opti 2018 – Messebericht – Teil 3

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2018-opti-Messetrubel

Gefragt nach den Gründen ihres Messebesuchs, standen Suche nach Neuheiten, Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen und Weiterbildung ganz oben im Ranking der Augenoptiker. Um diese Ziele zu erreichen, gaben sechs von zehn Besuchern an, ausschließlich die opti zu besuchen.

Höhepunkte beim Thema Weiterbildung und Wissenstransfer waren neben den Vorträgen im opti-Forum die täglichen Führungen im FUTURESHOP, und aus österreichischer Sicht der Stand der OHI in der Halle B4.

=> Zu den allgemeinen Trendeinschätzungen der Redaktion

IPRO

opti 2018 IPRO

Geschäftsführer Martin Himmelsbach und Hartmut Zeeb, Public Relations und Werbung, berichten zur Digitalisierung des Marktes.

Die Digitalisierung steht seit Jahren bei IPRO im Vordergrund der Entwicklung. Geschäftsführer Martin Himmelsbach sieht die Digitalisierung als Prozess, in dem die Partnerschaft zwischen dem Augenoptiker und dem Endkunden gestärkt wird. Eine der Stärken von IPRO ist es, die aktuellen Trends zu erkennen und daraus Nutzen und Anwendungen zu realisieren, die für den Augenoptiker und Hörakustiker einen Vorteil mit sich bringen.

IPRO bietet sowohl einen Offline-, als auch einen Onlinehandel. Mit der Webseite brillen-online.de bietet IPRO ein Webshop-Konzept für alle, die ihren Kunden einen dualen Einkaufsweg anbieten wollen.

Auf der opti 2018 stellt IPRO mehrere neue Anwendungen vor. So bietet die Online-Terminvergabe Kunden die Möglichkeit, auf der Webpräsenz des Augenoptikers den eigenen Termin zu reservieren. Durch die gesetzliche Grundlage der manipulationssicheren Barkasse und der Notwendigkeit, einen QR-Code auf die Barbelege zu drucken, entstand die Idee, diese verpixelten Informationen gleich auf jede Rechnung oder Werbeschreiben zu drucken, in denen unter anderem auch die Bankverbindungsdaten des Augenoptikers beziehungsweise des Hörakustikers hinterlegt sind – auch mit Verlinkung zur eigenen Webseite. Welche Informationen die Augenoptiker und Hörakustiker dort hinterlegen, können sie selbstverständlich frei bestimmen.

Als komplett neues Modul in der 3D-Refraktion PASKAL stellt IPRO ein Refraktionsmodul für die Kinderoptometrie vor. Zu den implementierten Testverfahren zählt auch der Winkelkreuztest nach Grolmann. Abschließend betont Martin Himmelsbach, dass es sein Wunsch ist, dass europaweit flächendeckend mittels 3D refraktioniert wird.

JEN-OPHTHALMO

opti 2018 JEN OPHTHALMO

Thomas Köhler und Frank Sittig ergänzen sich bei JEN OPHTHALMO und demonstrieren optische und ophthalmologische Geräte.

Heuer präsentiert sich die traditionsreiche Firma JEN OPHTHALMO erstmals unter neuer Leitung. Der erfahrene Kaufmann Thomas Köhler – selber seit 25 Jahren in der Ophthalmologie und Instrumentenoptik tätig – hat zum 1. Oktober 2017 die Unternehmensnachfolge angetreten. Der bisherige Eigentümer, Frank Sittig, bleibt dem Unternehmen noch mindestens drei Jahre erhalten, er begleitet die Unternehmensübergabe, ist Ansprechpartner für Bestandskunden und leitet die Fertigung der erfolgreichen Untersuchungseinheit MODULA.

Mit Thomas Köhler wird das Unternehmen, welches sich seit 26 Jahren mit Planung, Einrichtung und Handel von optischen und ophthalmologischen Geräten beschäftigt, in eine sicherlich erfolgreiche Zukunft geführt.

KNCO / KARAVAN

opti2018 KARAVAN KNCO

Man macht sich seine Träume selbst, würde wohl John Lennon dazu sagen – Brillen-Lifestyle aus Großbritannien und Frankreich.

