Letztes Wochenende veranstaltete die GHM wie jeden Jänner die Branchenmesse opti in München. Bemerkenswert war die Internationalisierung auf der opti 2013. Vor allem asiatische und skandinavische Besucher haben die opti verstärkt für sich entdeckt. Die Messeleitung zählte 23.200 Fachbesucher aus 70 Ländern. Neben Fassungsmode, Brillengläser und Kontaktlinsen, gewinnt die Geräteoptik mit Funduskameras und anderen Untersuchungseinheiten immer höheren Stellenwert in der österreichischen Augenoptik und Optometrie. Die optikum Redaktion wurde deshalb mit Mag. Bernhard Steiner – ein in Österreich bekannter Experte für Geräteoptik – verstärkt. Gemeinsam mit Günther Derx (Fassungsmode) und Harald Belyus, MSc (Brillengläser & Kontaktlinsen) wurden über 60 ausführliche Interviews mit Herstellern geführt und im bis dato umfassendsten opti München Messebericht publiziert.
TRENDS 2013
Was hat Retro eigentlich mit Nerd-Stil zu tun? Ist der British-Retro Look ident mit jenem vom Festland? Kann man Retro eigentlich mit Vintage gleichsetzen? Egal ob Retro, Nerd, British-Classic oder Vintage – fast jeder Fassungshersteller hat einen Teil oder Großteil der Kollektionen mit einem dieser Attribute besetzt. Wagemut ist auch zu beobachten. So finden sich zum Beispiel Metallbrillen mit rosa Kunststoffoberteil, knallrote Pantobrillen mit weißen Bügeln oder himmelblaue Jacky O Fassungen in so manchen Sortiment. Auch neonfarbene Fassungen waren auf der opti 2013 zu sehen. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass man altbekannte Formen farbenfroh neu an den Start bringt. Für den konservativeren Geschmack gibt es die altbekannten Formen auch in Naturtönen wie Havanna, Flieder oder im allgegenwärtigen Schwarz.
Wer nach so viel Festland/British/Vintage-Retro eine Abwechslung gesucht hat, wurde auch schnell fündig. Die Randlosbrille wird immer gefinkelter hinsichtlich der Glasmontage und erfährt in den bekannten Randlosschmieden Europas einen weiteren Qualitätsschub. Fast schon ein wenig unbemerkt schieben sich da extrem hochwertig gefertigte Fassungen am besetzten Retrosektor vorbei. Während eine preislich im Einstiegsbereich liegende Kunststoffbrille immer noch ganz nett auf der Nase aussehen kann – bei der Randlosbrille merkt selbst der Konsument rasch einen Unterschied. Apropos preislicher Einstiegsbereich. Einen völlig neuen Trend haben wir doch auf der opti 2013 im Fassungs- und Sonnenbrillenbereich wahrgenommen: einige Unternehmen, die für das absolute Premiumsegment bekannt sind, haben überraschenderweise diesjährig einen Teil ihrer Kollektion in ein günstigeres Einstiegspreissegment transferiert. Vielleicht wirkt sich dies ja positiv auf den Wiederbeschaffungszeitraum aus?
Viele Jahre war die Holzbrille nur für ganz kleine Manufakturen ein Thema. Unglaublich wie viele Holzbrillen-Hersteller es mittlerweile gibt. Aus dem mittlerweile durchwegs großen Angebot setzen sich nun jene Hersteller durch, welche ihre Hausaufgaben bei den Themen Inklination, Scharnierfestigkeit, einfache Verglasung, Haltbarkeit und überblickbare Lieferzeiten gemacht haben.
Im Bereich der Sonnenbrillen werden die optischen Verglasungen bei stark gewölbten Scheiben nun immer toller – selbst bei hohen Dioptrienstärken. Im Bereich der Sportbrillen etablieren sich langsam phototrope Verglasungen. Die Brillenglashersteller setzen diesjährig stark auf das Thema UV und sogar Filterung des blauen Lichtanteils. Sehr gut – das positioniert uns Augenoptiker und Optometristen noch mehr als Gesundheitsdienstleister. Jeder Hersteller verfügt mittlerweile über tolle Beratungs-Apps, mit denen Konsumenten interaktiv beraten werden können. Auf der opti 2013 gab es zu diesem Thema viele Updates zu sehen.
Die Kontaktlinse profitiert von der Alterspyramide in Europa. Der Fokus liegt bei allen Herstellern unübersehbar im Multifokalbereich. Spätestens jetzt ist es eine gute Zeit, sich mit der Anpassung solcher Spezialkontaktlinsen noch intensiver auseinander zu setzen. Noch nie gab es eine so große Auswahl an unterschiedlichen Systemen. Bei den Geräten und Instrumenten hat es zwar keine Umwälzungen gegeben, aber zahlreiche interessante Neuerungen sowie neue Anbieter die sich zum ersten Mal auf der opti 2013 präsentierten. So findet sich eine immer breitere Auswahl an Funduskameras und selbst die Scheitelbrechwertmesser warten mit umfangreichen Zusatzfunktionen auf.
Die optikum Interviews
Zur besseren Übersicht bringen wir die optikum Interviewpartner wie gewohnt in alphabetischer Reihenfolge. Mit den nachfolgenden Pull-Down-Menüs können Sie ganz flott zum gewünschten Interview springen. Viel Spaß! Ihre optikum Redakteure Bernhard Steiner, Günther Derx und Harald Belyus.
Brillen
Gläser
Alle
Kontaktlinsen
Geräte, Instrumente, IT

