opti 2020 – Messebericht – Teil 3

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opti 2020 – Messebericht – Teil 3

Das Thema Nachhaltigkeit hat logischerweise auch in der Augenoptik Einzug gehalten. Waren es vor ein bis zwei Jahren nur ein paar einzelne Unternehmen, welche dies thematisiert haben, so kommt man bei der opti 2020 nahezu an keinem Stand mehr vorbei, bei dem nicht die Nachhaltigkeit im Unternehmen präsentiert wird.

Nun ist Nachhaltigkeit und schonender Umgang mit Ressourcen mit Sicherheit nicht nur gut, sondern auch notwendig, um unseren Planeten so am Leben zu erhalten, dass ihn auch Folgegenerationen noch in angenehmer Weise bewohnen können. Nur sollte das nachhaltige Wirtschaften nicht primär als Marketingstrategie dienen, denn dies könnte rasch erhöhtes Potenzial zum Nervtöten innehaben. Absolutes No-Go ist dabei ein Greenwashing von Strukturen und Vorgangsweisen. Aber das haben wir Gott sei Dank so auf der opti auch nicht erleben müssen. Wie immer bedarf es an Authentizität, und möglicherweise auch einer stillen Nachhaltigkeit in der Nachhaltigkeit.

=> Zu den allgemeinen Trendeinschätzungen der Redaktion

JULBO

Marcus Mayr mit EVAD-1, der ersten Sportdatenbrille der WeltMarcus Mayr mit EVAD-1, der ersten Sportdatenbrille der Welt

Die REACTIVE Photochromic Scheibe vom neuesten Sportmodell RUSH bietet durch die rasch selbsttönende Schutzscheibe – unabhängig von den Lichtverhältnissen – eine klare und kontrastreiche Sicht. Acht verschiedene Designs stehen den Sportlern zur Auswahl. Im Frühjahr 2020 kommt mit EVAD-1 die erste Sportdatenbrille der Welt auf den Markt. Verbunden mit einer App können Sportler relevante Daten in Form von Spiegelungen im linken Brillenglas erscheinen lassen. Durch eine einfache Handbewegung vor der Brille lassen sich die aufgerufenen Daten wieder wegwischen. 

Weiterer Hingucker bei JULBO ist das Vintage Modell Vermont Classic, welches als Neuauflage des erfolgreichen 1980er-Jahre Modells den Markt bereichert.

LOOK OCCHIALI

LOOK OCCHIALI
Vittore Tormen (Inhaber) und Michael Rheinwald (Sales Manager D/A) stoßen „bildlich“ auf die gelungene neue Kollektion an

LOOK OCCHIALI setzt seit Jahrzehnten auf höchste Qualität. „Unsere Materialien sind extrem flexibel und zeichnen sich durch ihre Widerstandsfähigkeit und ihre Leichtigkeit aus“, berichtet der Inhaber Enrico Tormen. Ein besonderes Anliegen ist dem italienischen Unternehmen die Kollektion für Kinder und Jugendliche. „Wir verwenden spezielle Materialien für Kinder, denn sie gehen nicht sorgsam mit Brillen um und daher lassen sich die Bügel in alle Richtungen biegen und können dabei nicht kaputtgehen“, erklärt Tormen.

LOOK OCCHIALI legt auch besonderen Wert auf Leichtigkeit. „Wir wollen, dass unsere Kunden vergessen, dass sie Brillen aufhaben“, verrät Tormen. Es gäbe natürlich viele Unternehmen am Markt, aber es sei wichtig, sich von der Masse abzuheben. „Unser Geheimnis ist, dass wir unsere Leidenschaft in die Produkte einfließen lassen“, so der Inhaber. „Und: Wir haben Stil“, fügt der Italiener schmunzelnd hinzu.

LUXOTTICA

LUXOTTICAChristian Olbort (Vertriebsleiter für Österreich) demonstriert auf der opti das geniale verkaufsunterstützende Tool „Virtual Try On“ aus dem Paket „My Luxottica“

„2020 setzen wir die nächsten Schritte unserer digitalen Offensive“, eröffnet Christian Olbort, Vertriebsleiter für Österreich, unser Gespräch. 2019 wurden insgesamt 1.400 Digital Screens in der gesamten D.A.C.H.-Region aufgestellt, heuer sollen diese mit einem anwenderfreundlichen Verkaufstool ergänzt werden.

