opti 2018 – Messebericht – Teil 1

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opti 2018 optikum Team

Die opti 2018 zählte 28.400 Besucher, 668 Aussteller aus 40 Ländern gaben sich ein Stelldichein in München. Wir waren mit sieben Redakteurinnen und Redakteuren vor Ort, um unseren Leserinnen und Lesern den im optikum traditionell ausführlichen, vierteiligen Messebericht zu Neuheiten und Trends in der Branche anbieten zu können.

Dieses Jahr gab es eine Neuverteilung der Aussteller in den Hallen und eine neue Halle B4. Mit der neuen Fläche in der Halle B4 wurden die Länderpavillons aus Südkorea, Frankreich, China und Japan, der neue FUTURESHOP und der opti Campus mit deutschsprachigen Fachschulen integriert. Österreich war mit der OHI – Optometrie und Hörakustik Initiative – am opti Campus mit einem eigenen Stand vertreten.

Die Halle B4 diente nur als Übergang und wird zur opti 2019 von den neu fertiggestellten Hallen C5 und C6 ersetzt. Ab der nächsten opti treffen sich Aussteller und Besucher dann in sechs gleich großen, aufeinanderfolgenden Hallen – von C1 bis C6.

Die optikum Interviews

Zur besseren Übersicht bringen wir die optikum Interviewpartner wie gewohnt in alphabetischer Reihenfolge. Mit den nachfolgenden Pull-Down-Menüs können Sie ganz flott zum gewünschten Interview springen.

Alle Interviews

Brillenfassungen & Sonnenbrillen

Brillengläser

Kontaktlinsen

Aus- und Fortbildung, Geräte, Instrumente, IT

optikum Trendscout Report 2018

Im Fassungsbereich geht der Mainstream eindeutig in Richtung eher zartrandiger Metallbrillen. Ergänzend dazu sind aber auch auffallend dünne Kunststoffmodelle in vielen Kollektionen zu sehen. Retro und Vintage wird auch 2018 ein Thema bleiben. So gibt es neben dem allgemeinen Trend auch noch Brillenschmieden, die wunderschöne Acetatbrillen anbieten. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen – wenn schon klassisch Acetat, dann soll es hochwertig sein. In einigen Kollektionen finden sich für individuelle Geister auch durchwegs interessante Materialkombinationen wieder, die von Titan mit Glasfaser und Carbon bis hin zu Bambus und Gold reichen.

Bei den Scheibenformen bringt der Achter im Jahr 2018 den Achter des letzten Jahrhunderts ins Spiel. Welcome back – die 1980er sind präsenter denn je. Runde Formen, Panto- und Pilotenformen sind extrem stark vertreten. In manchen Kollektionen finden sich sogar hexagonale Scheiben. Die Wickie, Slime und Paiper Kinder – beziehungsweise die Generation X – wird also bei den neuen Fassungstrends einen Flashback bekommen. Mit dem richtigen Storytelling ließe sich im Verkauf da ja einiges bewegen!

Farblich geht es im Mainstreambereich eher gedeckt zu. Nude und Brauntöne finden sich in nahezu allen Kollektionen. Ganz schrill farblich wird es bei den meisten Fassungen 2018 wohl eher nicht werden. Aber Mainstream bedeutet ja nicht, dass einige Kollektionen nicht tolle Farben im Programm hätten. An Auswahl mangelt es nicht.

Im Glasbereich dominieren Blaulichtfilter, UV-Schutz über 380 Nanometer, der digitale Arbeitsplatz, Nahkomfortgläser und kontraststeigernde Autofahrergläser die Themen. Das Stichwort heißt Mehrbrillenverkauf. Und mit einer Strategie in der Beratung war das mit den durchwegs tollen Produkten am Markt wahrscheinlich noch nie so einfach wie jetzt. Also – positiv denken und Beratung intensivieren – so das Credo.

