opti 2013 – Messebericht – Teil 2

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Letztes Wochenende veranstaltete die GHM wie jeden Jänner die Branchenmesse opti in München. Bemerkenswert war die Internationalisierung auf der opti 2013. Vor allem asiatische und skandinavische Besucher haben die opti verstärkt für sich entdeckt. Die Messeleitung zählte 23.200 Fachbesucher aus 70 Ländern. Neben Fassungsmode, Brillengläser und Kontaktlinsen, gewinnt die Geräteoptik mit Funduskameras und anderen Untersuchungseinheiten immer höheren Stellenwert in der österreichischen Augenoptik und Optometrie. Die optikum Redaktion wurde deshalb mit Mag. Bernhard Steiner – ein in Österreich bekannter Experte für Geräteoptik – verstärkt. Gemeinsam mit Günther Derx (Fassungsmode) und Harald Belyus, MSc (Brillengläser & Kontaktlinsen) wurden über 60 ausführliche Interviews mit Herstellern geführt und im bis dato umfassendsten opti München Messebericht publiziert.

TRENDS 2013

Was hat Retro eigentlich mit Nerd-Stil zu tun? Ist der British-Retro Look ident mit jenem vom Festland? Kann man Retro eigentlich mit Vintage gleichsetzen? Egal ob Retro, Nerd, British-Classic oder Vintage – fast jeder Fassungshersteller hat einen Teil oder Großteil der Kollektionen mit einem dieser Attribute besetzt. Wagemut ist auch zu beobachten. So finden sich zum Beispiel Metallbrillen mit rosa Kunststoffoberteil, knallrote Pantobrillen mit weißen Bügeln oder himmelblaue Jacky O Fassungen in so manchen Sortiment. Auch neonfarbene Fassungen waren auf der opti 2013 zu sehen. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass man altbekannte Formen farbenfroh neu an den Start bringt. Für den konservativeren Geschmack gibt es die altbekannten Formen auch in Naturtönen wie Havanna, Flieder oder im allgegenwärtigen Schwarz.

Wer nach so viel Festland/British/Vintage-Retro eine Abwechslung gesucht hat, wurde auch schnell fündig. Die Randlosbrille wird immer gefinkelter hinsichtlich der Glasmontage und erfährt in den bekannten Randlosschmieden Europas einen weiteren Qualitätsschub. Fast schon ein wenig unbemerkt schieben sich da extrem hochwertig gefertigte Fassungen am besetzten Retrosektor vorbei. Während eine preislich im Einstiegsbereich liegende Kunststoffbrille immer noch ganz nett auf der Nase aussehen kann – bei der Randlosbrille merkt selbst der Konsument rasch einen Unterschied. Apropos preislicher Einstiegsbereich. Einen völlig neuen Trend haben wir doch auf der opti 2013 im Fassungs- und Sonnenbrillenbereich wahrgenommen: einige Unternehmen, die für das absolute Premiumsegment bekannt sind, haben überraschenderweise diesjährig einen Teil ihrer Kollektion in ein günstigeres Einstiegspreissegment transferiert. Vielleicht wirkt sich dies ja positiv auf den Wiederbeschaffungszeitraum aus?

Viele Jahre war die Holzbrille nur für ganz kleine Manufakturen ein Thema. Unglaublich wie viele Holzbrillen-Hersteller es mittlerweile gibt. Aus dem mittlerweile durchwegs großen Angebot setzen sich nun jene Hersteller durch, welche ihre Hausaufgaben bei den Themen Inklination, Scharnierfestigkeit, einfache Verglasung, Haltbarkeit und überblickbare Lieferzeiten gemacht haben.

Im Bereich der Sonnenbrillen werden die optischen Verglasungen bei stark gewölbten Scheiben nun immer toller – selbst bei hohen Dioptrienstärken. Im Bereich der Sportbrillen etablieren sich langsam phototrope Verglasungen. Die Brillenglashersteller setzen diesjährig stark auf das Thema UV und sogar Filterung des blauen Lichtanteils. Sehr gut – das positioniert uns Augenoptiker und Optometristen noch mehr als Gesundheitsdienstleister. Jeder Hersteller verfügt mittlerweile über tolle Beratungs-Apps, mit denen Konsumenten interaktiv beraten werden können. Auf der opti 2013 gab es zu diesem Thema viele Updates zu sehen.

