opti 2022 – Messebericht – Teil 2

Um die Trends noch besser bewerten zu können, haben wir uns Verstärkung von zwei Eyewear-Bloggerinnen des lifestyle & fashion Magazins optiker.at geholt. Die beiden Trend-Detektivinnen sind Expertinnen darin, was sich so in den aktuellen Kollektionen tut.

Die Trendeinschätzungen der beiden Bloggerinnen Steffi und Giulia zur opti finden sich neben jenen von vier weiteren Bloggern auf www.optiker.at und übrigens auch laufend auf Instagram. Der begleitende Insta-Kanal @optiker.at zeigt spiegelgleich zur Webseite laufend Eyewear-Trends – gleichermaßen von großen Unternehmen wie auch von großartigen Independent-Brands – und ist zum Abonnieren für Branchen-Professionals durchaus empfehlenswert.

=> Zu den allgemeinen Trendeinschätzungen der Redaktion

EINSTOFFEN

Geschäftsführer Raphael Büsser stellt die neue EINSTOFFEN-Kollektion OFFSET vor, die typischerweise mit Detailverliebtheit im Design punktet Geschäftsführer Raphael Büsser stellt die neue EINSTOFFEN-Kollektion OFFSET vor, die typischerweise mit Detailverliebtheit im Design punktet 

Mit OFFSET präsentiert EINSTOFFEN eine Bio-Acetat-Kollektion. Selbst wenn bei dieser Kollektion das Element Holz weg ist, ist die Nähe zur Natur weiterhin geblieben, was sich unter anderem in den Farbtönen Kristall, Champagner, Cognac oder Havanna shell zeigt. Ebenso findet man in dieser Kollektion die Detailverliebtheit im Design wieder. Ein besonders Beispiel dafür ist die Gestaltung der Bügelenden, deren Muster Höhenschichtlinien topografischer Karten nachempfunden sind. Konkret handelt es sich dabei um die Niveaulinien des Säntis, also des Hausbergs der Heimat von EINSTOFFEN. Neben der optisch einzigartigen Note verhilft dieses Detail auch zu mehr Grip.

Der Name der Kollektion zeigt sehr schön den Bezug zur Nachhaltigkeit. Denn Ausgleich ist nicht nur der Name der Kollektion, sondern auch eine Haltung von EINSTOFFEN. „Wir haben uns bewusst dazu entschieden, statt dem Recycling von relativ geringen Materialmengen auf eine Climate Partnerschaft zu setzen und relevante Projekte zu unterstützen“, erklärt Raphael Büsser die Herangehensweise an dieses Thema.

Für Büsser liegt ein wichtiger Schlüssel zur Nachhaltigkeit in Slow Fashion: „Die Designs unserer Brillen sind so gestaltet, dass die Träger der Brillen lange Freude daran haben und diese nicht schnell ausgetauscht werden müssen. Das ist dann wirklich nachhaltig.“

EPITOP MEDICAL

Lara Buchwald (Unternehmenskommunikation) und Dr. Amir Parasta (Geschäftsführer) demonstrieren die EPITOP Vision PlattformVera Wittlich (Business Development Manager) und Dr. Amir Parasta (Geschäftsführer) demonstrieren die EPITOP Vision Plattform

Die EPITOP Vision Plattform ist nunmehr in der vierten Generation verfügbar und die Netzhautscreening-Thematik wird um die Thematik des gesamten Sehens erweitert. „Dieses Jahr steht Share-Care, also die enge Zusammenarbeit zwischen Ophthalmologen und Augenoptikern im Mittelpunkt“, berichtet Dr. Amir Parasta. Die Plattform ist jetzt für alle Geräte und alle Indikationen offen. „Alle Daten, die ein Augenoptiker erfasst, werden so aufbereitet, dass sie an einen Augenarzt übermittelt werden können. Sollte ein Augenarzt zeitnah nicht verfügbar sein, so kann der Kunde über eine Video-Sprechstunde von einem Facharzt in räumlicher Nähe weiter betreut werden“, so Parasta.

Die Plattform wird auch für bereits etablierte KI-Modelle geöffnet und mit der proprietären EPITOP KI-Lösung erweitert. „Die aktuelle Entwicklung im Gesundheitswesen, welche durch die herausfordernden vergangenen Jahre noch beschleunigt wurde, erfordert neue Modelle einer rechtlich sauberen Kooperation aller Beteiligten rund um das Thema Sehen, um die visuelle Versorgung der Menschen auch langfristig zu sichern“, unterstreicht Parasta.