Die Kontaktlinsenindustrie – und hier sind vor allem die globalen Konzerne maßgeblich – setzen voll auf den bereits vorhandenen Trend zur Eintageskontaktlinse. Ungeachtet dessen, ob dies immer von Vorteil ist, die Energie geht in diese Richtung. Einerseits wird die Parametervielfalt größer, und andererseits kommen auch in diesem Segment interessante Innovationen, die bis hin zu Entlastungen bei der Naharbeit noch nicht presbyoper Kunden reicht. Wie auch immer, das Marketing beim Endverbraucher wird primär auf das Produkt Tageslinse gelenkt.

Umso netter ist der Kontrast beim Trend zu individuell angefertigten Kontaktlinsen, welche eine Myopiekontrolle unterstützen oder gar gewährleisten. Dieses Segment wird 2018 einen wahren Aufstieg erleben. Vielleicht ein guter Zeitpunkt, sich damit näher zu befassen, wenn man nicht ohnehin bereits fit in dem Segment vertreten ist.

Gerätetechnisch wird alles noch präziser, die Möglichkeiten von Screenings nehmen zu und werden einfacher. Generell erlebt die Digitalisierung einen Schub – hier sollte man ebenfalls nicht neben den Gleisen stehen, sondern das eigene Unternehmen digital zukunftsfit gestalten.

ALCON

opti2018 ALCON

Key Account Manager Rupert Elsensohn, Daniel Roos, Verkaufsleiter Österreich und Schweiz, sowie Peter Jurcenko, Außendienstmitarbeiter für West-Österreich, präsentieren Sujets der Media-Offensive 2018, welche die Generation X ansprechen.

ALCON startet 2018 eine neue europaweite Media-Offensive zur Gewinnung neuer Kontaktlinsenträger, die von einem darauf abgestimmten Schulungsangebot für Augenoptiker begleitet wird.

Man setzt auf der letztjährigen Initialkampagne auf, wobei die diesjährige Kampagne viel größer sein wird. Mit neuen Bildern und neuen Inhalten steht die Generation X im Fokus. Da die Entscheidung für Kontaktlinsen meist im Alter zwischen 16 und 20 Jahren getroffen wird, spricht das Unternehmen die jungen Konsumenten an. In Österreich führen Online-Medien, Social Media und Citylights zur Landingpage kontaktlinsen-tragen.at, über welche die Kunden den Weg in die Augenoptiker-Fachgeschäfte finden.

Damit die Optiker für die neue, bereits gut informierte junge Zielgruppe gut gerüstet sind, bietet ALCON eine breite Schulungsoffensive an. Und zwar in Form von Webinaren. Die 60- bis 90-minütigen Einheiten behandeln verschiedene relevante Themen. So kann jeder interessierte Augenoptiker ohne großen Aufwand die für ihn relevanten Schulungen bequem vor seinem Computer in Anspruch nehmen. 

ANDY WOLF

opti 2018 ANDY WOLF

Andreas Pirkheim, Katharina Schlager und Wolfgang Scheucher scherzen am Stand von ANDY WOLF.

Fröhlich und beschwingt geht es wie immer am Stand von ANDY WOLF zu. Laute Musik, dichtes Gewusel bei den Brillenmodellen und viele gut gelaunte Mitarbeiter erwarten einen hier. Die Neuheiten für das Jahr 2018 verrät PR-Mitarbeiter Peter Klotz. „Im Mai wird ein neues Headquarter mit Büroflächen und Showroom bezogen“, berichtet er gleich zu Beginn.

Was die Korrektionsbrillen betrifft, so werden die Basic-Acetat-Formen wieder dicker und es dominieren gedeckte Farben. Die Frühjahrsfarben sind etwas heller und pastelliger und der Trend geht ganz klar in Richtung runde Formen, weiß Klotz. Eine Besonderheit ist der Farbverlauf, der vom Brillenrand in den Bügel übergeht. Das Acetatwerk befindet sich in Österreich, hier wird von der Vintage-Brille im klassischen Stil bis zur Aviator-Brille alles gefertigt. In der Kollektion White Heat finden sich zwei Formen: zum einen die Aviator-Form, und zum anderen die runde Form mit Schlüssellochsteg. „Vermehrt wird Metall mit Acetat kombiniert“, so Klotz.

