opti München 2009 – Messebericht – Teil 1

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Rund 19.700 Fachbesucher und 430 Aussteller besuchten laut Veranstalter GHM die Fachmesse opti München. Das optikum war für seine Leser mit Günther Derx und Harald Belyus vor Ort vertreten. Knapp 50 Interviews und das Einfangen von vielfältigen Impressionen in den drei Messetagen wurden im optikum zu einem Eindruck über die neuesten Trends in der Branche zusammengefaßt.

In den vier Messehallen waren durchwegs zufriedene Gesichter und eine positive Stimmung zu beobachten. Von Konjunktureinbruch und Kaufzurückhaltung war da noch wenig zu spüren. Die Augenoptik zeigt sich offensichtlich entschlossen den Rezessionsmeldungen der Medien die Stirn zu bieten. Uns ist der Freitag als besonders stark besucht aufgefallen. Vielleicht lag die Ursache ja auch in einer Megashow eines Fassungsherstellers am Abend zuvor. Samstag Vormittag war es ein wenig ruhiger – irgendwann müssen sich die Augenoptiker ja auch von den coolen Messeparties erholen.

TRENDS 2009

Einen überragenden, neuen Trend gibt es offensichtlich nicht. Trotzdem gibt es eindeutige Strömungen, welche die Branche im laufenden Jahr dominieren werden. So hat sich der Retro Trend nun in nahezu allen Brillenkollektionen deutlich durchgesetzt. Doch was ist Retro? 50er, 70er oder gar 80er Jahre? Egal, die Designer haben einfach die Erfolgsmodelle der letzten Jahrzehnte ausgegraben und sie zeitgeistig neu in Szene gesetzt. Das klingt im ersten Augenblick ernüchternd – ist aber gar kein so schlechtes Konzept. Die Neuauflagen haben zum Teil neue Accessoires erfahren und sind mutiger in Material und Farbe kombiniert als anno dazumal.

Bei den Farben gibt es dann doch einen eindeutigen Trend! Erdfarben, Schlamm, Caramel, Cashmir und Eierschalentöne dominieren. Vom Evergreen Schwarz ganz zu schweigen. Buntes gibt es auch: Violett und Flieder sind häufig in den Kollektionen zu sehen. Gerne werden die Fassungen außen dezent und innen flashig gestaltet. Also zum Beispiel eine schwarze Fassung mit einem Violett-Weißen Muster an der Innenseite der Bügel. Ein Attribut gegenüber der massentauglichen Verkaufbarkeit. Die gute Nachricht für zartere Damen: Sonnenbrillen sind nun auch wieder in kleineren Formen erhältlich. Groß ist zwar noch immer tres chic – aber man tendiert schön langsam von übertriebenen XXL-Formen zu XL-Shades.

Aufgrund der Menge an Interviews und zur besseren Übersicht bringen wir dieses mal unsere Interviewpartner im optikum Messebericht in alphabetischer Reihenfolge. Mit den nachfolgenden Pull-Down-Menüs können Sie superflott zum gewünschten Interview springen!

Brillen
Gläser
Kontaktlinsen
Sonstige
Alle

ANDY WOLF

Wolfgang Scheucher vor dem neuen ANDY WOLF Testimonial – Herrenmode in Zigarrenfarben
Wolfgang Scheucher vor dem neuen
ANDY WOLF Testimonial – Herrenmode in
Zigarrenfarben

Die Kollektion ANDY WOLF ist voll auf retro ausgerichtet. Wolfgang Scheucher erklärt uns die Trends aus seiner Sicht am trashigen opti-Stand der Grazer Brillenschmiede. „Konsumenten greifen den allumfassenden Retrotrend immer mehr auf. Mag sein, dass dieser Trend nicht massentauglich ist. Das Klientel welche Retrodesign mögen ist für den Optiker allerdings sehr interessant. Interessant ist, dass es bei den Retrokunden keine Altersbeschränkungen gibt. Sowohl bei trendigen Studenten bis hin zu Künstlern oder Architekten hat der Retrostyle seine Liebhaber“, so die Einschätzung von Scheucher. Beim Durchsehen der Modelle sind uns vor allem die Herren-Acetatmodelle sehr elegant aufgefallen, die konsequent in Zigarrenfarben, also Dunkelbraun, Havanna, Honig und Schwarz gehalten waren.

ARGUS

Augenoptikermeisterin Jutta Eckschlager
Augenoptikermeisterin Jutta Eckschlager mit
einem neuen, digitalen Nahprüfgerät

Alles für die Werkstatt, alles für die Refraktion, alles für den Verkaufsraum ist das Credo von ARGUS. Neu das selbstentwickelte Nahprüfgerät. Augenoptikermeisterin Jutta Eckschlager führt es uns gerne vor. Das Design folgt den Einrichtungs-Modefarben schwarz und weiß, speziell gemacht für den Optiker. Visucat ist ein fortschrittliches Sehprüfgerät – ganz neu mit Fernbedienung.

AVM – ADVANCED VISION MARKETING

Geschäftsführer Dipl.Kfm. Jung-Jae Kim
Geschäftsführer Dipl.Kfm. Jung-Jae Kim

Jung-Jae Kim bei AVM berichtet von 36 Modellen mit Kurve 8 in der 200 Modelle umfassenden Kollektion Mainhattan pur. Hochqualitative Dynamik und Sportlichkeit wird in Korea gefertigt, die Designarbeit findet in Frankfurt statt. „Das überzeugendes Preis – Leistungsverhältnis stellt, sollte es zu einer Marktaufmischung in den nächsten Monaten kommen, den weiteren Erfolg sicher“, so Jung-Jae Kim.