Die Kontaktlinse profitiert von der Alterspyramide in Europa. Der Fokus liegt bei allen Herstellern unübersehbar im Multifokalbereich. Spätestens jetzt ist es eine gute Zeit, sich mit der Anpassung solcher Spezialkontaktlinsen noch intensiver auseinander zu setzen. Noch nie gab es eine so große Auswahl an unterschiedlichen Systemen. Bei den Geräten und Instrumenten hat es zwar keine Umwälzungen gegeben, aber zahlreiche interessante Neuerungen sowie neue Anbieter die sich zum ersten Mal auf der opti 2013 präsentierten. So findet sich eine immer breitere Auswahl an Funduskameras und selbst die Scheitelbrechwertmesser warten mit umfangreichen Zusatzfunktionen auf.

Die optikum Interviews

Zur besseren Übersicht bringen wir die optikum Interviewpartner wie gewohnt in alphabetischer Reihenfolge. Mit den nachfolgenden Pull-Down-Menüs können Sie ganz flott zum gewünschten Interview springen. Viel Spaß! Ihre optikum Redakteure Bernhard Steiner, Günther Derx und Harald Belyus.

Brillen

Gläser

Alle

Kontaktlinsen

Geräte, Instrumente, IT

CHARMANT

Katrin Moser und Katharina Block: "Extrem  filigrane Verarbeitung dank Precision Laser  Welding Technik"
Katrin Moser und Katharina Block: "Extrem
filigrane Verarbeitung dank Precision Laser
Welding Technik"

Bei CHARMANT sprechen wir mit Katrin Moser und Katharina Block über die diesjährigen Messeneuheiten und bekommen unter anderem Trussardi Korrektionsbrillen mit Bügeldekoren aus Schlangenleder vorgestellt. Die Lederelemente sind dabei farblich harmonisch mit dem Acetatmittelteil abgestimmt. Die Biegezonen der Bügel sind intelligenter weise vom Leder ausgespart und aus reinem Acetatmaterial. Es gibt aber auch Elemente mit Kalbsleder und Verzierungen im Flamboyant-Stil. "Alle Leder entsprechen selbstverständlich auch dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen", weist Moser hin.

Mit einer neuen Laser-Fertigungstechnologie – der Precision Laser Welding Technik – werden Bügelteile der neuen Charmant Line Art besonders fein gefertigt. Ebenfalls in höchster Präzision hergestellt: Unter einem Glassturz kann eine Charmant Line Art in 18 Karat Gold bewundert werden. Die Funktionalität der Puma Sonnenbrillen wurde für 2013 auch im Korrektionsbereich übernommen. So sorgen nun auch im Korrektionsbereich aufsteckbare, gummierte Inlays für perfekten Tragekomfort ohne zu rutschen bei Sport und Bewegung. Esprit setzt 2013 auf Mode im Preppy Look. Faltenrock, V-Pulli und Chinos. Preppies tragen Sportswear – und dazu die passende Esprit Brille in jugendlichen Zwischengrößen. Diese zeigt fröhliche Farben – zumeist in einem dreischichtigen Plattenmaterial. In der diesjährigen Kollektion von Elle frönt man dem Acetat. Bei Ad lib hat man sich eine interessante Federbügelkonstruktion einfallen lassen – frei nach der Devise Blattfeder statt Sprungfeder.

