opti ’11 – Messebericht – Teil 3

0
14345 mal gelesen

Zur opti ’11 haben wir uns die Latte hoch gesetzt. Wir wollten alle führenden und branchenrelevanten Partner in der optischen Industrie aber auch ein paar Newcomer auf der opti ’11 interviewen. Das Ergebnis waren 51 Interviews, in 22 Stunden an drei Messetagen und über 100 Seiten Mitschriften von zwei Redakteuren. Die Mitschriften und Fotos haben wir für Sie innerhalb einer Woche zu der hier publizierten Essenz zusammengefasst. Damit stellt das optikum den Anspruch einen wesentlichen Beitrag für Kaufentscheidungen im deutschsprachigen Raum zu leisten.

Knapp 23.000 Besucher und 470 Aussteller in vier Hallen zählte die diesjährige opti in München. Gleich am Freitag waren unglaublich viele Optiker in den Gängen unterwegs. Die Messe war perfekt organisiert und die diesjährige Stimmung der Aussteller und Optiker lässt Optimismus für die kommenden Monate zu. Während in den beiden letzten beiden Jahren an vielen Ständen mancherlei Zweckoptimismus herrschte war diesmal überall eine echte Aufbruchsstimmung spürbar. An allen Ständen wurde heftig wurde geordert, die Aussteller kamen oft überhaupt nicht mehr dem Besucheransturm hinterher. Auch bei den im Vorjahr nicht so ganz glücklichen Instrumentenherstellern wurde munter geordert. Die Münchner Messe hat es geschafft Lieferanten vom Kaliber wie Charmant, Luxottica, Marcolin und Safilo wieder mit in das Boot zu holen. Auch das hat der Messe einen ordentlichen Schub nach vorne verliehen. Die opti hat sich mit der diesjährigen Messe in Europa damit ganz vorne positioniert.

TRENDS 2011

Im Bereich der Brillengläser wird es einfach immer aufwendiger. Ob 1/100 Dioptrien Genauigkeit, Zentrierung nach dem Augendrehpunkt, Wellenfrontoptimierung oder unterschiedliche zylindrische Refraktionswerte für das Fern- und Nahsehen, die Augenoptiker können immer präziser mit den neuen Superhightech-Produkten arbeiten. Hier galoppiert die verfügbare Technik der Kommunikation zum Endverbraucher vorne weg. Die Augenoptiker werden zukünftig gemeinsam mit ihren Lieferanten noch mehr als schon bisher das High-Tech Produkt Gleitsichtglas erklären müssen. Begrüßenswert ist, dass viele Hersteller ihre Garantien von zwei auf drei Jahre erweitert haben. Dies unterstreicht noch einmal den Qualitätsanspruch der Produkte beim Fachoptiker.

Bei den Fassungen und Sonnenbrillen möchte man glauben, dass der Retro Trend mal ein Ende haben müsste. Großer Irrtum, er ist im Kommen. Retro in allen Kollektionen, mal knallhart, mal nur mit Akzenten, aber einfach überall. Man glaubt es nicht, es sind immer noch Steigerungen möglich. Bei den Farben sind Blau und Grün zu den bestehenden trendigen Erdfarben Braun, Grau und Schwarz dazu gekommen. Bei den Sonnenbrillen und mutigen Korrektionsbrillen verzeichnet nun auch Weiß einen leicht steigenden Anteil. Wechselbügelsysteme haben sich mehr und mehr etabliert und halten mittlerweile einen festen Anteil am Markt der Brillenfassungen.

Im Bereich der Kontaktlinse waren keine überragenden Neuheiten im Bereich der Materialien angesagt. Hier und da sind die Parameter erweitert worden. Der diesjährige Fokus liegt in der noch besseren Zusammenarbeit mit den Kontaktlinsenoptikern. Dies soll durch Marketingaktionen, Schulungen und Anpassprogrammen unterstützt werden.

Zur besseren Übersicht bringen wir die optikum Interviewpartner wie gewohnt in alphabetischer Reihenfolge. Mit den nachfolgenden Pull-Down-Menüs können Sie ganz flott zum gewünschten Interview springen. Viel Spaß! Ihre optikum Redakteure Günther Derx und Harald Belyus.

Brillen
Gläser
Kontaktlinsen
Sonstige
Alle

MARION RAMM

Geschäftsführer Claus-Peter Ramm und  Saskia Huber (Verkauf)
Geschäftsführer Claus-Peter Ramm und
Saskia Huber (Verkauf
)

Nicht nur Nerd-Brillen zeigen die Geschwister Anneke Ramm-Mordelt und Claus-Peter Ramm. Sie haben aber besonders viel Erfolg mit dieser Variante des aktuellen Retrotrends, erzählt Claus-Peter Ramm. Streberbrillen ist die deutsche Übersetzung, und hier geht es um alle denkbaren Varianten in Form und Farbe. Nerd passt wunderbar zum Zeitgeist und ist immer eine sehr harmonische, meist die Augenbrauenpartie betonende Brillenform der 70er des letzten Jahrhunderts sowie davor. Die Fassungen setzen eine gewisse Eleganz und Modezuneigung voraus, sie suggerieren aber selbst in kühnen Varianten den Eindruck von enormer Seriosität.