Seit Beginn des Jahres stellt LUXOTTICA dem Fachhändler eigene handliche Tablets zur Verfügung, ausgestattet mit allen relevanten verkaufsunterstützenden Tools, die „My Luxottica“ bietet. So kann der Endverbraucher mittels „Virtual Try On“ ein Foto von sich selbst machen und virtuell alle verfügbaren Modelle und Farben anprobieren. Hat sich der Kunde für „seine“ Brille entschieden, kann der Augenoptiker diese gleich über das Tablet bestellen. „Diese handliche Unterstützung kommt den kleineren wie auch den größeren traditionellen Fachhändlern zugute“, weiß Olbort. Formschönes Detail ist eine Stele, auf der der Augenoptiker das Tablet beispielsweise direkt bei den Displays anbringen kann.

Dank der großen Nachfrage für optische Verglasungen von Ray-Ban- und Oakley-Fassungen wurde heuer der Stärkenbereich deutlich erweitert. Im Normalfall dauert es lediglich drei bis vier Tage, bis der Augenoptiker von der Bestellung weg die fertige Brille in seinem Geschäft hat.

MARCHON

MARCHONMarketing Managerin Kristina Vieldorf zeigt unter anderem den digitalen Einzug im gehobenen Eyewear Bereich

Das offene und helle Standkonzept von MARCHON wirkt auch in diesem Jahr wieder sehr einladend auf die Besucher. Sofort nimmt man den überdimensionalen LED Screen war, der mit eindrucksvollen Videos die Botschaft weltbekannter Marken wie Calvin Klein, Lacoste, Nike, Longchamp und vielen weiteren an die Besucher vermittelt.

Das Digitale hält auch im Zentrum des Standes Einzug. Dort wurde ein spezieller Bereich kreiert, der Besucher mit dem Slogan „Seien Sie Digital mit Marchon“ mit verschiedenen Konzepten in das digitale Zeitalter führt. Dazu zählt unter anderem das Projekt Eyecandy. Dies ist der MARCHON Online-Katalog, welcher mittels IFrame ganz einfach in die bestehende Homepage der Augenoptiker integriert werden kann. Damit offeriert MARCHON seinen Kunden eine Lösung, um Brillen und Sonnenbrillen immer auf dem aktuellen Stand auf der Unternehmenswebseite zu präsentieren. Denn es ist bekannt, dass sich viele Kunden vor einem stationären Kauf online über das Produktangebot informieren und anhand dessen entscheiden, ob sie den Weg ins Geschäft antreten. Marchon unterstützt Augenoptiker dabei, deren Homepage in ihr neues Schaufenster zu verwandeln.

Schon im 4. Jahr verzichtet Marchon auf das „Brillen-Schreiben“. Denn im Fokus stehen die Besucher selbst, mit denen man in angenehmen Gesprächen das letzte Jahr Revue passieren lässt und die partnerschaftliche Zusammenarbeit für die gemeinsame Zukunft plant. Die Kollektions-Highlights zu den einzelnen Marken werden in eleganten Displays präsentiert. Die neue Brillenkollektion von Victoria Beckham kombiniert die charakteristischen Stile der Marke mit geradlinigen Silhouetten, die reich an Eleganz und Attitüde sind. Alle Brillen werden im eigenen Marchon-Werk in Italien gefertigt. Zudem sind alle Sonnenbrillen mit Zeiss-Gläsern ausgestattet.

MARCOLIN

MARCOLINStephan Hinkerode (General Manager D.A.CH.) berichtet über Nachhaltigkeit und Trends bei MARCOLIN

Eines der wichtigsten Themen bei MARCOLIN ist die Nachhaltigkeit, wie Stephan Hinkerode, General Manager D.A.CH., gleich zu Beginn unseres Gesprächs erwähnt. Diese Nachhaltigkeit wird vor allem in der Kollektion Timberland Earthkeepers verkörpert. „Die haben dieses Earth-keeper-Konzept“, so Hinkerode. Mindestens 35 Prozent der Fassungen bei den Kunststoffbrillen sind aus biobased Material und somit recycelbar. Die Modelle sind eine Neuinterpretation von Klassikern aus den 1970er und 80er Jahren.

