opti 2018 – Messebericht – Teil 2

0
11306 mal gelesen
opti_Blogger_2018

Anlass zur Freude gibt es beim spanischen Label NINA MÛR. Das Label aus Madrid erhält für seine ausgefallenen Holzbrillen den von der opti eingeführten BLOGGER SPECTACLE AWARD, der in München von Eyewear- und Fashionbloggern aus ganz Europa vergeben wird.

Weiterer Bestandteil dieses internationalen Bloggertreffens ist ein exklusives Meet & Greet mit einer Gruppe von Lieblings-Labels, die sie selbst zusammengestellt haben: neubau eyewear, EINSTOFFEN, monogram, SALT., Lunor, götti, Maui Jim und dem Glaspartner ZEISS Vision Care.

=> Zu den allgemeinen Trendeinschätzungen der Redaktion

DE RIGO

opti 2018 DE RIGO

D.A.CH.-Trade Marketing Managerin Veronika Balauras und Österreich-Gebietsleiter Gerold Gsöllpointner.

Das italienische Unternehmen DE RIGO zählt weiterhin zu den Top 4-Playern im internationalen Umfeld und wird heuer sein 40-jähriges Jubiläum auf der Mailänder MIDO feiern.

Eine Umorientierung beziehungsweise Neuausrichtung kommt im Marketing für die Marke POLICE. Während sich in den 1980iger-Jahren vor allem die lauten Rebellen von POLICE angesprochen fühlten, stehen heute die „Quiet Rebells“ im Fokus. DE RIGO wird die Millenniums als neue Zielgruppe ansprechen. Deshalb werden auf den neuen Sujets Menschen im realen Leben, und nicht mehr im Studio, zu sehen sein.

Auch jugendlich und trendig, aber vor allem rockig ist das neue Label ZADIG & VOLTAIRE. Der vom Streetstyle inspirierte Newcomer ist seit einem halben Jahr am Markt und präsentiert sich unter anderem mit Nieten. Ebenso geht die Luxusmarke Chopard neue Wege und spricht jetzt eine jüngere Zielgruppe an, die sich auch gerne ein Stück Luxus leistet. Chopard zählt zudem – wie auch CAROLINA HERRERA und NINA RICCI – zu den Hidden Champions von DE RIGO. 

Noch ein Jubiläum steht 2018 bei DE RIGO an. Nämlich der Geburtstag der ältesten Brillenmarke Italiens: LOZZA wird heuer 140 und wird den Geburtstag ebenfalls auf der MIDO feiern.

DÜSSELDORF EYEWEAR

opti 2018 DUESSELDORF EYEWEAR

Julia Knuppertz, Marketing, und Geschäftsführer Torsten Zehnpfennig präsentieren nostalgische Fassungen im Stil der 1970er-Jahre – durchaus auch in knalligen Farben.

Noch relativ neu in der Branche ist das Start-up-Unternehmen DÜSSELDORF EYEWEAR. Gegründet im Juli 2016, greift das zehnköpfige Team rund um Unternehmensgründer Torsten Zehnpfennig die Trends aus der Düsseldorfer Altstadt auf. Geführt wird das Unternehmen von Zehnpfennig und seinem Partner, wobei dieser als Augenoptiker für das fachliche Know-how zuständig ist und Zehnpfennig selbst für den modischen Aspekt, wie er betont. Die drei Schlagwörter der Philosophie von DÜSSELDORF EYEWEAR lauten urban, heiß und modisch. 

Derzeit stellt das junge Unternehmen seine zweite Kollektion vor, wobei diese auf der opti 2018 zum ersten Mal präsentiert wird. Die Kollektion besteht zu 80 Prozent aus Titanfassungen, gepaart mit Acetat und Gummiendungen. Auch mit Nylonfassungen will DÜSSELDORF EYEWEAR punkten. Alle Korrektionsbrillen sind auch als Sonnenbrillen verglasbar. Die Newcomer setzen dabei auf knallige Farben und “Rostfarben wie Gold oder Honey, glänzend und matt“, berichtet Julia Knuppertz vom Marketing. Während die erste Kollektion eher auf Panto-Formen ausgerichtet war, finden sich in der zweiten Kollektion nostalgische Fassungen im Stil der 1970er-Jahre, wie etwa langgezogene Fassungen mit Doppelsteg.

EBM DESIGN

opti 2018 EBM DESIGN

Ein gelungener Messehingucker – die beiden Geschäftsführer Bernd Maute und Günther Wied posieren, wie viele Besucher des EBM Design Messestands, vor dem Abbey Road Motiv.