Die Erfolgsgeschichte im Zeichen des Union Jack geht weiter und ist im Hause KARAVAN EYEWEAR die Lifestyle-Marke. Durch die runden Fassungen, die zur Zeit voll im Trend liegen, lebt die John-Lennon-Brille weiter. Die vergrößerte Kollektion zeichnet sich durch die Materialvielfalt und der Kombination aus Acetat und Metall aus.

Besonders stolz ist man auf die neue Marke François Pinton aus Paris. Basierend auf der Geschichte von Pinton senior, der Augenarzt der Stars in den 1930er-Jahren in Paris, entstand eine wunderschöne Kollektion. Die Kollektion besticht durch den typisch französischen Brillenstil, der durch die Kombination aus Acetat und Metall realisiert wird.

Selbstverständlich werden den Augenoptikern auch reine Acetat- und Metallfassungen angeboten. Weiterhin zeichnet sich die Kollektion von Piston durch seine hohe Qualität aus, die in einem Werk in Frankreich umgesetzt wird. Der langjährige Brillenträger, der seine Fassung nicht regelmäßig tauscht, wird in der Kollektion von Piston sicher fündig, da die Kollektion über ein bis zwei Jahrzehnte bestehen bleibt.

KOBERG+TENTE

opti 2018 KOBERG + TENTE

Frank Tente (Geschäftsführer), Mareike Erlenkötter-Fiekers (PR), Martin Jahndel, (Leiter Verkauf & IT) vor den unglaublich vielen Möglichkeiten des Bügelwechselsystems eye:max. 

In völlig neuem Glanz erstrahlt der Messestand von KOBERG+TENTE: Offen, U-förmig angelegt, in weiß und hellem Holz gehalten lädt die Anordnung der gesamten Komposition zum Nähertreten ein. „Der neue Stand kommt wirklich gut an!“, freut sich PR-Beraterin Mareike Erlenkötter-Fiekers. Die vordere, weiße Hauptwand demonstriert die beeindruckende Vielfalt aller bisher erhältlichen Wechselbügel der eye:max Kollektion – ein echter Blickfang.
Für die Umsetzung des Messestands hat das Unternehmen aus Münster die Behindertenwerkstatt „Westfalenfleiß“ gewählt, wie zuvor schon für die Herstellung verschiedenste Möbel und Displays.

Neben zahlreichen Neuerungen in den Kollektionen, hebt Mareike Erlenkötter-Fiekers den ganz neuen Katalog des Bügelwechselsystems eye:max hervor. Dieser soll nicht nur Neukunden, sondern insbesondere bestehende Kunden ansprechen. Denn auch schon ältere Bügel passen auf die neuesten Mittelteile und ermöglichen dem Träger, mit seiner Brille stets im aktuellen Form-, Material- und Farbtrend zu bleiben. Das Booklet zeigt übersichtlich die breite Vielfalt an Möglichkeiten bei einer Auswahl von mehr als 100 Mittelteilen und über 1.000 verschiedenen Bügeln, unifarben oder gemustert, matt oder glänzend, Metall oder Kunststoff und so weiter. Neu ist der Sonnenschutz-Clip, der die Korrektionsfassung im Handumdrehen zur coolen Sonnenbrille macht.

LUNOR

opti 2018 LUNOR

Frank Meyer zeigt, was LUNOR seit Jahren auszeichnet. Hohe Qualität und dezentes Design hat seine Zielgruppe – auch bei der Prominenz. 

Schlichte Eleganz prägen auch heuer wieder die Fassungstrends der Firma LUNOR, wie bei der Präsentation der neuen Modelle M9 und M12 sofort ersichtlich ist. Diese bestechen durch ihre hochwertige Verarbeitung und ihren hohen Tragekomfort – 100 Prozent Titan machen es möglich. Sogar die Nasenpads sind aus Titan!

Ergänzt wird das in etwa zu gleichen Teilen aus Metall- und Kunststofffassungen bestehende Sortiment mit klassischen Acetat-Brillen, die in Deutschland hergestellt und bis zu zehn Tage – ergänzend auch noch per Hand – poliert oder mattiert werden. Bei so viel Liebe zum Detail, darf natürlich die angemessene Verpackung nicht fehlen. So finden die Kreationen der Brillenmanufaktur in Echtleder und Holzetuis ihren Weg zum Kunden.

