im Tageslicht verbracht wird.[3, 7-9]
  • Die Korrektion mit Orthokeratologie verlangsamt das Augenlängenwachstum signifikant.[10-17]
  • Die Korrektion mit Mehrstärkenlinsen zeigt ebenfalls Erfolge.[18-23]

Kann Akkommodationsunterstützung helfen das Fortschreiten der Myopie zu verlangsamen?

Unterakkommodation bei Naharbeit

Es gibt diverse Studien, die einen Zusammenhang zwischen Naharbeit und fortschreitender Myopie zeigen, vor allem wenn über längere Zeit und in kurzen Abständen gelesen wird.[24-25, 5] Das Akkommoationsverhalten bei Naharbeiten wird als mögliche Ursache für die Myopieprogression angesehen. Myope akkommodieren grundsätzlich weniger als Emmetrope[26-30], was die Qualität des zentralen Netzhautbildes beeinflusst. Die Höhe der Unterakkommation ist sehr individuell und liegt bei circa 0.3 – 0.5 dpt.[2]

Die durch die Unterakkommodation entstehende geringere retinale Bildqualität (hyperoper retinaler Defokus, Schärfenebene hinter Netzhaut) könnte ein möglicher Stimulus für das Längenwachstum des Auges sein.

Was passiert mit der Akkommodation je nach Korrektionsmittel?

Aufgrund der oben genannten Hypothese wird vermutet, dass multifokale Linsen oder Gleitsichtgläser, die die Akkommodation unterstützen, die Myopieprogression bremsen könnten.[31]

Mit Bifokal- und Gleitsichtgläsern konnten Reduktionen in der Progression der Myopie nachgewiesen werden.[33-35] Insbesondere Kinder mit hoher Unterakkommodation und Nahesophorie wiesen ein geringeres Fortschreiten der Myopie auf.[32] Es gibt jedoch auch Studien, in denen die Versorgung mit Bifokal- oder Gleitsichtgläsern weniger Erfolg zeigte.[36-38] In einer Studie von Berntsen et al war die Höhe der Unterakkommodation von Kindern, die mit Gleitsichtgläsern versorgt waren und Kindern, die Einstärkengläsern trugen, identisch.[39]

Ein Grund, warum der Erfolg mit bifokalen oder multifokalen konzentrischen weichen Contactlinsen höher sein könnte als mit Gleitsicht- bzw. Bifokalgläsern: die Nahzone ist unabhängig von Kopfhaltung und Blickrichtung nutzbar. Dies ist nicht unbedeutetend, da viele Naharbeiten heutzutage am PC bei Blick geradeaus stattfinden. Tarrent et al konnte zeigen, dass der Akkommodationsaufwand mit bifokalen Contactlinsen geringer wurde und die Akkommodation exakter.[26] Ausserdem reduzieren konzentrisch aufgebaute weiche Mehrstärkencontactlinsen (Ferne zentral) die relative periphere Hyoperopie und die negative sphärische Aberration. Welchen Einfluss dies auf die Myopieprogression haben kann erfahren Sie im Folgenden.

Einfluss der sphärischen Aberration

Unsere Augen weisen typischerweise eine positive sphärische Aberration auf wenn die Akkommodation entspannt ist. Das heisst die Lichtstrahlen, die am Rand der Pupille in das Augeninnere eintreten, werden stärker gebrochen als zentral eindringendes Licht. Die Höhe der positiven sphärischen Aberration nimmt mit zunehmender Akkommodation ab.[40-43] Der hyperope Defokus, welcher durch die Unterakkommodation auftritt, kann in Kombinatin mit negativer sphärischer Aberration einen Risikofaktor für die Myopieprogression darstellen, denn diese Kombination führt zu einem relativ niedrigen Kontrast in dem defokussierten retinalen Bild.[43] Die negative sphärische Aberration wird unter Umständen durch herkömmliche Minusgläser oder Einstärkenlinsen verstärkt.

Welchen Einfluss hat die periphere Abbildung auf die Refraktionsentwicklung?