Die Interpretationen von 2011 bedienen sich wunderbarer Acetat-Laminate und beschichteter Metalle sowie Kombinationen aus beidem. Seit 34 Jahren ist Mode zentrales Thema dieses Hauses. Die Wurzeln liegen bei Taschen, Schmuck und Accessoires, seit 25 Jahren lässt die Optik aber nicht mehr los. Gefertigt werden die schönen Stücke in Italien, Frankreich und Fernost.

MARKUS T

Neues Farbbeschichtungsverfahren und damit ganz neue Farben bei MARKUS T
Neues Farbbeschichtungsverfahren und
damit ganz neue Farben bei MARKUS T

Mit Bernadett Thomas plaudern wir über die neuen MARKUS T Modelle: „In der Kollektion 2011 nehmen wir mit Neuentwicklungen in der Formensprache Rücksicht auf den aktuellen Zeitgeist. Nichtsdestotrotz hat die erste MARKUS T Kollektion immer noch 30 Prozent Anteil im Verkauf. Der Trend geht zu größeren Brillen, man zeigt mehr Brille. Sehr gute Reaktion der Optiker durften wir auf die me 2 Kollektion verzeichnen. Dabei sind wir mit 12 Modellen gestartet. Für die me haben wenden wir übrigens ein neues Beschichtungsverfahren an. Mit dem PVD-Beschichtungsverfahren kann man nämlich nicht ein kräftiges Rot, helle Farben oder Weiß mit hoher Beständigkeit auf Titanbügel aufbringen. Nun verwenden wir ein mehrstufiges Lackiersystem. Zuerst werden unsere Titanteile von störenden Oxyden befreit. Danach wird eine Haftschicht aufgebracht und erst auf diese die eigentliche Farbschichte. Das Ergebnis ist eine unvergleichliche Haltbarkeit, die sicherstellt dass es keine Ausplatzer gibt. Mit dieser Technologie ist die me nun unsere farbenfroheste Kollektion geworden. Dies werden wir auch bei der me 2 so beibehalten“, erzählt Thomas.

Im Korrektionsbereich ist Markus T gewohnt dezent und nicht im schrillen Bereich. Die Formen sind gefällig. Neu sind Sonnenbrillen in sechs Formen und jeweils in den Farben Warmgrau und Mittelgrau. Die Gläser in den Modellen sind Olivbraun Verlauf.

MENRAD

Gerhard Altendorfer: „6.000 Variationsmöglichkeiten mit ZEISS Ergoflex Individuell“
Gerhard Altendorfer: „6.000 Variationsmöglichkeiten
mit ZEISS Ergoflex Individuell“

Bei MENRAD berichtet uns Gerhard Altendorfer von drei wesentlichen News. Zum einem ist da der internationale Relaunch von JOOP! „Da werden wir mittransportiert, JOOP! geht zum Ursprung zurück, ist sinnlicher und will Frauen mit allen ihren Vorzügen in Szene setzen. Dazu kommt eine neue Kampagne. Die Shootings dazu haben in Berlin stattgefunden. Bei den Brillenmodellen bemerkt man eine neue Extravaganz. JOOP! setzt dazu sehr satte kräftige Farben wie Blau oder Grün, Formen und Materialien ein. Acetat hat dabei einen starken Anteil. Das Ergebnis ist eine edle Kollektion in einem leistbaren Bereich“, berichtet Altendorfer.

Die zweite Neuigkeit ist der Ausbau der Skechers Brillenkollektion. Der Label ist in der Schuhmode gut positioniert. Nach einem Testballon mit einigen Modellen im letzten Jahr will MENRAD 2011 einen drauflegen. „Skechers spricht das junge flippige Mädchen an. Die Kollektion besticht durch witzige, sexy Brillen in gewohnter Menrad Qualität“, so Altendorfer.