„Weltweite Prominenz erfreuen sich dieser Brillen, darunter auch Steve Jobs der 14 Jahre lang ein Modell aus dem Hause LUNOR getragen hat“, berichtet Frank Meyer, Außendienst Österreich, stolz.

LUXOTTICA

opti 2018 LUXOTTICA

Christian Olbort (Vertriebsleiter Österreich) berichtet über eine neue App, ein interaktives Trainingscenter und den erweiterten Augenmerk auf individuelle Korrektionsverglasungen von Ray-Ban Fassungen.

„In der D.A.CH.-Region starten wir heuer mit einer Kommunikationsoffensive und werden insgesamt für die Augenoptiker ein noch transparenterer Partner als bisher sein“, berichtet Christian Olbort, Vertriebsleiter Österreich. Die Offensive besteht darin, dass das gesamte Konditionen-System überarbeitet wurde und nicht nur für Großkunden, sondern gerade für die traditionellen Fachgeschäfte verständlich, attraktiv und lohnend ist. Auch beim Service sind heuer Neuerungen zu erwarten, wie etwa das Angebot, Ersatzteile im Segment Korrektionsbrille gratis zur Verfügung zu stellen. Eine eigene App, die in den nächsten Wochen kommt, wird hier den Ablauf spürbar beschleunigen und erleichtern. Ein weiterer neuer Service ist die My Lux Academy, ein interaktives Trainingscenter für die Vertriebspartner, welches Anfang Dezember lanciert wurde und auf den raschen und nachhaltigen Wissenstransfer abzielt.

2018 wird der individuellen Korrektionsverglasung von Ray-Ban Fassungen noch mehr Augenmerk geschenkt und weitere Möglichkeiten ausgebaut. Hierzu folgt eine neue, begleitende Kampagne, die noch im ersten Drittel dieses Jahres zu erwarten ist.

MARCHON

opti 2018 MARCHON

Das bewährte MARCHON Marketingteam: Marketing Assistentin Elisa Schmitt, Marketing Managerin Kristina Vieldorf und Marketing Trainee Jana Ständecke am Foto bei der Chloé world.

Das Premiumlabel Longchamp hat mit Linzenzpartner MARCHON das erste Mal eine Brillenkollektion gelauncht, die ab 2018 auch für den österreichischen Markt verfügbar ist. Longchamp ist in erster Linie für Handtaschen, Reisegepäck und Accessoires bekannt. Zweifellos ist die Handtasche Le Pliage das kultigste Longchamp Produkt, für das Firmengründer Philippe Cassegrain 1993 von der japanischen Origami-Kunst inspiriert wurde. Und die erste Eyewear Kollektion findet wiederum Inspiration in Le Pliage. Héritage, Roseau sowie Paris Premier sind die weiteren Themen für die Produktinspirationen der Brillen, die ideal für zwei Generationen sind. So können Mutter und Tochter jeweils die passende Longchamp Brille finden, die mit Bestsellerformen, kultigen Details und reich mit den Markendetails ausgeschmückt sind. 

Die Calvin Klein Kollektion wurde weiterentwickelt und zeichnet sich durch mehr und aufregendere Farben aus. Besonders eindrucksvoll ist die Runway-Kollektion, die Raf Simons, der seit 1,5 Jahren als Chefdesigner von Calvin Klein verantwortlich zeichnet, entworfen hat. Der Kollektionsname 205W39NYC leitet sich aus den Koordinaten des Calvin Klein Showrooms in New York ab, den man am MARCHON-Messestand mittels VR-Brille besuchen kann. Die auffällige High End Fashion-Kollektion wurde als Limited Edition gelauncht, ist von den Themen Coverblock, Seventies und Vintage inspiriert und voll angesagt.

