opti München 2010 – Messebericht – Teil 3

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Die Münchner opti ist und bleibt die wichtigste Messe im deutschsprachigen Raum. So viel steht fest. Mit 20.700 Fachbesuchern konnte die GHM sich sogar in wirtschaftlich turbulenteren Zeiten über eine Steigerung von 1.000 Fachbesuchern freuen. Die Zahl der Aussteller ist mit 434 nahezu gleich geblieben. Das optikum hat auch zugelegt und berichtet für seine Leser über 53 Interviews die einen Einblick in die Trends für die kommende Zeit geben. Unser Fachmagazin hat damit um 15 Prozent mehr Interviews im Vergleich zur opti 2009 realisiert.

Wie in den Vorjahren fand die Messe in vier Messehallen statt. In der YES!-Halle C4 und dem Walk of Frame in Halle C1 wurden Strömungen des innovativen und originellen, Fassungsdesigns gezeigt. In den Hallen C2 und C3 wurden Brillengläser, Kontaktlinsen, Fassungen und optische Instrumente sowie Ladenbau präsentiert, während die Halle C1 ganz alleine den Fassungen gewidmet war.

Auf der Messe war wieder eine leicht verbesserte Zuversicht im Vergleich zu 2009 bemerkbar. Eine Umfrage des neutralen Meinungsforschungsinstituts Gelszus bestätigte dies auch in Zahlen. Gefragt nach der Bewertung der wirtschaftlichen Situation, schätzten 48,2 Prozent (Vergleich 2009: 42,6 Prozent) der Befragten die Lage mit „gut bis sehr gut“ ein. Von einigen Ausstellern hörten wir bereits am Samstag Abend, dass sie die Gesamtorder-Umsätze der opti 2009 erreicht hätten. Anders im Bereich der Instrumenten- und Werkstatt-Optik. Hier waren die Stimmen etwas verhaltener.

TRENDS 2010

Mit ROLF, GLORYFY, SEEOO und ANDY WOLF waren gleich vier superinnovative Fassungshersteller aus Österreich auf der diesjährigen opti vertreten. Das freut. Brillen aus Holz, unzerstörbare Brillen, Nasenzwicker und konsequenter Retro sind gute Nischenbereiche für trendige Optiker. Doch was ist Mainstream? Irgendwie setzen sich großteils die Trends von 2009 nahtlos im Jahr 2010 fort. So hat der Retrotrend nun fast in allen Kollektionen – seien sie noch so klein oder mit noch so großen Brands versehen – Einzug gehalten. Wann hört dieser Trend auf oder kommen 2011 dann die Brillen der 20er und 30er Jahre? Oder gar die kleine ovale Schubertbrille mit Doppelsteg? Zumindest eines ist klar: XXL-Shades a la Hornissenbrille sind passe. Auch die Schirmbrille hat großteils ausgedient. Es wird alles eher wieder ein ganz klein wenig kleiner. Der Anteil an Acetatbrillen ist weiter am wachsen. Das gefällt.

2010 tragen Damen vermehrt die Pilotenform. Überhaupt ist ein Gutteil der Damenbrillen ganz schön maskulin ausgefallen. Es lebe die Gleichberechtigung. Neben Rot, Blau, Petrolblau und einem satten Türkis ist auch das Violett in der weiblichen Farbpalette vertreten. Bei den Herren ist man mit klassischen Zigarrendeckblattfarben, also Braun und Schwarz bereits im Modezenit. Gun und dezente Farbapplikationen sind auch noch im Herrenrennen. Mit der Retrowelle schwappt dann noch Schildpatt ins Farbgetümmel.
Einige Hersteller bieten Brillen mit Wechselgestellen an. Frei nach dem Motto: Heute gestalte ich mir meine Brille selber. Das könnte beim Konsumenten ein Suchtverhalten und eine Sammelleidenschaft auslösen. Wir hoffen es zumindest.

Im Produktsegment der Brillengläser ist das diesjährige Zauberwort „Freiform-Technologie“. Bei standardisierten Gleitsichtgläsern befand sich die progressive Wirkung auf der Glasvorderseite. Die dem Auge zugekehrte Seite wurde für die Korrektur der Fehlsichtigkeit verwendet. Nahezu alle Glashersteller haben auf der diesjährigen opti eine 100%tige Umstellung all ihrer Gleitsichtgläser zum Freiformdesign propagiert. Und dann ist da noch das atLast! Bifokalglas mit mehreren Nahzonen aufgefallen.