Andreas Zürn: „Kontaktlinsenträger kommen
etwa fünfmal häufiger ins Geschäft als reine Brillenträger.“
Im letzten Jahr wurden in Österreich die CIBA VISION GmbH und die Alcon Opthalmika GmbH zusammengeführt. Andreas Zürn finden wir dementsprechend am Messeauftritt bei ALCON.
„Unsere im letzten Jahr eingeführte DAILIES TOTAL1 hat eine extrem hohe Akzeptanz. Dies liegt daran, dass mit dem Wassergradienten ganz neue Art von Kontaktlinsen-Kategorie entstanden ist. Auf der opti 2013 präsentieren wir eine Studie, deren Ziel die Beurteilung der DAILIES TOTAL1 im Alltag war. Im Rahmen dieser Arbeit wurden 280 Kontaktlinsenträger hinsichtlich ihrer Erfahrungen mit der neuen Kontaktlinse befragt. 90% der Befragten gaben an, dass die ihre Kontaktlinsen nicht mehr wahrnahmen. 79% berichteten, dass sie eine Reduktion der Trockenheitsgefühle am Ende des Tages gegenüber ihrer bisher getragenen Kontaktlinsensysteme erfuhren“, berichtete Zürn.
ALCON ermutigt die österreichischen Kontaktlinsenoptikern zur Überprüfung der Signifikanz dieser Studie an eigenen Testpersonen. Dazu stellt das Unternehmen unter anderem auch Materialien und analog zur verfassten Studie Fragebögen zur Verfügung. Andreas Zürn wartet aber auch noch mit anderem Zahlenmaterial zum europäischen Kontaktlinsenmarkt auf. Die Zahlen stammen aus einer weiteren Studie in 11 europäischen Ländern. So soll die Loyalität der Kontaktlinsenträger zum Anpasser in Europa bei 76% liegen. „Dies ist deutlich höher als bei den Brillenträgern. Zudem ist die Frequenz bei Kontaktlinsenträger etwa fünf mal häufiger und der Umsatz etwa 1,4 mal höher als bei den Brillenträgern“, so Zürn.
Einen weiteren Schwerpunkt sieht man bei ALCON in der Fortführung der strategischen Partnerschaft mit dem ÖSV. Die österreichischen Kontaktlinsenoptiker können somit die Gesichter der bekannten Skisstars für Ihre Kontaktlinsenwerbung mit ALCON Produkten nutzen..