Nicht fehlen dürfen bei ANDY WOLF die Sonnenbrillen, wobei verschiedene Kollektionen zur Auswahl stehen. Besonders ausgefallene Modelle findet man in der Love Kollektion. Schmal in der Ausführung, bestechen diese Brillen durch futuristisches Design und schrille Farben. Lila und Weiß, aber auch Pastellblau und Orange hat ANDY WOLF im Angebot. Die Formen reichen von einer Mischung aus Flat Top und Cat Eye bis hin zu Oversized mit Flat Top. Die Gläser sind dabei immer farblich auf die Fassung abgestimmt.

Aber auch die White Heat Kollektion kann sich sehen lassen. Farblich abgesetzte Nasenstege sind der besondere Hingucker dieser Kollektion. Es dominieren Braun- und Gelbtöne. Für Männer hat ANDY WOLF die klassischen Aviator-Brillen im Angebot, unter den Modellen für Frauen findet sich ein bauchiges Cat Eye und vieles mehr.

APPENZELLER KONTAKTLINSEN

opti2018 APPENZELLER KONTAKTLINSEN

APPENZELLER Repräsentant Mag. Philipp Stoiber zeigt sich freudig mit einen SILMO d’Or, der für innovative Kontaktlinsengeometrien gewonnen wurde.

Mag. Philipp Stoiber, Repräsentant Österreich, stellt die neue Linse proASSIST vor. „Sie ist als formstabile oder weiche Kontaktlinse erhältlich und hat den gleichen Effekt der Myopiekontrolle wie eine Orthokeratologie-Linse. Sie erzielt den Effekt allerdings ohne Epithelverschiebung“, so Stoiber. In der formstabilen Variante ist ein zu 100 Prozent individualisierbares Design möglich. Das Myopie-Management der proASSIST basiert auf der Übertragung des optometrischen Effekts einer Ortho-K-Kontaktlinse auf die Vorderfläche einer Personnelle oder i-MAP AS.

Im Bereich der Pflegemittel gibt es als Neuigkeit das Peroxid-System für herkömmliche weiche Linsen, Austauschlinsen und RGP Linsen sowie die Enzymtabletten für die wöchentliche Anwendung. Die Produkte werden als Zweier- oder Dreier-Set, mit oder ohne Reiniger – also in einer Vielzahl möglicher Kombinationen – angeboten. Die APPENZELLER Aufbewahrungsdosen sind in fünf Farben erhältlich und können mit dem Geschäftslogo des jeweiligen Betriebs bedruckt werden.

ARGUS INDIVIDUELL OPTIC

opti2018 ARGUS

Jutta Eckschlager, Vertrieb, demonstriert den neuen polarisierenden Aufsatz für den Visucat Nahtest.

Frank Mothes, Geschäftsführer, und Jutta Eckschlager, Vertrieb, berichten von dem neuen polarisierenden Aufsatz, der den Visucat für die Nähe zu einem vollwertigen polarisierten Nahprüfgerät, geeignet für Prüfung nach MKH macht. Der Aufsatz wird einfach auf dem Tablet angebracht. Es können auch bereits gekaufte Visucat Tablets nachgerüstet werden, hierzu muss die aktuelle Software aus dem App-Store heruntergladen werden und im Setup wird dann die polarisierte Trennung ausgewählt.

Daneben ist die handgehaltene ARGUS Funduskamera zu sehen. Zur Verwendung an einer Spaltlampe, kann sie mit einer Klemmvorrichtung fixiert und an der Mittelachse montiert werden. Die Kamera ist eine budgetschonende Lösung, liefert aber Bilder in einer Auflösung und Qualität, die von einem der führenden Screening-Portale im deutschen Sprachraum als für Reihenuntersuchungen geeignet beurteilt wurde.

AXEL S.

opti 2018 AXEL S.

Geschäftsführer Alexander Uebele präsentiert wie gewohnt farbenfrohes Fassungsdesign und eine großartige Halbbrillenkollektion.