Die neue Bügel-Kollektion des seit zwölf Jahren bewährten wie beliebten Wechselbügelsystems „Switch it“ steht zu Beginn des Jahres im Vordergrund bei EBM Design. Gleich acht neue Fassungen stehen zur Wahl – allesamt im Design den Beatles verschrieben. Natürlich sind diese Bügel kompatibel mit bereits vorhandenen Fassungen.

Zudem erfährt heuer die rahmenlose Brille bei EBM Design eine Renaissance – ebenfalls mit dem patentierten Wechselbügelsystem. „Neben den Bügeln lässt sich auch der Steg mit wenigen Handgriffen austauschen – wodurch im Nu eine völlig neue Front entsteht“, streicht Geschäftsführer Bernd Maute eines der raffinierten Details hervor. Die Bügel gibt es übrigens in den unterschiedlichsten Materialien wie Acetat, Metall, Leder oder im Materialmix – um nur ein paar zu nennen.

Auch auf die Ursprungsmarke EBM Design will man sich 2018 wieder stärker konzentrieren. „Diese Marke ist bei den Augenoptikern wohlbekannt“, weiß Maute um die Vorzüge der Eigenmarke, die sich durch viel Liebe zum Detail in Form und Farbe sowie einem hohen Qualitätsanspruch auszeichnet.

Natürlich spielen auch die Kollektionen CAFèNOIR, 99 John St. NYC und Ultem weiterhin wichtige Rollen im Portfolio von EBM Design. Hier lässt insbesondere die Polymer-Linie Ultem mit dem Clip-Wechselsystem aufhorchen: eine Fassung, vier verschiedene Clips, die sich mittels Magnet in Sekundenschnelle anbringen lassen.

EDELWEYES

opti 2018 EDELWEYES

Maike Breitenhuber (Beratung & Verkauf), Ulf Kalhammer (Außendienst), Tanja Hierzer (Beratung & Versand) zeigen 2018 EDELWEYES auch in Kombination mit Acetatbügeln.

Der steirische Brillenhersteller EDELWEYES präsentiert auf der opti 2018 seine brandneuen Acetat-Mittelteile, die in zwei Modellen, jeweils in drei Farben erhältlich sind. Die Besonderheit dieser Kollektion sind die Metallbacken aus Neusilber, die dezent, passend zur Farbe des Mittelteils gehalten sind und eine noch genauere Anpassung der Brille ermöglichen. Zur Wahl stehen sieben verschiedene Holzbügel in fünf Längen.

Seit kurzem bietet EDELWEYES neben den gewohnten Holzbügeln zunehmend auch Modelle mit Bügeln aus Acetat an. So gibt es nun beispielsweise einige neue, reine Acetat-Fassungen – sowohl als Korrektionsfassung wie auch als Sonnenbrille. Wie es dazu kommt? „Wir versuchen alle Bereiche abzudecken, in denen Bedarf besteht, und uns noch breiter aufzustellen. Daher haben wir nun zusätzlich Acetat-Bügel im Sortiment – selbstverständlich auch made in Austria“, begründet Robert Schnötzinger, Geschäftsführer und Gründer, die Erweiterung.

EMMERICH EXCLUSIVBRILLEN

opti2018 EXCLUSIVBRILLEN EMMERICH

Holger Emmerich (Geschäftsführer & Inhaber), Verena Benz (Marketing Manager), Michael Kofler (Gebietsleiter Österreich) präsentieren in München unter anderem die neuen Kollektionen von Freakshow und Vinyl Factory.

„Be the Star of your Life“ – das ist das Motto der dem Film verfallenen peppigen Kollektion „Freakshow“, die EMMERICH Fashion seit Ende letzten Jahres, neben der der Musik verschriebenen Kollektion „Vinyl Factory“, in Österreich und Deutschland vertreibt.

Beide Kollektionen gestalten sich auffallend und glamourös, mit einer Detailverliebtheit, die sich oft erst bei genauerem Hinsehen zeigt. Da wären beispielsweise die Bügelenden, die bei den Modellen von Vinyl Factory gitarrenförmig, bei den Freakshow-Fassungen als stilisierte Oskars gestaltet sind. Gitarrensaiten, goldene Disc-Einsätze oder typische Elemente rund um das Thema Film sind weitere raffinierte Details. Mehr als 300 internationale Künstler tragen diese Kollektionen und verleihen ihnen damit eine zusätzliche Note.