Wolfgang Scheucher: „ANDY WOLF in One Love“
Der österreichische Brillenlabel ANDY WOLF hat es geschafft sich eine Community zuzulegen. Nicht nur in virtuellen Welten wie Facebook, sondern auch am Rande von Laufstegen bei den Fashion Weeks in London, Paris, Wien und Kopenhagen, bei denen ANDY WOLF als einziger Brillenlabel vertreten ist. Die Fans sind begeisterte Brillenträger, die diese auch deutlich sichtbar zeigen wollen.
Wolfgang Scheucher zeigt sich am Ende der opti 2013 zufrieden: „Die diesjährige opti 2013 war für uns sehr erfolgreich. Die Messe in München wird auch international immer wichtiger. Mir sind dieses Jahr vor allem viele skandinavische Augenoptiker aufgefallen. Wir haben es geschafft die Marke ANDY WOLF gut zu transportieren und zu positionieren. Das heurige Thema ist übrigens One Love. Das kann sein der Ort wo man lebt, unterschiedlichste Menschen, aber auch die Mode, die man trägt, Erinnerungen, Musik und nicht zuletzt natürlich auch die Liebe zu Brillen von ANDY WOLF.“
Ein Blick über die aktuelle Kollektion führt einem vor Augen, dass ANDY WOLF die 80er Jahre zum Thema gemacht hat. Also bunt. Sehr, sehr bunt. „Wir verwenden sogar echte Plattenmaterialien aus den 80er Jahren. Bei den Formen finden sich wohl alle Jahrzehnte wieder, allerdings stark farbbeinflusst von den 80ern. Da sind dann selbstverständlich auch die Neonfarben der 80er fix am Start“, so Scheucher.

Peter Laaber und Günther Höfer-Wieselthaler
unter anderem mit der neuen Linie makellos.Potsdam
AOYAMA präsentiert in München erstmals die Premiumkollektion makellos.Potsdam einem breiten Publikum. Unter anderem werden nur die hochwertigsten Acetatplattenmaterialien von Mazzucchelli verwendet. In der Kollektion von Gerry Weber findet sich ein nerdiger Stil, welcher mit poppigen Farben wie Pink und Grün konterkariert wird. Für klassisches Nerddesign sorgen Natürtöne wie Flieder, Havanna und Schwarz.
Ein Designschwenk ist in der Kollektion von Shiseido zu erkennen. Günther Höfer-Wieselthaler dazu: „Shiseido geht beim Styling ab sofort neue Wege. So war die letzte Kollektion mitunter sehr verspielt und zum Beispiel mit floralen Elementen versehen. Das Design war sehr vom französischen Markt geprägt. Nun werden die Designs wieder minimalistischer.“ Wir finden den Richtungswechsel bestätigt – in der Kollektion finden sich auch einige dezente Nylormodelle. Verkaufsleiter Peter Laaber erklärt: „Der Schwenk im Design ist ideal für den deutschsprachigen Raum und deren Anforderungen. Er unterstützt den Business Look von Frauen und trifft damit voll den aktuellen Zeitgeist.“
Die Edelmarke Dupont besticht ihrerseits mit hochwertigem MXP (maximum pure titanium), welche aus 90% Titan, 6% Aluminium und 4% Vanadium besteht. Diese Legierung ist eine ideale Basis für die darauf aufgebrachte 24 Karat Goldschicht und garantiert eine dauerhafte Verbindung. Dezente Verzierungen Dupont wurden mit Chinalack realisiert. Zudem hat sich Dupont auch im traditionellen Kunststoffbereich neu positioniert und bietet noble Herrenfassungen im typischen Retrolook an.

CEO M’hamed Bouhlal in Appenzeller Tracht
Aus Lens4me wird APPENZELLER KONTAKTLINSEN. „Lens4Me führte immer wieder zu Verwechslungen. Einerseits mit Mitbewerbern. Andererseits mit einer anderen Website“, erklärt CEO M’hamed Bouhlal. Appenzeller Kontaktlinsen fertigt individuelle, weiche und formstabile Kontaktlinsen mit modernen Produktionsanlagen im Drehverfahren an. Zudem ist der gesamte Produktions- und Qualitätssicherungsablauf Barcode gesteuert. Dadurch und im Zusammenhang mit der Seriennummer-Gravur ist jede Kontaktlinse hundertprozentig rückverfolgbar und reproduzierbar.

ARGUS mit neuer Spaltlampe und
italienischer Untersuchungseinheit
Frank Mothes und sein Team von ARGUS stellen wie gewohnt eine ganze Menge Neuheiten auf der opti 2013 aus. Neben der Spaltlampe von Takagi mit der Canon Digitalkamera für höchstauflösende Bilder findet sich auch die neue Untersuchungseinheit des italienischen Herstellers Frastema – die Linear 65GT – auf dem Messestand. Als Messeneuheit fand sich auch die neue Linie an high-end Schleifautomaten – Huvitz KAIZER– sowie der Visucat mit den Posch-Tests und die Holon-Sehtests.

