Ungeachtet der auch in der augenoptischen Industrie zunehmenden Verdichtung – und damit Verringerung der Anbieter – ist die Diversität am Markt und damit die Auswahl für Augenoptiker immer noch gegeben. Mit 354 Ausstellern in vier Hallen lässt sich dies auch bei der opti in München gut wahrnehmen.
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EMMERICH EXCLUSIVBRILLEN

Holger Emmerich (Unternehmensinhaber) bietet mit MOREL und JOSHI zwei aussagekräftige Kollektionen an.
EMMERICH EXCLUSIVBRILLEN berichtet auf der opti 2026 über eine Kooperation von MOREL mit der Künstlerin Constance Guisset, aus der eine einzigartige, von der Welt der Kalligraphie inspirierte Kollektion an Sonnenbrillen und Korrektionsbrillen aus Acetat in Lila, Braun, Blau und Violett mit runden Formen und Formen mit eckigen Abrundungen hervorgeht. Bei der Kollektion „MOREL Enigma“, aus der Feder des hauseigenen Designers, greift man auf hochwertiges Acetat zurück. Die Brillenfassungen sind in Acetat mit oder ohne Metallumrandung erhältlich. Farblich geht es Richtung Braun, Schwarz, Rosé, Gelb, Blau.
Die neuen JOSHI-Modelle bestehen aus transluzentem Acetat in prächtigen Farben. Auffällig sind die Karree-Formen. Allesamt profitieren die Träger von einer Titaneinlage im Bügel, die für mehr Leichtigkeit und Komfort sorgt. Die Modelle der Linie JOSHI-Sun-Clip bestehen aus dem hochleistungsfähigen thermoplastischen Kunststoff „Ultem“, der federleicht und gleichzeitig stabil ist.
Interview am opti München Messestand
Web: www.joshi-eyewear.com
eMail: info@emmerich-eyewear.com
ESSILORLUXOTTICA

Olaf Dunz (Marketing Director D.A.CH.) und Christian Olbort (Geschäftsführer Österreich) zeigen neueste KI-Technologien in Kombination mit Eyewear.
Das Highlight von ESSILORLUXOTTICA sind die Meta AI Glasses. „Das Unternehmen setzt weltweit massiv auf Meta“, berichtet Christian Olbort, Geschäftsführer Österreich. Neueste KI-Technologie und das typische Ray-Ban Design begeistern auf der opti 26. Die Brillenträger profitieren von Sprachsteuerung, Kamera-, Audio- und Livestreaming-Funktion. Auch Sportler kommen auf ihre Kosten: Mit der Oakley Meta Brille ist die erste smarte Sportbrille mit integrierter KI auf dem Markt. „Die Oakley Vanguard hat eine längere Akku-Laufzeit, sie ist wasserabweisend und sie ist als Lifestyle oder Sportbrille verfügbar“, so Olbort.
Die Funduskamera „Cellview“ ist ein wichtiger Bestandteil der Software Plattform „Mira“ von Mirantus und unterstreicht das Thema Augengesundheit bei ESSILORLUXOTTICA. Die Kamera ermöglicht eine 133 bis 200 Grad Messung. Dabei kann die gesamte Netzhaut evaluiert werden. „Konsumenten die beim Augenoptiker ein Screening durchführen, erhalten 48 Stunden später einen Befund – per Telemedizin – vom Augenarzt“, so Olbort. Die Messdaten werden von Augenärzten ausgewertet, nicht von der KI. In Deutschland sind bereits 400 Augenärzte mit an Bord, für Österreich befindet sich ein entsprechendes Netz im Aufbau.
Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die ab April 2026 erhältlichen Transitions Color Touch Brillengläser. Sie bestechen durch Grundtöne in verschiedenen Verlauf-Farben und spiegeln aktuelle Modetrends wider. In Innenräumen setzen sie dezente Farbakzente und passen sich im Freien dynamisch an.
Interview am opti München Messestand
Web: www.essilor.at
eMail: frage@essilor.at
EVEX