„Die Story dahinter zählt“, beschreibt Michael Kofler, Gebietsleiter Österreich, die Besonderheit dieser Kollektionen. Das umfassende Konzept dahinter unterstützt den Fachhändler mit kreativer Dekoration und originalgetreu nachgebauten, hochwertigen POS-Materialien wie Retro-Plattenspieler, Soundboxen, Videoprojektoren oder Retro-Shopping Bags.

ERBA OPTIK

opti 2018 ERBA

Peter Erba zeigt ein breites Sortiment an neuen Bügeldesigns bei DILEM – mit Potenzial zur Suchtgefahr bei den Brillenträgern.

ERBA Optik setzt nach wie vor auf die erfolgreiche Marke DILEM, die mit ihrem hochwertigen Wechselbügelsystem und den immer wieder neuen Bügelserien die aktuellen Modetrends im Auge behält. Entsprechend gibt es nun auch bei DILEM eine Reihe trendiger und äußerst dünnrandiger Metallfassungen. Ob rund oder pantoförmig, schlicht oder mit feinen Ziselierungen versehen, diese Fassungen wirken einfach edel, was die neuen Gold- und Nudetöne noch unterstreichen.

Natürlich zeigt ERBA auf der opti auch neue Modelle der sehr erfolgreichen Kunststofflinie von DILEM. „Die neuen Modelle mit den sehr beliebten, etwas breiteren Bügeln sind selbstverständlich kompatibel mit schon älteren Bügeln“, betont Peter Erba, Geschäftsführer von ERBA Optik. Hat ein Kunde seine DILEM vielleicht schon mehrere Jahre, kann er sich nicht nur mit neuen Bügeldesigns, sondern auch mit einer neuen Front und seinen Lieblingsbügeln einen völlig neuen Look geben.

Auch die IMAGO Ultralight Fassungen kommen laut Peter Erba äußerst gut an. Diese aus Ultem, einem Hightech-Kunststoff, gefertigten Brillen sind besonders leicht, was durch das luftige, dezente Design noch unterstrichen wird. Sie bieten einen sehr hohen Tragekomfort und eine große Farbauswahl.

ESCHENBACH

opti 2018 ESCHENBACH

Österreich-Geschäftsführer Christian Weiss präsentiert Highlights aus den Bereichen Eyewear und Optik von ESCHENBACH. 

Die wichtigsten Highlights von ESCHENBACH sind das 30-jährige Jubiläum von TITANflex sowie die Kollektionen Jos. Eschenbach und Talbot.

Vor 30 Jahren hat ESCHENBACH mit TITANflex den Brillenmarkt revolutioniert und damit bis heute eine Benchmark für Memory-Metall-Brillen gesetzt. Neben den überzeugenden technischen Eigenschaften, spielt natürlich auch das Design eine wichtige Rolle. Passend zum Jubiläum besticht TITANflex aktuell mit einer Ultra Thin Brillenfassung im puristischem Design. Für Kids gibt es eine eigene TITANflex-Kollektion namens YOLO.

Titan ist auch das Material der aktuellen Jos. Eschenbach Core-Kollektion, deren subtil zweifarbige Brillen nur sieben Gramm auf die Waage bringen. Die beiden Titanium Modelle in runder und ovaler Form der Heritage-Line von Jos. Eschenbach sind von der Vergangenheit inspiriert und modern interpretiert.  Bunt und extrovertiert wird es allerdings mit Talbot. Die Sonnenbrillen von Talbot Runhof Eyewear sind auch Vorreiter auf dem Laufsteg.

Brendel eyewear ist ebenfalls auf den Laufstegen zu finden, allerdings in soften Pastelltönen. Hingegen steht HUMPHREY’S eyewear für unkonventionellen Look. Die aktuelle Frühjahr/Sommer Kollektion 2018 ist durch die Sneakers-Mode inspiriert. Die Marc O’Polo Eyewear Kollektion präsentiert sich urban mit zeitgemäßem Design: filigrane Highlight-Modelle aus Acetat, klassische Retro-Shapes und moderne Sonnenbrillen mit flachen Gläsern.

Neben den Brillen präsentiert ESCHENBACH im Segment der vergrößernden Sehhilfen auch die optoelektronische Lupe visolux HD XL.

ESSILOR

opti 2018 ESSILOR

Geschäftsführer Martin Merkle und Vertriebsleiter Ronald Mayrhofer berichten unter anderem über das neue Gleitsichtglas Varilux X series und den Near Vision Behaviour. 