ERBA OPTIK

Peter Erba (Geschäftsführer) mit Doris Jank (Leitung Verkaufsinnendienst) zeigen unter anderem die ersten Dilem Herren Fassungen aus TitanPeter Erba (Geschäftsführer) mit Doris Jank (Leitung Verkaufsinnendienst) zeigen unter anderem die ersten Dilem Herren-Fassungen aus Titan

Dilem lässt nicht nach bei modischer Formensprache. Als Kontrapunkt zu Gold präsentieren sich die Fassungen in topaktuellen Farben, die von Pastell- bis zu kräftigen Tönen reichen, und bieten mit einem vielfältigen Farb- und Materialmix eine breite Angebotspalette. „Bei den neuen Modellen stehen verstärkt Design, Material und Farbe im Vordergrund“, streicht Peter Erba, Geschäftsführer von ERBA OPTIK, hervor. Die Möglichkeit des Bügelwechselns bleibt unverändert erhalten, wodurch sich für jede Fassung eine Individualität ergibt und der Kreativität des Konsumenten keine Grenzen gesetzt werden.

Darüber hinaus bietet Dilem heuer erstmals für Herren Fassungen aus Titan. In Grau oder dezent eingefärbt bringen hier – wenn gewünscht – erst die Bügel Farbe ins Spiel. „Diese Fassungen sind an Leichtigkeit kaum zu überbieten“, zeigt sich Erba begeistert. Das Material spricht in seiner Schlichtheit zudem die oft ausgeprägte technische Affinität der Herren an.

BREF Eyewear ist „die Neue“ im Portfolio von ERBA OPTIK. Die Brillen werden im französischen Jura gefertigt und es wird großer Wert auf Regionalität gelegt. Alle Materialien werden aus der unmittelbaren Nähe, also weniger als 30 Kilometer vom Produktionsort entfernt, bezogen. Dadurch reduziert BREF Eyewear seinen ökologischen Fußabdruck deutlich. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Brillenfassungen aus recycelten und biobasierten Materialien gefertigt werden: das Acetat ist biobasiert und biologisch abbaubar, das Metall besteht aus 86 Prozent recyceltem Metall, Lötstellen werden vermieden. Das Design präsentiert sich im unverkennbar französischen Stil – mit Ecken und Kanten.

GALIFA.SWISS

Werner Tschan (Präsident des Verwaltungsrates & Vorsitzender der Geschäftsleitung) und Joachim Penn (Marketing & Vertriebs-Leiter) präsentieren gemeinsam mit Oliver Gubler von FALCO die Wissenplattform lensityWerner Tschan (Präsident des Verwaltungsrates & Vorsitzender der Geschäftsleitung) und Joachim Penn (Marketing & Vertriebs-Leiter) präsentieren gemeinsam mit Oliver Gubler von FALCO die Wissensplattform lensity

Neue Wege gehen zwei Schweizer Premium Kontaktlinsen Profis. GALIFA CONTACTLINSEN startet mit FALCO LINSEN eine gemeinsame strategische Partnerschaft. „Damit wollen wir das Potenzial im Premiumbereich von Kontaktlinsen voll ausschöpfen“, bringt Werner Tschan die frischgebackene Partnerschaft auf den Punkt. Quasi das Beste aus beiden Welten.

Zum Auftakt der strategischen Partnerschaft von GALIFA CONTACTLINSEN und FALCO LINSEN stellen sie die gemeinsame Weiterbildungsplattform lensity.swiss vor. Die digitale Plattform lensity vermittelt einerseits Wissen und bietet andererseits auch Raum für Meinungs- und Erfahrungsaustausch. lensity.swiss will auch verbinden, und zwar Augenoptiker genauso wie das Fachpersonal aus allen Bereich der Optometrie. Augenoptiker können so gebündeltes Know-how mit perfekten und spezialisierten Produkten nutzen und damit Kundenwünsche besser erfüllen.

GLASKLAR

Christiane Kemper (Leitung Marketing) präsentiert die NachfüllBAR in vielen Farben und Designs um Augenoptiker Läden schön in Szene zu setzenChristiane Kemper (Leitung Marketing) präsentiert die NachfüllBAR in vielen Farben und Designs, um Augenoptiker Läden schön in Szene zu setzen

Betritt man den Stand von GLASKLAR, so leuchten einem sofort viele kleine bunte Fläschchen entgegen. Die nachfüllbare Brillenpflege ist ein geniales Produkt zur Kundenbindung, erklärt Marketingleiterin Christiane Kemper – die bunten Farben sind ein besonderer optischer Hingucker und machen den Kunden auf das Produkt aufmerksam. Die Flüssigkeit für das Brillenreinigungs- und Pflegemittel stellt das Unternehmen selbst her, sie besteht zu 100 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen, auch die Tenside sind nicht chemisch, sondern aus Zucker. „Wir produzieren auch die Flaschen selbst, es ist kein Import aus Asien“, berichtet Kemper nicht ohne Stolz.