Das AOTG-Team mit der neuen Gleitsicht App am iPad
Die Michael Pachleitner Gruppe ist zur diesjährigen opti München erstmals auf einem gemeinsamen Messestand vereint. Verkaufsleiter der AUSTRIAN OPTIC TECHNOLOGIES Christian Steingärtner dazu „Unsere gemeinsame Kompetenz wird in eine innovative Zukunft investiert. Uns ist wichtig, dass wir die Homogenität eines österreichischen Unternehmens mit knapp 400 Mitarbeitern auch als solches wahrnimmt. Der Messestand wurde im Design an das Gebäude der Firmenzentrale in Graz angepasst.“
AUSTRIAN OPTIC TECHNOLOGIES Geschäftsführer Marcus Wecht ergänzt: „Die Pachleitner Gruppe bündelt damit ihre Vertriebsaktivitäten im Glasbereich. Der Vertrieb der Marke Schulz wurde zudem unter die Schirmherrschaft der AUSTRIAN OPTIC TECHNOLOGIES gestellt. Mit ersten 1. Oktober 2012 haben wir die Freeview 2.0 Gleitsichtbrillengläser eingeführt. Dabei handelt es sich nicht um ein einfaches Facelifting, sondern eine komplett neue Oberflächengeometrie bei der besonders die Mittel und Nahzone vergrößert wurde. Wir können mit acht Progressionslängen aufwarten, um Konsumenten in habitueller Kopfhaltung die bestmöglichen Nutzungszonen zu ermöglichen.“
Zur opti 2013 launchte Die AUSTRIAN OPTIC TECHNOLOGIES auch eine App zum Thema Visualisierung von Gleitsichtqualitäten. Apropos iPad. Das Optikam Zentriersystem, hat nun neben dem bekannten Standgerät eine iPad-Lösung als Ergänzung erhalten. „Im Zuge der neuen Preisliste 2013 wird die AUSTRIAN OPTIC TECHNOLOGIES einen Fokus auf Raumdistanzgläser legen und das bestehende Produktportfolio erweitern“, gibt Wecht eine Vorschau auf weitere Aktivitäten.

Geschäftsführer Alexander Uebele mit
handbemalten Details an Acetatfassungen
Strahlend, das „Handmade in Germany“ als Sonne am Stand von AXEL S., weithin leuchtend auch das Rot des Standes direkt am Walk of Frame in der Mitte der Halle C1 auf der opti 2013. Alexander Uebele, Geschäftsführer des Unternehmens aus Löffingen mit der genialen Gabe des Verknüpfens von außergewöhnlicher Farben mit besonders tragbaren Formen, zeigt uns die handbemalten Details an den bunten Acetatfassungen, die jedes dieser Stücke zum Einzelstück aufwerten. Hauptthema ist die aus mehrfach laminierten Platten gefertigte Acetatfassung. Liebevoll eingesetzte Intarsientechnik verschmilzt Struktur mit Farbe und lässt ungewöhnliche und sehr eigenständige Kleinserien entstehen.
Das modebewusste Klientel findet leicht sehr gut geeignete Fassungen für die Gleitsichtbrille. Weiterhin wird auf den Export in alle Welt ein großes Augenmerk gelegt. Sehr stark jetzt schon im Export nach Amerika, Russland und natürlich nach ganz Europa. 6 Vertreter betreuen zur Zeit den deutschspachigen Markt. „Über die gut gelungene Kooperation mit der steirischen Kollektion Edelweyes in Deutschland freuen wir uns“, lacht Uebele.