Neu im Angebot ist Sportliches von Polar. Der Trend beim Brillenglas geht bei AVM zu neuen Materialien wie NXT und Trivex, die mit 1,11 g/cm2 Dichte und einer Abbe-Zahl von 45 zu den leichtesten Gläsern mit guten Abbildungseigenschaften zählen. Stark setzt AMV auf Dienstleistung mit dem schnellen und besonders preisgünstigen Einschleifservice.

BAUSCH & LOMB

Werner Brunbauer mit Claudia Moser
Werner Brunbauer mit Claudia Moser:
„Gemeinsam mit dem Kontaktlinsenspezialisten
mehr für das Thema Compliance sensibilisieren“

BAUSCH & LOMB präsentiert die neue Eintages-Kontaktlinse Soflens dailiy disposable Toric for Astigmatism. Die torische Tageslinse wurde mit dem sogenannten Lo-Torque-Design ausgestattet. Es beinhaltet eine Prismenballast-Geometrie, einen 360° Komfortrand, präzise optische Zonen und ein ausgeglichenes, vertikales Dickenprofil. Mittels einer asphärischen Vorderfläche wird die sphärische Aberration minimiert und dadurch der Kontrast der Abbildung auf der Netzhaut verbessert.

Außerdem hat sich Bausch & Lomb Gedanken um die Compliance beim Kontaktlinsentragen gemacht. „Im Rahmen des eingeführten Compliance-Konzeptes hat Bausch & Lomb Ende letzten Jahres die THINK EYEGIENE-Kampagne ins Leben gerufen. Mit diesem Programm will Bausch & Lomb gemeinsam mit dem Kontaktlinsenspezialisten an die Eigenverantwortung der Kontaktlinsenträger appellieren und mehr für das Thema Compliance sensibilisieren“, erklärt Information & Communication Managerin Claudia Moser. Die Ideen von Bausch & Lomb reichen von einer transparenten Pflegemittelflasche mit Füllstandsanzeige, um an den rechtzeitigen Nachkauf zu erinnern bis hin zu einem virtuellen Kontaktlinsenoptiker der den Trägern den Umgang mit Kontaktlinsen erläutert. Wie man den bekommt? Ganz einfach: Allen ReNu MPS Twinboxen liegt nun ein Gratis USB-Stick mit 512mB bei, der den virtuellen Optiker enthält. Das ist ein ganz zeitgeistiger Ansatz, oder?

Außerdem sucht Bausch & Lomb auf der Internetseite www.winning-look.com das Soflens dailiy disposable Gesicht. Der oder dem Gewinner winkt ein 10.000 Euro Modelvertrag. Am Messestand konnte man sich gleich von einer Profivisagistin für ein anschließendes Shooting in Szene setzen lassen.

BILOSA

Sebastian Rössler, Peter Steinmetzer,  Martina Krischan, Markus Präg und  Robert Meier
Sebastian Rössler, Peter Steinmetzer,
Martina Krischan, Markus Präg und
Robert Meier

Beim Tiroler Kontaktlinsenlieferanten BILOSA präsentiert uns Martina Krischan die neue 42 prozentige Silkonhydrogelkontaktlinse Bilocrystal – mit einem funkelnden Diamanten auf der Verpackung. „Die Bilocrystal Monatslinsen sind die dritte Generation von Silicon Hydrogel Monatslinsen, die sich durch eine hohe Sauerstoffdurchlässigkeit und sehr hohen Tragekomfort auszeichnet. Zusätzlich sichert der hohe Wassergehalt des Kontaktlinsenmaterials größtmögliche Verträglichkeit und Biokompatibilität mit der Augenoberfläche. Durch den niederen Modulus von nur 0,5 MPa ist die Bilocrystal Monatslinse sehr weich und sehr angenehm zu tragen. Das asphärische Kontaktlinsendesign sorgt außerdem für maximalen Visus“, erklärt Martina Krischan.

Passend zur Bilocrystal Silkonhydrogelkontaktlinse wird die neue Bilocrystal Kombilösung vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine konservierungsmittelfreie Multifunktionslösung zum Reinigen, Desinfizieren und Benetzen, die speziell für Silicon Hydrogel Kontaktlinsen entwickelt wurde. Die in Bilocrystal Kombi enthaltene Wirkstoffkombination besteht aus natürlichen Substanzen wie Sauerstoff, Salzen und Wasser. In Bilocrystal Kombi sind keine aktiven Konservierungsmittel enthalten, wodurch eine Anhaftung von Konservierungsstoffen an Lipiden auf der Kontaktlinse und im Tränenfilm vermieden werden soll. Da Silicon Hydrogel Kontaktlinsen großteils hydrophobe Eigenschaften aufweisen, enthält Bilocrystal Kombi den Benetzungsstoff Hydroxypropylmethylcellulose.