Als dritte News steht bei MENRAD die ZEISS Ergoflex Individuell im Mittelpunkt. Die neuen Acetat- und Bohrbrillen werden vom Auenoptiker in einer Präsentationsbox dem Endverbraucher präsentiert. Die Brillen verfügen über ein Bügelwechselsystem und damit über 6.000 Variationsmöglichkeiten. Zudem sind die Bügel – die es in fünf verschiedenen Längen gibt – trotz Wechselsystem inklinierbar. Die Brücken sind in drei verschiedenen Größen lieferbar. „Sinn und Zweck der neuen ZEISS Ergoflex Individuell ist das Aufzeigen von Kompetenz des Optikers beim Endverbraucher. Unsere Partner haben mit dieser Kollektion eine rasche Demonstrationsmöglichkeit individueller Modellzusammenstellungen auf höchsten Nievau. Aktuell bemerke ich wieder eine Aufbruchsstimmung. Die Menschen investieren wieder mehr in Konsumgüter. Deshalb ist jetzt die Zeit sich als Augenoptiker gut zu positionieren. MENRAD wächst am stärksten in den hochwertigen Bereichen. Die Konsumenten sind bereit Geld auszugeben, wollen dafür aber auch Leistung. Dem tragen wir besonders mit unseren Labels Davidoff, JOOP! und Jaguar Rechnung“, ergänzt Altendorfer.

NEOSTYLE

Sandra Nufer
Daniel Gsottbauer, Vertrieb Österreich

Jetzt bin ich seit über 40 Jahren in der Branche und hätte es nie gedacht: die goldene Elvis Brille Nautic hat Neostyle gemacht. In 18kt Gold, entworfen von Chefdesigner Konstantin Livas, gibt es sie wieder. Daniel Gsottbauer als veränderter King am Foto. Elvis hat für seine Brille von Livas auch noch seinen Namenszug entwerfen lassen. Auch heute noch viel Gold im Angebot. Neben mir werden zwei elegante russische Damen beraten. Die Marketing Managerin Christine Clausen, erzählt Walter A. Nufer, der Gründer der Firma, hat immer schon besonders gute Kontakte nach Russland gepflegt. In Sowjetzeiten gab es Neostyle dort auch schon in den Intershops. Heuer wird das 50-jährige Firmenjubiläum zelebriert. Nicht nur aus diesem Anlass: Neoclick, ein besonders edles Bügeltauschsystem mit interessantem Steckmechanismus, wird hier auf der Messe präsentiert und verbindet Tradition und Moderne.

NIGURA METZLER

Vertriebsleiter Ulrich Schlingten und  Vertriebsbeauftragter Hans J.Schweiger
Vertriebsleiter Ulrich Schlingten und
Vertriebsbeauftragter Hans J.Schweiger

NIGURA METZLER zeigt Korrektionsfassungen und Sonnenbrillen der Marken Enjoj, Metzler, Nigura und SEE YOU sowie die Lizenzprodukte Bruno Banani, Cerruti 1881, Reebok, Michalsky und in der Vorschau Aston Martin. Ganz neu bei NIGURA METZLER ist die Kollektion des Stars der Berliner Fashion Week, Michael Michalsky: Retro Design mit einer neuen Bügellogovariante aus eingelassenem Guss. Metzler, vor 180 Jahren in Paris gegründet und in Stuttgart Mühlacker groß geworden, bringt zum Jubiläum 3 Modelle in 18 bis 22kt vergoldetem Titan in edler Holzkassette und mit 1830 Stück limitiert als Spezialedition auf den Markt. Für Juli hat NIGURA METZLER auf der opti ’11 die Marke Aston Martin angekündigt.

OCULUS

Park 1 Demo von 3 in 1 am Stand von Oculus
Park 1 Demo von 3 in 1 am Stand von Oculus

Gabi Grünes berichtet von 115 Jahren Tradition und dem damaligen Start mit der Erzeugung von Augenspiegeln und anderen ophthalmologischen Instrumenten, von der Entwicklung des Tübinger Perimeters mit der dortigen Universität vor nunmehr 50 Jahren. Die erste Universal-Messbrille stammt aus dem Jahr 1920, aktuell besteht die UB4 Universal-Messbrille aus 163 Einzelteilen. Seit der Firmengründung hat die Firma über 100 Patente angemeldet und in den letzten 6 Jahren 10 neue Geräte entwickelt.

Wir erfahren Details über das Familienunternehmen der Familie Rainer Kirchhübel, welches zur Zeit 272 Mitarbeiter beschäftigt, davon den überwiegenden Teil in Forschung und Entwicklung, und über die Bemühungen um die Kundengruppe der Optiker und Optometristen. Mit Mut und Erfindungsgeist ist das Unternehmen schon manchem Konzernriesen davongelaufen. Auch zu sehen ist der neue automatische Scheitelbrechwertmesser von Nidek, mit dem Gleitsichtgläser auch im Nahbereich bis zum unteren Fassungsrand genau gemessen werden können. Bald neu und gerade in der Endphase der Entwicklung ist eine neue Scheimpflugkamera für den ambitionierten Optiker.