ESSILOR hat dieses Jahr doppelt Grund zu feiern. Zum einen steht das 25-jährige Jubiläum der Crizal Veredelung an, zum anderen das 25-jährige Jubiläum des Partnerprogramms, berichten Geschäftsführer Martin Merkle und Verkaufsleiter Ronald Mayrhofer.

Die Crizal Oberflächenveredelung wird im Mai 2018 nochmals verbessert den Markt erblicken und den fünf größten Feinden von Brillengläsern entgegenwirken. Reflexe, Fingerabdrücke, Staub, Kratzer und Wasser haben ab sofort keine Chance mehr und gehören dank Crizal der Vergangenheit an.

Auch das Partnerprogramm hat sich die letzten 25 Jahre bewährt. Dieses bietet Unterstützung für unternehmensgeführte Augenoptiker dank spezieller Marketingmaßnahmen, welche zur Weiterentwicklung des Umsatzes beitragen. Konkret beinhaltet das Programm Ideen, wie der Optiker bestehende Kunden sowie Neukunden akquirieren kann und gibt unter anderem Antworten auf die Frage „Wie kommuniziere ich mit dem neuen Konsumenten?“ Die Kunden des Partnerprogramms weisen ein kontinuierliches Wachstum auf, „der Erfolg ist also deutlich sichtbar“, berichtet Merkle nicht ohne Stolz.

Nicht unerwähnt bleiben darf auch Varilux X series – das Produkt ist mittlerweile in der achten Generation und ein Synonym für Gleitsichtglas geworden, so Mayrhofer. Mit dem sogenannten Near Vision Behaviour (NVB) kann durch ein spezielles Messverfahren das Nahsehverhalten des Kunden gemessen und daraufhin das Glas individuell konzipiert werden.

Früher wurde das Nahsehverhalten nur aufgrund von Annahmen, wie man sich in bestimmten Situationen verhält, in die Glasgeometrie integriert. Etwa beim Autofahren, bei der Bildschirmarbeit oder beim Sport. Die Messung der Near Vision Behaviour erlaubt es, ein individuelles Brillenglas zu fertigen. So konnte zum Beispiel die Lebensqualität einer Dame mit Bandscheibenvorfall und folglich bedingter Kopfneigung dank eines Gleitsichtglases von ESSILOR deutlich verbessert werden.

Die größte Innovation für das Jahr 2018 stellt bei ESSILOR der Phoropter VISION-R 800 dar. Die Abstufung der sphärischen Wirkung erfolgt in 0,01 Dioptrienschritten. Statt eines Gläserwechsels nimmt der Betrachter eine stufenlose Veränderung der Glasstärke wahr. Auch bei den Entscheidungsfragen zwischen zwei Seheindrücken gibt es keinen „blackout“ zwischen den angebotenen Alternativen. Smart-Tests führen den Optiker oder die Optikerin durch einen neuartigen Refraktionsablauf.

FLAIR

opti 2018 FLAIR

Marketing Assistentin Miriam Hasselbach, Geschäftsführer Sven Reiß und  Marketingleiterin Nicole Becker zeigen Moderne und modisches Styling.

Alles neu im Hause FLAIR auf der opti 2018. Bisher stand die Marke für Komfort und Leichtigkeit, nun geht FLAIR in Richtung Moderne und modisches Styling. Der Markenauftritt ist völlig neu und hebt den Modeaspekt auf eine Premium Ebene. „Wir sind keine banale Modemarke“, betont Geschäftsführer Sven Reiß. Die Formen bestechen dabei durch die Randlostechnologie und sind minimalistisch und leicht gehalten. „Minimales Material und maximaler Ausdruck“ lautet die Devise bei FLAIR.

Die neue Kollektion punktet unter anderem mit unten angesetzten Bügeln sowie Formen im Stil der 1980er-Jahre. „FLAIR war damals Vorreiter und erlebt nun ein Revival im Acetat- und Sonnenbrillenbereich“, berichtet Reiß. Acetat bleibt bei FLAIR das Kunststoffmaterial der Wahl, man werde nicht mit gespritzten Kunststoffen arbeiten, fügt er hinzu.