Einfluss der peripheren Netzhaut auf die Refraktionsentwicklung

Das Augenwachstum und die Refraktionsentwicklung werden durch visuelles Feedback reguliert. Es konnte gezeigt werden, dass diese Entwicklung vor allem durch die Bildschärfe in der Peripherie bestimmt wird und dass das uneingeschränkte zentrale Sehen für eine normale Refraktionsentwicklung nicht ausreicht. Werden unterschiedliche visuelle Signale zentral und peripher angeboten, dann haben die peripheren einen höheren Einfluss auf die Refraktionsentwicklung.[44-46] Das axiale Längenwachstum des Auges wird demnach durch die peripheren Netzhautbilder beeinflusst.

Warum ist das so? Es wurde lange vermutetet, dass aufgrund der höheren Zelldichte in der zentralen Netzhaut die Informationen der peripheren Netzhautzellen weniger Einfluss auf die Refraktionsentwicklung haben. Je weiter in der Peripherie desto geringer wird die Zelldichte der meisten Zelltypen (ausser den Stäbchen). Die Abnahme der Zelldichte wird jedoch durch die Zusammenfassung der Informationen mehrerer Zellen kompensiert. Das Gebiet, von dem die Zelle direkte oder indirekte Informationen erhält wird grösser. Ausserdem ist die Gesamtzahl der Zellen in der peripheren Retina insgesamt grösser als in der Fovea. Die Summe der Informationen von der peripheren Netzhaut ist deutlich grösser als die Informationen, die von der Fovea weitergeleitet werden.[47]

Periphere Refraktion

Myope zeigen eine relative periphere Hyoperopie (Abb 1). Im Vergleich dazu weisen Emmetrope und Hyperope eine relative periphere Myopie auf. Anders ausgedrückt haben Myope eine prolate, Emmetrope und Hyperope ein oblate Augenform.[48] Bereits zwei Jahre vor Beginn der Myopie konnten höhere periphere relative hyperope Refraktionsfehler festgestellt werden.[49] Die periphere Hyperopie scheint mit zunehmender Akkommodation anzusteigen, da die negative sphärische Aberration zunimmt.[31]

Smith 2011

Abb-1: Die linke Darstellung zeigt die Position der Bildebene im unkorrigierten myopen Auge beim Blick auf ein entferntes Objekt. Die mittlere Abbildung zeigt das myope Auge mit traditioneller Korrektion (Einstärkengläser oder Einstärkenlinsen), mit denen peripher eine Hyperopie erzeugt wird. Es wird angenommen, dass dies ein Stimulus für das Längenwachstum des Auges ist. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die optimale Korrektion eine Umwandlung der peripheren Hyperopie in Myopie darstellt, welches auf der rechten Abbildung zu sehen ist.[46]

Was passiert mit der peripheren Abbildung abhängig vom Korrektionsmittel?
Konventionelle Brillengläser

Konventionelle Brillengläser induzieren in der Peripherie eine Weitsichtigkeit. Je höher die zentrale refraktive Korrektion, desto höher wird die Hyperopie in der Peripherie. Durch das Korrektionsmittel wird der zentrale Fokus auf die Retina gelegt, gleichzeitig bewegt sich der periphere Fokus hinter die Netzhaut.[50-51] Der relative periphere Defokus kann sich mit der Brillenglaskorrektur sogar erhöhen.[52] (Abb 4) Die entstandene periphere Hyperopie könnte eine Stimulus für das Längenwachstum des Auges sein.

