Wie Vorsorge Augenlicht rettet

Holger B. hatte keinerlei Beschwerden. Er sah gut, fühlte sich gesund und nahm lediglich das Angebot seines Augenoptikers wahr, eine digitale Augenvorsorge durchführen zu lassen. Dass diese Entscheidung möglicherweise sein Augenlicht retten würde, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand ahnen.

Digitale Augenvorsorge von EssilorLuxottica und Mirantus Health stärkt Augenoptiker als kompetente Partner der Augengesundheit

Die hochauflösende Weitwinkel-Funduskamera Cellview zeigte Auffälligkeiten an der Netzhaut, die B. vollkommen verborgen geblieben waren. Die Bilder wurden über die Eye-Health-Plattform mira von einem Augenarzt ausgewertet. Das Ergebnis des Mirantus Reports: Hochgradig abklärungsbedürftig mit der Empfehlung, unmittelbar einen Augenarzt aufzusuchen. Die Diagnose: Venenastverschluss, auch Augenthrombose genannt – eine Erkrankung, die häufig ohne Symptome entsteht und unbehandelt zu schweren Sehstörungen bis hin zur Erblindung führen kann.

Dank des Mirantus Netzwerks erhielt B. innerhalb des nächsten Tages einen Termin bei einem weiterbehandelnden Augenarzt in Hannover und konnte unmittelbar mit einer notwendigen intravitrealen operativen Medikamentengabe (IVOM) beginnen. Ohne diese strukturierte Zusammenarbeit hätte die Wartezeit auf einen Facharzttermin mehrere Monate betragen.

„Wer weiß, was sonst daraus geworden wäre“

Der Kunde erinnert sich noch gut an den Moment, als ihn sein Augenoptiker über den auffälligen Befund informierte: „Erstmal war der Gedanke, dass da eine Zufallsdiagnose getroffen wurde. Ich hatte gar keine Beschwerden und durch den glücklichen Umstand, dass ich bei Becker und Flöge war, ist das rausgekommen. Wer weiß, was draus geworden wäre, wenn ich diese Untersuchung nicht gemacht hätte.“ Heute fällt sein Fazit zur Augenvorsorge beim Optiker eindeutig aus: „Auf jeden Fall würde ich das machen. Wenn sich so eine Chance ergibt, sollte man das tatsächlich wahrnehmen. Trotz der Kosten würde ich das jedem empfehlen. Man gibt so viel Geld für andere Sachen aus und wenn dann eine Auffälligkeit gefunden ist, ist es gut investiertes Geld.“

Früherkennung kann entscheidend sein

Für den involvierten Augenarzt Dr. med. Nikolaos Chrisoglou, FEBO, zeigt dieser Fall exemplarisch, welche Bedeutung eine Früherkennung besitzt. „Die Tücke eines Venenastverschlusses liegt darin, dass er anfangs oft völlig schmerzfrei verläuft. Viele Betroffene merken zunächst gar nichts, während im Auge bereits eine gefährliche Unterversorgung der Netzhaut entsteht“, so Dr. Chrisoglou. Bleibe die Erkrankung unentdeckt, könnten Netzhautschwellungen, Einblutungen oder ein schmerzhaftes sekundäres Glaukom entstehen. „Im schlimmsten Fall droht der dauerhafte Sehverlust. Ein frühzeitiger Therapiebeginn ist absolut entscheidend, um diese Kaskade rechtzeitig zu stoppen und das Sehvermögen zu retten.“

Dr. med. Nikolaos Chrisoglou, FEBO

Hochwertige Bildqualität schafft die Grundlage

Möglich wurde dies durch das Zusammenspiel der Weitwinkel-Funduskamera Cellview, der digitalen Eye-Health-Plattform mira von Mirantus sowie der Möglichkeit, einen Termin bei einem Arzt über Mirantus Plattform zu buchen.

„Weitwinkel-Fundusaufnahmen ermöglichen in der Augenheilkunde eine umfassendere Beurteilung der Netzhaut, da sie auch die periphere Netzhaut abbilden“, erläutert Dr. Chrisoglou. „Auch im vorliegenden Fall hat die Weitwinkelaufnahme dazu beigetragen, das Ausmaß des Verschlusses schnell zu erfassen und eine entsprechend dringliche Vorstellung bei einem lokalen Kollegen zu empfehlen.“

Fundusbilder

Damit bestätigt der Fall einen zentralen Grundsatz moderner digitaler Augenvorsorge: Die Qualität der Vorsorge beginnt mit der Qualität der Bildgebung. Hochauflösende Weitwinkelaufnahmen schaffen die Grundlage dafür, relevante Veränderungen frühzeitig zu erkennen und ärztlich fundiert beurteilen zu können.