Im Bereich der Kontaktlinsen feiern Silikonhydrogele immer größere Erfolge. Auch im Tageslinsenbereich finden sich bereits mehrere Hersteller. Das große Thema am Kontaktlinsenmarkt 2010 heißt jedoch Multifokal. Die presbyope Bevölkerung ist die neue Zielgruppe im Kampf um Marktanteile. Apropos Marktanteile. Die Kontaktlinsenindustrie dürfte erkannt haben, dass ein Kampf um Marktanteile nur mehr mit einem Riesenaufwand zu führen ist. Viel effizienter ist es den Anteil der Kontaktlinsenträger zu erhöhen. In Österreich sind es mittlerweile über 8 Prozent der Fehlsichtigen. In anderen vergleichbaren Märkten sind es jedoch stark zweistellige Prozentzahlen. So war ein Trend auf der opti vermehrt Schulungen der Augenoptiker zum Thema Kontaktlinsen und sehr innovative Marketingpakete zum Endverbraucher hin anzubieten. Zudem sucht neuerdings der Kontaktlinsenversand kooperierende Augenoptiker um die Zahl der Kontaktlinsenträger zu erhöhen. Ein sehr interessanter Trend! Wir sehen einen Energieschub im Segment der Kontaktlinsen.

Zur besseren Übersicht bringen wir wie im letzten Jahr unsere Interviewpartner im optikum Messebericht in alphabetischer Reihenfolge. Mit den nachfolgenden Pull-Down-Menüs können Sie ganz flott zum gewünschten Interview springen. Viel Spaß!

Ihre Coolhunter und optikum Redakteure Günther Derx und Harald Belyus.

Brillen
Gläser
Kontaktlinsen
Sonstige
Alle

HOYA

Marketing Chefin Silke Rössel mit Österreich  Niederlassungsleiter Martin Decker
Marketing Chefin Silke Rössel mit Österreich
Niederlassungsleiter Martin Decker: „Mit
eigener
Österreich Niederlassung noch präsenter“

HOYA LENS baut auf Österreich und hat noch Ende des Vorjahres eine Niederlassung in Wien gegründet. Seit November 2009 geht das Unternehmen am Campus 21 in Brunn am Gebirge mit einem Customer Service und eigenen Außendienstmitarbeitern neue Wege – an der Spitze Martin Decker, als neuer Niederlassungsleiter von HOYA LENS Österreich. Mit Doris Biegler, Ernestine Eisl, Christian Zsidek und Reinhard Rosar hat HOYA LENS in Österreich ein erfahrenes Team zusammengestellt. Martin Decker erklärt die Bestrebungen von HOYA LENS in Österreich: „Wir sehen auf dem österreichischen Markt ein großes Potential und betrachten ihn als durchaus autonom. Diesen Anspruch wollen wir mit einer eigenen Niederlassung unterstreichen. Wir sind für unsere österreichischen Kunden nun noch präsenter, können schnellstmöglich handeln und individuelle Beratung gewährleisten.“

Den schnelllebigen Markt der Gleitsichtgläser deckt HOYA LENS mit der Hoyalux iD-Family ab. „Hier verfügt HOYA LENS ein Produktportfolio, das auf zukunftsweisendem Doppelflächendesign basiert und in Freiform-Technologie gefertigt wird“, erklärt Decker.

In Sachen Veredelung gehört HOYA LENS weltweit zu den ersten Adressen. Auf der diesjährigen opti wird diese Aussage mit der Präsentation der Premium Beschichtung Hi-Vision LongLife untermauert. „Nach dem Erfolg von Super Hi-Vision konnten wir unsere Qualität noch einmal deutlich steigern. Die neue Hi-Vision LongLife ist der Diamant der unter den HOYA LENS Veredelungen. Diese Vergütung besticht durch hervorragende Transparenz und Langlebigkeit“, erklärt die fröhliche Marketing Chefin Silke Rössel. Unabhängige Bayer-Tests durch die amerikanische Colts Laboratories haben der Hi-Vision LongLife eine bis zu 50prozentige bessere Unempfindlichkeit im Vergleich zu anderen Veredelungen attestiert. Eine Antistatik-Schicht verhindert zudem das Ansammeln von Staubartikeln an der Brillenglasoberfläche. Die Transmission konnte auf unglaubliche 99 Prozent pro Fläche gesteigert werden. Je glatter die Oberfläche und je größer der Benetzungswinkel ist, desto weniger können Wassertropfen auf Brillengläsern haften bleiben. Hi-Vision LongLife hat einen Benetzungswinkel von 107° und ist zudem äußerst glatt. Dies führt zu einem extrem wasserabweisenden Effekt dieser neuen Veredelung.

INFACE

Catwalk bei Inface
Catwalk bei Inface

INFACE zeigt sich modebewusster denn je, die modischen Acetatfassungen, sowie die Titanmodelle sind sehr begehrt, berichtet Peter Lachner, Sales Österreich. Ein Feuerwerk an Neuigkeiten in jedem Bereich ihres Angebotes, beginnend bei der Kinderbrillenkollektion ab dem zweiten Lebensjahr bis zur klassischen Fassung für Gleitsichtgläser. Neu ist das Kundenlogin auf der Webseite, hier kann der Optiker die bei der Modeschau am Stand erstmals gezeigten optisch verglasbaren Sonnenbrillen auch fertig mit den Dioptriewerten verglast bestellen.