BON OPTIC

Geschäftsführer und Eigentümer Jochen Kaber  mit Sales Direktor Stefan Rüdiger
Geschäftsführer und Eigentümer Jochen Kaber
mit Sales Direktor Stefan Rüdiger

Mit vielen Neuigkeiten warten Jochen Kaber und Stefan Rüdiger bei BON auf. Anyview das neue Videozentriersystem mit seiner einzigartigen Kippmessung von der Seite, OcuSense TearLab ein revolutionäres Tränenfilm-Analysesystem für schnelle und einfache Ermittlung der Osmolarität. Es liefert verlässliche und aussagekräftige Werte für die Beurteilung von Patienten mit Benetzungsstörungen der Augenoberfläche, wie zum Beispiel bei einem Sicca Syndrom. Dann ist da noch der neue automatische Phoropter und der Autorefraktometer der Marke Huvitz. Stefan Rüdiger erzählt vom erfolgreichen Konzept der 25 Jahre alten bon Optic zur Unterstützung von Jungunternehmern mit gebrauchten Geräten und betont die Bedeutung der ruhigen seriösen Kundenbetreuung mit seinem Team.

BRILLENPROFI

Brillenprofi Geschäftsführer Gerhard Langseder
Brillenprofi Geschäftsführer Gerhard Langseder:
„Kontaktlinsen im Geschäft besser visualisieren“

Über eine überraschend positive Stimmung in der Branche berichtet uns Brillenprofi Geschäftsführer Gerhard Langseder. Der diplomierte Betriebswirt ist zugleich Augenoptikermeister und verrät uns sein Rezept in „schwierigeren Zeiten“. „Als Unternehmer muss man positiv denken. So eine Krise birgt die Chance in sich neue Konzepte zu etablieren und dem eigenen Geschäft mehr Profil zu verleihen. Ein wichtiges Instrument in wirtschaftlich unübersichtlichen Zeiten ist weiter Werbung zu schalten“, so Langseder.

Zu den Aktivitäten im laufenden Jahr berichtet Langseder über ein neues Kontaktlinsen-Abo System für die Brillenprofi Mitglieder. Überhaupt sei die Visualisierung des Kontaktlinsenthemas in den Betrieben ein Antrieb für 2009. Außerdem werde man mit der Brillenprofi Akademie Schulungen zu diesem Thema anbieten. An dieser Akademie werden Augenoptiker auch bei der Zielführung zu neuen Strategien unterstützt.

BUSHNELL

Petra Eckhardt
Petra Eckhardt: „Technischer Nutzen, wie
Phototropie oder Polarisation ist wichtig“

Petra Eckhardt erzählt uns am Stand von BUSHNELL über die neuen Möglichkeiten der optischen Verglasung bei den Serengeti Sonnenbrillenmodellen. Verglast wird unter anderem mit der hochwertigen Kombination aus phototropen Kunststoffgläsern inklusive Polarisation. „Der Konsument verlangt heute, dass die Marke eine Sicherheit an Qualität bietet. Die Filtereigenschaften, müssen im Korrektionsbereich exakt die gleichen Eigenschaften haben wie die zuvor gesehenen Plangläser“, erklärt Eckkardt. Zu den aktuellen Marktentwicklungen befragt äußert sich Eckhardt durchwegs optimistisch. „Für hochwertige Produkte ist die Stimmung weiterhin positiv. Alle Produkte, welche einen technischen Nutzen – wie etwa Phototropie oder Polarisation – bieten, bleiben in ihrer Positionierung unbehelligt. Bolle und Serengeti sind genau hier positioniert. Ich rechne allerdings mit einer Konzentration des Marktes.“

CARL ZEISS

Vertriebsleiter Marco Mayr
Vertriebsleiter Marco Mayr: „Zeiss erleben“

„Zeiss erleben“ ist das Thema von CARL ZEISS auf der opti. Unübersehbar war auf jeden Fall deren Messestand. Getaucht in ein von der Decke strahlendes Lichtermeer ausgehend von weißen und blauen Neonröhren war der Stand auch von weit weg immer gut zu erkennen und aufzufinden.

„Basis vom Motto Zeiss erleben bilden Konsumentenbedürfnisse von Gleitsichtträgern“, betont Carl Zeiss Vertriebsleiter Marco Mayr. „Interressant ist, welche Erinnerungen nach dem Kauf einer Gleitsichtbrille beim Konsumenten verbleiben. Faktum ist, dass die Konsumenten über ihre Brillenfassung wesentlich mehr wissen als über ihre Brillengläser. Die Käufer wollen jedoch mehr über das Brillenglas in ihrer Fassung wissen. Dann steigt auch die Bereitschaft für hochwertigere Produkte“, ist Mayr überzeugt.

Mit einem neuen Beratungstool – dem Zeiss Tower – setzt Carl Zeiss auf eine Optimierung der Beratung in den Wartezonen der Augenoptiker. Aufgefallen ist uns auch ein total cooles Gadget der Firma Zeiss. Eine Videobrille namens cinemizer, die sogar an das iPhone angestöpselt werden kann und dann wo immer man sich befindet eine imaginäre Leinwand projeziert. Das Ding hat unserer Meinung nach das Zeug zum Kultobjekt. Wir haben uns jedenfalls vorgenommen diese Brille in Zukunft noch genauer zu testen.