Cornel Becheru (Senior Marketing Manager), Alexander Schröder (Geschäftsführer) und Michael Ziebell (Teamlead Marketing EVEX Deutschland) berichten über die Zukunftsentwicklungen von Softwarelösungen.
„Der Zusammenschluss der AMPAREX GMBH und IPRO GMBH markiert einen wichtigen Meilenstein in der strategischen Entwicklung der EVEX GROUP. Ziel ist es, die Kompetenzen beider Unternehmen unter einem Dach zu bündeln und Synergien konsequent zu nutzen“, berichtet Cornel Becheru, Senior Marketing Manager. Dazu ist ein gemeinsamer Standort im Raum Stuttgart geplant.
Parallel treibt die EVEX GROUP die Weiterentwicklung KI-gestützter Softwarelösungen voran. Alexander Schröder, Geschäftsführer der EVEX GROUP, berichtet von einem KI-Tool zur digitalen Erfassung von Lieferscheinen, welches die Daten automatisiert in das Warenwirtschaftssystem überführt. Ein Pilotprojekt zum Training der KI ist bereits in Vorbereitung.
Ergänzend erweitert das neue Modul EVEX Pay das Portfolio um ein flexibles Zahlungssystem. Damit lässt sich der gesamte Kassenvorgang ortsunabhängig im Fachgeschäft abwickeln – ein spürbarer Zeitvorteil insbesondere in Stoßzeiten und bei hoher Kundenfrequenz.
Interview am opti München Messestand
Web: www.evex-group.com
eMail: zentrale@evex-group.com
GLASKLAR

Oliver Bartsch (Geschäftsführung) und Christiane Kemper (Marketingleitung) bieten Augenoptikern eine fröhlich bunte Kundenbindung mit Mehrwert an.
Bunt hebt sich das Marketing Konzept am Stand von GLASKLAR ab. Die Flaschen des GLASKLAR Reinigungssprays sind jetzt nämlich in zusätzlichen, neuen Farben erhältlich. Die 30ml-Flaschen gibt es in zwölf weiteren Farben und die 100ml-Flaschen in sechs weiteren Farben. Zudem kann die Farbe des Zerstäuberkopfes, der bisher stets in Weiß gehalten war, an die Farbe der Flasche angepasst werden, sodass die Flasche farblich harmonisch komplett einfärbig ist.
Neu im Portfolio sind individualisierbare Mikrofaserbrillenputztücher, die in verschiedenen Farben und mit Digitaldruck im Unternehmensdesign erhältlich sind. „2026 bringt Augenoptikern also noch mehr Möglichkeiten, wenn es um die persönliche Handschrift in der Kundenbindung geht“, resümiert Geschäftsführer Oliver Bartsch.
Interview am opti München Messestand
Web: www.glasklar.com
eMail: info@glasklar.com
HECHT CONTACTLINSEN
Mario Rehnert, Dipl. Ing. (FH), MSc (Anwendungstechnik) bei HECHT CONTACTLINSEN erklärt die Vorteile der neuen, individualisierbaren Kontaktlinse ease.
HECHT launcht bei der opti 2026 die neue, individualisierbare Kontaktlinse ease. Mit ease bietet HECHT Augenoptikern ein Komplettsystem: sphärisch, torisch, multifokal und multifokal-torisch. Die multifokalen Designs sind sowohl in einer Ausführung Zentrum Ferne als auch mit Zentrum Nähe erhältlich. Durch das neue Design ist diese Kontaktlinse sehr spontanverträglich und bietet meist mit der first-fit Erstberechnung ein gutes Sitzverhalten. Die ease wird im Dreimonatsintervall ausgetauscht und bietet mit einem Anpassungsbereich von +30,00 bis -30,00 Dioptrien größtmögliche Flexibilität. „HECHT möchte dem Augenoptiker ein individualisierbares Produkt an die Hand geben, mit dem er sich durch Personalisierbarkeit und rasche Verfügbarkeit strategisch vom Onlinehandel abgrenzen kann“, unterstreicht Mario Rehnert. HECHT präsentiert bei der opti 2026 außerdem die neue Nachtlinse seefree mit eigener Geometrie für das Myopiemanagement.
Im Softwarebereich kündigt Mario Rehnert an, dass der Anpass-Logarithmus APEX neu programmiert und nach einer kompletten Überarbeitung als eigenständige Softwarelösung mit integrierter Flurbildsimulation verfügbar sein wird. Für das Pflegemittelsortiment concare ist ein Relaunch mit kompletter Neuausrichtung und neuem Verpackungsdesign in Planung.
Interview am opti München Messestand
Web: www.hecht-contactlinsen.at
eMail: info@hecht-contactlinsen.at
HETYCH KONTAKTLINSEN