COOPER VISION

Dr. Richard Fröhlich und Silke Schappner  mit der neuen Proclear 1 day multifocal
Dr. Richard Fröhlich und Silke Schappner
mit der neuen Proclear 1 day multifocal

Mit dem letzten Jahr zeigt sich Marketing Director Silke Schappner zufrieden. "Grund dazu ist Biofinity multifocal. Sie stellt eine ideale Ergänzung oder gar Alternative zum Tragen einer Multifokalbrille dar", zeigt sich Schappner überzeugt. Mit der auf der opti 2013 vorgestellten Proclear 1 day multifocal präsentiert man die logische Weiterentwicklung. COOPER VISION bietet den österreichischen Partner zum Start neben umfassenden Anaßsätzen auch Verkaufsunterstützung und andere Maßnahmen zur optimalen Kundenansprache an. Unter anderem werden uns produktneutrale Infomaterialien für die beratung und Anpassung von Multifokallinsen gezeigt.

Die multifokale Tageskontaktlinse wird dabei laut Dr. Richard Fröhlich in Österreich auf einen fruchtbaren Boden treffen: "Aus meiner Sicht ist Österreich in der Kontaktlinsentechnologie weit entwickelt. Dies zeigt sich zum Beispiel auch am hohen Anteil von Silikonhydrogel-Anteil und spricht für die qualitativ hochwertige Anpassung Österreichs Kontaktlinsenoptiker."

DE RIGO

Klaus Lorenz mit dem  ESCADA Sonnenbrillen-Prototyp
Klaus Lorenz mit dem
ESCADA Sonnenbrillen-Prototyp

POLICE hat seine neue Promotion mittels emotionaler Filmszenen in Miami gestaltet. Die neuen Styles variieren in einem Spiel aus Acetet und Metall mit mattierten Elementen. Die Aufmachung ist zeitgeistig und wie von POLICE gewohnt sehr cool. Zusätzlich stellt uns Klaus Lorenz eine limitierte Edition vor. Eine klassische Tropfenform, erhältlich in zwei Farben. Der Clou – eine hochwertige Goldgalvanik machen dieses Modell zu etwas Besonderen. Der UVP ist bei 299 Euro angesetzt. Das dazu mitgelieferte Dekosystem kann sich sehen lassen.

In der Kollektion von ESCADA ist der Anteil an Korrektionsbrillen deutlich gestiegen. "Wir haben diesjährig auf wunderschöne Farbeffekte nebst Leichtigkeit der Brillen geachtet. Für das Sonnenbrillendesign 2013 haben wir einen Bewerb unter 42 Designfakultäten ausgeschrieben. Von der Gewinnerin – einer Designstudentin aus Hamburg – wurde ein Prototyp ausgestellt, der aktuell auf der opti präsentiert wird.

Brillen von Ermenegildo Zegna stehen für einen sehr eleganten schicken Herrenstil. Die Fassungen sind mit Holzinserten und anderen hochwertigen Elementen dezent gestaltet. Die Titanbrillen weisen satinierte Matteffekte auf. Man setzt auf Innovative Acetat-Plattenmaterialien in Kombination mit ausgefallenen Materialzusammensetzungen.

DOMS EYE TECHNOLOGY

Bei DOMS: der kleinste am Markt  erhältliche Phoropter
Bei DOMS: der kleinste am Markt
erhältliche Phoropter

Auf dem Stand der Firma DOMS EYE TECHNOLOGY ist wieder auf einer Refraktionseinheit Ecocentric der neue DOMS Phoropter Phorostar 600 – der zur Zeit kleinste und als einziger wie eine Messbrille aufsetzbarer, vollautomatischer Phoropter auf dem Markt zu sehen.

EDELWEYES

Karina Schnötzinger, Ulf Kalhammer,  Robert Schnötzinger, Tanja Hirzer, Kurt Nahold
Karina Schnötzinger, Ulf Kalhammer,
Robert Schnötzinger, Tanja Hirzer, Kurt Nahold

Auf Ihrem – seit dem letztem Jahr deutlich vergrößerten Stand – präsentiert Robert Schnötzinger mit seinem Team die ebenfalls deutlich vergrößerte Kollektion von nunmehr 14 Modellen. EDELWEYES hat sich um die Modelle: Himmel, Eisenhut, Kulm und Sandling erweitert, und auch die Liste der Vertriebspartner hat sich beachtlich verlängert. Die neuen schmäleren Bügel aus edlen Hölzern, ein optimaler Feinschliff für das Angebot. Die Fassungen werden in kleinen Tranchen und Serien mit einem sehr hohen Handarbeitseinsatz gefertigt und nützen die Ressourcen einer der besten österreichischen Brillenproduktionsstätten in der Steiermark. Getestet werden die Produkte im eigenen kleinen Edelladen "Brillenkunst" in Hartberg. Die Vertriebskooperation mit Axel S am deutschen Markt hat sich sehr bewährt und macht beiden Partnern sichtlich große Freude.