Die angesagte Luxury Brand Chloé ist aus der Blogger-Szene nicht mehr wegzudenken. Die neue Designerin Rensi Levi, die Chloé seit neun Monaten weiterentwickelt, macht Brillen von Frauen für Frauen. Aktuell gibt es auch maskulinere Modelle, die zeigt, dass Frauen machen können, was sie wollen und sich genauso ausdrücken können, wie sie sind. Besonderes Highlight ist die Brillenkette. Die Modelle, die seit September gelauncht werden, haben alle eine Öffnung am Ende der Bügel, in dem die mitgelieferte Brillenkette eingehängt werden kann. Ihr Design macht es aber auch möglich, dass die Kette nur einfach als Schmuckkette getragen werden kann.

MARCOLIN

opti 2018 MARCOLIN

Brands wie Tom Ford, Moncler, Roberto Cavalli, Guess, Gant, Timberland und Diesel sind nur einige der Labels, die am Stand von MARCOLIN emsig geordert werden.

MARCOLIN wartet 2018 mit drei großen Neuheiten auf, wie Antonio Jové, Head of EMEA berichtet. Zum einen wurde die Lizenz mit der Marke Swarovski verlängert, sodass sich MARCOLIN weiterhin für Produktion, Design und Vertrieb von Korrektions- und Sonnenbrillen aus der Swarovski Kollektion verantwortlich zeigt und es wurde die Atelier Swarovski Kollektion neu eingeführt.

Die zweite Neuheit bezieht sich auf den deutschen Markt. „Der Vertrieb der Marke Gant wurde sehr dem deutschen Markt angepasst und das spiegelt sich auch in Stil und Farbe wider“, so Jové. Gant ist sehr verbreitet in Deutschland, und so zeigt sich der Verkaufsleiter zuversichtlich: „Wir sind davon überzeugt, dass es ein Erfolg wird.“

Zu guter Letzt gibt es Neuigkeiten in Sachen Standort. Der Firmensitz von MARCOLIN befindet sich nun in Köln, die Neueröffnung fand im Juli 2017 statt. Damit will sich MARCOLIN noch stärker in Deutschland positionieren und setzt dabei auf altbewährte Marken wie Tom Ford, Moncler, Roberto Cavalli, Guess, Gant, Timberland und Diesel. Nicht unerwähnt lassen möchte Jové die Eigenmarke Web. 

MARION RAMM

opti 2018 MARION RAMM

Anneke Ramm-Mordelt mit Tochter Cathrin Mordelt, die passend zur Black Forrest-Kollektion als Schwarzwaldmädel am MARION RAMM Messestand die Augenoptiker willkommen heißt.

Große Scheiben und feine, dünnrandige Metallbrillen sind der große Trend bei MARION RAMM, die meist mit dezenten oder gedeckten Farben ergänzt werden. Ein weiteres Highlight sind randlose Brillen, von denen auf der opti 2018 aktuell elegante Modelle präsentiert werden. Bald werden weitere Entwicklungen kommen, die randlose, große Scheiben technischer, blockiger und massiver wirken lassen werden.

Ein junges Publikum, das Freude an einem modernen Vintage-Stil hat, spricht die neue Kollektion Punto an. Ein Highlight sind die außergewöhnlichen Formen wie sechs- oder achteckige Scheiben, die mit matten Farben kombiniert sind. Bei den jüngeren Semestern kommen aber auch Formen wie ehemalige Pilotenbrillen oder Sattelsteg extrem gut an. 

Auf große Beliebtheit stoßen die Brillenfassungen aus einer Kombination von Titan und Acetat, die in zarten Farben wie Grau und Beige gehalten sind. Diese extrem leichten Brillen kommen ebenso bei Jugendlichen sehr gut an. 

Im Bereich der Schmuckbrillen stellt MARION RAMM Modelle für die elegante Dame vor, die mit kleinen Muschelstücken verziert sind. Anneke Ramm-Mordelt hebt eine erfolgreiche Neuheit hervor:  „Es gibt eine große Nachfrage nach den modernen kleinen Brillenfassungen, die speziell für schmale Gesichter designed wurden.“

Ungebrochen auf Erfolgskurs liegt die Marke Black Forrest, die es erst seit vier Jahren gibt und sowohl am gesamten Markt, als auch speziell von der trendigen Jugend eine äußerst große Resonanz erfährt. 