Was die Formen betrifft, so finden sich bei MARCOLIN einerseits raffinierte Pilotformen, die nicht klassisch ausgerichtet sind – wie beispielsweise bei den Marken Ermenegildo Zegna und Tom Ford –, und andererseits neu interpretierte quadratische Formen, die sogenannten retro-squared Modelle. Diese Modelle entdeckt man in der Kollektion von Bally. Die Marken Moncler und GUESS konzentrieren sich auf Super Shields.

Bei den Farben setzt MARCOLIN dieses Jahr auf sanfte Töne. „Gelb, milchiges Orange, Zimttöne oder Pastelltöne wie Mint sind stark im Trend wie auch Farbverläufe bei den Scheiben“, berichtet Hinkerode. Einige neue Marken hat MARCOLIN seit Anfang des Jahres im Repertoire. Allen voran adidas, bestehend aus der Kollektion Originals für junge Fashionistas und der Kollektion adidas Badge of Sport für Sportliche. Die Marke BMW umfasst gleich drei Kollektionen: BMW, BMW M und BMW M Sport. Das Atelier Swarovski präsentiert erstmals eine Korrektionskollektion.

MARKUS T

MARKUS TSandra Rohrbeck (Marketing & Kommunikation) und Markus Temming (Geschäftsführer) präsentieren Eyewear mit frischen Formen und ausgeklügelten Details

Dass weniger mehr und überaus elegant sein kann, demonstriert MARKUS T nicht erst seit heute. Mit der EASE ist dem kreativen Team rund um Firmenchef Markus Temming ein weiterer Wurf gelungen, der auf der SILMO Paris im vergangenen Herbst vorgestellt wurde. „Wir spüren schon jetzt, dass diese völlig neue Kollektion sehr gut ankommt“, freut sich Markus Temming. Sie ist die erste randlose Kollektion aus dem Hause MARKUS T, mit frischen Formen und ausgeklügelten Details. Der Formgebung sind offenbar keine Grenzen gesetzt – derzeit werden bereits 22 Modelle angeboten. „Diese neuen Kreationen passen nicht nur Herren, sondern bilden durch ihre transparente Erscheinung durchaus ein selbstbewusstes Statement für die Dame“, betont Sandra Rohrbeck, zuständig für Marketing und Kommunikation.

Mit Hilfe von zehn verschiedenen Titan Add-ons können zudem die meisten Modelle individualisiert werden. Diese gibt es in der kompletten Titan-Farbpalette und lassen sich ohne großen Aufwand vom Augenoptiker anklipsen. Zusätzlich stehen Flex-Konturen aus dem Leichtkunststoff TMi in fünf ausgesuchten Farben und verschiedenen Größen zur Wahl. Die Ringe werden um den Glasrand gezogen, erzeugen einen dezenten Farbakzent und können jederzeit durch den Fachmann ausgewechselt werden.“Dazu kommen dann noch zwei verschiedene Bügelarten – daraus ergeben sich insgesamt 40.000 verschiedene Möglichkeiten, sich seine individuelle EASE zusammenzustellen“, hat Temming bereits ausgerechnet. Es sollte also für jeden Typ etwas dabei sein.

Für die EASE wurde eine Verglasungstechnik gewählt, die auch mit einer einfachen Bohrmaschine funktioniert. Das Besondere der notwendigen Bohrungen ist, dass sie von der Form her eine platzsparende Acht bilden.

MENICON

MENICON
Ellen Fries (Leiterin Marketing und Professional Service) und Manfred Margreiter (Außendienst) berichten unter anderem über das Menicon Bloom Konzept für die Myopiekontrolle

Ellen Fries, Leiterin Marketing und Professional Service, kündigt den Launch des Bloom Konzepts für das zweite Quartal 2020 an. Das japanische Traditionsunternehmen setzt auch hier auf die Kriterien Sicherheit und Qualität. Bloom ist ein Konzept zur Myopiekontrolle, das neben der Bloom Night Ortho-K Kontaktlinse die Tageskontaktlinse „Bloom Day“, das Pflegemittel „Bloom Care“ und das easyfit Anpassprogramm mit erweiterten Funktionen und die Menicon App beinhaltet.