EMMERICH EXCLUSIVBRILLEN

Das Emmerich Exclusivbrillen Team  beim Fotoshooting
Das Emmerich Exclusivbrillen Team
beim Fotoshooting

Jazawa Origami Design mit Carbon-Elementen im Bügel und optimal anpassbaren Bügelenden gefallen uns ganz besonders gut. Jazawa Origami Design ist die eigene Exportlinie und wird in 18 Ländern angeboten. Holger Emmerich berichtet, er habe in den letzten 10 Jahren immer im 2-stelligen Plusbereich ausgebaut und sich für das letzte Jahr ein Konsolidierungsjahr vorgenommen. Die Ziele waren, die Logistik zu optimieren und die gesamte IT dem gewachsenen Volumen anzupassen. Jetzt arbeiten 20 Vertreter, also 3 mehr als im Vorjahr, mit den Kollektionen: Jazawa Origami Design, Öga, Koali, Nomad, Lightec, Tatoo, Rebel, und die Vertretung der 3 Linien der Firma Morel, wovon eine Linie eine Doubleserie ist. Die Zusammenarbeit mit Morel hat heuer ein Jubiläum zu feiern. 10 Jahre Morel in Deutschland durch EMMERICH EXCLUSIVBRILLEN!

Die Auslieferung der 60.000 Pakete pro Jahr erfolgt mit DHL mit optimalem Service. Es wird sogar eine Email-Verständigung von diesem Logistikunternehmen vor der Lieferung ausgeschickt. Für heuer peilt Holger Emmerich wieder das übliche 20% Wachstum an und feilt weiter am optimalen Kundenservice. Sehr gut wird das Webshop für und von den Optikern angenommen. Auch im Web sind seine Wachstumsraten beachtlich. Seit letztem Jahr wird der österreichische Optiker von 2 Vertretern betreut, Österreich ist ein sehr geschätzter und wachsender Markt für EMMERICH EXCLUSIVBRILLEN. Neu ist die Firma Emmerich Fashion mit den Marken CATERPILLAR und speedo, sowie der Einsteigerlinie OPTICALIST.

ESCHENBACH

Eschenbach feiert Jubiläum:  100 Jahre Eschenbach
Eschenbach feiert Jubiläum:
100 Jahre Eschenbach

Am Stand von ESCHENBACH gibt es ein seltenes Jubiläum zu feiern. Ganze 100 Jahre wird das Unternehmen dieses Jahr jung. 1913 von Joseph Eschenbach in Nürnberg gegründet, hat das Unternehmen innerhalb eines Jahrhunderts die Entwicklung und das Angebot optischer Produkte maßgeblich mitgeprägt. Und weil ein Jubiläum nicht ausreicht, gibt es noch ein zweites kleineres als Draufgabe – TITANflex, die Brille für Männer, ist nun bereits 25 Jahre am Markt.

Dagegen ist der Brand Marc O’Polo im Brillenbereich ja fast noch ein bißchen ein Newcomer. "Bei Marc O’Polo geht der Trend 2013 zu größeren Fassungen", verrät Marianne Lueger. "Desweiteren ist der Anteil an Metallfassungen ausgebaut worden. Farblich passt sich die Brillenwelt von Marc O’Polo mit Pastellfarben dem Design der Textilware an. Wichtig ist uns, dass alle Modelle optisch verglasbar sind – wir haben absichtlich keine gewölbten Modelle im Sortiment um dies für den Augenoptiker zu gewährleisten", so Lueger. Das Design der neuen Bogner Modelle ist gewohnt sportlich aber noch jünger geworden. Neben Titan, setzt man im Herrenbereich auf Carbon als edles Material.