Prinzipiell steht FLAIR im Jahr 2018 für eine Mischung aus Tradition und Moderne, welche sich auch in der Couture Serie niederschlägt. Polierte Ränder und Anhänger für Ketten bilden den schmuckvollen Aspekt, dennoch sind die Modelle schlicht gehalten. Hier lautet das Motto: „Weniger ist mehr.“

Ein besonderer Magnet am Stand von FLAIR auf der opti 2018 ist die Zeichenaktion für Messebesucher, bei der sich Jung und Alt von einem Künstler portraitieren lassen können, selbstverständlich geschmückt mit einer FLAIR-Brille. „Die Aktion wird wirklich sehr gut angenommen“, freut sich Miriam Hasselbach vom Marketing, „wir mussten bereits Zeichenblöcke nachbestellen.“

FRANZÖSISCHER PAVILLON

opti 2018 FRANZÖSISCHER PAVILLON

La Grande Nation präsentiert sich mit einem eigenen Bereich auf der opti: Fachreferent Laurent Guérin von der Business France der französischen Botschaft lässt uns auf der opti in französische Eyewear eintauchen.

In der neuen Halle B4 ist der FRANZÖSISCHE PAVILLON anzutreffen. Fachreferent Laurent Guérin führt durch die bunte Mischung der Aussteller. „Beim Fashion Label EMMANUELLE KHANH setzt man neben den klassischen Modellen und den für die Designerin bekannten, unverwechselbaren, übergroßen Brillen auf neue moderne Designs“, berichtet Jungdesignerin Éva Gaumé. Die zum größten Teil in Frankreich hergestellte Kollektion präsentiert sich farbig und feminin.

Standnachbar PANAME möchte für jeden leistbar sein – speziell das junge Publikum wird mit dem Sortiment, bestehend aus Kollektionen moderner und eleganter Vintage Modelle angesprochen. Marketing Manager Nicolas Loison erzählt, „PANAME ist der Spitzname von Paris.“ Doch nicht nur dadurch wird die Verbundenheit zu Frankreich zum Ausdruck gebracht, jede Fassung ist nach einer U-Bahn-Station benannt und die Farbgebungen präsentieren die Nationalfarben Blau, Weiß und Rot.

Für LABORATOIRE PONSEN geht es weniger um das Aussehen der Fassungen, wie um deren Inhalt. Hier werden Brillengläser individuell nach den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden angefertigt, hauptsächlich für sehr hohe Dioptrienwerte.

Einen Schritt in Richtung Zukunft will François Reymondet mit seiner Software POLYMAGINE DREAM UP 3D EYEWEAR machen. Die Idee dahinter ist, durch einen virtuellen Shop das Fassungslager zu minimieren.

Für Tradition sowie neue Technologien steht SAVOIR FAIRE DES LUNETIERS FRANÇAIS LUNETIERS DU JURA, eine Vereinigung von etwa 15 französischen Brillenmanufakturen, die pro Jahr über zwei Millionen Fassungen in höchster Qualität produziert.

GALIFA

opti 2018 GALIFA

Joachim Penn, CMO, Leitung Marketing & Vertrieb, und Galifa-Eigentümer Christian Krüsi freuen sich über einen fulminanten Start des Myopia Expert Systems.

Das Messe-Highlight des Schweizer Kontaktlinsenherstellers ist das neue Anpasstool SmartFit. Damit hat GALIFA ein höchst effizientes und schnelles Anpasstool für das Myopia Expert System geschaffen, das 2017 gelauncht wurde. 

Das extrem gute Feedback auf das System zur Myopiekontrolle sowie die 350 Augenoptiker-Partner, die im letzten Jahr gewonnen werden konnten, beweisen eindrucksvoll den hohen Nutzen des Myopia Expert Systems. Mit dem Onlinetool SmartFit wurde der nächste wichtige Schritt gesetzt. Denn mit dieser App können weiche Kontaktlinsen ab sofort ganz rasch angepasst werden. Im Vordergrund steht die einfache Bedienung, und die App ist natürlich auch am Tablet und Smartphone nutzbar.

GALIFA wird das Myopia Expert System und das Anpassungstool SmartFit sukzessive weiter optimieren und ausbauen.

Als weitere Neuheit stellt GALIFA sein neues Pflegemittel Monosept auf der Messe vor. Mit dieser Peroxidlösung für weiche Kontaktlinsen wurde das Pflegemittelangebot komplettiert. Damit ist bei GALIFA ein Vollsortiment an Pflegemittel verfügbar. 

GLASKLAR

opti 2018 GLASKLAR

Brillenpflege einmal anders – GLASKLAR zeigt Farbe und Design bei seinen Zerstäuber- und Nachfüllflaschen.