IPRO

Marion Götz, Marketing
Marion Götz, Marketing

Die letzten Monate war das Thema Glaskalkulation ein wesentliches Thema bei der Arbeit von Marion Götz. Mit der Frage „Welcher Kalkulationstyp sind Sie?“ wurden die Optiker durch eine umfassende Beratung und dabei durch die unterschiedlichsten Szenarien geführt. Die Ergebnisse wurden in deren Systemen implementiert und unterstützt. Die IPRO Services, eine Kette an Erfolgsmethoden, gibt deutlich mehr Beratungszeit und Effizienz durch Adresspflege und Kundenbindung sowie die Optimierung beim Einkauf.

J.F.REY

Österreich Repräsentant Georg Schrödl
Österreich Repräsentant Georg Schrödl

Retro ist bei J.F.REY nicht das Thema. „Unsere Stärke ist das typische, auffällige Bügeldesign“, begründet Österreich Repräsentant Georg Schrödl. „Farben spielen bei J.F.REY naturgemäß eine große Rolle. Osteseeblau und Limettengrün sind zwei der Farben für die kommende Saison. In der Front bleiben wir klassisch. Das Design wird über die Bügel transportiert“, verdeutlicht Schrödl.

Etwa zwei Drittel der Kollektion ist im Metallbereich angesiedelt. Elemente aus der Architektur sind in die Kollektion eingeflossen.

LENSCARE

Pressesprecherin Ulrike Holznagel und  Vorstandsmitglied Bernd Behrens
Pressesprecherin Ulrike Holznagel und
Vorstandsmitglied Bernd Behrens

Was macht denn ein Kontaktlinsenversand wie LENSCARE mit einem eigenen Stand auf der opti, fragen wir uns. Um diese Frage beantwortet zu bekommen bitten wir Pressesprecherin Ulrike Holznagel zum Interview. „Wir sehen uns nicht als reinen Kontaktlinsenversand. Wir stellen auch zertifizierte Medizinprodukte her, argumentiert Holznagel. Seit September 2009 arbeitet man in Deutschland mit Augenoptikern zusammen. Uns interessiert das Modell, ist LENSCARE doch genau so lange im Web wie die www.optiker.at präsent. Nämlich seit 15 Jahren. In einer Zeit wo es unter anderem noch kein Google und Amazon gab. „Als LENSCARE Markenpartner profitieren Augenoptiker von Anpassung, Verkauf und Nachkauf von LENSCARE Markenprodukten im Geschäft und im Internet. So geht kein Kunde mehr verloren, auch kein Internetkäufer“, erklärt Holznagel.

Zudem werden Bestandskunden von LENSCARE durch personalisierte Newsletter auf ihren Augenoptiker vor Ort aufmerksam gemacht. Ein interessantes Modell, dass den Kontaktlinsenversand einmal aus einer neuen Perspektive zeigt. Vorerst wird dieses Modell am deutschen Markt eingeführt. Wir werden es im Auge behalten.

LOGO S.A.

General Manager Dominique BAZIN
General Manager Dominique BAZIN

Dominique Bazin zeigt als Messeneuheit der LOGO S.A. in edlem Etui das klein zusammenfaltbare Salomon Sonnenbrillenmodell. Ein raffinierter verborgener Mechanismus zaubert mit einem Griff die Brille von groß nach klein und umgekehrt. Nachtfahrern bringt die TAG Heuer’s NightVision mit -0,25 dpt zum Ausgleich der Nachtmyopie eine klare, scharfe Sicht – verblüffend, mit durchgehender Schildscheibe. Das außergewöhnliche Design passt sowohl unter den Helm als auch auf das Armaturenbrett der Limousine. TAG Heuer Racer Sonnenbrillen lassen sich über ein Webinterface von -3,5 bis +4dpt gefertigt bestellen. Die Edelschmiede auch der Marken FRED Lunette und RANGEROVER Eyeware agiert in Morez im Jura.

MARCHON

Jürgen Fessler, Barbara Haider und  Daniel Siebenhandl
Jürgen Fessler, Barbara Haider und
Daniel Siebenhandl vor dem ck Calvin Klein
Image, welches ab Mai 2010 plakatiert wird

MARCHON hat viele Top Lizenzen wie zum Beispiel Jil Sander, Karl Lagerfeld, Michael Kors und Nike – um nur einige zu nennen. In Österreich wird 2010 ck Calvin Klein und Calvin Klein vielleicht eine besondere Rolle spielen. Die beiden Kollektionen sind gut aufgestellt, besonders die jugendliche ck Kollektion hat es in sich. Dem Kreativdirektor Francisco Costa und seinem Team sind da wiedererkennbare Brillenfassungen gelungen. Im Bügeldekor wurde exakt wie in der Schmuckkollektion das ck Logo mit Swarovski Steinen eingearbeitet. Im Jahr 2010 wird das Glitzern an den Brillenfassungen nicht protzig ausfallen. Man hat noch mehr auf eine durchgehende Designlinie bei Taschen, Düften, Kleidung und eben auch bei den Brillenfassungen geachtet. Mit einem empfohlenen VK von 109 Euro kann man im Sonnenbrillenbereich auch bei markenbewussten Konsumenten gut punkten.