Material-Mix ist 2018 das Motto bei AXEL S. So findet man in den neuen Kollektionen neben dem bewährten Acetat zunehmen Metallelemente – seien es Metall-Fronten, kombiniert mit zarten Acetat-Bügeln oder umgekehrt, leichte Acetat-Fronten mit Edelstahl-Bügeln im passenden, dezenten Ton. „In den letzten zehn Jahren war reines Acetat sehr dominant. Der Trend geht nun hin zu immer feineren und reduzierten Fassungen. Bei den leichten und filigranen Brillen punkten hier besonders die Leichtmetalle wie Edelstahl“, erklärt Geschäftsführer Alexander Uebele.

Bei den Formen ändert sich bei AXEL S. nichts, nach wie vor sind die runderen Formen sehr gefragt. Auch die Farbgebung bleibt weiterhin lebhaft. Bei Modellen mit Material-Mix liegen die pfiffigen Akzente bei den Acetat-Teilen, das Metall übernimmt den dezenten, ruhigeren Part.

Die Lesebrillen gehören nach wie vor zum Portfolio. Sie setzen einen Kontrapunkt zu den eintönigen Billiglesebrillen, beispielsweise aus dem Drogeriemarkt. Die neuen Modelle von AXEL S. präsentieren sich wie gewohnt witzig, frech, ausgefallen und bunt.

BACH OPTIC

opti 2018 BACH OPTIC

Viele neue Produkte und interessante Neuigkeiten im Bereich der Kontaktlinsenanpassung finden sich am Stand von BACH OPTIC.

Am Stand von BACH OPTIC treffen wir eine überaus erfahrene Person in der Welt der Kontaktlinse. Geschäftsführer Frank Skowronek berichtet über die Entwicklungen am Produktmarkt und stellt für das Jahr 2018 unter anderem das neue Kontaktlinsenpflegemittel CLEADEW vor. Besonders ist an diesem Reinigungssystem der Wirkstoff Povidon-Jod und der spezielle Aufbau der Neutralisationstablette. Die Tablette besteht aus einem Povidon-Jod Mantel, einer Protease und einem Neutralisator Kern. Für den Kontaktlinsenträger wird dadurch ein hoher Tragekomfort bei exzellenter Reinigungsleistung erzielt.

Auch eine neue Kontaktlinse erweitert das Sortiment von BACH OPTIC, die Silikon Hydrogel Monatlinse AVANTI. Dieses besondere Multifokalsystem bietet allen Kontaktlinsenanpassern, neben guten optischen Eigenschaften, zwei entscheidende Vorteile – eine schnelle Stabilisierung und die Lieferbarkeit eines großen Parameterbereiches.

BAUSCH + LOMB

opti 2018 BAUSCH + LOMB

Mirza Mehicic, Gebietsmanager Österreich-Ost, und Roberto Giarrizzo, Head of Sales Vision Care Schweiz und Österreich, freuen sich, dass mit der torischen Linse die Biotrue-Tageslinsen-Familie komplett ist.

Nach der sphärischen und multifokalen Tageskontaktlinse komplettiert BAUSCH + LOMB nun mit der torischen ONEday die Familie der Biotrue Ein-Tages-Kontaktlinsen. Mit den zahlreichen verfügbaren Parametern kann der Kontaktlinsenspezialist den Großteil der Fehlsichtigkeiten seiner Kunden korrigieren.

Das hochleistungsfähige Hydrogel-Material trägt sich besonders angenehm am Auge. Die ONEday-Nutzer freuen sich speziell über den großen Spontankomfort. „Das bedeutet, dass es sich so anfühlt, als würden sie gar keine Kontaktlinse im Auge haben“, erklärt Österreich-Ost Gebietsmanager Mirza Mehicic den positiven Effekt. 

Noch ein Wort zu Biotrue. Die Bezeichnung Bio leitet sich in diesem Fall von Bio-Inspiration ab. Das bedeutet, dass BAUSCH + LOMB die Natur, also die natürlichen Eigenschaften des menschlichen Auges zum Vorbild nimmt. Beispielsweise beträgt der Wassergehalt des Hydrogel-Kontaktlinsenmaterials 78 Prozent Wasser, was exakt dem Wassergehalt der Hornhaut entspricht. Selbstverständlich kommt die ONEday auch ganz ohne künstliche Silikone aus. Und es wird auf sehr hohe Sauerstoffdurchlässigkeit und einen angenehmen Modulus für die einfache Handhabung geachtet.