Das bereits im Markt bewährte Kundenbindungssystem GLASKLAR feiert auf der opti 2018 in München mit neuen Farbkombinationen Premiere. Die farbenfrohen Pumpflaschen sind ab sofort mit einem passend zur Flasche eingefärbten Zerstäuber erhältlich. Die Nachfüllbar bekommt der Augenoptiker sowohl in der Flaschenfarbe, die er für seine Kunden auswählt, als auch in ganz besonderen Designs.

Neu auf der opti zeigt GLASKLAR das Carbon- und Marmordesign und auf besonderen Kundenwunsch eine Flasche in der Farbe Pink. „Das Konzentrat haben wir auch weiterentwickelt“, verrät Marketingleiterin Christiane Kemper. „Die neuen Fertigungsmöglichkeiten und Materialien vertragen kein Isopropanol. Aus diesem Grunde haben wir in unserem neuen Konzentrat auf dieses verzichtet.“

Im Laufe des Jahres wird GLASKLAR noch weitere neue Farben bei den Zerstäuberflaschen präsentieren. Für die „Komplett-Versorger“ unter den Augenoptikern, die auch Hörgeräte anbieten, liefert GLASKLAR mit dem neuen Bereich GLASKLAR acustica auch ein Reinigungs-Fluid. „Mit den beiden Bereichen GLASKLAR optica und acustica bieten wir den Augenoptikern und Hörakustikern die Möglichkeit eines cleveren Kundenbindungssystems“, so Geschäftsführer Jörg Bartsch.

GÖTTI

opti 2018 GÖTTI

Thomas Frischknecht, Marketing und Design Development, ist gelernter Optiker und Designer. Eine ideale Kombination, um die Kollektionen von GÖTTI weiterzuentwickeln.

Schlichtes, reduziertes Design mit Raffinesse – das ist GÖTTI, das sind Alltagsbrillen mit dem gewissen Etwas. Dem Schweizer Unternehmen sind edles Design und Qualität, gepaart mit gutem Service wichtig, wobei die Brillen auch technisch einwandfrei funktionieren müssen. Thomas Frischknecht, Marketing und Design Development, ist stolz auf die rasch wachsende Zahl von GÖTTI-Fans, die in Folge zu treuen Kunden wurden.

Während bei GÖTTI alle Brillen in der Schweiz designed werden, erfolgt die Produktion der Titanium-Fassungen in Japan und jene der Acetat-Brillen in Österreich. Made in Switzerland konnte nun zusätzlich, dank 3D-Drucktechnologie, im letzten Jahr realisiert werden. Die im 3D-Druck hergestellte Kollektion Dimension zeichnet sich nicht nur durch ihr Design und ihre besondere Produktionstechnik aus. Das dabei eingesetzte Material Polyamid punktet mit ausgesprochener Leichtigkeit und Flexibilität. Preislich liegen die Dimension-Brillen im Segment der Acetat-Fassungen. 

Da im 3D-Druck immer on demand produziert wird, ergibt sich eine personalisierte Kollektion fast von selbst. Die Fortsetzung heißt Dimension X und hat auf der opti 2018 Premiere. Die beliebtesten vier Modelle aus der Kollektion Dimension können jetzt in jeder beliebigen Variante, mit drei verschiedenen Glasgrößen, drei Stegbreiten und individuellen Bügeln kombiniert werden. GÖTTI gibt dem Augenoptiker damit die Möglichkeit, mit seiner Kompetenz zu punkten. Denn er entscheidet aufgrund seiner Erfahrung – ohne aufwendige und für den Kunden eventuell unangenehme Messvorgänge –, welche Kombination am besten ins Gesicht des Trägers passt.

Der 3D-Druck verhalf nach acht Jahren Entwicklungsarbeit auch der neu gelaunchten Kollektion Perspective zum Durchbruch. Alle Verbindungsstücke der randlosen Brille sind aus dem 3D-Drucker. Das ermöglicht eine Verbindung ohne Schrauben, Kleben oder Löten und somit eine ultraleichte Brille. Natürlich besticht die Kollektion Perspective auch durch ihr außergewöhnliches Design mit attraktiven geometrischen Formen.

HAMBURG EYEWEAR

opti 2018 HAMBURG EYEWEAR

Geschäftsführer Wolfgang Kampf freut sich über die positive Resonanz auf die Einführung der Titan-Fassungen bei HAMBURG EYEWEAR.