KI alleine nicht ausreichend, Telemedizin vorteilhaft

Der Fall zeigt, dass moderne Augenvorsorge weit mehr erfordert als den Einsatz künstlicher Intelligenz allein. Zertifizierte KI-Anwendungen konzentrieren sich in der Regel auf die Erkennung bestimmter Erkrankungen der altersbedingten Makuladegeneration (AMD), der diabetischen Retinopathie oder des Glaukoms. Andere krankhafte Veränderungen können dabei unentdeckt bleiben. Das telemedizinische Vorsorgemodell von Mirantus setzt deshalb bewisst auf das Prinzip „Human in the Loop“: Jede Untersuchung wird von einem Facharzt für Augenheilkunde ausgewertet. Im Fall von Holger B. war genau diese ärztliche Begutachtung entscheidend. Der vorliegende Venenastverschluss zählt nicht zu den Erkrankungen, auf die viele KI-Systeme primär ausgerichtet sind. Erst die Kombination aus hochwertiger Weitwinkelbildgebung, telemedizinischer Facharztauswertung und der Möglichkeit zur Terminbuchung beim Augenarzt machte letztlich die schnelle Diagnose und die umgehende Weiterbehandlung möglich.

Mehr Kompetenz für Augenoptiker

Für EssilorLuxottica ist dieser Fall weit mehr als eine einzelne Erfolgsgeschichte. Er verdeutlicht das Potenzial einer modernen, wohnortnahen Augenvorsorge, bei der Augenoptiker eine wichtige Rolle innerhalb der Versorgungskette übernehmen. Gemeinsam mit Mirantus Health hat EssilorLuxottica ein digitales Vorsorgemodell entwickelt, das hochwertige Bildgebung, digitale Auswertung und eine enge Vernetzung mit Augenärzten miteinander verbindet. Augenoptiker stärken damit ihre Kompetenz als Ansprechpartner für Augengesundheit, schaffen zusätzliche Beratungsanlässe und differenzieren sich nachhaltig vom Wettbewerb. Gleichzeitig profitieren Kundinnen und Kunden von einer wohnortnahen Vorsorge und einer schnellen Weitervermittlung bei auffälligen Fällen.

„Der Fall zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert moderne Augenvorsorge in der Zusammenarbeit von Augenoptikern und Augenärzten bieten kann“, so Michael Thöne-Flöge, Geschäftsführer becker + flöge. „Mit dem digitalen Screening in unseren Geschäften schaffen wir die Möglichkeit, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und unsere Kundinnen und Kunden bei Bedarf schnell in die augenärztliche Versorgung zu begleiten. Wenn wir auf diese Weise dazu beitragen können, das Sehvermögen eines Menschen zu schützen, ist das für alle der größte Erfolg.“

Kostenfreie Fortbildung und Live-Demonstrationen

Augenoptiker, die mehr über digitale Augenvorsorge erfahren möchten, können kostenfrei an den Online-Facharzt-Webinaren der Mirantus Akademie teilnehmen. Die nächsten Termine sind:

  • 25.08.26/19 Uhr: Wie kann ich mit lokalen Augenärzten zusammenarbeiten? Do’s & Don‘ts für nachhaltige Kooperation
  • 15.09.26/19 Uhr: Das 1×1 der augenärztlichen Netzhautbefundung: Wie geht ein Augenarzt vor? Beispiele und Anwendungsfälle aus der Praxis

Die Anmeldung ist online möglich über den folgenden Link: academy@mirantus.com

Darüber hinaus lädt EssilorLuxottica Österreich am 08.10. ab 14 Uhr zum Innovation Day in die Orangerie Schloss Schönbrunn in Wien ein. Experten von Mirantus Health stehen auch dort für eine individuelle Beratung und Live-Demonstrationen zur Verfügung. Für weitere Informationen oder Terminvereinbarungen können sich interessierte Augenoptiker an ihre Ansprechpartner:innen von EssilorLuxottica Österreich wenden.

Für weitere Details wenden Sie sich an Ihren Essilor Ansprechpartner

EssilorLuxottica Logo

Internet: www.essilor.com

 

Hinweis: Der geschilderte Fall beruht auf einem realen Patientenfall. Auf Wunsch des Kunden wurde sein Name zum Schutz seiner Privatsphäre anonymisiert. Es handelt sich um die Auswertung nicht-ärztlicher Augenuntersuchungen mit Fokus auf Früherkennung, ob Auffälligkeiten bestehen oder nicht. Es wird keine Diagnose gestellt.

 

 

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