MARKUS T

opti 2018 MARKUS T

Markus Temming (Geschäftsführer) präsentiert modular zusammensetzbare Laden-Elemente.

Der Kreativität Markus Temmings, Firmenchef des auf Titan spezialisierten Brillenherstellers MARKUS T, sind offensichtlich keine Grenzen gesetzt. So beschreitet die Firma mit den modular zusammensetzbaren Laden-Elementen ganz neue Wege – unverkennbar im minimalistischen, klaren und luftigen MARKUS T-Design.

„Die Idee kam uns, als wir vergangenes Jahr unseren eigenen Laden ausstatteten. Unsere reduzierten Fassungen gehen oft in den Augenoptiker-Geschäften wegen ihrer Zartheit unter, sie brauchen also eine klare und durchdachte Präsentation“, erklärt Temming. Nach der Entwicklung von Wand-Modulen, Regalen, Tischen, Lounge-Möbeln und ausgeklügelten Lichtsystemen, kam die Idee, diese Elemente Brillenfachgeschäften anzubieten. Und zwar nicht nur für die MARKUS T Kollektion, sondern gleich für den gesamten Laden. Natürlich auch für andere Marken, in den entsprechenden Farben – in der klaren Designlinie von MARKUS T.

„Das Portfolio reicht vom kleinen Aufsteller bis hin zur vollflächigen Wand, vom Büromobiliar bis hin zum stimmungsvollen Beratungsbereich, Raster und Elemente sind frei wählbar. Das technische Design unserer Fassungen findet sich natürlich unverkennbar in den Ladenelementen wieder“, führt Sandra Rohrbeck, zuständig für Marketing und Kommunikation, weiter aus. Denn eines steht fest: weniger das Entwerfen von Möbeln an sich, als vielmehr die Weiterentwicklung und bestmögliche Präsentation der eigenen Modelle bleiben weiterhin das Kerngeschäft des ideenreichen Teams.

MENICON

opti 2018 MENICON

Deutschland-Geschäftsführer Anton Scherer präsentiert mit Österreich Gebietsleiterin Ing. Melanie Köckenbauer und MENICON CEO Dr. Hidenari Tanaka die Smart-Touch-Funktion der neuen Miru Tageslinse. 

Im Zentrum der Kommunikation steht bei MENICON diesjährig die Miru Tageslinse. Als Silikon-Hydrogel-Tageslinse weist diese eine bewährt hohe Sauerstoffdurchlässigkeit auf, jedoch wird dank der Smart-Touch-Funktion eine einfache Handhabung beim Einsetzen der Kontaktlinse gewährleistet, da die Linse in der Verpackung nach oben gerichtet liegt. Sie hat einen niedrigen Modulus, ist dadurch sehr weich und bietet einen hohen Tragekomfort. Die Miru Tageslinse wird im Frühjahr 2018 als sphärische Variante, und in weiterer Folge auch als multifokale Linse verfügbar sein.

Der Trend geht definitiv in Richtung Tageslinsen, weiß Marketingleiterin Ellen Fries. Auch Home Delivery ist stark im Kommen. MENICON selbst bietet dabei das Service MY MELS (Menicon Eye Life Support), das dem Augenoptiker die Möglichkeit gibt, Kunden zu binden. „Gerade im Bereich Tageslinsen wird viel im Internet bestellt“, so Fries, der Kontaktlinsenspezialist könne sich durch ein besonderes Service abheben, indem der Kunde seine Kontaktlinsen nach Hause geliefert bekommt. MY MELS ist auch für die D.A.CH.-Region geplant und wird im späten Frühjahr verfügbar sein.

In Österreich tragen circa sechs bis sieben Prozent der Fehlsichtigen Kontaktlinsen. Dieser Anteil ließe sich steigern, indem die Augenoptiker vermehrt aktiv Kontaktlinsen anbieten würden, so Fries. So hört man immer wieder als Argument, dass Brillen mehr Umsatz als Kontaktlinsen bringen würden, weshalb manche Augenoptiker die aktive Pflege von Kontaktlinsenumsätzen unterbewerten würden, erklärt die Marketingleiterin die Problematik. Das MY MELS Service soll in diesem Zusammenhang unterstützen und dafür sorgen, dass Kunden nach der Anpassung von Kontaktlinsen treu bleiben und nicht im Internet bestellen.