Die Calvin Klein Kollektion ist 2010 klassisch und minimalistisch geprägt. Bewusst hat man auf auffällige Logos verzichtet. Ganz dezent und nur am linken Bügel muss man schon sehr genau schauen um den Schriftzug zu finden. Understatement im oberen Qualitätsbereich. Hat auch etwas gutes, suchen doch immer wieder Konsumenten Markenartikel ohne Markenaufdruck. Also bitte sehr, hier ist es. In der Farbgebung setzt man auch feine, geringfügige Farbkombinationen in 2- bis 3-Schicht Techniken. Überhaupt ist diese Kollektion sehr herrenlastig. Dazu gibt es noch eine konsequente Retro-Linie, die „Classic Edition“. Hier hat man zwölf Modelle der ersten Calvin Klein Zeit wieder in modernen Materialien neu aufgelegt.

MARION RAMM

Geschäftsführerin Anneke Ramm-Mordelt
Geschäftsführerin Anneke Ramm-Mordelt:
„In sind dezente Farbgestaltungen, wie Horn mit Aubergine“

MARION RAMM hat ein großes Spektrum an Brillenfassungen und Sonnenbrillen. Unübersehbar ist diesjährig das Nostalgiethema. Man sieht runde und pantoskopische Kunststoff-Fassungen in den Farben Schwarz, Schildpatt und Braun. „Schwere Hornbrillen sind beim jungen Publikum total in“, berichtet Geschäftsführerin Anneke Ramm-Mordelt. „Dabei sprechen dezente Farbgestaltungen, wie Horn mit Aubergine, ein modebewusstes Publikum an. Zudem gibt es einen Trend zum Animal-Look und Verzierungen im Patchwork-Stil. Ganz anders mit den Farben verhält es sich bei den Businessbrillen vulgo Halbbrillen. Bei diesen Fassungen beweisen Konsumenten Mut und trauen sich mehr zur Farbe zu greifen.“

Ein weiterer Schwerpunkt der Kollektion sind optisch verglasbare Sonnenbrillenmodelle. Die Modelle benötigen trotz Modeanspruch keine stärkeren Basiskurven. Auch für größere Köpfe finden sich Sonnenbrillenmodelle bei Marion Ramm, die neben größere Scheiben auch extralange Bügel für Schwergewichter aufweisen.

MARKUS T

Managing Director und Entwickler Markus Temming
Managing Director und Entwickler Markus Temming

Vom ersten Job nach dem Studium, Kontaktlinsenoptiker in der Schweiz, zum HighTech Brillendesigner: Markus Temming hat seine ersten Modelle in der Werkstatt seines Zahntechnikerfreundes aus Draht gedreht und wickelte damit die bis heute im Angebot stehenden Klassiker. Seine Affinität zur Formgebung verknüpfte er dort in Versuchen mit Materialien der Dentalmedizin und macht sich in der Folge zum Ent-Wickler neuer Eigenschaften von Polimären und Produktionsverfahren. Außergewöhnlich tragbares Design und unnachahmliche Technik geben der Kollektionserweiterung eine besondere Nachhaltigkeit. Sein dafür eigens komponiertes Material TMI, einzigartig und mit Glasfasern angereichert, benötigt sehr spezielle Gussverfahren. Ungewöhnliche Materialien und Lösungen reizen ihn zu weiteren Forschungen, sehr vage erzählt er von der bevorstehenden Vorstellung einer Neuentwicklung in diesem Jahr, er will offenbar weiterhin Einzigartiges bieten. Wir freuen uns schon darauf.“

MAUI JIM

Sales Manager Hans Jürken Penzek
Sales Manager Hans Jürken Penzek

Zuerst fällt einem spontan „sex sells“ ein, auf den zweiten Blick aber versteht man die Nachricht, es geht um Gefühle und wie diese erzeugt werden. Südsee, Sonne, kräftige Farben, sonnengebräunte, entspannt tanzende Körper zur anregenden Musik. Eine wiederkehrende Tanzshow hat den Strom der Messebesucher gestoppt. Zeit zu einem Cocktail im tropischen Umfeld. MAUI JIM ist ein Papagei und dieser lebt tatsächlich auf Maui bei seinem Herrn, dem Gründer der 1980 gegründeten Sonnenbrillenfirma, erzählt mir H.J. Penzek, Sales Manager für Deutschland. Stolz zeigt er, was Polaroid Gläser so alles können, und gewährt einen Blick auf eine bunte Leuchtwand, nur erlebbar durch die Scheiben der Brille mit den Gläsern aus der 1986 selbst entwickelten Polarized Plus Technologie. Das untermauert den Werbespruch, gesprochen vom Country Sänger Carly Goodwin: „MAUI JIM sunglasses are the best in the world“.