CAZAL

Horst Müller mit dem  österreichischen Maestro Cari Zalloni
Vertriebsleiter Horst Müller mit dem
österreichischen Maestro Cari Zalloni

Bei CAZAL war der neue Werbeauftritt des Passauer Unternehmens nicht zu übersehen. Auf den neuen Plakaten prangen die Models gleich doppelt. Einmal mit der Front- und einmal mit der seitliche Bügelpartie. Die Fotos haben etwas Künstlerisches. Gewohnt CAZAL eben. Vertriebsleiter Horst Müller bringt das bekannte Design von CAZAL auf den Punkt: „Die 50plus Generation ist wohl die wichtigste Zielgruppe des Augenoptikers. Es ist eigentlich selbstverständlich diese Gruppe perfekt zu dienen – deshalb nimmt CAZAL auch seit jeher große Rücksicht bei den Scheibenformen hinsichtlich einer Gleitsichtverglasung.“ Zu den Farben der kommenden Saison spricht sich Müller für Brauntöne aus, die besonders in Österreich, Deutschland und Frankreich die Blautöne ablösen werden. Betreffend der wirtschaftlichen Situation am Optikmarkt zeigt sich Müller bestimmt. „Das Glas ist halbvoll und nicht halbleer. Anpacken statt Abjammern ist angesagt“, so Müller.

CIBA VISION

Rupert Elsensohn, Barbara Kultscher und  Antonia Lexer
Rupert Elsensohn, Barbara Kultscher und
Antonia Lexer auf der quietschgelben
CIBA Vision Gewinnspiel-Vespa

Bei CIBA Vision wird die Markteinführung der AIR OPTIX AQUA MULTIFOCAL nicht nur in der happy hour ab 17.00 gefeiert. Die Presbyopie-Kontaktlinse wird ab März 2009 in Österreich lieferbar sein. Die simultane, rotationssymmetrische Linse wird von +6,00 bis -10,00 Dioptrien in 0,25 Dioptrien Abstufungen erhältlich sein.

„Die Kontaktlinse ist in gleich drei unterschiedlich starken Additionen bestellbar“, erklärt Barbara Kultscher. „Dazu hat CIBA Vision eine rationelle Auswahl der Additionen zu einer Anpassempfehlung zusammengefaßt. Laut einer letztjährigen Studie erreicht man unter Verwendung dieser Anpassempfehlung bereits bei der Erstabgabe eine Erfolgsquote von 86 Prozent. Darüber hinaus zeichnet sich die Linse durch das neue Precision Transition Design und das, aus der AIR OPTIX AQUA bekannte, AQUA-Benetzungssystem aus. Durch diese Kombinatin verfügt die Linse über entscheidene Vorteile im Spontankomfort und ermöglicht klare und scharfe Sicht in allen Entfernungen“, beschreibt Kultscher.

CIBA Vision setzt dabei auch auf die Gruppe der Jungpresbyopen. So ist die Addition LOW für die ersten Anzeichen der Presbyopie konzipiert. Das Anpasskonzept weist in der Gruppe der häufig vorkommenden Addition von +1,75 bis +2,00 eine sanfte modifizierte Monovisionstechnik auf. In allen anderen Gruppen erhält der Träger standardmäßig auf beiden Augen die gleiche Addition. Mit einem Dk/t Wert von 138 bei -3,00 Dioptrien und 0,08mm Mittendicke ist die Kontaktlinsen auch für lange Tragezeiten gerüstet.

CLIC

Andrea Rest
Andrea Rest – Ton in Ton mit ihrer
CliC Lesebrille passend zur Kleidung

Potential zum Kultfaktor haben die CliC Brillen mit dem Magnetverschluss am Brillensteg. Presbyopie als Midlife-Auslöser? Ist abgeschafft! Man lässt die Lesebrille cool um den Hals baumeln und klickt (pardon clic’t) den Sehbehelf (pardon die Leseunterstützung) auf der Nase zusammen. Das Teil ist aus Polycarbonat und damit ausreichend widerstandsfähig für alltägliche Belastungen. Die Firma Töpfl ist seit zwei Jahren mit dem clicenden Produkt am Österreichmarkt unterwegs. CliC Frontfrau Andrea Rest sieht Presbyopie aus einer anderen Perspektive: „So ab 45 benötigt man eine Lesebrille. Vor nicht allzu langer Zeit gehörte man da schon zum alten Eisen. Heute ist diese Altersgruppe jugendlicher als je zuvor. Die Träger wollen Lifestyle und keine Sehkrücke. Mit unseren CliC Brillen begeistern wir dieses Publikum“, meint Rest. Die in vielen Farben erhältliche Lesehilfe hat den Vorteil, dass sie eine fertige Verglasung in Halbdioptrienabstufungen aufweist aber in der qualitativen Ausführung eine individuelle Verglasung durch den Augenoptiker zulässt.

COOPER VISION


Richard Fröhlich, Jens-Dominic Zeeck,
Stefanie Beier und Oliver Stapf

Oliver Stapf berichtet am Stand von COOPER VISION über den im Sommer 2009 geplanten Launch der Biofinity Toric. Das für Biofinity verwendete Material AQUAFORM – ein hydrophiles Silikonhydrogel-Material – enthält lange Silikon-Ketten, die einen effizienten Sauerstofftransport erlauben. Dadurch muss weniger Silikon eingesetzt werden, um ein hohes Sauerstofftransportniveau zu erreichen, wodurch gleichzeitig ein geringerer Modulus erzielt wird.