BAUSCH + LOMB setzt alles daran, dass die Ein-Tages-Kontaktlinsen – für die es noch enorm viel Potenzial am österreichischen Markt gibt – unserem aktuellen Lebensstil mit digitalen Geräten, Klimaanlage oder langen Tagen gerecht werden.

Roberto Giarrizzo, Head of Sales, hebt hervor, dass BAUSCH + LOMB den Augenoptikern gerne jede Marketingunterstützung gibt. Egal ob POS-Material, dem Marketing-Portal 2.0 mit Facebook-Bannern, Videos, klassischen Direct Mails, Anzeigen oder sonstige Aktionen.

BILOSA

opti 2018 BILOSA

Am BILOSA Stand wurde das Geheimnis gelüftet, wer dahintersteckt – Andrea Paulweber (Geschäftsleiterin) mit ihrem Team.

Der Tiroler Familienbetrieb BILOSA hat zur opti wie immer einiges an Neuheiten im Kontaktlinsenbereich mitgebracht. So hat das Innsbrucker Unternehmen neue Augentropfen mit Hyaluron im Angebot. Die Anwendung ist dank einfacher Handhabung äußerst benutzerfreundlich und erfolgt mittels Pumpspray. Die Tropfen enthalten keine Konservierungsstoffe.

Was die Kontaktlinsen betrifft, bekam die Linsenfamilie von BILOSA dieses Jahr Zuwachs und wurde um Tageslinsen erweitert, wie Geschäftsführerin Andrea Paulweber berichtet. Das Modell „Activ“ besteht aus Silikon-Hydrogel während das Modell „You“ die biokompatible Variante ohne Silikonanteil darstellt. Diese wird ab März auch als torische Linse verfügbar sein. „Die BILOSA Tageslinsen komplettieren unsere Linsenfamilie“, so Paulweber.

Die Neuheit im technischen Bereich ist das Messgerät NOVA, dank welchem die Hornhaut ohne Anschluss am Computer vermessen werden kann. Es ist tragbar und kann so auch für Hausbesuche zum Einsatz kommen. „Das ist besonders für mobil eingeschränkte Personen relevant“, erklärt Paulweber. 

Der neue Keratron Nova ist ein handgehaltener oder mit Adapter an der Spaltlampe montierbarer Hornhaut-Topograph, der mit dem kleinen Konus einen extrem großen Bereich der Hornhaut abdeckt. Der kleinste Ring hat an der HH-Oberfläche einen Durchmesser von 0,33 Millimeter, der größte – je nach Bulbusdurchmesser – einen Durchmesser von bis zu 11 Millimeter. Das patentierte Eye Positioning Control System (EPCS) ermöglicht automatische Auslösung und Korrektur bei leichter Dezentrierung der Messung. Die Analyse und Auswertung erfolgt „on board“, und es können neben der Topographie auch Aberrometrie sowie Pupillometrie unter skotopischen und photopischen Bedingungen durchgeführt werden sowie die NIBUT bestimmt werden.

Nicht unerwähnt lassen möchte Paulweber, dass auf der opti 2018 alle Produkte von BILOSA in einer neuen Mappe kompakt zusammengefasst sind. Fein säuberlich nach Themen sortiert, bekommt man dadurch einen optimalen Überblick über die Produktpalette von BILOSA.

BODE DESIGN

opti 2018 BODE DESIGN

Matthias Deter (Eigentümer) mit Günther Höfer-Wieselthaler (Freier Handelsagent für Österreich) vor der Hütte aus dem Spessart.

Nähert man sich dem Messestand von BODE DESIGN, sticht einem sofort die urige Hütte und die passende Kleidung der Mitarbeiter ins Auge. Es handelt sich um eine originale Hütte aus dem Spessart und unterstreicht die Verbundenheit zur Region, in der BODE DESIGN zuhause ist.