OWP

Geschäftsführer Werner Paletschek mit dem Münchner Action Painter
Geschäftsführer Werner Paletschek mit
dem Münchner Action Painter

High Tech und das Prinzip der Reduktion bei OWP. Die schon auf der SILMO präsentierte Linie METROPOLITAN ist jetzt erstmals in Deutschland und Österreich zu sehen. Besonders klare Brillenarchitektur, Design- und Brainwork an allen Linien. Das Mittelteil ohne Lötstelle und ganz dauerhaft mit PFD Pulver galvanisiert, die Kunststoffteile aus in Masse gefärbtem Grillamed, verbunden mit einem zum Patent angemeldeten und von OWP entwickeltem Quick-Lock ganz ohne Schraube. Stolz und selbstsicher berichtet Geschäftsführer Werner Palatschek von einem großartigen letzten Jahr und Zuwächsen in allen Absatzländern, guten Vorbestellungen und prognostiziert daher ein sehr starkes Jahr 2011.

REINECKER REHA-TECHNIK

Sigrid Schüttler vom Vertrieb  Deutschland/Österreich
Sigrid Schüttler vom Vertrieb
Deutschland/Österreich

Sigrid Schüttler zeigt neben vielen Produkten die Maxlupe, zwar seit 15 Jahren am Markt aber ganz neu komplett überarbeitet, deutlich leichter, und – man kann es kaum glauben – auch deutlich billiger. Das Familienunternehmen aus Alsbach-Hähnlein stellt auch eine neue Generation einer Vergrößerungs- und Bildschirmsoftware für Windows PC’s vor. Ein USB Stick, leicht am Schlüsselbund immer dabei, macht scharfes Sehen am Schirm selbst bei sehr großer Vergrößerung mit Hilfe einer eigens entwickelten und patentierten ClearPoint Schriftenglättung zum Vergnügen. Dieser USB-Stick bietet ohne jede Installation – einfach Plug & Play auf jedem fremden Rechner – die gleichen gewohnten Eigenschaften und Möglichkeiten.

RODENSTOCK

Gregor Esser, Leiter der Grundlagenforschung  und Benjamin Hausmann, Produktmanager  Brillenglas Deutschland
Gregor Esser, Leiter der Grundlagenforschung
und Benjamin Hausmann, Produktmanager
Brillenglas Deutschland mit der neuen
Gleitsichtglas Technologie EyeLT

RODENSTOCK stellt die neue Gleitsichtglas Technologie EyeLT vor. Was bisher als technisch nicht machbar galt, hat RODENSTOCK durch intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit nun ermöglicht: zwei unterschiedliche zylindrische Refraktionswerte für das Fern- und Nahsehen in einem individuellen Gleitsichtglas integriert.

Schon ab März 2011 werden die individuellen Gleitsichtgläser der Impression Produktfamilie mittels des EyeModel Step 1 berechnet: Zusätzlich zu den aus Fern-Refraktion, individuellen Parametern, Sehgewohnheiten und Addition gewonnenen Daten werden noch der Einstellastigmatismus und die Listingsche Regel für die Nähe berücksichtigt und bei der Berechnung der physiologisch korrekten Nahrefraktionswerte benutzt. Für den Optiker ändert sich in seinem Arbeitsablauf nichts, ein zusätzlicher Zeitaufwand ist nicht gegeben.

„Der Kunde aber erhält durch die verbesserte und sehphysiologisch korrekte Berechnung und Optimierung der Zwischen- und Nahbereiche deutlich verbesserte und größere Sehbereiche in der Nähe: Performancesteigerungen von bis zu 25% in der Nähe sind somit erzielbar“, so Produktmanager Brillenglas Deutschland Benjamin Hausmann. „Im nächsten Schritt, Eye Model Step 2, kann zusätzlich bei Bedarf eine individuell gemessene Nahrefraktion angegeben werden. Die Nahrefraktionswerte werden zusammen mit den klassischen Refraktionsdaten, den individuellen Parametern, den Designdaten bei Impression FreeSign und den Zentrierdaten an RODENSTOCK übermittelt. Die Berücksichtigung der individuell bestimmten Nahrefraktionswerte ermöglicht bestmögliche und -größte Nahsehbereiche. Je deutlicher der Unterschied zwischen den Werten der Fern- und denen der Nahrefraktion, umso größer ist der Einfluss auf die Sehbereiche in der Nähe; die Performance im Nahsehen kann hier nochmals beeindruckend um bis zu 40% gesteigert werden.“

Gregor Esser, Leiter der Grundlagenforschung, lässt durchblicken, dass man in einem dritten Schritt außerdem eine Methode zur hochpräzisen Vermessung des Auges mit einem neuen Messgerät anbieten wird.

Ebenfalls neu bei RODENSTOCK sind die Veredelungen Solitaire Crystal und Solitaire Protect. Perfekte Transmission und Antistatik verspricht die neue Superentspiegelung Solitaire Crystal und sorgt für eine bis zu 99-prozentige Transmission. Damit reduziert sich der Restreflex um bis zu 30 Prozent. Die optimale Zusammensetzung und Abstimmung der Beschichtungsmaterialien verhindert darüber hinaus statische Aufladung, Staub wird wirksam abgewiesen. Die neue Solitaire Protect Veredelung weist einen deutlich verbesserten Kratzschutz, eine Super-Entspiegelung und einen wirksamen Reinigungseffekt auf.