„Außerdem haben wir ab sofort die proclear 1 day als 90er Packung im Sortiment. Der Lieferbereich ist auf -10,00 bis +6,00 Dioptrien erweitert worden. Wir sehen in der 90er Box den zukünftigen Standard, der für alle Beteiligten Vorteile bringt. Die 3 Monate sind letztendlich auch ein ideales Intervall für die Nachkontrollen beim Kontaktlinsenoptiker“, so Stapf.

DE RIGO

Jörg Oppermann, Jens Nehmer,  Dr. Michele Villotti, Klaus Lorenz
Jörg Oppermann, Jens Nehmer,
Dr. Michele Villotti, Klaus Lorenz

DE RIGO spricht mit seinen Labels unterschiedliche Zielgruppen an. So ist Ermenegildo Zegna eine klassische Linie. Für verwöhnte, männliche Träger kombinierte man zweifarbige Kunststoff-Fassungen mit Holzbügeln aus Zebrano, Makassar, Mooreiche, Bamboo oder Madagaskar. Mit den Labels Furla und Escada setzt De Rigo auf zeitloses Design, während Givenchy und Chopard schon deutlich mehr Glamour-Faktor aufweisen. Bei den neuen Chopard-Modellen finden wir verspielte Elemente, wie z.B. im Bügel bewegliche Glaskristalle, die je nach Kopfbewegung einen neuen Platz finden und so der Brille immer wieder ein neues Detail bieten. Bei weiteren Korrektionsfassungen der Chopard Kollektion überraschen im Bügelbereich einzelne glitzernde Ziersteine als Blickfang.

Mit seiner Kollektion 2009 spricht Police erstmals auch eine Zielgruppe von Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren an. Die Sonnenbrillen der Kinder entsprechen genau jener der Erwachsenenkollektion – nur eben in Kindergrößen. Ideal für Kiddies, welche in die Modewelt der Erwachsenen eintauchen wollen. Das Styling der Police Kollektion ist vintage, also eine Neuauflage der Police-Klassiker aus den 80er Jahren. In der Herren- bzw. Buben-Kollektion dominieren schwarze, nietenbesetzte Modelle mit Gothic Elementen. Bei den Mädchen- und Damenbrillen finden sich unter anderen katzenförmige Brillen in den Farben Violett, Pfirsich und Elfenbein.

DIAMOND

Diamond Platypus Lesebrille faltbar
Platypus Projekt Manager Peter Schmidle

Schweizerisch die Liebe zur Qualität, dem Detail und der Genauigkeit. 14 Lötungen, 7 Gelenke, 54 Einzelteile und 2 Korrekturgläser wiegen bei DIAMOND 11 Gramm. Fast unglaublich! Platypus heißt die Faltbrille – das edle Stück passt in ein 8mm dünnes Etui und das Entnehmen und Zurücksetzen der Fassung ist der Reiz der Sache. Die Leichtigkeit und die Sicherheit soviel Technik selbst beherrschen, macht selbst die Damen technophil berichtet Peter Schmidle, Entwickler dieses Wunderdings. Überflüssig zu erwähnen, das Ding ist ISO 21870 zertifiziert. Noch heuer wird eine Sonnenbrille davon auf den Markt kommen. Wir durften den Prototyp davon begutachten und ziehen den Hut schon jetzt.

ESCHENBACH

Call Cécile: Sabine Schimsa, Guido Buchwald, Daniela Grumbach, Peter Schwind, Jessica Kastropp,  Prof. Wolfgang Sickenberger, Katja Lenditsch und Fredi Bobic
Call Cécile: Sabine Schimsa, Guido Buchwald,
Daniela Grumbach, Peter Schwind,
Jessica Kastropp,
Prof. Wolfgang Sickenberger,
Katja Lenditsch und Fredi Bobic

ESCHENBACH’s hochflexible TITANflex wird 2009 eine Kampagne mit hohem Charme- und Aktivpotential durchführen. Auf den Demoscheiben der TITANflex-Brillen hat eine „Cécile“ ihre Handynummer hinterlassen. Das Adjektiv „unwiderstehlich“ lässt offen, wer gemeint ist: der Mann oder die Brille? Wer die Handynummer der Geheimnisvollen wählt, wird von Cécile auf eine Website verwiesen und kann dort einen Typ Frau wählen. Dem meist gewählten Frauentyp wird letztendlich das Model entsprechen, das in der nächsten Eschenbach TITANflex Kampagne die Cécile darstellen wird. Für die Voter winken Preise. Zur Sicherheit: Cécile hat die deutsche Handynummer +49 160 8973825.

Am Eschenbach Messestand lud man am Sonntag zum Expertentalk. Über „Sport und Sehen“ diskutierten Eschenbach Geschäftsführer Peter Schwind, der im Zusammenhang mit Sehtests bei Leistungssportlern bekannte Professor Dr. Wolfgang Sickenberger und die Ex-Fußballnationalspieler Fredi Bobic und Guido Buchwald. „Achtzig Prozent der menschlichen Wahrnehmung sind visuell. Damit kommt in einer alternden Gesellschaft ein Megathema auf uns alle zu. Als Unternehmen widmen wir diesen Trends und Informationen hohe Aufmerksamkeit“, so Eschenbach-Geschäftsführer Peter Schwind.