Heuer steht alles im Zeichen des 25-jährigen Firmenjubiläums, das mit zahlreichen Aktionen gefeiert werden wird. Im Zuge dessen präsentiert BODE DESIGN mit der noch jungen, hauseigenen Marke Yana Eyewears eine neue Damen-Kollektion. Genau gesagt handelt es sich um die Wiederbelebung jener Modelle, mit denen BODE DESIGN vor 25 Jahren gestartet hat. „Die Modelle von damals wurden in Form und Materialien neu aufgegriffen – und noch ein wenig veredelt“, beschreibt Günther Höfer-Wieselthaler, zuständig für den Vertrieb in Österreich, das Besondere dieser Fassungen. Manche Modelle sind mit Swarovski-Steinen verziert, wobei das Besondere darin liegt, dass diese nicht lediglich festgeklebt sind, sondern mit speziellen Zargen befestigt sind. Diese ummanteln die Steine und verhindern somit ein Herausfallen.

Natürlich sind und bleiben die Marken Superdry, MANGO eyewear und comma die Top-Seller von BODE DESIGN und warten auf der opti mit zahlreichen neuen Kollektionen auf.

BON OPTIC

opti 2018 BON OPTIC

Vertriebsleiter Hannes Claußnitzer fertigt von Michael Weicherts rechtem Auge völlig unkompliziert ein Fundusbild an.

Auf zwei Neuheiten, die heuer erstmals im Rahmen der opti gezeigt werden, macht uns Hannes Claußnitzer, Vertriebsleiter bei BON OPTIC, aufmerksam. Die Aurora ist das neueste Modell einer handgehaltenen Funduskamera aus dem finnischen Unternehmen OPTOMED. Der Aufnahmebereich beträgt 50 Grad (40 Grad vertikal) und der Kamerachip verfügt über eine Auflösung von 5 Megapixel. Die Blickrichtung des Probanden wird über neun interne Zielpunkte geführt und der Autofokus ermöglicht einen Nutzungsbereich von -20,00 bis +20,00 Dioptrien. Der minimale Pupillendurchmesser beträgt 3,1 Millimeter – da das untersuchte Auge bei der Aufnahme abgeschirmt wird, stellt das kein Problem dar. Im Lieferumfang sind eine Fundus- und eine Vorderabschnittslinse enthalten.

Die vollautomatische Funduskamera eidon der italienischen Firma CENTERVUE kombiniert die Vorteile von scanning-Technologie mit denen einer Aufnahme mit weißem Licht. Dadurch sind Fundusaufnahmen bei trüben Medien und enger Pupille möglich, jedoch bleibt die realistische Farbdarstellung, wie wir sie von klassischen Funduskameras gewohnt sind, erhalten. Die eidon deckt in einer Aufnahme einen Bereich von 60 Grad ab, mit dem automatischen Mosaik-Modus kann mit einem Knopfdruck eine Serie von drei Bildern gestartet werden, welche automatisch zu einem Panoramabild über 110 Grad zusammengefügt werden. Das Besondere an der eidon ist jedenfalls, dass die Aufnahme vollautomatisch ausgeführt wird, der Nutzer muss lediglich den aufzunehmenden Bereich vorab definieren und dann auf „Start“ drücken. Alles weitere erledigt die Kamera im Alleingang. Die Kamera wird durch ein Tablet – basierend auf Android – angesteuert, als Verbindung zum Netzwerk stehen WiFi und klassische Netzwerkverbindung zur Auswahl.

BRAUN CLASSICS

opti 2018 BRAUN CLASSICS

Stefan Kästner (Entwicklung & Technik) berichtet über die individuelle, anatomische Ausgestaltung des Nasenstegs für Damen und Herren.

Altbewährt und aktueller denn je sind die klassischen Fassungen von BRAUN CLASSICS, deren Hauptmerkmale neben der hohen Qualität die runden Formen, edel verarbeitete Materialien und die dezente Farbgebung sind. Auf der diesjährigen opti präsentiert das inhabergeführte Unternehmen eine ganz neue, in Deutschland handgefertigte Acetat-Kollektion, die „Braun Classics München“. Auch sie folgt der klassischen Linie, die Formgebung reicht von der gewohnten runden Fassung über ovale, pantoskopische bis hin zu sogar eckigen Mittelteilen. Die Verwendung von Block-Acetat garantiert extreme Haltbarkeit, das durch eine längere Politurzeit an Wertigkeit und optischer Tiefe gewinnt.