Während die Anpassung der Kontaktlinsen über das etablierte easyfit System unterstützt wird, wurde zur optimierten Kommunikation zwischen Anpassern und Kunden die Bloom App entwickelt, in der das Kind beziehungsweise seine Eltern und Anpasser via Smartphone vernetzt sind.

MENRAD the vision

MENRAD the visionJoachim Rauch (Vertriebsleiter für Österreich und die Schweiz) beim Showroom von Scotch & Soda

Das diesjährige Highlight von MENRAD ist eindeutig die Marke Scotch & Soda. Gegründet als Herrenmodelabel in Amsterdam, umfasst Scotch & Soda mittlerweile auch Damenmode und Accessoires und ist weltweit vertreten. Die erste Brillenkollektion hat sowohl Sonnenbrillen als auch Korrektionsfassungen im Angebot. „Es ist eine sehr stark wachsende Marke, die Brillen sind eher metalllastig“, berichtet Joachim Rauch, Vertriebsleiter für Österreich und die Schweiz. Die Kollektion umfasst drei Kernbereiche: die Essential Linie, die Aspirational Linie und die Pinnacle Linie.

Nicht unerwähnt lassen möchte Joachim Rauch die Marke Bogner. Seit Sommer 2019 bei MENRAD im Programm, bietet sie speziell für Damen ein breites Sortiment. „Von sportlich bis hin zu Fashion ist in dieser Kollektion alles dabei“, so Rauch. Die Brillen bestehen aus zarten Materialien und sind in Rosé-Tönen gehalten. „Das ist die Trendfarbe schlechthin derzeit“, berichtet der Vertriebsleiter.

MICHAEL PACHLEITNER GROUP

MICHAEL PACHLEITNER GROUPStephan Schernthaner (Vertriebsleitung Österreich) mit Andrea Klinger (Produkt- und Marketingmanagerin) und Matthias Sunitsch (Product Development Lenses) berichten unter anderem über die neuen Möglichkeiten der Freiformtechnologie

Als Messe-Highlight stellt Matthias Sunitsch, Product Development Lenses, die Raumdistanz-Offensive von MPO vor. „Nach dem Relaunch von erweiterten Nahgläsern im vergangenen Herbst, eröffnet unsere neue Freiformtechnologie Möglichkeiten, die unabhängig vom Brechungsindex sind“, berichtet Sunitsch. Das Highend-Produkt @Work wird erstmals auf der opti vorgestellt. Dabei handelt es sich um Brillengläser, die den Anforderungen im Berufsalltag wie auch in der Freizeit gerecht werden. Drei Raumsichtweiten stehen zur Wahl: 90 Zentimeter, zwei Meter und vier Meter. Die Variante Room 4 ermöglicht ausgewogene Übergänge des Sehbereichs bis zu einer Gebrauchsentfernung von vier Metern. Das bedeutet eine gleichmäßige Verteilung der Refraktionswerte innerhalb größtmöglicher Sehzonen. Dieses Brillenglas steht sowohl in Komfort- als auch in Expertenanpassung und selbstverständlich mit Blaulichtfilter zur Verfügung.

Ganz im Trend befindet sich die MICHAEL PACHLEITNER GROUP mit ihrer Firmenpolitik. Entsprechend dem Prinzip der kurzen Wege erfolgt die Entwicklung in Österreich, die stetig wachsende Produktion in Deutschland. Auf Regionalität und Nachhaltigkeit wird großer Wert gelegt.

NIRVAN JAVAN

NIRVAN JAVANNirvan Javan (Firmengründer und Designer) präsentiert edles Fassungsdesign, die Städtenamen und Zeitzonen ihr Eigen nennen

Der Schweizer Designer NIRVAN JAVAN ist auch dieses Jahr auf der opti vertreten und begibt sich mit seiner neuen Kollektion hinaus in die weite Welt. „Alles steht unter dem Zeichen Cosmopolitan“, verrät der Firmengründer Nirvan Javan. Der junge Designer ließ sich dabei von verschiedenen Städten inspirieren und so finden sich beispielsweise eine London-Kollektion, eine Tokyo-Kollektion oder eine Paris-Kollektion im Sortiment. Die einzelnen Modelle und Farben sind dabei in Zeitzonen eingeteilt – die Stunde ist das Modell und die Minute ist die Farbe. So können sich anglophile Endkunden beispielsweise mit der Brille „London 4 Uhr“ schmücken – die Uhrzeit ist an der Innenseite der Bügel eingraviert.