RUPP + HUBRACH

Kathrin Roth und Thomas Simonis: „Farbneutrale Breitbandentspiegelung PURLUX 4“
Kathrin Roth und Thomas Simonis:
„Farbneutrale Breitbandentspiegelung PURLUX 4“

Bei RUPP + HUBRACH treffen wir Kathrin Roth und Produktmanager Thomas Simonis. Die Freiformtechnologie hat man im letzten Jahr in Bamberg zur höchsten Präzision weiterentwickelt. Dank der Präzisionsoption Bestellwert bis 1/100 Dioptrien können alle Freiform-Gleitsichtgläser frei von Abstufungen für Sphäre und Zylinder in der Bestellung spezifiziert werden. Dies ermöglicht die bereits heute fein abgestufte Brillenglasbestimmung in 0,12dpt mit der höher auflösenden Methode der Refraktionsbestimmung.

Für trendige Sonnenbrillen und große Fashionbrillen hat RUPP + HUBRACH Glasdurchmesser in Freiformtechnologie bis 90mm vorzentriert realisiert. Das Konzept SPORTS & TREND umfasst zudem auch höhere Indizes um noch mehr Anforderungen der Endverbraucher besser abzudecken. Ab April 2011 ist der erfolgreiche Filter Arancia auch in der phototropen Transitions Variante erhältlich. Mit einer Absorption von 30-85 Prozent und dem Farbwechsel von orange nach braun ist Arancia Transitions sowohl bei Sonne als auch für bewölkten Himmel ideal. Ebenfalls ab April 2011 kommt das POL XPERIO neben Braun und Grau auch in Graugrün auf den Markt.

Echt toll finden wir die PURLUX 4 Komponenten Veredelung. Es verfügt über einen farbneutralen Restreflex. Wir befragen Thomas Simonis wie das geht. „Die PURELUX 4 besteht aus mehreren Schichten. Jede dieser Einzelschichten hat einen typischen Restreflex. Die Summe aller Restreflexe kompensiert. Somit entsteht eine farbneutrale Breitbandentspiegelung“, erklärt Thomas Simonis. „So sind gefärbte und ungefärbte Brillengläser frei von störenden farblichen Reflexen. Fassungs- und Glasfarbe können somit erstmals harmonisch aufeinander abgestimmt werden. Die Natürlichkeit von Augen- und Hautfarbe des Brillenträgers bleibt erhalten“, ergänzt Kathrin Roth.

SAFILO

Franz Saurer: „Authentische Fachberatung ist aus meiner Sicht ein Schlüssel zum Erfolg des Fachoptikers“
Franz Saurer: „Authentische Fachberatung
ist aus meiner Sicht ein Schlüssel zum Erfolg
des Fachoptikers“

Auch SAFILO ist nach fünf Jahren wieder auf die opti zurückgekehrt. Österreich Boss Franz Saurer erklärt uns den Grund und was es bei SAFILO Neues gibt: „Die Münchner Messe bietet uns einen ausgezeichneten Erfahrungsaustausch mit unseren Kunden. Die Kontaktmöglichkeiten sind einfach großartig. Für 2011 sind wir gut aufgestellt. Soeben haben wir den Lizenzvertrag mit DIOR um weitere sieben Jahre verlängert. Als neue Labels sind Tommy Hilfiger und BOSS Orange dazu gekommen. Wir wollen die jeweilige Marken zum Label passenden Preis verkaufen. Damit kann sich der Fachoptiker ausgezeichnet zum Discounter abgrenzen. Wir starten von einem unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis von 80 Euro bis über 200 Euro. Ziel ist dem Augenoptiker „Easy to wear“ Produkte anzubieten, also leicht verkäufliche Produkte die nach modernen Kriterien entwickelt wurden. Jeder unserer Labels hat dabei eine eigene Handschrift. So punktet zum Beispiel Armani mit hochwertig polierten Materialien. Wenn man die Brille in die Hand nimmt fühlt sich das toll an. Bei BOSS Orange ist eine Wiedererkennbarkeit durch abgesetzte Bügel gewährleistet. Tommy Hilfiger weist wiederum eine ganz typische Metall-Kunststoff-Kombination auf. In der Fertigung haben wir Spritzguss aus allen Brands verbannt. Die Endverbraucher wollen Qualität spüren. Der Konsument ist mittlerweile extrem gut aufgeklärt. Zudem ist eine 50jährige Frau von heute in ihrer Denke viel jünger als noch vor 20 Jahren“ ist Saurer überzeugt.