Innovationen, auf die man sich bei HETYCH verlassen kann: mehr Sicherheit, mehr Komfort – ab Februar 2026 Kontaktlinsen mit gravierter LOT-Nummer.
Ab Februar 2026 tragen alle formstabilen Kontaktlinsen von HETYCH eine fein eingravierte LOT-Nummer direkt auf der Linse. Diese präzise und für das Auge nicht störende Kennzeichnung sorgt für maximale Transparenz und bietet gleich mehrere Vorteile für Kontaktlinsenträger und Fachpersonal. Verwechslungen gehören damit der Vergangenheit an – sowohl im Alltag als auch bei der Anpassung oder Nachbestellung.
Zugleich gewährleistet die Gravur eine klare Unterscheidbarkeit gegenüber Kontaktlinsen anderer Hersteller. So erhöht sich nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Zuverlässigkeit bei jedem Schritt – vom ersten Aufsetzen bis hin zur professionellen Betreuung. Mit dieser Neuerung setzt HETYCH ein weiteres Zeichen für Qualität, Präzision und Kundenzufriedenheit. „Unsere Kontaktlinsen sollen nicht nur komfortabel und leistungsfähig sein, sondern auch ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. Die gravierte LOT-Nummer ist daher ein weiterer Schritt, um Ihnen eine noch transparentere und vertrauensvollere Nutzung zu ermöglichen“, resümiert Geschäftsführerin Elisabeth Hetych.
Interview im Rahmen der optikum TRENDSHOW
Web: www.hetych.at
eMail: office@hetych.at
HOYA

Mario Banozic (Country Manager Österreich) erklärt den Aufbau und die Funktionsweise vom neuen Hoyalux iD MySense Gleitsichtglas.
HOYA präsentiert auf der opti 2026 mit Hoyalux iD MySense ein neues Gleitsichtglas, das individualisiertes Sehen ganzheitlich neu definiert. Neben den Refraktionswerten und Trageparametern werden auch die gesamte Augenlänge sowie die sogenannte Visual-Sensory-Intelligence in die Glasfertigung mit einbezogen. Wie Mario Banozic, Country Manager Österreich, erläutert, analysieren moderne Messsysteme wie visuSense und iSelect Blickbewegungen, Schärfewahrnehmung, Körperhaltung und Lebensgewohnheiten und integrieren diese direkt in das Brillenglasdesign. Eine interne Trägerstudie bestätigt den Mehrwert: Bis zu 96 Prozent der Teilnehmenden berichten von erhöhtem Tragekomfort, 81 Prozent von deutlich reduzierter visueller und körperlicher Ermüdung.
Zusätzlich erweitert HOYA mit Sensity Colours sein Portfolio selbsttönender Brillengläser um gleich sechs neue Farbvarianten. Dank der Precision Photochromatic Technology reagieren die Brillengläser schneller und bieten zuverlässigen Blendschutz bei gleichzeitig hohem Sehkomfort. Seit Beginn des Jahres 2026 unterstützt HOYA Augenoptiker – über das bekannte Angebot hinaus – mit Marketingmaterialien auf der Plattform AXREGIO CONNECT, die eine integrierte Lösung für regionales Onlinemarketing bietet.
Interview am opti München Messestand
Web: www.hoya.at
eMail: banozic.mario@hoya.at
IMAGO EYEWEAR