NEOSTYLE

Sandra Nufer
Sandra Nufer mit der am Brillenbügel befestigten
nachteule, ideal zum Beleuchten des Leseguts
während der Reise im Flugzeug, dem Zug oder dem Auto

Bei NEOSTYLE sieht man einen Trend zu Kunststoffbrillen. „Acetat ist klar im Aufwärtstrend. Es wird auch wieder mehr auf Qualität geachtet“, erklärt Frontmann Andreas Dünnbier. „Gerade in diesen Zeiten tendieren Endverbraucher – wenn sie schon kaufen – dann zu einer beständigen Qualität“, ergänzt Daniel Gsöttbauer die Einschätzungen zu den aktuellen Entwicklungen. Bei den NEOSTYLE Linien Dynasty und Mozart. Während erstere Kollektion aufwändige Verzierungen mit Lackdekor nebst Spangenbügeln aufweisen, baut man mit der Mozart Kollektion unter anderem auf hochwertiges Titan mit 22 kt Goldplattierung. Die beiden Kollektionen sind durchwegs von gleitsichtfähigen Fassungen geprägt.

Ausgeflippter präsentieren sich die farbenfrohen Kollektionen EOS und ZODIAC. Acetat-Metall-Kombinationen sind das große Thema dieser beiden Kollektionen. Außerdem hat sich NEOSTYLE dem Vertrieb des am Brillenclip zu befestigenden Leselichts nachteule angenommen. Dadurch hat man immer Licht ohne andere zu stören. Im Bett, auf dem Sofa oder gar auf der Almhütte ermöglicht das kleine leichte Leselicht zu jeder Zeit und an jedem Ort zu lesen.

NIKA

Geschäftsführer Nils Kaesemann
Geschäftsführer Nils Kaesemann

!Weltneuheit! prangt am Stand von NIKA auf der diesjährigen opti. Das Nikon Presio GO 13/15–digital-ZEN, weltweit das einzige TRANSITIONS Gleitsichtglas im Brechungsindex 1.74. Nils Kaesemann, stolz und gelassen zugleich. Digitale Unterstützung macht es möglich, Nika Optics bietet hochwertige Ergebnisse aus hochwertiger Industrie zu günstigem Preis. Das Online-Glasprogramm nika.webst@r kann über ein Webinterface komfortabel bestellt werden.

OWP

Product Managerin Daniela Wenzl,  Repräsentantin Ilse Venzhofer und  Geschäftsführer Werner Paletschek
Product Managerin Daniela Wenzl,
Repräsentantin Ilse Venzhofer und
Geschäftsführer Werner Paletschek

Werner Paletschek macht klar, wofür die OWP (Optische Werke Passau) wirklich steht. Nach einem kleinen Kampf um einen Interviewtermin fand der viel beschäftigte Geschäftsführer schnell die richtigen Worte. So einfach und so klar wie der Firmennamen: Die OWP steht für Verlässlichkeit, der ehemalige Produktionsbetrieb in Passau ist Entwickler geworden, seine sensibel und mit Liebe gestalteten Modelle haben nur ein Ziel, mit Genuss und Wohlgefühl getragen zu werden. Jede Facette, jede Glanzspitze ist Ergebnis der Arbeit der Designer und Musterbauer in Passau. Wohlüberlegt die Haptik, ein tastendes durch die Finger gleiten lassen ist ein Vorgeschmack auf das eigentliche Tragegefühl. Die Fertigungsspezialisten für ihre Modelle findet die OWP in der ganzen Welt verstreut. „Eine ruhige Kollektion, gesichert durch ein Ersatzteilservice für den Ernstfall. Verlässlichkeit auch beim Service.“

RODENSTOCK

Verkaufs- und Marketingleiter Ing. Clemens Moritzer
Verkaufs- und Marketingleiter Ing. Clemens Moritzer
bei der 10jährigen Geburtstagsfeier von Impression

10 Jahre Impression Gleitsichtgläser feiert man auf der diesjährigen opti bei RODENSTOCK und ergänzt das Produkt um drei weitere Neuheiten: eine variable und fassungsoptimierte Progressionszonenlänge, der Progressionszonenlänge M und einer erweiterten Addition bis 3,50 Dioptrien. Verkaufs- und Marketingleiter Ing. Clemens Moritzer berichtet über weitere Neuheiten: „Alle Marken-Gleitsichtgläser, wie das Progressiv PureLife Free, Progressiv Life Free und Progressiv YoungLife Free werden mit modernster Freiform-Technologie gefertigt. Alle Gleitsichtgläser werden durchgängig mit mindestens zwei Progressionszonenlängen angeboten. Mit dem Gleitsichtglas Impression und dem Videozentriersystem ImpressionIST Avantgarde mutieren Konsumenten beim Augenoptiker zu Stammkunden. Die Glasberatung-Software Impression Consulting stellt eindrucksvoll die Leistungsmerkmale verschiedener Gleitsicht-, Nah-, Sport-, und Einstärkengläser dar.“