Das Package kann der Augenoptiker dabei individuell gestalten. GLASKLAR liefert dem Augenoptiker auch kreative Anregungen zur Präsentation ihrer Produkte mit – so wird etwa die Summer Edition in der Kombination von 30ml „to go“ und der 100ml „stay at home“ Flaschen angeboten – Ziel ist es, die NachfüllBAR in vielen Farben und Designs im Geschäft schön in Szene zu setzen. Für eine langfristige Kundenbindung empfiehlt GLASKLAR den Augenoptikern, diesen Service der exklusiven Wiederauffüllung der Flaschen, bei der Brillenübergabe anzubieten.

HECHT CONTACTLINSEN

HECHT CONTACTLINSEN
Mario Rehnert (Anwendungstechnik & Marketing): „Seminare und Weiterbildungsmöglichkeiten zu unterschiedlichsten Themen“

Sich endlich wieder real treffen, austauschen und beraten können – das freut Mario Rehnert ganz besonders. HECHT Contactlinsen hat immer schon Seminare und Weiterbildungsmöglichkeiten zu unterschiedlichsten Themen geboten, wobei vor allem der Praxisteil eine wichtige Rolle spielt: „Das waren und sind nun wieder gute Anlässe, um den direkten Kontakt mit unseren Kunden zu pflegen“, so Mario Rehnert. Die Schulungen laufen nun wieder voll an, real wie auch über Online-Kanäle.

Fundierte Beratung und das Anbieten von individuellen Lösungen stehen generell im Fokus bei HECHT. Der Anpasser vor Ort bietet seinem Kunden die bestmögliche Lösung für seinen speziellen Bedarf, zumeist formstabile Kontaktlinsen. „Formstabile Kontaktlinsen sind ein krisenresistenter Bereich, da es diese eine, ganz spezielle Kontaktlinse für den Kunden nicht im Internet zu kaufen gibt“, erklärt Rehnert. Bei medizinischen Indikationen sei die Bindung zum Anpasser sogar noch größer, denn dieser kenne die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen und könne entsprechend auf den Kunden eingehen, so Rehnert weiter. HECHT bietet dem Augenoptiker und Anpasser das notwendige Know-how dahinter, über mehrere Kanäle.

Im Produkt-Fokus steht aktuell die Nachtlinse „seefree“, eine maßangefertigte, formstabile Kontaktlinse, die in der Nacht getragen wird. Sie modelliert gezielt die Hornhaut und bewirkt, dass tagsüber keine Sehhilfe benötigt wird. Besonders bei myopen Kindern kann der Einsatz dieser Kontaktlinsen spürbare Ergebnisse erzielen, indem die Myopieprogression vermindert wird.

HETYCH KONTAKTLINSEN

Elisabeth Hetych (Inhaberin), Michael Klingbacher (Vertriebsleiter) und Anpass-Spezialistin Carola Cepf garantieren Lieferungen in 24 bis 48 Stunden
Elisabeth Hetych (Inhaberin), Michael Klingbacher (Vertriebsleiter) und Anpass-Spezialistin Carola Cepf garantieren Lieferungen in 24 bis 48 Stunden

„HETYCH bleibt dem wesentlichen USP treu und so gilt der im letzten Herbst kreierte Slogan auch noch heute: Die HETYCH-Gleichung lautet maßgefertigte Kontaktlinsen in 24 bis 48 Stunden“, betont Elisabeth Hetych. Das besonders große Portfolio mit einer Vielfalt an Geometrien und Materialien unterstreicht die Flexibilität der Firma. 

Michael Klingbacher fügt ergänzend hinzu, dass das Dauerbrenner-Thema Myopiemanagement nach wie vor im Mittelpunkt steht und HETYCH daher verstärkt auf die unkomplizierte Geometrie der KSI setzt. „Diese Kontaktlinse ist wie eine normale formstabile Kontaktlinse zu handhaben und verfügt über ein deutlich geringeres Risiko gegenüber Kontaktlinsen, die über Nacht getragen werden. Zudem bieten sie einen deutlich beschleunigten Anpassvorgang“, verspricht Klingbacher. „Rückmeldungen von Optometristen und Ophthalmologen belegen, dass – wenn die KSI gemäß den Empfehlungen des Entwicklers sechs bis acht Stunden täglich und fünf bis sechs Mal pro Woche getragen wird – der Myopiekontrolleffekt aufrecht erhalten bleibt. Auf diese Erkenntnisse wird beim OHI MYOPIE-KONGRESS im Juni 2022 eingegangen“, so Klingbacher.