ESSILOR

Harald Belyus Bernard Maitenaz Christian Kirchmayer
Harald Belyus nach dem Interview mit
Gleitsichtglaspionier Bernard Maitenaz und
Vertriebsleiter Christian Kirchmayer

Bei ESSILOR gibt es auf der opti Grund zum Feiern. Das Gleitsichtglas wird 50 Jahre alt. Im Jahr 1959 entwickelte der Franzose und Diplom-Ingenieur Bernard Maitenaz das erste Brillenglas Varilux, welches scharfes Sehen auf nahe und ferne Distanzen ermöglicht. Wir bekamen Gelegenheit mit dem beeindruckenden, charismatischen 83jährigen zu Plaudern. Was trieb einen damals Dreißigjährigen an, ausgerechnet ein Gleitsichtglas zu entwickeln?

Bernard Maitenaz: „Als Mechaniker und Optik-Ingenieur war ich verstört, als mein Vater plötzlich eine Brille mit einem Fenster bekam. Dieses Nahteil wirkte auf mich wie das Fenster aus einem Gefängnis. Vom Flugzeugbau war ich gewohnt jede erdenkliche Fläche zu bauen. Die Optik kannte zu diesem Zeitpunkt de facto jedoch nur sphärische Flächen. Als ich meine Idee ein Gleitsichtglas zu konstruieren kommunizierte, wurde mir gesagt, dass dies unmöglich wäre. Ich war aber noch voll jugendlicher Energie und der Meinung alles wäre möglich. Zudem war es mein Traum und ich war wirklich überzeugt, dass es gehen würde. Die Entwicklung dauerte von 1955 bis 1959. Dann war unser Gleitsichtglas fertig. Trotzdem gab es eine Masse von Skeptikern. Wissenschaftler und Branchenprofis waren einfach der Meinung, dass ein Gleitsichtglas nicht funktionieren könne. Interresant ist, dass es bei den Optikern zwei Gruppen gab. Die eine Gruppe glaubte an das Produkt, verstanden die neuen Gläser exakt zu zentrieren und filterten beim Verkauf Gruppen mit hohem Bedarf an geraden Linien – wie zum Beispiel Architekten – aus. Diese Optiker hatten durchwegs Erfolg mit den neuartigen Gleitsichtgläsern. Die zweite Gruppe der Skeptiker und Gegner mussten erst in mühsamer Arbeit langsam überzeugt werden.“

Wir fragten Bernard Maitenaz auch zum Stellenwert einer exakten Brillenglasbestimmung im Zusammenhang mit der Anpassung von Gleitsichtgläsern im Jahr 1959. „Neben der optimalen vertikalen und horizontalen Zentrierung war uns selbstverständlich auch eine perfekte Brillenglasbestimmung wichtig. Ein großes Anliegen war uns aber auch die Kommunikation zum Endverbraucher im Zusammenhang mit der Funktionsweise des Produktes“, so Maitenaz.

Christian Kirchmayer berichtet uns anschließend noch über die brandneuen Produkte von Essilor. So wird mit Crizal Forte eine Weiterentwicklung der antistatischen Crizal A2 für den Augenoptiker bereitgehalten werden. Das neue Crizal Forte soll im Vergleich zu anderen Hartschichten extrem hart und kratzfest sein. Neu auch das ab Februar lieferbare Definity Gleitsichtglas. „Dieses Gleitsichtglas bietet einen großen Vorteil, den so genannten Ground View Advantage im Nahbereich. Eine intelligente Verteilung der Astigmatismusspitzen auf Vorder- und Rückseite sowie eine Wirkungsminderung unter dem Nahbereich sorgen für hohe Bewegungssicherheit beim Blick nach unten. Schwimmeffekte, wie zum Beispiel beim Heruntersteigen einer Treppe, sind damit deutlich minimiert“, erklärt Kirchmayer.

EXCLUSIV BRILLEN AGENTUR EMMERICH


General Manager Holger Emmerich

Die EXCLUSIV BRILLEN AGENTUR EMMERICH zeigt seit 10 Jahren zeigt Neuheiten bei den Kollektionen NOMAD, KOALI, ÖGA, REBEL, MOREL TATOO, LIGHTEC und JOSHI JAZAWA. General Manager Holger Emmerich macht bei einer Rezession nicht mit. Im Gegenteil er wird um 15% steigern. „Das ist so geplant und das wird auch so eintreffen“, so Emmerich. Zu klar befindet sich seine Agentur in der Wachstumsphase. Gesondert auf einem ganz eigenen Stand präsentiert Holger Emmerich Origami eine ganz neue Kollektion von Joschi Jazawa mit dem Design nach der japanischen Origami Falttechnik.

FLAIR

Letta Siebert
Letta Siebert: „Kaum sichtbare
Glasverbindungen und edle Galvanik“

Bei FLAIR fällt uns eine neue randlose Brille mit einem unglaublich aufwendigen Innendekor auf. Das Modell 566 wird mit hunderten von Mikro-Pinselstrichen auf der Bügelinnenseite verschönert. Innovativ und verpielt zeigt sich auch das Modell 872, bei dem farbige Nylonfäden in den Brillenbügeln eingezogen sind.

„Oberste Ziele bei der Materialwahl sind immer Leichtigkeit und Formstabilität. FLAIR Fassungen werden mit einer aufwendigen und kostenintensiven Galvanik veredelt. Das schützt vor Korrosion, verringert den Abrieb und verleiht der Oberfläche ein schöneres Aussehen. Um das Allergierisiko zu verringern enthalten die FLAIR Galvaniken generell weder Nickel, Kadmium oder Kobalt. Unsere Produktentwickler finden immer wieder neue Lösungen für Verglasungstechniken. Meistens sind die Verbindungen kaum sichtbar oder sind harmonisch im Design integriert. Für Augenoptiker bieten wir auf Wunsch Verglasungsseminare für Randlosbrillen an“, so FLAIR Marketing Managerin Letta Siebert.