Jede Kollektion ist individuell angelegt. So besteht die London-Kollektion aus fünf Acetat-Modellen in sechs Farben und die Tokyo-Kollektion aus fünf Titan-Modellen in vier Farben. Beide Kollektionen werden in Japan handgefertigt. Auch Sonnenbrillen hat NIRVAN JAVAN im Repertoire. Neben den Shades of London und Shades of Tokyo finden sich auch Shades of Chicago – passend zur Windy City in den Farben Gold und Silber und aus Edelstahl gefertigt. Frankreich wiederum steht für Savoir-vivre und Leichtigkeit, somit sind die Shades of Paris leichter und feiner. NIRVAN JAVAN achtet auf jedes Detail.

Das Design ist deutlich markanter geworden als im Vorjahr und dennoch fügt es sich in das Gesamtkonzept von NIRVAN JAVAN ein. „Mir war wichtig, die puristische und zeitlose Handschrift beizubehalten, trotz der kosmopolitischen Ausrichtung“, so der Firmengründer. „Ich freue mich über die neue Ausrichtung, denn so kann ich kreativer sein und mehr ausprobieren.“ Den Städten sind ja keine Grenzen gesetzt und wer weiß, wohin uns NIRVAN JAVAN mit seinen Kollektionen die nächsten Jahre noch überall hin mitnimmt.

NOVACEL

NOVACELGunter Fink (Divisional Director) demonstriert ein innovatives Free-Form Brillenglas mit den Vorteilen eines Progressiv-Glases und der visuellen Wahrnehmung eines unifokalen Glases

Mit dem Slogan „Das Ende des Gleitsichtglases“ macht LEICA EYECARE auf sein neues Brillenglas für Presbyopie aufmerksam. Der Innovationsträger mit dem Schwerpunkt auf Gleitsichtgläser hat das VARIOVID VOLTERRA erstmals im September 2019 auf der SILMO in Paris vorgestellt und ist in Folge sogleich mit dem Silmo d‘Or in der Kategorie Brillenglas geadelt worden.

Die neue Art von Berechnung der progressiven Oberfläche verringert optische Aberrationen um 50 bis 65 Prozent und gibt dem Träger das Gefühl, nahezu ein Einstärkenglas zu tragen. „Das patentierte Free-Form Brillenglas erzielte in der Testphase eine sehr hohe Sofortverträglichkeit und ist jetzt auch am österreichischen Markt erhältlich“, berichtet Gunter Fink, Divisional Director.

OP COUTURE

OP COUTURENeo-CAZAL-Geschäftsführerin Katharina Schlager wird die Unternehmenswurzeln mit Bewegung und Entwicklung kombinieren

CAZAL hat zwar eine neue Geschäftsführung, will aber sich und dem Spirit von Namensgeber und langjährigem Chefdesigner Cari Zalloni treu bleiben. Zalloni gilt als Revolutionär, der ein Genie der Veränderung war. „Wir wollen mit unseren neuen Kreationen wieder zu diesen Wurzeln, jedoch ohne dabei nur in der Vergangenheit zu leben. Schließlich besteht das Leben aus Bewegung und Entwicklung. Das gilt auch und gerade für einen Brand wie CAZAL“, erklärt die neue Geschäftsführerin Katharina Schlager.

Die ersten Früchte werden im Herbst zu sehen sein. Unter dem Slogan „Be visible“ kommuniziert das Unternehmen bereits jetzt, wohin der kreative Weg führen soll. Mut, Verweigerung des Stillstands, Leidenschaft und Veränderung sind dabei einige der kraftvollen Schlagworte. „Wie damals werden es zunächst nicht mehr oder weniger als fünf Modelle sein. Fünf Frames, die das Besondere suchen, die sich befreien und die dabei so unendlich stark sind“, so lautet heute die Ankündigung.

Zudem soll die aktuelle Kollektion in einigen Bereichen gestrafft werden. Dabei geht es in Richtung Reduktion, so manches soll herausgenommen werden. Man kann also schon jetzt gespannt sein, was CAZAL im Laufe des Jahres herausbringt.