EYETEC

Christian Block von Block Optic bei  Enno Pemöller am EYETEC Stand
Christian Block von Block Optic bei
Enno Pemöller am EYETEC Stand

Das Lübecker Unternehmen EYETEC ist schon Stammgast auf der opti München. Heuer ist das Team um Enno Pemöller bereits das siebte Mal auf der Münchner Augenoptikermesse. Untersuchungseinheiten von Block Optic sowie die Produkte von Canon werden demonstriert. Zahlreiche Messebesucher nützen auch die Gelegenheit sich hier ihre Netzhaut mit dem HD-OCT von Canon untersuchen zu lassen.

FLAIR

Renate Schatzl und Gunther Fink vor  den FLAIR art couture Modellen
Renate Schatzl und Gunther Fink vor
den FLAIR art couture Modellen

Bei der Brillenmanufaktur FLAIR hat man sich für 2013 einen feschen Mann als Testimonial geangelt. So trägt kein geringerer als Jan Kralitschka – besser bekannt als "Der Bachelor" im RTL TV-Format eine Flair 788. Die maskuline Brillenfassung ist selbstverständlich eine klassische Glasbohrbrille. Es wäre jedoch nicht FLAIR, wenn diese Brille nicht besondere Elemente enthielte. So überzeugt die Fassung mit einer tollen Materialkombination aus leichtem, jedoch sehr stabilen Titan und feinstem Acetat.

Eine ganz besondere Kollektion stellen die FLAIR art couture Modelle dar. Dabei werden edelste Materialien wie 22 karätiges Gold oder Rhodium, mit Gold- oder Diamantstaubveredelungen und Swarovski Zirkonia oder Swarovski Kristall kombiniert. Ein weiteres Highlight in der FLAIR art couture Kollektion sind die Modelle mit einem 18 karätigem Echtgolddekor. Diese sind aus reinem Gold, die durch das High-Tech Produktionsverfahren "Nano-Protofusion" gefertigt werden. Diese Technik lässt Schmuckdekore mit filigransten Strukturen und Oberflächen entstehen, die gleichzeitig eine außergewöhnliche Stabilität und Leichtigkeit aufweisen, obwohl sie aus purem Gold gefertigt sind.

"Unsere art couture Linie wird 2013 weiter ausgebaut. Dazu verwenden wir Swarovski Zirkonia und Swarovski Kristalle. Dazu passend gibt es zu jedem der Modelle Accessoires wie Ringe, Ohrringe und Anhänger", erklärt Marketing Managerin Letta Siebert. Mit den sechs Welten pure, FLAIR Classic, Yin & Yang, couture, art couture und 18 Karat Echtgolddekor bedient FLAIR ein breites Spektrum für Liebhaber hochwertiger Brillenfassungen – made in Germany.

GALIFA

Das Team von GALIFA mit einem  neuen Halbjahres-Weichlinsen Konzept
Das Team von GALIFA mit einem
neuen Halbjahres-Weichlinsen Konzept

Bei GALIFA steht die neue Halbjahres-Weichlinse INVISPA im Mittelpunkt. Neu ist auch das Material, aus dem die Kontaktlinse gefertigt wird. Es handelt sich dabei um ein biophiles Hydrogel Filicon II 1 mit 59% Wassergehalt. Die Kombination aus Wasserbindung, hoher Reissfestigkeit, Stabilität und Flexibilität hat zur Folge, dass die Kontaktlinse deutlich dünner gefertigt werden kann.

"Die neue INVISPA verfügt über einen sehr geringen Reibungskoeffizienten. Dank dem dünnen, flexiblen Design sind INVISPA Halbjahres-Weichlinsen kaum zu spüren. Das Oberlid gleitet leicht darüber hinweg", erklärt Heinrich Müller. Praktisch ist die Kompatibilität zur INDIVIDUAL Weichlinse. Die Parameter können ident übernommen werden. Für Endverbraucher sind INVISPA Halbjahres-Weichlinsen nicht im Internet erhältlich. GALIFA liefert exklusiv an qualifizierte Kontaktlinsenanpasser und liefert somit eine gesunde Basis für langfristigen Anpasserfolg.