„Wir brauchen außerdem wieder neue Trends, endlich weg von den rechteckigen Formen. Der Konsument möchte zeigen, dass er wieder etwas Neues trägt. Wir werden mit den exklusiven Linien zukünftig eine selektivere Vertriebspolitik machen, also mit jenen zusammenarbeiten, welche die Modeaspekte auch gerne umsetzen wollen. Wir dabei niemanden ausschließen, sondern unsere Partner insofern stärken, dass sie diese Modeaspekte und die Umsetzung der Markenphilosophie besser leben und wir damit gemeinsam noch besser Erfolge erzielen. Die nächsten Jahre werden wichtig sein um sich vom Mitbewerber zu distanzieren. Online und Discount werden zunehmen. Authentische Fachberatung ist aus meiner Sicht ein Schlüssel zum Erfolg des Fachoptikers“, so Saurer.

SCHWEIZER OPTIK

Beim Interview mit Peter Braunsdorfer: „LED in allen Farbtemperaturen“
Beim Interview mit Peter Braunsdorfer:
„LED in allen Farbtemperaturen“

Der VSH Spezialist SCHWEIZER OPTIK legt sehr großen Wert auf die lichtoptischen Bedingungen zum guten Sehen. Bei allen Produkten sind LED Beleuchtungen das Thema. „Es ist eine normale Entwicklung, dass die Augen mit zunehmenden Alter trüber werden. Das bedingt nun einmal einen höheren Lichtbedarf. Forschungen haben ergeben, dass ein Anheben des Beleuchtungsniveaus zu einer spürbaren Steigerung der Geschwindigkeit und Genauigkeit beim Lesen führt. Eine gute Beleuchtung ist blendfrei, gleichmäßig, angenehm und vor allem genügend hell. Wir nutzen bei unseren Vergrößerungsinstrumenten den LED Bereich in allen Farbtemperaturen. Denn die richtige Lichtfarbe reduziert tatsächlich den Vergrößerungsbedarf. Sogar bei der Abgabe einer normalen Lesebrille wird mit einer individuellen Beleuchtung die Sehleistung erheblich verbessert. Unterschiedliche Augenpathologien erfordern unterschiedlichen Lichtbedarf und Farbtemperaturen“, erklärt Peter Braunsdorfer.

Wir sehen uns auch noch das neue eMag 70, eine elektronische Lupe an. Das Display ist mit 17,5cm ist gleich 7 Zoll Diagonale großzügig bemessen. Dadurch sind Vergrößerungen von 3,4 bis 16fach möglich. Uns gefällt die einfache Bedienbarkeit. Oft ist weniger eben mehr. Ein großer Ein/Aus-Schalter, ein Schieberegler für das Zoom, ein Kontrastschalter und eine Taste für einen Screenshot. Alles in schön bunten Farben. Durch einen kleinen Dreh können auch Aufschriften von gewölbten Gegenständen wie Tablettendosen verzerrungsfrei gelesen werden. Alles in allem eine gute universelle Sehhilfe für jene Klienten, denen optometrisch mit Brillen nicht mehr geholfen werden kann.

SEIKO OPTICAL

Ulrike Ribbeck: „Wir erfüllen Kundenwünsche auch wenn sie im Normalfall nicht als reguläre Glasbestellung möglich wären“
Ulrike Ribbeck: „Wir erfüllen Kundenwünsche
auch wenn sie im Normalfall nicht als reguläre
Glasbestellung möglich wären“

Bei SEIKO OPTICAL hat man bei der SEIKO EMBLEM die Familie nun mit dem Index 1.50 komplettisiert. Die Brillengläser sind auch in Transitions, polarisierend und in DriveWear erhältlich. „Ab 1. Februar 2011 erweitern wir die gesetzliche Gewährleistung und geben auf alle SEIKO Brillengläser 3 Jahre und auf alle STARVISION Brillengläser 2 Jahre Garantie“, verkündet Ulrike Ribbeck. „Mit dem neuen SEIKO Xception erfüllen wir zudem Kundenwünsche nach vielfältigen Veredelungen, Glasstärken außerhalb der Lieferbereiche und ästhetische Glasanpassungen für SEIKO Kunststoffbrillengläser mit den Indizes 1.67 bis 1.50, die bisher als reguläre Glasbestellung nicht möglich waren. Damit wollen wir die Standards von morgen schaffen“, erklärt Ribbeck.

Insgesamt erweitern sieben Acetat-Modelle in drei Farben das Starvision Fassungssegment. Federscharniere sind durchgängig Standard. Alle Starvision Fassungen können zu einem interessanten Komplettpreis mit voll vergüteten High-Index-Brillengläsern fertig verglast geliefert werden. Gelungen für das Segment Kinder und Teens finden wir die neuen Levi’s Fassungen. Vier neue Modelle bereichern in den original Levi’s Farben Schwarz, Rot und Blau.