Anpass-Spezialistin Carola Cepf ergänzt, dass für besonders sensible Träger die H-PEG Beschichtung eine unverzichtbare Komfortsteigerung darstellt. Das angenehme Tragegefühl führe zu einer deutlichen Steigerung der Tagestragezeit.

HOYA

Mario Banozic (Vertrieb Ostösterreich), Ing. Christian Zsidek (Geschäftsführer Hoya Lens Österreich), Andreas Janschitz (Vertrieb Österreich Mitte), Karina Waniek (Marketing Österreich), Alexander Bichler (Vertrieb Westösterreich)Mario Banozic (Vertrieb Ostösterreich), Ing. Christian Zsidek (Geschäftsführer Hoya Lens Österreich), Andreas Janschitz (Vertrieb Österreich Mitte), Karina Waniek (Marketing Österreich), Alexander Bichler (Vertrieb Westösterreich)

Am Messestand von HOYA berichtet Christian Zsidek, Geschäftsführer von HOYA LENS Österreich, dass die Bildschirmbrille pandemiebedingt an Bedeutung gewonnen habe und so von der Zweitbrille zu einer unabhängig nachgefragten Brille avanciert sei. HOYA habe aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage sein Raumdistanzportfolio überarbeitet und um fünf neue Produkte erweitert.

Das breite Angebot an Sonnenschutzgläsern ist mittlerweile größer denn je und reicht von günstigeren Einstiegsgläsern bis ins hochwertige Premiumsegment. Bei Sonnenschutzgläsern mit Farbe nach Muster können beim Farbverlauf und der Farbkombination mittlerweile fast unbegrenzt individuelle Vorgaben umgesetzt werden. 

Im Bereich des Myopiemanagements bietet HOYA mit seiner 2014 entwickelten D.I.M.S.-Technologie (Defocus Incorporated Multiple Segments) als erster Hersteller Brillengläser zur Verlangsamung der Myopieprogression bei Kindern, für deren Wirksamkeit die Ergebnisse einer Sechs-Jahres-Studie bereits Erfolg versprechende Daten liefern. HOYA richtet in Österreich gerade einen spezialisierten Ärzteaußendienst zur besseren Vernetzung von Augenärzten und Augenoptikern ein.

„Für Endverbraucher wurde kürzlich die Webseite www.miyosmart.at eingerichtet, auf der man, neben wertvollen Informationen über die MiYOSMART-Brillengläser, in einem Onlineverzeichnis einen im HOYA Myopiemanagement zertifizierten Augenoptiker oder Augenarzt in seiner Nähe finden kann“, berichtet Christian Zsidek.

IOM SOFTWARE

Geschäftsführer Axel van Holten berichtet über die Zunahme von Webshop Versand an Endverbrauchern in Augenoptik BetriebenGeschäftsführer Axel van Holten berichtet über die Zunahme von Webshop-Versand an Endverbraucher in Augenoptik Betrieben

Die Auswirkungen der Pandemie sind auch an IOM Software nicht spurlos vorübergegangen, doch nicht immer nur im negativen Sinn. „Der Webshop-Versand war in Zeiten von Corona besonders wichtig“, so Geschäftsführer Axel van Holten. Das Bewusstsein für den Hybrid Auftritt sei gestiegen. Besonders bei ihrem herstellerunabhängigen Kontaktlinsen Abo-System vermerkte IOM einen enormen Zulauf. „Monatliche Aussendungen im Namen des Augenoptikers an den Endkunden wurden immer beliebter“, so van Holten.

Was die Software betrifft, so wurden neue Schnittstellen geschaffen und neue Geräteeinstellungen vorgenommen. Auch das Myopiemanagement ist ein großes Thema. Der Augenoptiker kann seine Produkte einscannen und dann direkt in der Software kontrollieren. Ein weiteres Kernthema von IOM ist die Sicherheit. „Das System ist jetzt nicht nur doppelt, sondern dreifach abgesichert“, berichtet van Holten. Denn Cyberangriffe seien derzeit ziemlich häufig, viele Augenoptiker haben damit zu kämpfen. Auch in Hinblick auf Medizinprodukte hat IOM schon vorgesorgt – die Software ist komplett vorbereitet – die Hersteller haben allerdings noch bis 2025 Zeit, es umzusetzen.

