seefree® und seefree®–T von Hecht Contactlinsen

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seefree® und seefree® – T von Hecht Contactlinsen

Lassen Sie den Wunsch vieler Kunden Realität werden: Trotz Fehlsichtigkeit tagsüber gut sehen zu können – ohne Brille oder Contactlinsen!

Und das ohne operativen Eingriff. Dies ermöglichen die Ortho-K-Linsen seefree® und seefree®– T

Viele Menschen kennen diese Probleme: Eine Brille im Regen oder beschlagene Gläser. Strahlender Sonnenschein und keine optische Sonnenbrille zur Hand. Gereizte Augen durch Contactlinsen bei trockener, staubiger Luft oder nach langen Arbeitstagen am PC. Jeder, der mit diesen Alltagsproblemen zu kämpfen hat, kann von der seefree®-Technologie profitieren.

Die Grundidee ist bei vorhandener Kurzsichtigkeit mit Orthokeratologie den ganzen Tag ohne Brille oder Contactlinsen in der Arbeit und beim Sport scharf zu sehen. Dabei wird die natürliche Flexibilität der Hornhaut genutzt um eine gezielte und reversible Änderung der Hornhautkontur zu erreichen.

  • Zentral wird die Hornhaut flacher und korrigiert so die Kurzsichtigkeit
  • Die Mittelperipherie der Hornhaut wird steiler

Kundenauswahl

Indikation

  • Kurzsichtigkeit bis -4,50 dpt
  • Astigmatismus rectus bis -2,5 dpt
  • Astigmatismus inversus/obliquus bis -1,50dpt
  • Gesamtastigmatismus = HH-Astigmatismus
  • Normale Pupillengröße (ø nicht größer als die optische Zone dder seefree®)
  • Hohe Compliance (regelmäßige Nachkontrollen, Pflege,…..)

Kontraindikation

  • Hyperopie
  • Unregelmäßige HH-Topographie (z.B. irregulärer Astigmatismus, Keratokonus)
  • Versorgung nach Laser-OP
  • Pathologisch trockenes Auge
  • Nach Keratoplastik
  • Augenkrankheiten oder -verletzungen
  • Stoffwechselstörungen, die das Auge betreffen (z.B. Diabetes)
  • Beginn der Anpassung während der Schwangerschaft oder Stillzeit (Refraktionsschwankungen)

Der seefree®-Aufbau

Die formstabile Contactlinse seefree® wird immer während der Schlafphase getragen. Dabei wird die Hornhaut durch die besondere Rückflächenform der seefree® gezielt modelliert. Die Rückflächengeometrie besteht aus drei charakteristischen Anpasszonen:

Der seefree®-Aufbau

Zentrale Korrektionszone

Diese Zone ist verantwortlich für die gewünschte Formänderung der zentralen Hornhaut. Die abbildungsoptimierte Ausführung dieser Zone ermöglicht eine hervorragende und konstante Sehqualität. Der Radius rder zentralen Korrektionszone ist flacher als die zentralen Hornhautradien und errechnet sich aus der zu korrigierenden Myopie.

Reverse Zone

Sie verbindet die zentrale Korrektionszone mit der peripheren asphärischen Anpasszone. Diese Zone beeinflusst maßgeblich die Scheiteltiefe der Linse. Sie errechnet sich automatisch im APEX®-Programm anhand der Topographie.

Asphärische Anpasszone

Diese Anpasszone sorgt für eine parallele Auflage in der Mittelperipherie der Hornhaut. Der asphärische Verlauf begünstigt eine frei bewegliche Linse. Die Exzentrizität dieser Zone ist abhängig von der Hornhaut–Exzentrizität.

Auswahlkriterien für seefree®oder seefree®-T

Die seefree® gibt es als rotationssymmetrische und als torische Ausführung. Basierend auf der Hornhauttopographie und dem Wert der Brillenkorrektion (Minuszylinderschreibweise) wird im APEX® -Anpassprogramm automatisch für jedes Auge eine individuelle seefree® berechnet. Die erste berechnete seefree®-Contactlinse wird immer mit einer rotationssymmetrischen Rückfläche vorgeschlagen. Liegt eine torische Hornhautperipherie vor, so kann eine torische seefree® -Rückfläche erforderlich sein.

Auswahlkriterien für seefree®oder seefree®-T

Die durch das APEX®-Anpassprogramm errechnete seefree® wird in der Simulation manuell zentriert. Die vorgeschlagene Rückfläche wird im ersten Schritt für den flachen Hornhautmeridian optimiert. Danach wird der steile Meridian abgeglichen und entschieden, ob eine torische Rückfläche sinnvoll ist.