Marcel Schlichter (Geschäftsführer) und Marco Finster (Geschäftsführer) setzen auf Kundennähe und launchen eine neue Kollektion für schlanke Gesichtsformen.
IMAGO EYEWEAR hat in den vergangenen zwei Jahren gezielt in die Erneuerung seiner Infrastruktur investiert – mit besonderem Fokus auf Marketing und Digitalisierung. Ziel ist es, Prozesse weiter zu optimieren und die Markenpräsenz nachhaltig zu stärken. Ein zentrales Element der Unternehmensphilosophie ist die konsequente Kundennähe. Wie Marcel Schlichter, CEO von IMAGO EYEWEAR, betont, wurde durch die Aufstockung des Teams die Erreichbarkeit verbessert sowie die Auslieferungsgeschwindigkeit und die Qualitätskontrolle weiter erhöht.
Mit den Linien IMAGO, IMAGO ULTRALIGHT, i-spax, PIX und COLORLINE bietet das Unternehmen ein breit gefächertes Portfolio hochwertiger Brillenfassungen. Die Kollektionen verbinden innovative Lösungen mit hohem Tragekomfort und zeichnen sich durch Vielseitigkeit, Leichtigkeit, Stabilität sowie zeitlos-elegantes Design aus.
Speziell für Brillenträger mit schmalen Köpfen und engem Augenabstand bietet die Linie PIX passgenaue Fassungen. Selbst bei hohen Dioptrienwerten stellt IMAGO EYEWEAR damit eine funktionale und zugleich ästhetische Lösung bereit.
Interview am opti München Messestand
Web: www.imago-eyewear.de
eMail: austria@imago-eyewear.de
IOM SOFTWARE

Axel van Holten (Geschäftsführer) berichtet über neue Tools wie einen Online-Terminkalender, Direktbestellung von Kontaktlinsen aus der Software heraus und eine integrierte Bestellung von Otoplastiken.
IOM SOFTWARE erweitert 2026 seine Komplettsoftware für Augenoptiker und Hörgeräteakustiker um mehrere praxisrelavante Neuerungen. Ziel ist es, zentrale Abläufe im Berufsalltag weiter zu vereinfachen und digital zu vernetzen. Wie Axel van Holten, Geschäftsführer von IOM SOFTWARE, erläutert, wird ein Online-Terminkalender direkt in die Software integriert. Konsumenten können künftig über die Webseite ihres Augenoptikers oder Hörgeräteakustikers Termine buchen. Der Terminkalender lässt sich innerhalb der Software individuell konfigurieren und an betriebliche Anforderungen anpassen.
Bereits etablierte Kontaktlinsenkataloge werden ab 2026 um eine Direktbestellfunktion ergänzt. Kontaktlinsen können damit unmittelbar aus der Software heraus bestellt werden, was Zeit spart und potenzielle Fehlerquellen bei der Datenübertragung reduziert.
Zudem ermöglicht IOM SOFTWARE in Kooperation mit der WAVO GMBH eine integrierte Bestellung von 3D-Otoplastiken direkt aus dem System heraus.
Interview am opti München Messestand
Web: www.iom.at
eMail: office@iom.at
JULBO
Marcus Mayr (PR Agentur Mayr Nell) und Florian Riedel (Sports Marketing Manager D.A.CH.) performen mit Sportsonnenbrillen am höchsten Niveau.
Der französische Sport- und Sonnenbrillen Hersteller JULBO freut sich dieses Jahr über eine Kooperation mit dem erfolgreichen Bergsportler Kilian Jornet. Der Spanier hat seit seiner Kindheit Brillen von JULBO getragen und hat zweimal den Mount Everest innerhalb einer Woche ohne Sauerstoff bestiegen. Da JULBO für Outdoor-Sport steht, war es naheliegend, mit Kilian Jornet zusammen zu arbeiten, berichtet Marcus Mayr von der PR Agentur Mayr Nell: „Er ist der perfekte, neue Markenbotschafter“. Bei dieser Kollektion hat JULBO drei verschiedene Modelle im Angebot.
Eine besondere Kollektion ist auch die „Mer Concept“, sie bietet zwei Modelle für den Wassersport. Die Brillen werden nachhaltig hergestellt. „Sie sind aus Bootsmaterial gefertigt und für die Verpackung wurden Fischernetze verarbeitet“, berichtet Mayr schmunzelnd. Karbon sorgt für Leichtigkeit und Stabilität. Polarisierende Gläser sorgen für den idealen Schutz, wenn sie am Wasser getragen werden. „Perfekt für Segler und Wassersportler“, ergänzt Mayr.
Nicht unerwähnt bleiben darf auch die Dreams Kollektion. Sie kommt bei den Olympischen Spielen zum Einsatz. Mit den Modellen von JULBO treten die Athleten bei den Wettkämpfen auf. Zu bestaunen sind die Sportbrillen in den Disziplinen Snowboard und Biathlon.
Interview am opti München Messestand
Web: www.julbo.com
eMail: oesterreich@julbo.ch
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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.