Professional Relations Managerin Sabine Strübing:
„Neue bioinspirierende Technologien bei Kontaktlinsen“
BAUSCH + LOMB führt zur opti 2013 mit der Biotrue ONEday eine neue Tageskontaktlinse ein, welche mit 78% den gleichen Wassergehalt die Hornhaut aufweist und zudem mit Hilfe von oberflächenaktiven Tensiden die Lipidschicht des Tränenfilms nachahmt. Sabine Strübing erklärt nähere Hintergründe dieser Neuentwicklung: „In der Vergangenheit hat man sich sehr auf die Entwicklung von Kontaktlinsen konzentriert, die für ein continuous wear (CW) geeignet wären konzentriert. Die Entwicklung von Kontaktlinsen war sehr auf die Steigerung von Sauerstoffdurchlässigkeit fokussiert. Andere Eigenschaften traten dementsprechend in den Hintergrund. Letztendlich nahm der Markt das Übernachttragen aber gar nicht so auf und die Sauerstoffdurchlässigkeit ist nicht alles in Hinblick auf die Steigerung des komfortablen Kontaktlinsentragens.“
Die neue, bioinspirierte Technologie – also 78% Wassergehalt und Nachahmung der Tränenlipidschicht – führt ersten Erfahrungsberichten dazu, dass die Austrocknung der Kontaktlinse in 16 Stunden nur 1,5% beträgt. Mit einem Dk/t Wert von 42 in Kombination mit dem Wassergehalt der Kontaktlinse von 78% erfüllt sie problemlos den von Holden und Mertz ermittelten Grenzwert für Sauerstoffdurchlässigkeit bei Tagestragen problemlos.
In der Pressekonferenz von Bausch + Lomb gab unter anderem der Schweizer Kontaklinsenoptiker Paratte einen Eindruck über seine Erfahrungen in 36 Anpaßfällen. Er berichtete über die Anpassung der neuen Biotrue ONEday bei Eishockeyspielern und Volleyballspielern, welche in Wettkämpfen hinlänglich unter Trockenheitsgefühlen und Visusschwankungen mit ihren bisherigen Kontaktlinsensystemen gelitten. In vielen Fällen habe sich unter Verwendung der Biotrue ONEday eine signifikante Verbesserung vor allem in der Stabilität des Visus eingestellt. „Neben POS Materialien, Flyern und Anzeigenvorlagen wird eine Biotrue ONEday Zufriedenheitsgarantie eingeführt. Sollten Endverbraucher nicht zufrieden sein, bekommen diese ihr Geld zurück“, ergänzte Marketing Manager Vision Care Marco Künzel.

Ivana Vuleta und Markus Präg:
Monatskontaktlinse mit Dk/t 187
BILOSA präsentiert sich auf der diesjährigen opti mit einer doppelt so großen Standfläche wie im Vorjahr. Stolz ist man auf die neue atmungsaktive Monatskontaktlinse, die auf den Namen Biloaktive hört. Mit einem Dk/t Wert von 187 und einem eingebauten UV-Filter bereichert diese Kontaktlinse ab sofort das Sortiment von BILOSA. Die Oberfläche ist zudem in Freiformtechnologie gefertigt und dadurch für Aberrationen korrigiert.
„Neben dem UV-Schutz und dem extrem hohen Dk/t Wert, sorgt die Art der Fertigung für eine perfekte Abbildungsqualität“, fasst Ivana Vuleta zusammen. „Das dazu passende und von uns empfohlene Pflegeprodukt. Bilocare Pro ist eine Kombilösung, welche viskose-elastische Eigenschaften dank dem integrierten Hyaluron garantiert. Bilocare Pro ist speziell für Silikon Hydrogel Kontaktlinsen der neuesten Generation entwickelt worden und unterstützt eine optimale Befeuchtung der Kontaktlinsen“, so Markus Präg.

Block Optic mit Catwalk am Stand
Christian Block, Inhaber der BLOCK OPTIK Ltd. mit Sitz in Dortmund zeigt auf einem sehr übersichtlichen Stand zwei Untersuchungseinheiten aus eigener Produktion und einen Dreigeräte-Hubtisch. Ebenso das Sehprobensystem Polaphor. In der Mitte des Standes ist ein Catwalk aufgebaut der von den verschiedensten Lampen, die an die Block-Einheiten adaptierbar sind, ausgeleuchtet ist.