Abb2 Lin 01
Abb-2: Peripherer Defokus und relativer peripherer Defokus mit und ohne Brillenglaskorrektur. Die relative periphere Hyoperopie nimmt bei einer Korrektur mit Brillengläsern zu.[52]

Einstärkenlinsen

Eine Studie von Kang et al zeigt, dass mit weichen Einstärkenlinsen die relative periphere hyperope Refraktion ebenfalls zunimmt.[53] (vgl. Abb 3)

Abb3 Kang 01Abb-3: periphere und relative periphere Refraction mit Einstärkenlinsen und ohne Korrektur.[53]

Bifokal-, Mehrstärkenlinsen und andere spezielle Designs zur Reduktion der peripheren Hyperopie

Contactlinsen, mit denen die periphere Hyperopie reduziert oder sogar in Myopie umgewandelt wird, können die Entwicklung der zentralen Refraktion beeinflussen und die Myopieprogression verlangsamen.[18-23] Insbesondere mit Orthokeratologie zeigt sich in sämtlichen Studien einer Verringerung der peripheren Hyperopie sowie eine Verlangsamung des Wachstum der Augenlänge.[10-17] Mit multifokalen Contactlinsen zeigt sich je nach Studie eine geringere relative periphere Hyperopie im Vergleich zu Einstärkenlinsen bzw. sogar eine Reduktion der peripheren Hyperopie im Vergleich zu keiner Korrektur.[54-55]

Diese Contactlinsendesigns wären weniger interessant, wenn die jungen Träger die Addition komplett ausnutzen würden, um Akkommodation zu vermeiden. Berntsen und Kramer zeigten, dass die Träger ihre eigene Akkommdation anstelle der Additon der Contactlinsen nutzen. Die Linsen, die in dieser Studie verwendet wurden, produzierten absolute Myopie in der Peripherie beim Blick in die Ferne und geringeren hyperopen Defokus in den meisten peripheren Bereichen beim Blick in die Nähe.[55] (Abb 4). Der zentrale Defokus beim Blick in die Nähe ist auf die Unterakkommation zurückzuführen.

Abb4 A Berntsen 01

Abb4 B Berntsen 04

Abb-4: Relativer peripherer Defokus bei Blick in die Ferne und in die Nähe mit Einstärkenlinsen, Mehrstärkenlinsen und ohne Korrektur.[55]

Resumée

Jedes Korrektionsmittel beeinflusst den peripheren Defokus. Dessen sollten wir uns bewusst sein, wenn wir myope Kinder und Jugendliche versorgen. Warum es sich lohnt, sich darüber Gedanken zu machen, sollte jetzt jedem klar sein: ein myoper peripherer Defokus kann das Wachstum der Augenlänge verringern, während ein hyperoper peripherer Defokus das Augenlängenwachstum beschleunigen kann. Die Unterakkommodation in Kombination mit negativer sphärischer Aberration stellt ebenfalls einen möglichen Risikofaktor dar, den wir mittels bestimmter Korrektionsmittel minimieren können. Das Ziel sollte sein, die relative periphere Hyperopie nicht noch zusätzlich zu erhöhen, was mit Minusbrillengläsern und sphärischen weichen Einstärkenlinsen in der Regel geschieht. Orthokeratologie ist immer noch der Champion wenn es darum geht, einen peripheren myopen Defokus zu erzielen.[56-57] Aber auch konzentrische aufgebaute multifokale Linsen (Zentrum Ferne) können die relative periphere Hyoperopie minimieren bzw. sogar in relative periphere Myopie umwandeln und somit das Augenlängenwachstum reduzieren. Mit dem neuen Scalia Design, welches zentral die reine Ferne und peripher eine leichte Addition aufweist (Abb 5), findet eine Unterstützung der Akkommodation unabhängig von Kopfhaltung und Blickrichtung statt. Das zentrale Netzhautbild wird damit unter Umständen akkurater abgebildet. Die periphere Wirkung kann dazu beitragen den hyperopen peripheren Defokus zu reduzieren und somit das Augenlängenwachstum zu minimieren.

Invispa ScaliaModula L Scalia

Abb-5: Modula L Scalia (oben) und Invispa Scalia (unten) – zentral reine Ferne, peripher kontinuierliche Zunahme der Stärke (Add +0.75)

Weitere Informationen zu dem Thema:

  • Galifa Augenblick 10/2012 (Myopiekontrolle mit Orthokeratologie)
  • Galifa Augenblick 10/2014 (Contactlinsen für Kinder und Jugendliche)

 

 

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Coverbild ©Luis Louro – Fotolia.com

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