FUNK


Dieter Funk unter den Bildern von Herrn Schuster

Sehr lange schon ist Dieter Funk in der Branche. Ehemals mit Freudenhaus, dann über diverse Ausritte und Erfahrungsphasen in der Modebranche ist der Optiker und DJ wieder vollkommen konzentriert auf die Brille, so erzählt er. Hier zeigt er sein Funk Food Sonnenbrillenangebot auf eigenem Stand und Funk Royal sowie ganz neu die stark limitierte Kollektion Schuster. Eine edle Brillenlinie basierend auf der Brillenliebe seines Schwiegervaters in der großen Zeit der Pantobrille. Funk Food wird in China gefertigt, Funk Royal in Japan und Deutschland. Schuster in einer winzigen deutschen Manufaktur. Seine Modelle testet er in den eigenen Läden in Berlin, München und Kinsau. Hier entsteht heuer noch eine eigene Fertigung. Mitgebracht aus den Modedesigner Ausflügen hat er ein Taschenangebot eigenen Designs als Zusatzartikel für den Optiker. Der DJ Dieter Funk erstellt auch Beschallungskonzepte mit freier eigener Musik für die Läden seiner Kunden.

GALIFA

Michael Stoiber, Gudrun Hiesl und  Christian Krüsi
Michael Stoiber, Gudrun Hiesl und
Christian Krüsi

Bei GALIFA ist man stolz auf das im neuen corporate design strahlende Produktbuch. Besucher des minimalistischen Standes bekamen ein cleveres Messtool geschenkt, mit dem man sehr einfach den Gesamtdurchmesser einer RGP Kontaktlinse, Pupillengrößen, Lidspaltengrößen und einige andere Kontaktlinsen relevante Parameter messen kann.

Christian Krüsi erzählt uns von der neuesten GALIFA Errungenschaft, der verbesserten Keratokonuslinse RoseK II. „Durch die Korrektur der sphärischen Aberration ist die neue RoseK II ausgezeichnet bei steilen Radien und hohen Myopien einsetzbar. Außerdem können mit der RoseK IC irreguläre Astigmatismen wie bei einer Karatoplastik mit Hilfe von großen Gesamtdurchmessern gut versorgt werden“, so Krüsi. Zu Wirtschaftsthemen befragt, stellt Krüsi die Investitionsfreudigkeit von GALIFA in den Vordergrund. Man investiere antizyklisch. Derzeit würden deshalb neue Maschinen angeschafft werden.

GERMAN OPTICS

Alexander Duyverman:
Alexander Duyverman mit dem
Videozentriersystem optikam

Plug & Play zum Sonderpreis auch für AZUBIS ist das Angebot von Alexander Duyverman bei GERMAN OPTICS. Die Argumente: 10.000.000 Pixel Kamera, die Messung bei ganz natürlicher Körperhaltung und HSA Messung mit Prismenhilfe von vorne und damit nur mit einer Aufnahme. Das Videozentriersystem optikam konnte ausprobiert werden und wurde unermüdlich erklärt, sowie einfachere und noch beeindruckendere Vermessungslösungen und Zubehör wie centering, electronic y-stick, kiosk, mirror, printer und remote.

GLORYFY

Vertriebsleiter Georg Strauss, Geschäftsführer  Christoph Egger und Management Assistentin Denise Grimm
Vertriebsleiter Georg Strauss, Geschäftsführer
Christoph Egger und Management Assistentin
Denise Grimm

Irgendwie stolpert man auf dieser Messe immer wieder über GLORYFY. In den Durchgängen von Halle zu Halle hängen die zusammen gebogenen Brillen, die Unzerbrechlichkeit demonstrierend. Ebenso die mit der Fahne schwenkenden Werbemenschen zwischen den Ständen in den anderen Hallen. Gloryfy in aller Munde? Christoph Egger zeigt in seinem glänzenden Airstream die Designvarianten seiner Modelle aus g-flex mit NXT Scheiben. Unbreakable – unzerbrechlich eine sichere Sache? Selbst nach extremen, lange andauernden Verformungen in einem Schraubstock geht die Brille wieder in den Ursprungszustand zurück. Ausgerissene Bügel lassen sich mit einem Klick wieder an das Mittelteil stecken. Der Tampondruck und die Lackierung sind besonders resistent. Die Entwicklung hatte ihren Ursprung in einer erfolgreichen Handyhalterung und den darauffolgenden Experimenten mit Silikonmaterial. Nach G2 und G3 arbeitet das Team bereits an der G5 und lässt uns in Neugierde verharren.

HECHT

Mario Rehnert
Mario Rehnert: „Mit personalisierten
Anpasskontaktlinsen erhöht man die Erfolgsquote“

Jede Hornhaut adäquat zu versorgen steht im Mittelpunkt von HECHT CONTACTLINSEN. Sehr relaxed empfing uns Mario Rehnert zum Messetalk.