Wichtig: Die Fluobildbewertung sollte bei einer Skaleneinstellung von 75 μm erfolgen.

Die periphere Auflage sollte möglichst parallel oder leicht flach zur Hornhaut verlaufen

Die periphere Auflage sollte möglichst parallel oder leicht flach zur Hornhaut verlaufen. Diese kann über r2 angeglichen werden. Im Graph zeigt die blaue Kurve den Verlauf des flachen Meridians. Hier verläuft sie, wie gewünscht, nahezu horizontal. Der Abstand im Zentrum sollte um ca. 5-10 μm größer sein, als der der Anpasszone. Die Scheiteltiefe kann durch eine Änderung von r1 beeinflusst werden. Dadurch wird die zentrale Tränenunterspülung sichergestellt.

Bei einer torischen Hornhaut unterscheidet sich die Auflage im flachen und steilen Meridian deutlich. Während die Linse im flachen Meridian parallel verläuft, steht sie im steilen Meridian auffallend ab. Mit zentraler Radiendifferenz ab ca. 2,5/10 mm und einem zunehmenden Astigmatismus in Richtung Peripherie fällt die Auswahl auf eine seefree®-T.

Bei einer torischen Hornhaut unterscheidet sich die Auflage im flachen und steilen Meridian deutlichBei einer seefree®-T ist die Rückfläche im zentralen Bereich weiterhin rotationssymmetrisch. Mit der seefree® kann kein innerer Astigmatismus korrigiert werden. Ist ein innerer Astigmatismus vorhanden muss geprüft werden, ob der resultierende Visus ausreichend ist.

Erfolgreiche Anpassung mit APEX®

Für die Anpassung der seefree® werden die Hornhautparameter mit OCULUS Topographiesystemen erfasst. Auf Basis dieser Daten wird im APEX®-Programm eine ideale, individuelle seefree®-Kontur für das jeweilige Auge errechnet und resultierend kann das Fluobild praxisnah simuliert werden.

Erfolgreiche Anpassung mit APEX

Die seefree®-Software führt Sie dabei Schritt für Schritt durch die Anpassung.

Die Vorteile des APEX®-Programmes auf einen Blick

  • Errechneter Erstvorschlag einer individuellen seefree®
  • Zielgerichtete Auswahl der Ortho-K Rückfläche durch verlässliche Fluobildsimulation
  • Passform kann durch individuell gewählte Parameter im APEX®-Programm verändert werden
  • Direkte Kontrolle der Parameteränderungen durch erneute Fluobildsimulation
  • Kompetente Beurteilung der Ortho-K-Fluobilder
  • Optimale Dokumentationsmöglichkeit
  • Sichere Kontrolle der HH-Konturänderung durch chronologische Topographie

Eine Schulung ist Voraussetzung für die Anpassung der seefree®. Unsere Fortbildung mit Praxisteil ist die beste Basis für eine erfolgreiche und nachhaltige Versorgung mit seefree®-Linsen. Hierbei wird wertvolles Hintergrundwissen weitergegeben, um die Anpassung schlüssig aufzubauen und den Contactlinsenträger professionell zu versorgen. Wenn Sie bereits Erfahrung in der Anpassung von Ortho-K Linsen haben, dann sprechen Sie uns an.

Seminar – Professionell mit seefree® und seefree®-T

Themenschwerpunkte:

  • Orthokeratlogie – Wie funktioniert das?
  • Kriterien für den Erfolgreiche
  • Auswahl der sphärischen und torischen seefree® mit dem  APEX®-Programm
  • Praktischer Teil: Beurteilung der seefree®  nach der ersten Nacht
  • Mögliche Herausforderungen und deren Lösungsansätze
  • Kundenmanagement

Teilnehmerkreis:  

Erfahrene Anpasser formstabiler Contactlinsen, die mit dem OCULUS Keratograph arbeiten. Teilnehmerzahl maximal 12 Personen.

Termine:

  • 24./25.06.2019 in Wiesbaden
  • 26./27.09.2019 in Freiburg

Seminardauer: 1,5 Tage

Das Team von Hecht Contactlinsen wünscht Ihnen viel Freude beim Anpassen! Bitte zögern Sie nicht die Anpassberatung von Hecht Contactlinsen zu kontaktieren.

Weitere Informationen zu HECHT CONTACTLINSEN erhalten Sie jederzeit bei:

Hecht Contactlinsen Österreich 
Meranerstrasse 3/I
6020 Innsbruck 

Tel.: 0512 / 58 37 25-18 
Fax: 0512 / 58 37 25-19

Email: info@hecht-contactlinsen.at
Web: www.hecht-contactlinsen.at
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Entgeltliche Einschaltung