MENRAD the vision

opti 2018 MENRAD

MENRAD Vertriebsleiter Joachim Rauch hebt leichte Fassungen als Kerntrend hervor, die sich auch in mehreren Kollektionen wiederfinden.

Neu im Sortiment von MENRAD ist die Marke Pepe Jeans, die auf der opti 2018 Premiere feiert. Vertriebsleiter Joachim Rauch hebt das Wesentliche der Kollektion hervor: „Pepe Jeans bringt mit auffälligen Farben, Formen und Oberflächendesigns frische Wind in den Brillenmarkt.“ In der umfassenden Kollektion sind Modelle für Damen und Herren als Korrektions- und Sonnenbrillen zu finden.

Ein weiteres Highlight ist die neue Jaguar-Kollektion. Die Herren-Brillenkollektion präsentiert sich aktuell als ein modernes, cleanes, trendiges Produkt mit leichtem Material, in leichter Bauweise. Damit wird bei dieser Kollektion der Kerntrend leichter Fassungen aufgegriffen. Besonders ausgeprägt ist bei der neuen JAGUAR-Kollektion die Farbenvielfalt.

Auch bei der Hausmarke MENRAD Eyewear finden sich die leichten Fassungen, die gerade im Trend liegen, wieder. Die neue Kollektion erhält ein modernes Design mit starken Farbhighlights und startet mit neuen Modellen in der Basispreislage.

MICHAEL PACHLEITNER GROUP

opti 2018 MICHAEL PACHLEITNER GROUP

Andrea Klinger (Vertriebsleitung Österreich) und Matthias Sunitsch (Product Development Lenses) präsentieren unter anderem Neuigkeiten im High End Brillenglassegment.

Die MICHAEL PACHLEITNER GROUP hat auch heuer wieder einige Innovationen zu bieten. Mit dem neuen Blaulichtfilterglas Balanced Light Control (BLC) bietet MPO eine Alternative zu herkömmlichen Verfahren, bei denen die Filterung ausschließlich über die Entspiegelung erfolgt. Während übliche Brillengläser mit Blaufilter meist einen leichten Gelbstich und blauen Restreflex aufweisen, so gewährleistet die BLC-Technik im Vergleich dazu ein klares, kontraststeigerndes Blaulichtfilterglas. Das bis zu 40 Prozent Blaulicht absorbierende Brillenglas verbessert das Sehen erheblich vor digitalen Geräten und auch beim Autofahren, besonders nachts.

Die BLC Technologie kommt deshalb auch gleich bei beim MPO TOURING, einem Gleitsichtglas speziell für aktive Gleitsichtbrillenträger, zur Anwendung. Durch die Priorisierung auf den Fern- als auch auf den Zwischenbereich, bietet man ein freieres und komfortableres Sehen bei Freizeitaktivitäten wie Radfahren, Wandern oder sonstigen Outdooraktivitäten. Die scharfe Abbildung bis zum Randbereich macht dieses Gleitsichtglas, kombiniert mit der BLC Technologie, im Speziellen auch für Autofahrer sehr interessant.

„Weiters hat man sich bei der MICHAEL PACHLEITNER GROUP auch um die Weiterentwicklung bereits bestehender Produkte gekümmert“, verrät uns Matthias Sunitsch, Product Development Lenses. So kann beispielsweise das S-LIFE nun durch eine Teilindividualisierung noch simpler bestellt werden. Das SKY+LIGHT wartet mit minimalen Restreflexen und hoher Farbneutralität auf. Und last but not least wird das LIFE durch die verbesserte Technologie SMT 2.0 noch schlanker und flacher – dies bei gleichbleibenden optischen Eigenschaften.

OCULUS

opti 2018 OCULUS

Rita Kirchhübel (Leitung Marketing) und Thorsten Boss (Leiter Key Account) demonstrieren unter anderem den VISSARD 3D, den TS310 und den im Keratograph 5M implementierten JENVIS Pro Dry Eye Report.