Titan ist das neue Material bei HAMBURG EYEWEAR, das auf der opti 2018 von den Kunden mit sehr großer und positiver Resonanz angenommen wird. Wie die anderen Brillenkollektionen, sind auch die neuen Titan-Brillenfassungen puristisch gestaltet. Dünne, ganz feine Rahmen entsprechen einerseits dem charakteristischen Designstil des Unternehmens, und liegen andererseits auch noch ganz aktuell im Trend. Analog zu den Acetat-Brillenfassungen bewegen sich die Preise für die neuen Titan-Brillenfassungen ebenfalls im Mittelfeld. Jedenfalls ist die Einführung des Materials Titan schon jetzt ein voller Erfolg.

Der Trend von zarten und dünnen Fassungen wurde aktuell auch für die Acetat-Brillenfassungen übernommen. Die grundsätzlich schnörkellose Linie mit dezenten Farben macht weiterhin den Stil von HAMBURG EYEWEAR aus. „Unsere Brillen sind sehr schlicht, einfach und zurückgenommen. Denn wir wollen mit unseren Modellen den Menschen und nicht die Brille im Vordergrund wissen“, fasst Geschäftsführer Wolfgang Kampf die Designlinie zusammen.

Neben puristischem Design bleibt die Unternehmensgröße klein und fein. Damit hat man sich erfolgreich exklusiv für Topgeschäfte positioniert. „Die Kunden freuen sich, dass HAMBURG EYEWEAR als Partner berechenbar und verlässlich ist“, erklärt Wolfgang Kampf die Unternehmensphilosophie.

HETYCH KONTAKTLINSEN

opti 2018 HETYCH

Das Team HETYCH erweitert aktuell die Materialauswahl bei RGP Kontaktlinsen mit HYDRA-PEG Beschichtungen.

Voller Stolz blickt das Team um Geschäftsführer Gerhard Hetych auf das vergangene Jahr zurück. Auf der opti 2017 präsentierte die Firma HETYCH die bahnbrechende Beschichtungstechnologie HYDRA-PEG. Die neue Beschichtung für formstabile Kontaktlinsen ermöglicht für nahezu alle Kontaktlinsenträger mit trockenen Augen oder wenig Tränenflüssigkeit eine längere Tragezeit. Die etwa 40 Nanometer dünne HYDRA-PEG Polymer Schicht umhüllt die komplette Kontaktlinse, aber ändert ihre grundlegenden Eigenschaften nicht.

„Die HYDRA-PEG-Beschichtung ist der Problemlöser für so manchen Anpassfall“, erzählt Gerhard Hetych. „Endverbraucher, die Kontaktlinsen mit HYDRA-PEG tragen, greifen immer wieder auf diese speziell beschichtete Kontaktlinse zurück“, so Hetych weiter. Die perfekte Symbiose von Kontaktlinse mit HYDRA-PEG-Beschichtung und der Reinigung und Pflege liefert das Pflegemittel Regard K. Die Kontaktlinse darf nämlich keinesfalls mit abrasiven oder alkoholhaltigen Reinigern gepflegt werden.

„Das Produktportfolio der Kontaktlinsen mit HYDRA-PEG ist aktuell um zwei weitere Materialien erweitert worden, sodass wir ab sofort die Beschichtung für sechs Kontaktlinsenmaterialien anbieten können“, ergänzt der neue Außendienstmitarbeiter Michael Klingbacher.

HOYA

opti 2018 HOYA

Ein starker Partner für den Erfolg: Mit dem neuen HOYA+YOU Konzept bietet Country Manager Martin Decker jede Menge Ideen für erfolgreiches Marketing. 

Das diesjährige Motto bei HOYA lautet „Der Kunde gibt den Ton an und wir spielen die Musik“, verrät Country Manager Martin Decker. Dahinter verbirgt sich das Partnerkonzept HOYA+YOU, welches darauf ausgerichtet ist, den Augenoptiker mit seinem Geschäft und seinen Bedürfnissen in Szene zu setzen. 

Die Trendfarben des Jahres 2018 sind modern, HOYA setzt auf bunte Farben – Fashion Sphere – statt auf Braun- und Beigetöne. So finden sich beispielsweise Kreationen in Brombeer oder Gelb im Sortiment. Die Brillengläser werden in Deutschland produziert und sind bereits ab 1. März 2018 verfügbar.