OPTA DATA

OPTA DATAJochen Sarrazin (software & vision Sarrazin), Karina Bauernfeind, MSc (OPTA DATA) und Alexander Gehrking (ipn Software) präsentieren das gemeinsame Projekt.

Karina Bauernfeind, MSc, Marketing-Leitung der Firma OPTA DATA freut sich, die kürzlich abgeschlossene Vertriebsvereinbarung mit zwei Branchenspezialisten zu verkünden. Im Boot sind das für Augenoptiker speziell konzipierte Programm Eye-Office von software & vision Sarrazin und AkuWinOffice für Hörakustiker der ipn Software GmbH.

OPTA DATA bietet seit über 40 Jahren die Kassenabrechnung als Dienstleistung an. Jetzt geht man einen Schritt weiter, indem zudem die beiden – jeweils auf die Bedürfnisse der Nutzer ideal zugeschnittenen Programme – angeboten werden. Beide Programme sind nahtlos miteinander verknüpfbar und können separat oder gemeinsam zum Einsatz kommen. Eye-Office ist plattformunabhängig. Es bietet Lagerhaltung, Kassa, Anbindung von Tracern, elektronische Brillenglasbestellung und vieles mehr. Auch den Anforderungen des optometrisch arbeitenden Augenoptikers wird Rechnung getragen. AkuWinOffice für Hörakustiker ist intuitiv zu bedienen und verfügt über Funktionalitäten wie Lagerhaltung und Kundenmanagement nebst einer NOAH Schnittstelle.

Beide Systeme sind übrigens auch in Kombi mit der opta data Abrechnungs- und Finanzierungsdienstleistung zu nutzen. So wird die Kassenabrechnungssumme zum gewünschten Termin ausbezahlt und eventuelle Rückläufer werden direkt von opta data bearbeitet.

OPTIMA PHARMA

OPTIMA PHARMA
Stefan Kroll (Geschäftsführer) mit Team präsentiert unter anderem die bewährte LipoNit® Familie

Stefan Kroll weist bei der Präsentation des Optiker-Exklusiven Sortiments der LipoNit® Produktfamilie besonders darauf hin, dass die Firma seit 2014 eine CO2-Neutrale Produktion unterhält und somit nicht nur Kunden mit allen Facetten der Problematik rund um das „Trockene Auge“ hilft, sondern auch die Verantwortung für die Umwelt wahrnimmt.

Neu im Sortiment sind die Lidhygiene-Tücher LipoNit® SALINA. Dabei handelt es sich um vorbefeuchtete Tücher zur Reinigung der Augenlider. Ideal anwendbar zur täglichen Lidhygiene zu Hause, vor der Betrachtung an der Spaltlampe oder beim Üben vom Einsetzen der Kontaktlinsen. Es ist – neben den liposomenhaltigen Lidpflege-Lösungen der OPTIMA PHARMA – ein praktisches Produkt für die Lidhygiene am Point-Of-Sale und im Anpassraum.

OTTIKO / SAFILENS

OTTICORobert Ruiner (ottiko Geschäftsführer) berichtet zwischen den Liveanpassungen über die neuen Open Vista Augentropfen

Auch dieses Jahr waren alle vier Termine für Liveanpassungen von SAFILENS am Stand der MPG&E-Contactlinsen voll ausgebucht. Mit Open Vista hat SAFILENS neue niedrigviskose Augentropfen auf den Markt gebracht. Es enthält Arabinogalactan – ein aus der Westamerikanischen Lärche gewonnenes natürliches Polysaccharid – und keine Konservierungsstoffe. Mit Open Vista Tropfen wird die Konsistenz des Tränenfilms verstärkt, die Zellerneuerung unterstützt und somit die Regeneration des Auges beschleunigt.

Bei der sphärischen Wochenaustausch-Kontaktlinse fusion 7days ist es erstmals gelungen, Hyaluron und Tamarindensamen-Polysaccharid direkt im Material der Kontaktlinsen einzulagern. Kontinuierlich über den Tag verteilt, werden diese beiden natürlichen Tränenersatzmittel an das Auge abgegeben und sorgen damit für ein anhaltendes Frischegefühl.

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