Gleich drei Messeneuheiten zeigt man am Stand der Firma OCULUS. Der VISSARD 3D ist ein Sehtestgerät für Messungen unter Tag- und Nachtbedingungen, für die Ferne und die Nähe. Das hochauflösende Display ermöglicht eine Refraktion bis zu einem Visus von 2,00. Augenoptiker können neben den marktüblichen Optotypen auch 3D-Bilder und realistische Testszenen einbinden. „Es gibt viele Kunden, die eine Brille zum Fernsehen benötigen und der Refraktionist hat nicht das passende Bildmaterial dazu. Mit dem VISSARD 3D bieten wir dem Augenoptiker genau diese Möglichkeit“, berichtet Thorsten Boss, Leiter Key Account.

Mit dem TS310 bietet OCULUS eine kompakte Refraktionseinheit, die nicht mehr Platz als einen Quadratmeter Fläche benötigt. „Durch die minimale Größe hat der Augenoptiker nicht mehr das Problem, wo und wie er seinen Refraktionsraum plant. Man kann das Modul sogar auf den Tresen stellen und somit sein Ladenlokal komplett neugestalten“, erklärt Rita Kirchhübel, Leiterin Marketing. Auch bei diesem System sind alle marktüblichen Sehzeichen integriert. Darüber hinaus kann der Augenoptiker auch seine individuellen Bilder einspielen.

Drittes Messehighlight im Bunde ist der JENVIS Pro Dry Eye Report, der im Keratograph 5M implementiert ist. Die Nutzer besitzen damit die Möglichkeit, Screening und Beratung bei einem trockenen Auge zu vereinen. Diese besondere Dienstleitung verhilft, die persönliche Kompetenz noch weiter zu stärken. Denn diese individuelle Beratung und Betreuung stärkt nachhaltig die Kundenbindung.

OHI – Optometrie und Hörakustik Initiative

opti 2018 OHI

Carsten Passiel, Walter Gutstein, Dieter Medvey, Susanne Nemetz, Harald Belyus, Andrea Gehweiler und Stefan Prior (letztere beiden nicht am Bild) vertreten die OHI am opti Campus. 

In der neuen Halle B4 präsentiert die OHI an ihrem Stand die berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgänge zur Lehrabschlussprüfung und Meisterprüfung in den Gewerben Augenoptik, Hörakustik und zur Befähigungsprüfung Kontaktlinsenoptiker. „Uns ist Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch im europäischen und insbesondere deutschsprachigen Raum besonders wichtig“, betont Dieter Medvey, MSc, Lehrgangsleiter Augenoptik. „Neue Lernmethodiken wie unsere eLearning Module werden von den Teilnehmern besonders gut angenommen. Hier, am opti Campus, können wir Interessenten einen ersten Einblick geben“, ergänzt Carsten Passiel, Lehrgangsleiter Hörakustik.

Weiterer Schwerpunkt der OHI ist die große österreichische Tagung – das OHI Update –, welche wie jedes Jahr am zweiten Samstag im Juni stattfindet. „Mit acht Vorträgen internationaler Wissenschaftler zu den Themen Augenverletzungen durch Sehhilfen beim PKW-Frontalaufprall, Einfluss von systemischen Medikamenten und Pathologien auf die Sehkraft, visuelles Training und Wahrnehmungsschulung im Sport, Anpassung individualisierter Kontaktlinsen, auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen, Implantationen im Alter, Otoplastik und Schallübertragung sowie transkutane Knochenleitungs-Hörversorgung bietet das OHI Update 2018 eine perfekte Möglichkeit, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und Kollegen zu treffen“, berichtet OHI Geschäftsführer Walter Gutstein, PhD.

Für die Tagung nebst Industrieausstellung werden am 9. Juni 2018 in Wien mehr als 250  Teilnehmer erwartet. „Unsere Teilnahme auf der opti hat sehr zur internationalen Kommunikation beigetragen. So haben sich auf unserem Messestand einige Kollegen aus unserem Nachbarland Deutschland über unsere Webseite ohi.at zum OHI Update 2018 angemeldet“, freut sich OHI Vortragende Susanne Nemetz, MSc.

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