Mit Sync III bietet HOYA ein digitales Glas, das in drei verschiedenen Additionen verfügbar ist. Dieses Einstärken-Glas mit Leseunterstützung eignet sich für verschiedene Altersklassen und Verwendungszwecke. Auf den ansprechenden Plakaten werden die Messebesucher dieses Jahr von viereckigen Augen verfolgt. „Augen sind nun einmal nicht für Bildschirme gedacht“, erklärt Decker den Hintergrund des Sujets. HOYA will hier aktiv dazu beitragen, dem Digital Eye Syndrom entgegenzuwirken.

Nicht unerwähnt bleiben darf die maßgeschneiderte 3D-Brille namens Yuniku, welche basierend auf einem Scan mit zwei Kameras hergestellt wird. Dabei werden die Gesichtsmerkmale des Kunden exakt vermessen und anschließend die Brillengläser in der idealen Position vor den Augen platziert. Auf Grundlage dieser individuellen Parameter wird eine dazu optimal abgestimmte Brillenfassung mittels 3D-Druck hergestellt. Als Ergebnis erhält der Kunde eine maßgefertigte Brille, bei der optimales Sehen und Aussehen an erster Stelle steht. Erweitert wurde diese durch Fassungen von Ogreen.

IC! BERLIN

opti 2018 IC! BERLIN

IC! Berlin Gründer und Boss Ralph Anderl in gewohnt cooler Pose.

„Reduktion auf das Wesentliche ohne zusätzlichen Ballast“, so beschreibt PR-Manager Marco Metternich IC! Berlins letzte Kollektion. Sieht man sich auf dem Messestand des Berliner Unternehmens jedoch einmal um, könnte auch von diesem die Rede sein. Rein nach dem Motto „weniger ist mehr“ wird hier die neue SILK Kollektion auf einfachen Biertischgarnituren vorgestellt. Ergänzt durch einen stylishen Food Truck, von dem aus uns Gründer Ralph Anderl begrüßt.

Ausgesprochen dünn verarbeitet und besonders leicht präsentieren sich die schraubenlosen Modelle der SILK Linie. „Papagayo, das Masterpiece der Kollektion, ist aus einem Teil gefertigt“, verrät Metternich. Hergestellt werden die per Hand gebogenen und gefertigten Fassungen aus deutschem Federstahl, ausschließlich in Berlin.

IOM SOFTWARE

opti 2018 IOM SOFTWARE

Geschäftsführer Axel von Holten berichtet unter anderem über den automatisierten Versand von Kontaktlinsen und Pflegemitteln.

Die neue Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, ist ein Bestandteil der Informationen, welche auf den IOM Roadshows kommuniziert werden. In den Monaten Februar und März 2018 wird es österreichweit Roadshows geben, die nur im Zeichen dieser Verordnung stehen. „Wir wollen den Augenoptikern und Hörakustikern auf diesen Roadshows zeigen, welche Möglichkeiten unsere Software bietet“, so Geschäftsführer Axel von Holten. „Uns war es wichtig, im Vorfeld zu klären, welchen Schutz unsere Kunden wirklich benötigen. IOM gibt den Augenoptikern und Hörakustikern eine perfekte gesicherte Software an die Hand, die in Zusammenarbeit mit Testfilialen und der Wirtschaftskammer erprobt worden ist“, so Axel van Holten weiter. Die genauen Termine werden in den kommenden Tagen auf der Webseite von IOM veröffentlich.

Besonders stolz ist das Team von IOM auf den automatisierten Versand von Kontaktlinsen und den dazu passenden Pflegemitteln, welcher schon vor Jahren eingeführt wurde, aber nun effektiv umgesetzt wird. Der Augenoptiker trägt in die Software die Stärken der Kontaktlinsen und die Art der Pflegemittel ein und das IOM-eigene Logistikunternehmen versendet diese an die Kunden. „Wir sind besonders stolz darauf, dass wir herstellerunabhängig sind und somit jeden Kunden des Augenoptikers erreichen können“, berichtet Axel van Holten.

Als weitere Neuheit wird das automatisierte Kundenmarketing vorgestellt, welches eine massive Zeitersparnis für den Betrieb darstellt. Die Kundendaten werden auf dem Rechner des Augenoptikers selektiert und dann von IOM gedruckt, kuvertiert und versandt. Durch diesen Automatismus werden Kunden aktionsspezifisch angeschrieben und der Augenoptiker kann seine Zielgruppe bei diesen Aktionen steuern.

=> Weiter zum 3. Teil der opti 2018 Messeberichterstattung