SILHOUETTE

Mag. Johann Pürmayr: „Junge Zielgruppe noch besser erschließen“
Mag. Johann Pürmayr: „Junge Zielgruppe
noch besser erschließen“

Am Stand von SILHOUETTE stechen uns die jugendlichen People Motive ins Auge. Silhouette spricht mit der Kollektion SPX Art eine jugendliche Zielgruppe an. „Die Erschließung der jungen Zielgruppe wird bei der neuen SPX Art auch vom preiswerten UVP begünstigt“, erklärt Pürmayr. Die frischen Farbkombinationen Teal-Brown Sea Side, Pink-Blue Party, Kiwi-Purple Vitamins oder Auburn-Olive Tropical klingen nach Party, fruchtigen Cocktails und ganz viel Leben. Sie sind translucent, leicht abgesoftet und unterstreichen die natürliche Lebensfreude ihrer Träger. Etwas zurückhaltender fügen sich die Farben Pure White, Forever Black, Grey-Brown-Lounge sowie Green-Brown-Palmbeach in das moderne Streetlife ein.

Sehr gelungen ist die neue Silhouette Studio Collection. Silhouette meets mutige Fashion! Es ist ein Schritt vom minimalistischen Design zu modischer Kompetenz. Wir finden das gut. Stilsicher sind die Farbkombinationen von Schwarz und Weiß auf den breiten SPX Bügeln der Silhouette Studio Collection. Effekte entstehen durch die geschickte wie extreme Musterführung, die an jene Werke erinnern, die unter anderen die Op-art begründeten – jene von Bridget Riley, Julio de Parc oder Victor Vasarely. Optische Täuschungen und 3-D-Effekte bedeuten tiefe Auseinandersetzung wie individuelle Interpretationen und fanden ihren Einzug in den Alltag bereits in den 60er Jahren – zum Beispiel in den Textilmustern von Alexander Girard oder den geometrischen Arbeiten Verner Pantons. Es sind randlose, dezente Kreationen wie man es von Silhouette seit Jahren gewohnt ist – nunmehr allerdings mit einem modischen Paukenschlag.

TOM DAVIES

Michael Hann vertreibt TOM DAVIES in Österreich
Michael Hann vertreibt TOM DAVIES in Österreich

Bespoke – Spectacles = Maßbrillen ist das Thema bei TOM DAVIES. Der Optiker, der auf ganz persönliches Service setzt, perfekte Passform und eine optimierte Scheibengröße anbieten will, ist bei Tom Davies goldrichtig, Michael Hann hat sich wirklich viel Zeit nehmen müssen, um die Möglichkeiten darzustellen, die sich damit bieten. Scheiben Höhe und Länge, Stegbreite und Basiskurve sind nur einige der individuell bestellbareren Parameter. Zu Grunde liegen 30 Acetat und 20 Titanmodelle. Mit der Messzange und einem Satz von 24 im Millimeterraster bedruckter Anprobefassungen wird Maß genommen, vom Optiker online bestellt, und schon 3-4 Wochen später ist das gute Stück auslieferbereit. Als Zwischenschritt kann nach Veränderung der Proportionen ein Nachdesign mit mehreren Vorschlägen bestellt werden. Ganz neu Brillefassungen aus Horn!

VISIBILIA

Toller Materialmix bei Tom Tailor und feminine italienische Mode von Laura Biagiotti am Stand von Visibilia
Toller Materialmix bei Tom Tailor und feminine
italienische Mode von Laura Biagiotti am Stand v
on VISIBILIA

Bei VISIBILIA treffen wir Susanne Homolka und Ralf Kmoch und erfahren, dass Laura Biagiotti ab April nicht nur als Sonnenbrille sondern auch als Korrektionsfassung den Markt bereichern wird. „Die Korrektionskollektion startet mit 15 klassischen Modellen im typischen italienischen Design mit dem gewohnten VISIBILIA Kundenservice. Zielgruppe ist die elegante Dame, die den italienischen Stil ihr Eigen nennt. Die Fassungen werden im gehobenen, mittleren Preissegment angesiedelt sein. Das Design wird ausgewogene Acetatmaterialien mit farblich aufwändigen Farbeinlagen in den Bügeln vereinen. Teilweise werden die femininen Fassungen mit Straßsteinen dekoriert sein. Zudem wird Laura Biagiotti mit emaillierten Backenteilen verschönt sein. Die Kollektion spiegelt die Queen of Cashmere“, berichtet Ralf Kmoch.