IPRO

Geschäftsführer Martin Himmelsbach berichtet über AMiRO, welches langfristig winIPRO und AMPAREX ablösen wird
Martin Himmelsbach (IPRO Geschäftsführung), Stephan Förderung (AMPAREX Geschäftsführung) und Alexander Schröder (IPRO Geschäftsführung) berichten über AMiRO, welches langfristig winIPRO und AMPAREX ablösen wird

„Synergien nutzen und gemeinsam zukunftsweisende Projekte auf den Weg bringen, das steht im Fokus der Zusammenarbeit“, betont Martin Himmelsbach, IPRO Geschäftsführer. IPRO und AMPAREX präsentieren ihr erstes gemeinsames Projekt, die Kunden-App SINNO, die es vor allem mittelständischen Augenoptikern und Hörgeräteakustikern ermöglicht, Prozesse zu bündeln und dadurch den Verkauf zu unterstützen. Der Brillen-, Linsen- oder Hörgerätepass des Kunden kann in die SINNO-App eingespielt werden, sodass Kundendaten gezielter nutzbar werden. Die Kunden können über die App den Auftragsstatus von Bestellungen abrufen und Termine vereinbaren. Durch Direktnachrichten baut der Augenoptiker oder Hörakustiker unkompliziert einen direkteren Draht seinem Kunden auf, der die Kundenbindung zusätzlich stärkt.

Mit viel Vorfreude blickt man auch auf die opti 2023, bei der das cloudbasierte Add-On AMiRO in zunächst seiner Erstversion vorgestellt werden wird. AMiRO wird nämlich langfristig winIPRO und AMPAREX ablösen und vereint aktuelle Technologien sowie moderne Bedienkonzepte für Augenoptiker, Hörakustiker und Therapeuten, die unter anderem die Kundendatenverwaltung effizienter gestalten. AMiRO wird von fast jedem Endgerät aus nutzbar sein, sodass Verkaufsberater AMiRO per Tablet unterstützend in ihre Kundenberatung miteinbinden können und durch Abbildung ihres eigenen Arbeitsablaufs durch die Arbeitsschritte und Arbeitsabläufe geleitet werden.

JF REY

Geschäftsführer Ralf Kmoch zeigt mit JF REY Luxus, Savoir-Vivre, Extravaganz und Kreativität mit strukturierten Materialien und laminierten Details
Geschäftsführer Ralf Kmoch zeigt mit JF REY Luxus, Savoir-Vivre, Extravaganz und Kreativität mit strukturierten Materialien und laminierten Details

Betritt man den Messestand von JF REY, so weht einem sofort das südfranzösische Flair entgegen. Die Marke aus Marseille steht für Luxus, Savoir-Vivre und das spiegelt sich auch in den Modellen wider. „Wir machen keine Kreationen für die Masse, sondern für außergewöhnliche Persönlichkeiten“, so Geschäftsführer Ralf Kmoch. Extravaganz und Kreativität treffen bei JF REY aufeinander. „Wir wollen unverwechselbar sein“, berichtet Kmoch nicht ohne Stolz. Und das gelingt der Marke auch. Gegründet von Jean-Francois Rey, der auch persönlich am Messestand anwesend ist, hat sie ihren Schwerpunkt auf Korrektionsbrillen gelegt. Die Modelle sind farbenfroh und lebendig – JF REY arbeitet stark mit strukturierten Materialien und laminierten Details wie etwa bunten Farbtupfern an der Bügelkante.

„Mut zur Farbe“ lautet das Motto des südfranzösischen Unternehmens. Speziell für Herren hat JF REY auch einige kommerzielle Formen im Angebot, die sich aber trotzdem vom Mainstream abheben. Die Brillen bestechen durch einzigartige Formen, denn Design wird bei JF REY großgeschrieben. Das Unternehmen arbeitet mit drei Designern, wovon einer nur für die Farben zuständig ist. Inspiriert von der maritimen Umgebung in Marseille, ist der positive Einfluss der Designer auf das Farbspektrum auch in den Brillen sichtbar. Der größte Teil der Produkte wird in Frankreich und Italien produziert.

Auch bei Kinderbrillen ist JF REY bekannt dafür, dass sich die Marke abseits der kommerziellen Masse bewegt. Nichts für die breite Masse ist auch die Kollektion BOZ. Als ein Abbild von Traumwelten besticht sie durch bunte Farben und ist sehr verspielt, von Knallgelb bis Meerblau ist alles dabei. „Hier muss man wirklich Mut haben, das auch zu tragen“, schmunzelt Geschäftsführer Ralf Kmoch.

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