„Bei dieser Kollektion bieten wir explizit Damen- und Herrengrößen an. Denn die Anatomie der Damennase unterscheidet sich erheblich von der der Herren“, weiß Stefan Kästner, zuständig für Entwicklung und Technik. Der Unterschied macht sich in der Ausarbeitung des Nasenstegs und damit im Sitz sowie der Positionierung der Brille im Gesicht bemerkbar.

CHARMANT

opti 2018 CHARMANT

Junior Marketing Managerin Julia Berger präsentiert stolz die erste Strellson-Kollektion bei CHARMANT.

Der offizielle Launch der Marke Strellson, die für Premium-Mode mit klaren Linien steht, ist ein bedeutendes Highlight am Messestand von CHARMANT. Strellson Eyeware zeichnet sich, neben einem exklusiven Design, durch ein subtiles Markenzeichen aus. „Auf jedem Bügel befindet sich eine feine, rote Linie“, veranschaulicht Junior Marketing Managerin Julia Berger und präsentiert stolz die erste Strellson-Kollektion bei CHARMANT. 

Bei der Esprit-Kollektion ist alles bunter geworden. Die Modelle sind schlichter und transparente Materialien spielen eine große Rolle. Ebenso ein großes Thema im Sommer sind Streifen, die ein maritimes Flair vermitteln. Gerade in Österreich ist Esprit Sport sehr stark, vor allem in den Schigebieten vertreten. Gut angenommen wird die Linie Esprit Small, die speziell für Jugendliche oder Erwachsene mit kleinerem Gesicht entwickelt wurde. 

Die Marke Elle wächst am deutschen und österreichischen Markt kontinuierlich. Sie greift den aktuellen Trend filigran und zart auf. Bei den Sonnenbrillenfassungen ist auch immer etwas Schmuck dabei und dem Trend entsprechend ganz zart.

CHARMANT wartet auch bei den Eigenmarken mit einigen Neuerungen auf. Das 2009 eingeführte  Material Excellence Titan zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Leichtigkeit aus, ist aber trotzdem sehr stabil. Die neue Line Art Kollektion ist nicht mehr so extrem verspielt, sondern sehr geradlinig, was momentan auf dem europäischen Markt gefragt ist und und damit gut ankommt. Auch die Männerkollektion Charmant Z ist im Design geradliniger geworden. 

ad lib ist das Hero-Produkt der Eigenmarken. Die Kollektionen werden in Frankreich designed und die aktuelle Kollektion zeichnet sich durch ihre Buntheit, gemäß dem Slogan „bewegende Farben“ aus. Auch wenn die Kollektion recht bunt ist, sind die Farben nicht schreiend, sondern werden als Highlights eingesetzt. Last but not least ist mit den Edelstahlfassungen der Linie Aristar auch ein Klassiker am Messestand mit dabei.

CLIC

opti 2018 CLIC

Neuer Generalvertrieb – Helga Pirner und Michael Horn stellen unter anderem die CliC FLEX vor.

Helga Pirner und Michael Horn stellen sich als der neue Generalvertrieb der bekannten Magnetbrille CLIC für Deutschland, Österreich, Deutsch-Schweiz und Liechtenstein auf der opti vor.

Die CliC FLEX ist der Schwerpunkt für 2018, das neue Clic-Patent ermöglicht die Anpassung des Nackenbandes. Sechs verschiedene, in der Neigung und Breite einstellbare Modelle ergänzen somit das bestehende Sortiment.

„Bereits 50 Prozent der CliC Brillen werden von den Augenoptikern individuell optisch verglast“, berichtet Geschäftsführer Michael Horn stolz. Um dies weiter auszubauen, wird dieses Jahr auch eine CliC Fassung mit Demo-Scheiben auf den Markt kommen. Das Fertigbrillen-Image ist also Vergangenheit!