Am Stand von VISIBILIA wird auch ein kompletter Tom Tailor Store präsentiert. „Tom Tailor ist bei uns zum Gesamtkonzept gewachsen. Wir unterstützen die direkte Kommunikation des Optikers über die Marke und liefern dazu umfangreiche Dekomaterialien und Verkaufsunterstützung in Form von individuell personalisierten Flyern. Auch die Funktionalität ist bei Tom Tailor Thema, wie zum Beispiel bei den Korrektionsfassungen mit dem Materialmix aus ultraleichtem Metall und Silikonbügel. Diese sorgen für einen 100 prozentigen Grip. Das passt sehr gut zu einer neuen Tendenz bei den Konsumenten. Die Kunden unterscheiden nämlich immer mehr ob das Image und die Vorteile eines Produktes real oder aufgesetzt sind. Der heutige Kunde will echte Leistung und nicht nur den Schein davon. Retro ist in allen Kollektionen momentan ein Thema. Es ist aber auch wichtig, dass man das Thema tragbar rüber bekommt, also Retromodelle die sich den aktuellen Zeitgeist anpassen“, so Kmoch.

VISTAN BRILLEN

Vistan Geschäftsführer Jürgen Seitz und  Österreich Verantwortlicher Christian Schröter
Vistan Geschäftsführer Jürgen Seitz und
Österreich Verantwortlicher Christian Schröter
vor über hundert verschiedenen CHANGE ME!
Wechselbügel

„Wechselbügelsysteme werden bei den Brillenträgern immer beliebter“, resümiert Österreich Verantwortlicher Christian Schröter von der VISTAN BRILLEN GMBH. Die Kollektion Change Me! umfasst neben Bohrbrillen auch Acetat-, Metall- und Nylorbrillen zu denen es mittlerweile über 150 verschiedene Tauschbügel gibt. Das System ist relativ simpel und stabil. Wie bei einem Regenschirm klickt man auf eine Feder und schon steht dem Wechsel des Bügels nichts mehr im Weg. Neben verschiedenen Kunststoff- und Metallbügeln sind auch Bügel aus Walnussholz oder sogar Gold Double Bügel in 22kt im Sortiment. „Jedes Jahr kommen etwa 30 neue Bügel dazu. Unsere Bügel sind zudem sogar inklinierbar. Um unsere Partner in der Augenoptik zu unterstützen bringen wir zwei mal im Jahr einen Endverbraucherfolder heraus. Es ist eine Kollektion die insbesondere Frauen stark anspricht und der Kauf neuer Bügel schafft Frequenz im Geschäft des Augenoptikers“, meint Schröter.

WAGNER + KÜHNER

Vertriebsleiter Michael Dumm mit Assistentin Sabine Ballof
Vertriebsleiter Michael Dumm
mit Assistentin Sabine Ballof

s.Oliver ist der Renner und übertrifft die Erwartungen von Michael Dumm und seinem Team bei weitem. Neu seit Jänner ist die Kollektionserweiterung Selection im Premiumbereich. Auch Pepe Jeans legt in diesem Bereich zu. Das Team, zur Zeit 17 Leute, soll noch um eine weitere Vertriebsmitarbeiter(in) in Österreich aufgestockt werden. WAGNER + KÜHNER ist aber auch beim Marketing unterstützend aktiv und bietet ein Rundum-Service bei personalisierten und/oder Markenwerbeaktionen mit Verkaufsaktionen-Paketen von der Auslagengestaltung bis zur Aussendung in einem Guss.

WÖHLK

Mirko Tamm, Stefan Haase und Lothar Haase vor der Contact Individual, die es ab sofort auch als Silikonhydrogel gibt
Mirko Tamm, Stefan Haase und Lothar Haase
vor der Contact Individual, die es ab sofort
auch als Silikonhydrogel gibt

Bei WÖHLK sprechen wir mit Mirko Tamm, Stefan Haase und Lothar Haase. Man hat bei bewährten Kontaktlinsen die Parametervielfalt erhöht und spricht dadurch ein noch breiteres Kundensegment an. So ist die Contact Air toric ab Februar in vier verschiedenen Zylinderstärken und in 10 Grad Abstufungen lieferbar. „Das Design ist so gut gelungen, dass man eigentlich eine Funktionsgarantie geben könnte. Studien mit einem Schweizer Anpassinstitut zeigen eine äußerst gute Stabilisation, der Kontaktlinse die auf das dynamische Prinzip beruht“, berichtet Lothar Haase. Ab 1. Februar ist die Kontaktlinse im Minusbereich und ab dem 1. März 2011 auch im Plusbereich lieferbar.

Mit der Contact Individual verbindet man bei WÖHLK eine Botschaft an die Kontaktlinsenoptiker. „Alle reden über Preisdruck im Internet. Wir von WÖHLK sagen: besinnt Euch auf eure Stärken. Gerade in Österreich ist die Ausbildung im Rahmen der Kontaktlinsenkonzession fabelhaft. Lebt mehr die Anpassung und sichert so die Kundentreue“, appelliert Lothar Haase.

Weiter zum 1. Teil der opti ’11 Messeberichterstattung =>