Bei der neuen Porsche Design Kollektion hat man die Frauen in den Fokus gerückt. Im Jahr 1979 setzte Yoko Ono mit der Porsche Design Shield-Sonnenbrille einen Trend. Auf der opti München präsentiert man die erste neue Damenkollektion mit drei völlig neu konzipierten Modellen. Das Design ist wie bei Porsche Design üblich puristisch und in klassischen Farben wie Schwarz, Braun und Aubergine gehalten. Und dann sind noch die Rodenstock Sonnenbrillen im Vintage-Look aufgefallen. Es gibt ein Wiedersehen mit den Modellen Sophia, Jackie, Audrey und Gina. Auch die tropfenförmige Texas und das Modell Davos sind wieder mit von der Partie. Augenoptiker die schon etwas länger in der Branche sind werden diese Sonnenbrillen sicherlich ein Begriff sein. Alle Modelle werden im passenden Vintage Etui geliefert.

Übrigens stattet RODENSTOCK Österreich die wohl 350 berühmtesten Skilehrer der Welt – die Roten Teufel von Kitzbühel – mit dem Sonnenbrillenmodell R 3215 aus. Das Unisex Modell hat die Gläser am Oberbalken fixiert und ermöglicht so eine freie Sicht ohne seitlich störenden Rahmen. Ein Härtetest auf Österreichs Skipisten.

ROLF

Roland Wolf, einer von 4
Roland Wolf, einer von 4

Premiere war letztes Jahr. Auch auf der SILMO, ein SILMO D’OR-Award im Bereich Innovation ist durchaus nennenswert und zeugt von der Akzeptanz einer Jury, die mit einem im Wesentlichen bis jetzt der Brille fremden Material, nämlich Holz, noch nie erreicht wurde. Die auf der letzten opti erstmals gezeigten ROLF Fassungen haben enorm an Perfektion zugelegt. Schwächen bei der Passform sind verschwunden, und auch im Detail wirken die wunderbaren, überraschend leichten Fassungen sehr erwachsen. Der Vorschlag, einen Termin für einen Blick auf die Brillen zu sichern und dafür das Formular auf der Webseite zu benützen, war deutlich mehr als ein Marketing Gag. Erst in den letzten Minuten der Messe haben wir den Stand zum Interview betreten können. Full House zu jeder Zeit. Marija Iljazovic hat uns gleich an Roland Wolf weitergereicht, der hat uns die Verglasungstechnik zur drucklosen Glashalterung mit einem konischen Nylonfaden erklärt. Wir werden ein wenig Geduld brauchen, bis wir das Gelernte beim Verglasen unserer eigenen Holzfassungen erproben können. Die Lieferzeit für diese begehrten handgefertigten Stücke beträgt einige Monate.

RUPP & HUBRACH

Kommunikation und PR Leiterin Petra Schwarz
Kommunikation und PR Leiterin Petra Schwarz
vor dem SPORTS Tower mit den neuen
Xperio Pol-Brillengläsern von Rupp & Hubrach

Im Zentrum vom RUPP & HUBRACH Messeauftritt stehen die YSIS naviso Gleitsichtgläser. Es stellt eine Weiterführung des YSIS-Gleitsichtglas Konzeptes dar, welches im Jahr 2004 eingeführt wurde. Bei der Weiterentwicklung von YSIS zu YSIS naviso wurden zusätzliche Aspekte berücksichtigt und weitere Messungen durchgeführt. Beim neuen YSIS naviso werden die Nahblickfelder abgestimmt und der Brillenträger erfährt mehr Stabilität bei Blickwechsel. Zudem wird der individuelle Augenmittelpunkt gemessen und nicht wie bisher üblich mit Hilfe eines Mittelwertes angegeben. Bei der Fertigung wird in der simulierten Vorausberechnung aller Blickbewegungen das Gleitsichtglas so berechnet, dass es in der Gesamtheit optimal genutzt werden kann.

Ein weiterer Schwerpunkt stellt die wirkungsvolle Beschichtung NANOPERL.S dar. Die Veredelung besteht aus einer Anti-Torsion-Schicht, der NANOPERL.S-Schicht, einer Breitband-Entspiegelung und der GHnc Hartbeschichtung. Die neue ganz oben liegende Anti-Torsion-Schicht ist so gestaltet, dass der hydrophobe Charakter von NANOPERL.S überdeckt wird. Dadurch haften Anzeichenstifte und Stempelungen besser. Das Glas sitzt während des Schleifgangs fest und verhindert so ein Verdrehen während des Schleifvorganges beim Augenoptiker. „Nach der Einarbeitung wird die Anti-Torsion-Schicht einfach mit Spiritus entfernt und die NANOPERL.S-Schicht kommt an die Oberfläche. Der Konsument erhält so ein präzise geschliffenes superhydrophobes Brillenglas“, erklärt Kommunikation und PR Leiterin Petra Schwarz.

