Blick über den Tellerrand – Verbandstag des Augenoptiker- und Optometristenverbandes NRW

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Verbandstag des Augenoptiker- und Optometristenverbandes NRW

Die Reise zu einer deutschsprachigen Fortbildungsveranstaltung im Nachbarland kann bereichernd wirken. So war der Verbandstag des Augenoptiker- und Optometristenverbandes NRW ein Erfolg. Rund 400 Gäste kamen am 13. November nach Dortmund und erlebten dort ein interessantes und weitgefächertes Angebot an Fachvorträgen und eine vielseitige Industrieausstellung.

Den diesjährigen Eröffnungsvortrag hielt Sabrina Mertens vom Institut für Handelsforschung in Köln. Sie referierte über das Thema „Amazon ist überall, Start-ups schießen wie Pilze aus dem Boden. Welche Chancen hat in diesem Umfeld der stationäre Einzelhandel?“, skizzierte die Herausforderungen und zeigte Chancen und Handlungsoptionen für den Handel der Zukunft auf.

Digitale Zukunft

Martin Himmelsbach, Geschäftsführer der IPRO GmbH, beschäftigt sich seit über 35 Jahren mit dem Thema IT in der Augenoptik. Seine These: „Wir können für die Augenoptik unsere eigene digitale Zukunft gestalten.“ An praktischen Beispielen zeigt er auf, was zu tun ist.

Dr. Ludger Wollring praktiziert als Augenarzt in Essen und ist seit vielen Jahren Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA). Er schilderte sehr praxisnah wo Augenoptik und Augenheilkunde Berührungspunkte haben oder sich gar überschneiden. Aber auch zu den Grenzen der beiden Disziplinen konnte er anschaulich berichten.

Kabarettist Herbert Knebel präsentierte Auszüge aus seinem aktuellen Programm und läutete damit den zweiten Teil des Verbandstages ein.

Die Branche im Blick

Thomas Heimbach, Vorsitzender des Augenoptiker- und Optomteristenverbandes NRW, führte wieder einmal sehr professionell durch den Tag. Unter dem Titel „Die Branche im Blick.“ Erläuterte er die aktuellen Entwicklungen in der Augenoptik und ordnetet die neuesten Branchenzahlen in den Gesamtzusammenhang ein.

Peter Voigtmann berichtete über ein neues Verfahren, mit dem kostengünstig und effektiv Augenhintergrundbilder aufgenommen und ausgewertet werden können. Die automatischen Befundergebnisse können dann Grundlage für eine eventuelle Vorstellung in der augenärztlichen Facharztversorgung sein. Das sogenannte ITOS-System kann bei Bedarf auch als mobile Screening-Station eingesetzt werden.

Schadet Bildschirmarbeit den Augen? Mit dieser Frage setzte sich Maria Stinn von der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena auseinander. Ihr Vortrag beschäftigte sich mit möglichen Auswirkungen der Bildschirmarbeit auf das visuelle System.

Viel Lob von allen Seiten gab es am Ende des Verbandstages. Die gut 400 Gäste sparten nicht mit Applaus für das attraktive Programm und die überaus gelungene Organisation der Veranstaltung in Dortmund. Auch die umfassende Industrieausstellung fand – zur Zufriedenheit der Aussteller – viele interessierte Besucher.

Weitere Informationen

Augenoptiker und Optometristenverband NRW
Svea Kordt M.A.
Ruhrallee 9
44139 Dortmund
Deutschland
Tel: +49 231 5522100
eMail: info@aov-nrw.de