Robert Winkler, Stefan Bopp und Jörg Kleinfeldt:
„Von Augenoptiker für Augenoptiker entwickelt“
Vor über zehn Jahren entwickeln Stefan Bopp und Matthias Deter modernes Brillendesign bei BODE DESIGN. Sie haben in Deutschland selbst Optikergeschäfte und kennen so die Bedürfnisse der Kollegen. In diesem Sinne unterstützen Sie Augenoptiker auch beim Marketing. So hat man bei den Bildschirm tauglichen Formen der Yobo Kollektion gleich Höhenmarkierungen an den Demoscheiben angebracht. So kann die Aufteilung der Sehbereiche bei den aus Edelstahl gefertigten Fassungen vom Augenoptiker rasch eingeschätzt werden.
Die Kollektionen Yan (Herren) und Yana (Damen) werden von klassischen Grundformen mit modischen Elementen dominiert. Zielgruppe ist die sportlich, jung gebliebene Generation. Schön: die Edelstahl-Herrenmodelle mit strukturierten Metallbügeln. „Yobo, Yan und Yana werden von einem bekannten deutschen Designer kreiert, welcher seit Herbst 2012 bei uns unter Vertrag steht“, berichtet Jörg Kleinfeldt. „Yobo beinhaltet eine der größten Halbbrillenkollektionen im deutschsprachigem Raum“, ergänzt Robert Winkler. Weitere Kollektionen: Good Times mit Zwischengrößen für Jugendliche und Superdry mit halbkaschierten Fassungen im British Classic Look.

Vertriebsleiter Thomas Köhler demonstriert
die neuen Untersuchungseinheiten
BON OPTIC hat sich mit der Konzentration auf drei Bereiche eine klare Strategie verschrieben. Es geht um Dry Eye, Screening und Einrichtung. Dementsprechend kann uns Vertriebsleiter Thomas Köhler die drei BON OPTIC Untersuchungseinheiten E-60, E-70 und E-20 zeigen sowie das LCD-Sehtestsystem Multivisus, die Nonmyd-Funduskamera, das Endothelmikroskop und das Topographiesystem Eye Top-S.

Gernot Trebsche, Renate Schatzl, Fritz Zeilinger
und Michael Sakellaris mit neuer Preisgestaltung
mit Serengeti und bollé
Mit Vario Thin kombiniert Serengeti leichtgewichtiges Trivex Material mit einem Polarisationsfilter und photochromer Technologie in einem maßgefertigtem Glas. Qualität und Verglasungsrange von +6,00 bis -8,00 ist bereits durch die bewährte Technologie von bollé B-thin active bekannt. Neu bei Serengeti ist auch die Preisgestaltung. So liegen die UVP’s ab sofort zwischen 130 und 200 Euro. „Deshalb haben wir bei Serengeti aber keineswegs bei der Qualität gespart“, verspricht Country Manager Gernot Trebsche. „Neben einer umfassenden Erweiterung der Damenlinie wurde mit der Genus-Collection eine komplett neue Kollektion, bestehend aus insgesamt fünf Modellen, eingeführt. Rahmen und Glas aus Trivex gefertigt ermöglichen völlig neue Rahmendesigns und machen die Brillen leichter als je eine Serengeti zuvor.“
Ins Auge fällt uns eine Serengeti mit 22 Karat Luster Gold Plating, Driver Glas und echtem Goldspiegel, welcher mit Goldstaub verarbeitet wurde. „Von dieser limitierten Edition werden nur 1.500 in Gesamteuropa verkauft“, berichtet Renate Schatzl.
„Jeder der sich viel im Freien aufhält wurde mit mindestens einem von den drei am Häufigsten auftretenden Problemen bei Sonnenbrillen konfrontiert. Blendlicht, beschlagene Gläser oder Schmutz- und Wasserablagerungen auf der Brille. „bollé ist es gelungen drei Technologien in nur einem einzigen Glas zu vereinen. Die neue 3 in 1 Technologie bietet mit dem Polarized-Oleophobic-Anti-Fog-Glas eine ultimative Lösung für Sportler“, betont Michael Sakellaris. Auch bollé startet in 2013 mit einer neuen Preisgestaltung – die Sportsonnenbrillen liegen im UVP Schnitt unter 100 Euro. Zudem konnte bollé mit Lee Westwood einen der erfolgreichsten Golfer der Welt als Testimonial gewinnen.

Christoph Lausecker mit der neuen
WECO E.6 smart Design
Christoph Lausecker von der Firma BWR Optikgeräte GmbH ist in Österreich für den Vertrieb der Geräte-Produkte von briot, WECO und Rodenstock zuständig. Unter den Neuvorstellungen ist die WECO E.6 smart Design CNC-Schleifmaschine, sowie der neue Wellenfront-Scheitelbrechwertmesser WaveLens Pro, mit dem vollautomatisch alle Arten von Brillengläsern analysiert werden können. Eine Überprüfung der Progressionszone (Länge und Breite) sowie eine Glaserkennungsautomatik für alle Brillenarten sind ebenso Bestandteil des Systems wie eine Einhand-Einspannautomatik für gefasste Gläser.