SCHWEIZER

Peter Braunsdorfer und Entwickler Bernhard Markus
Peter Braunsdorfer und Entwickler Bernhard Markus

Mit dem Griff der Lupe „nehmen Sie ab sofort Schutz und Hygiene in Ihre Hand“. Das ist der Slogan auf der opti 2010. Infekt-Protect ist die Messeneuheit bei SCHWEIZER, dem LowVision Spezialisten. Griffe von Gegenständen wie Haltegriffe, Rolltreppen, Türklinken sowie Tastaturen sind potentielle Überträger von Bakterien. Die Gehäuse der SCHWEIZER Leuchtlupen sind nunmehr aus einem neuentwickelten Thermoplast gefertigt. Die im Material eingearbeiteten Silberionen töten innerhalb von 24 Stunden 99,9 % der Mikroben, und das ist ein wichtiger Beitrag zur Hygiene. „Die Wirkung hält ein Produktleben lang“, versichert Peter Braunsdorfer.

SEEOO

Optiker Martin Lasnik
Optiker Martin Lasnik

Vollkommen überrascht und glücklich zeigt sich der Steirer Martin Lasnik von dem Presseecho in den deutschen Zeitungen. Angestoßen durch den von seinem Vater Gerald Lasnik entwickelten Zwicker sind diese Nachrichten hier auf der Messe in aller Munde. Das edle Stück, in 5 Farben erhältlich, gefertigt aus Acetat und Edelstahl, fordert scheinbar noch eine spezielle Nasenform, lässt sich aber sehr gut anpassen, versichert Herr Lasnik. Der Zwicker wird als schnelle Lesehilfe schick auf die Nasenspitze gehängt, das zeigt auch die Anleitung in der Ausfolgeverpackung. Ich freue mich schon auf den Anblick der ersten Träger in den Seitenblicken und beim Fernsehinterview. Das hochwertige schlanke Niro-Etui ist Schutz und hippes Gebrauchsstück zugleich. Gerne hält man es in der Hand und lenkt damit die Aufmerksamkeit auf sich. Vater und Sohn haben auch mit dem edlen Verkaufsthekenaufsteller ein feines Schmuckstück für den Point of Sale entwickelt.

SILHOUETTE

Mag. Johann Pürmayr
Mag. Johann Pürmayr: Randlose Brillen kann
man perfekt passend zur jeweiligen
Gesichtstypologie fertigen

In Mitteleuropa tragen etwa zehn Prozent der Brillenträger eine randlose Brille. SILHOUETTE wird wohl nicht unmaßgeblich an diesem Prozentsatz beteiligt sein. Sehen ohne Grenzen ist ja das Thema der Linzer Brillenschmiede. Mag. Johann Pürmayr ist überzeugt, dass man mit randlosen Brillen zufriedene Konsumenten produziert: „Wir sind überzeugt, dass eine randlose Brille die beste Lösung für den Konsumenten ist. Das Gesicht des Trägers wird dadurch nicht durch einen Rahmen beschränkt. Und die vielfältigen Möglichkeiten der Formgestaltung ermöglicht eine maßgeschneiderte Brille perfekt passend zur jeweiligen Gesichtstypologie. Als Augenoptiker hat man damit eine klare Abgrenzung zu den Diskontern. Die Kombination aus einer hochwertigen Fassung und hochwertigen Brillengläsern schaffen einen guten Deckungsbeitrag.“

Um eine optimale Präsentation der randlosen Brillen zu gewährleisten entwickelte Silhouette ein Style Center. „Durch die Präsentation am Collection Tray wird eine Produktfamilie komplett vorgestellt. Es sieht niemals mehr so aus als ob da zufällig etwas übrig geblieben wäre. Der Konsument kann somit immer aus der Vollständigkeit des Angebotes wählen“, so Pürmayr zum SILHOUETTE Collection Tray.

SZIOLS

Geschäftsführerin Beate Gabelt
Geschäftsführerin Beate Gabelt

„Habe ich das jetzt sicher nicht falsch geschrieben? Ich prüfe lieber zweimal die Buchstabenfolge“. Den Namen hat die diplomierte Industriedesignerin und Extremsportlerin gewählt, um immer wieder gefragt zu werden, was er denn eigentlich bedeutet. S steht für Sport, der Rest ist Kauderwesch, verrät sie uns. Ihr SZIOLS XKROSS Sportbrillensystem mit 4 verschiedenen Nasenformaten und wechselbaren Teilen lässt eine Laufbrille im Handumdrehen zur Schibrille und eine Wassersportbrille zur Radsportbrille mutieren. 18 Farbstellungen werden angeboten. Jede Variante ist eine spezielle und wohldurchdachte, sowie perfekt getestete Lösung. Entwickelt werden diese optimierten Teile im Selbstversuch in jeder Sportart, bei Expeditionen in Grönland und bei Ultramarathons sowie beim Kitetraining. Die etwas ruppige Gusserscheinung lenkt den Fokus auf die unglaublich durchdachte Technik, betont den Zweck als Sportartikel und Sportgerät und gibt Raum für weitere optische Verfeinerungen in der Zukunft.