COOPER VISION

opti 2018 COOPER VISION

Die Singles Berater Katharina Kern, MSc (Trade Marketing Managerin) und Jérôme Kuzio (Head of Marketing D.A.CH.) erklären das neue Singles Konzept.

Singles ist das zentrale Thema am Messestand von COOPER VISION, weil Einmalkontaktlinsen für den Augenoptiker in vielerlei Hinsicht ein optimales Produkt sind. Einerseits steckt noch extrem viel Potenzial im gerade schnell wachsenden Tageslinsen-Markt. Andererseits haben sich die Kundenbedürfnisse so geändert, dass Singles oft eine optimale Antwort darauf sind. Zum Beispiel schätzen Konsumenten die kontrollierbaren Kosten oder die einfache Handhabung – kein Pflegeaufwand, weil man sie nach Gebrauch einfach wegwerfen kann. „Und Singles passen auch zu jeder Brille“, bringt Trade Marketing Managerin Katharina Kern einen weiteren Vorteil auf den Punkt. Das bedeutet, der Augenoptiker kann Einmalkontaktlinsen seinen Brillen-Kunden als Zusatzprodukt anbieten und damit Neukunden gewinnen. 

Mit dem aktuellen Launch der MyDay Toric deckt COOPER VISION jetzt das gesamte Einmalkontaktlinsen-Spektrum ab. Egal ob sphärisch, torisch oder multifokale MyDays, alle zeichnen sich durch eine ideale Balance zwischen Sauerstoffdurchlässigkeit, einem geringen Modulus und einem hohen Wassergehalt aus. Das garantiert einen optimalen Tragekomfort. „Damit haben wir unsere Kompetenz erfolgreich von den Monatskontaktlinsen auf die Einmalkontaktlinsen erweitert“, ist Head of Marketing Jérôme Kuzio stolz. 

„Der Augenoptiker hat mit MyDay Einmalkontaktlinsen ein Produkt, mit dem er eine hohe Kundenbindung erreichen kann. Auch stehen Marken-, Hausmarken und Private Label zur Verfügung“, so Kuzio.

C.S.M. HANDELSAGENTUR

C.S.M. HANDELSAGENTUR

Harald Schönhuber, MAS, MBA (Sales Director Austria für Optik + Sport) und Sabine Zagler (Geschäftsführerin C.S.M. Handelsagentur) sind stolz auf die exklusive Österreich-Vertretung für die Premiummarke AIGNER.

Die Marken AIGNER, s.Oliver und HEAD in Kooperation mit Wagner + Kühner sowie INVU in Kooperation mit Swiss Eyewear Group werden in Österreich exklusiv vom Generalimporteur C.M.S. angeboten. „Als kleine Handelsagentur liegt uns umfassendes und persönliches Service für unsere Kunden sowie ein partnerschaftliches, fast familiäres Verhältnis sehr am Herzen“, beschreibt Geschäftsführerin Sabine Zagler die Philosophie des jungen Unternehmens. Sales Director Harald Schönhuber und Repräsentant Stefan Pellischek-Wilsdorf haben beide schon viele Jahre in der Branche gearbeitet und wissen mit ihrer intensiven Branchenerfahrung ganz genau, welche Unterstützung Augenoptiker haben wollen. 

Deshalb stellt C.M.S. nicht nur POS-Material, sondern ganze POS-Konzepte für seine Brillen-Kollektionen zur Verfügung, die von der Einsteigermarke bis zum Premiumbrand reichen. AIGNER repräsentiert das Premiumsegment, s.Oliver spricht mit der Linie red ein jüngeres Publikum an, wogegen Black Label von s.Oliver den Young Business-Bereich anspricht. HEAD deckt den Bereich Sport + Optik ab und mit INVU gibt es auch Produkte für das Einsteigersegment.

Das Österreich-Lager stellt rasche Lieferungen innerhalb von 24 Stunden sicher und das C.M.S.-Team geht jederzeit gerne auf individuelle Bedürfnisse der Augenoptiker ein.

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