Carl Zeiss Austria: „Unser einheitliches
Markenkonzept stärkt den Markenwert
unserer Brillengläsern“
Der neue Marktauftritt von CARL ZEISS Vision setzt noch stärker auf die Kraft der Marke. „Das neue Kommunikationskonzept von Carl Zeiss Vision umfasst, dass alle Bereiche wie Augenoptik, Medizintechnik, Mikroskopie, industrielle Messtechnik, Film- und Fotoobjektive und Sport Optics, einheitlich auftreten. Das verstärkt unter anderem den Markenwert von CZ Brillengläsern. Zudem bedienen wir uns von unserem Know-how aus den eigenen Reihen und müssen dieses nicht extern zukaufen“, erläutert Sales Director Werner Brunbauer.
Desweiteren ist die neue Farbglaspalette ab Ende des ersten Quartals 2013 durchgängig in den Indizes 1.5, 1.6 und 1.67 – auch in Wunschfarben nach Kleidungsstücken, Accessoires oder Fremdfarben – lieferbar. Neu ist auch die Erweiterung des officelens Portfolios um Book, welches für die erweiterte Lesedistanz konzeptioniert ist. „Book“ gewährleistet mit bis zu einem Meter Schärfenbereich einen deutlich größeren Entfernungsbereich als eine Lesebrille, die als Sehhilfe für den Nahbereich in der Regel für eine Entfernung von etwa 40 bis 60 Zentimetern konzipiert ist.
„Ab März 2013 können Augenoptiker in Österreich auch im Mineralbereich die Vorzüge des ZEISS Gleitsicht Individual 2 Designs mit EyeFit Technologie für ihre Kunden nutzen“, erwähnt Wolfgang Matzka. Auch eine Beratungs-App soll in 14 Tagen verfügbar sein und die Unterschiede von Gleitsichtgläsern in verschiedenen Ausführungsformen eindrucksvoll demonstrieren. „Demnächst wird auch noch ein Gleitsichtglas im preislichen Einstiegsbereich mit dem Index 1.67 gelauncht“, verrät Brunbauer.
Hinsichtlich Geräteoptik werden alle Schritte der Brillenberatung, von der Sehanalyse bis hin zum Messen, der subjektiven Refraktion, der Feinabstimmung, dem Zentriersystem bis hin zum – alle Geräte einbindenden – i.com System und die dazu passenden Gerätschaften vorgestellt. Die Spaltlampe SL120, die Untersuchungseinheit Modula sind ebenso zu sehen, wie die high-end Funduskamera und das HD-OCT Cirrus.

Frank Meyer: „ausnahmelos alle CAZAL Modelle
aus hochwertigem Titan“
Bei CAZAL wurde das Angebot der Herrenbrillen um weitere 10 Modelle verstärkt. Neben der klassischen Pilotenform (7030, 7034) und Carre-Form (7024,7037), bietet CAZAL auch eine pantoskopische Acetatbrille (6005) an. Vertriebsleiter Horst Müller berichtet über eine geänderte Preispolitik: „Eine weitere Strategie von CAZAL besteht ab 2013 darin, Endverbrauchern den Einstieg bei einigen ausgewählten, jüngeren Modellen mit einem attraktiven Einstiegspreis anzubieten.“
Österreich Frontmann Frank Meyer unterstreicht, dass „ausnahmelos alle CAZAL Modelle aus hochwertigem Titan gefertigt sind.“ Immer stärkeres Gewicht erhält nicht zuletzt aufgrund der Eigendynamik prominenter Träger das Thema Vintage CAZAL. Vor allem in Frankreich und den USA werden immer wieder sehr bekannte Schauspieler und Rapper mit Vintage Sonnenbrillen von CAZAL gesichtet. „In Österreich werden die CAZAL Vintage Sonnenbrillen primär in größeren Städten – wo sich eine überdurchschnittlich modisch orientierte Szene aufhält – gut verkauft. Einige trendige Augenoptiker können sich mit Hilfe der neu aufgelegten CAZAL Vintage Modellen vom Mainstream auffällig abheben“, berichtet Meyer.