„Die Individualität der Hornhaut ist einzigartig. Unser Unternehmen unterstützt Kontaktlinsenanpasser bei Normalanpassungen bis hin zu Keratokonusversorgungen. Dabei setzen wir auf personalisierte Anpasskontaktlinsen. So hat der Konsument gleich beim ersten Aufsetzen ein Erfolgserlebnis. Zudem erhöht sich die Erfolgschance erfolgreicher RGP-Anpassungen enorm. Vor allem bei Neuanpassungen und komplizierten Fällen macht diese Art der Vorgangsweise Sinn. Überhaupt macht es Sinn die RGP Kontaktlinse wieder häufiger für Versorgungen in Betracht zu ziehen. RGP Kontaktlinsen schaffen zudem erwiesenermaßen die höchste Kundenbindung – oft über Jahrzehnte“, meint Rehnert.

HETYCH

Gerhard Hetych, Herbert Hetych und  Leopold Wunsch
Gerhard Hetych, Herbert Hetych und
Leopold Wunsch: „Aufwendigere Geometrien
immer mehr gefragt“

Bei HETYCH steht Kontinuität im Vordergrund. So wurde die Möglichkeit der Fertigung von Kontaktlinsen in jeder erdenklichen Geometrie und dazu in jedem erhältlichen Material betont.

„Optimierte Kontaktlinsenanpassungen im RGP Bereich werden immer mehr Thema. So ist alleine der Anteil an Bestellungen von torischen Kontaktlinsen in den letzten Jahren auffällig gestiegen. Ab einer Hornhaut-Radiendifferenz von 4/10mm macht die Überlegung eine randtorische oder rückflächentorische RGP Kontaktlinsen anzupassen ja wirklich Sinn. Wir unterstützen den Anpasser mittels einer exakten Berechnung der bestmöglichen Rezeptlinse. Immer mehr Anpasser senden uns einfach die Brillenrefraktion und die Werte der Hornhautradien. Noch lieber sind uns Topographiebilder. Mit letzteren können wir die Rezeptlinsen mit hoher Präzision herstellen“, betont Herbert Hetych. „Moderne Geometrien und neue Fertigungstechniken erlauben heute eine Herstellung von komfortablen RGP Kontaktlinsen, sogar im bitorischen Bereich“, ergänzt Gerhard Hetych.

IC! BERLIN

IC! Berlin
Ralph hinter seinem Kinderbrillenverkaufsteam

Am Stand von IC! Berlin präsentieren Kinder ihre eigene Kollektion. 11 Modelle in sanften, weichen Farben – gar nicht schrill. Das wollen Kinder nicht. Von Kindern für Kinder. Die Kindersonnenbrillen sind geschrumpfte Erwachsenenbrillen. Die Stimmung hier ist großartig. Im Bus wird gekocht, gebacken. Die Waffeln sind knusprig. Vicky Strojek stellt uns Christina Muthsam und ihre très chic! Kollektion vor. Sexy Federstahl, gestylt von Juristin, gemeinsam mit ausschließlich weiblichen Mitarbeitern der Firma im Vintagedesign. Minimalismus und Funktionalität im Stil der 50er und 60er Jahre. Die Modelle erfüllen die Funktion eines Haarreifens und tragen die Namen der Wochentage: Lundi, Mardi,… „tous les jours une diva“ Der Stand aus Verpackungskartons, ein Tribut an das Thema Finanzkrise, ist beispielhaft, wie die neu entwickelten, ultraleichten Packfahrräder für den Außendienst berichtet Strojek.

INFACE

Björn Boblun, Martin Lykke Thomsen, Heiko Fürst,  Thorsten Nitschke, Morten Olsen, Peter Lachner,  Sven Wahlen, Florian Scheu und Martin Herold
Björn Boblun, Martin Lykke Thomsen, Heiko Fürst,
Thorsten Nitschke, Morten Olsen, Peter Lachner,
Sven Wahlen, Florian Scheu und Martin Herold

Martin Lykke Thomsen lässt uns wissen, dass der Trend beim Fassungsdesign bei INFACE in Richtung größer und runder geht. Die Kollektion dänischen Designs von Hans Laursen, allesamt gängige Rahmen mit klassischen Formen wird von einem besonders guten Preis – Leistungsverhältnis getragen. Pepp und Esprit machen die Farben. Neu ist ein deutlich rascher Kollektionswechsel etwa 4 – 5 Mal im Jahr.

IPRO

Entwicklungsleiter Thomas Bart, Marion Götz  vom Marketing, Dr. Heinrich Gentner vom  Bereich International und Projekt Manager  Stephan Mancuso
Entwicklungsleiter Thomas Bart, Marion Götz
vom
Marketing, Dr. Heinrich Gentner vom
Bereich International und Projekt Manager
Stephan Mancuso

Die Tochter von Haag-Streit mit Software im Dienste der Augenoptiker und Hörgeräteakustiker zeigt ganz aktuell neue Software zur Unterstützung bei der Gläserkalkulation. Ganz neu auch ein LowVision Modul als Arbeitshilfe bei der Wahl von vergrößerten Sehhilfen. IPRO bietet Fragebögen, wie zum Beispiel zur Anamnese vor der Kontaktlinsenanpassung. Zudem bereichern viele Schnittstellen zu neuen Geräten das System. Es wurde eine neue Struktur beim Support entwickelt. Die Services reichen weithin bis zur aktiven Unterstützung bei ungeübten Anwendungen und seltenen Prozessen. IPRO bietet rasche und professionelle Hilfe bei vielfältigen Auswertungen.

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