TRANSITIONS OPTICAL

Transitions Pressesprecherin Jana Schäfer
Transitions Pressesprecherin Jana Schäfer

TRANSITIONS OPTICAL präsentiert auf der opti die gecurvten Transitions Brillengläser. „Diese gecurvten Brillengläser sind sowohl für den Einsatz im Profisport als auch in der Freizeit ein Garant für eine klare und deutliche Sicht“, erklärt Pressesprecherin Jana Schäfer. Augenoptiker können auf der opti am Stand von TRANSITIONS OPTICAL gleich mal ihr Können am Radsimulator unter Beweis stellen. Denn diese neuen Gläser wurden unter anderem auch hinsichtlich den Anforderungen von Radfahrern, Golfern und Tennisspielern konzipiert. Möglich sind extrem hohe Krümmungen in den Basiskurven 6 und 8.

Verwendet wird dabei das bewährte Transitions VI Material. Auch bei mittleren und hohen Temperaturen dunkelt Transitions VI stärker als alle Vorgängermaterialien ein. Wurde mit Transitions V bei 23°C eine 83- prozentige Einfärbung erzielt, beträgt die Einfärbung von Transitions VI-Brillengläsern mit grauer Tönung nun bereits 88 Prozent. Bereits nach einer Minute wird eine Färbung von 82 Prozent erreicht. In Verbindung mit einer Entspiegelung erreicht Transitions VI eine Transmission von 95 Prozent.

VISIBILIA

Marketing Manager Ralf Kmoch
Marketing Manager Ralf Kmoch VISIBILIA
setzt auf Kombination aus Edelstahl und Silikon

Die Youngsters von heute haben Spaß an einem stylischen, sportiven Look. Mit den neuen TOM TAILOR Modellen von VISIBILIA setzt man auf äußert robuste Metallfassungen, kombiniert mit einem 100-prozentigen Silikonbügel, der zweifarbig gegossen und raffiniert abgesetzt wurde. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass die Silikonbügel mit Hilfe der Antirutsch-Grippausführung besonders angenehm hinter den Ohren sitzen.

„Der Markt sucht derzeit Beständigkeit. Man möchte nicht zu viel riskieren. Brillenfassungen müssen in erster Linie gut verkäuflich sein. Und gerade diese Marktsituation passt ausgezeichnet zu unserem Portfolio. Zudem werden wir 2010 unseren Augenoptik-Partnern noch verstärkter B2C Unterstützungen unter anderem in Form von personalisierten Streuprospekten anbieten“, so Kmoch.

VISUS

Vater und Sohn,  rechts im Bild Geschäftsführer Peter Fanti
Vater und Sohn,
rechts im Bild Geschäftsführer Peter Fanti

Peter Fanti zeigt das neue Stereoskop, gefertigt in gediegener schwerer Ausführung, für das er auch eine Wandhalterung (im Hintergrund sichtbar) entwickelt hat. Der Anspruch für diese Bauweise kam gar nicht aus der Optik, ein Orthopäde hat den Entwicklungsauftrag dazu erteilt. Das macht deutlich, wie die ganzheitliche Betrachtung des Menschen übergreifende Untersuchungen sinnvoll macht. Visus ist Spezialist für solche Screenings und bietet eine sehr breite Palette an Tests und Gerätschaften dafür. Die für das Visualtraining nötigen Anwendungsprinzipien vermittelt VISUS in seinem Seminarangebot. Die Freude an der persönlichen Weiterentwicklung und Kompetenzsteigerung hat das Interesse am Angebot der Firma VISUS in einem großen Maß gesteigert, Trauben an Interessenten konnten wir beobachten.

WAGNER & KÜHNER

Alexander Duyverman:
Manuela Karoly, Vertrieb Österreich und
Michael Dumm, Vertriebs- und Marketingleiter

Das unmittelbar nach dem 2.Weltkrieg von Klaus Kühner als Produktionsbetrieb gegründete Unternehmen WAGNER & KÜHNER ist seit nunmehr 20 Jahren reiner Design- und Vertriebsspezialist. Man lässt dort fertigen, wo die passenden Spezialisten daheim sind. Auf der diesjährigen Opti präsentiert das Unternehmen neben den Sonnenbrillen von More & More Korrektionsfassungen. Basic versorgt den Bedarf im untersten Preissegment, W+K sowie Impression das Anspruchsvolle. Ab Mitte April wird die bekannte Marke s.Oliver weitere modische Akzente setzen. Ganz neu auch die junge Mode von Pepe Jeans.

WÖHLK

Peter Abel von Wöhlk Österreich
Peter Abel von Wöhlk Österreich

Zusätzlich zur Basiskurve 8,5 wird die Contact Air Silkonhydrogel Linse bei WÖHLK nun auch mit Kurve 8,8 gefertigt. „Auffallend bei dieser Messe war der enorm große Zuspruch österreichischer Optiker“, das berichtet uns Peter Abel. Für die nahe Zukunft plant Wöhlk die 1/2jahres Silikonhydrogel Linse.

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