GLORYFY

Mag. Alexander Wurtinger vor Jürgen Vogel,  ein "Berliner Halunke" als neues Aushängeschild  bei gloryfy
Mag. Alexander Wurtinger vor Jürgen Vogel,
ein "Berliner Halunke" als neues Aushängeschild
bei gloryfy

Der Berliner Halunke Jürgen Vogel ist der neue Star für die Gi2 von gloryfy. Die neue unbreakable Sonnenbrille ist in einer klassischen Pilotenform und passt zum rauen Charme des deutschen Schauspielers. Bei Berlin wird es aber nach den Plänen von gloryfy nicht bleiben. "Im Jahr 2013 werden wir mit gloryfy auch in Deutschland durchstarten", verrät Mag. Alexander Wurtinger. Neben der bekannten SPORTstyle Kollektion präsentiert gloryfy auf der opti 2013 auch die neue GI LIFEstyle Kollektion. In dieser neuen Linie finden sich unter anderem Formen al la Jacky O mit Base 8 Wölbung.

HECHT

Sandra Kössler und Mario Rehnert:  "Feedback der Kontaktlinsenanpasser  bestätigen das Konzept von MultiLIFE"
Sandra Kössler und Mario Rehnert:
"Feedback der Kontaktlinsenanpasser
bestätigen das Konzept von MultiLIFE"

Vorherrschendes Thema ist bei HECHT variofokalen Mehrzonenlinse MultiLIFE. "Unserer gewachsener Erfahrungsschatz und das Feedback der Kontaktlinsenanpasser bestätigten uns im letzten Jahr die unkomplizierte aber zugleich individuelle Anwendungsmöglichkeit dieser Multifokalkontaktlinse", fasst Mario Rehnert zusammen. Die Anpassung wird über das bewährte System der Anpasskontaktlinsen (ACL) empfohlen. Anpasskontaktlinsen werden in nahezu allen Parametern gefertigt. Da die variofokale Wirkung über die Vorderfläche der Kontaktlinse erzielt wird, können die bewährten Rückflächengeometrien ASCON, BIAS und KA und bei Keratokonus die KAKC ausgewählt werden. Daneben sind alle gängigen torische Ausführungen möglich.

"Das eigentliche Funktionsprinzip läuft über die variofokale Vorderfläche. Das Wort vario verwenden wir deshalb, weil man in der Vorderflächengestaltung sehr variabel agieren kann. Das heißt, man hat zum Beispiel die Möglichkeit den zentralen Fernzonendurchmesser bewusst nach den Sehgewohnheiten des Trägers auszuwählen und anzupassen und in Folge nach der ersten Eingewöhnungsphase auch nochmal entsprechend gezielt zu verändern", erklärt Rehnert. Ein weiteres Plus: die variofokale Mehrzonenlinse MultiLIFE ist in sämtlichen Materialien lieferbar.

HETYCH

Bei Hetych Kontaktlinsen dreht sich diesjährig  alles um eine neu entwickelte Presbyopie-Kontaktlinse
Bei Hetych Kontaktlinsen dreht sich diesjährig
alles um eine neu entwickelte Presbyopie-Kontaktlinse

Innovation ist Thema bei HETYCH. Das Team stellt anlässlich der opti 2013 eine neue Multifokallinse multi excellent vor. Mit dieser Linse ist man bei der Presbyopie-Versorgung mit Kontaktlinsen einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Ein neu entwickeltes System, mit einer speziell progressiv verlaufenden Vorderflächenoptik, eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht es, den Fokus immer auf der richtigen Distanz zu halten. Die Vorteile für den Kunden liegen besonders beim leichteren Arbeiten in den Mitteldistanzen, wie zum Beispiel am Computerschirm und beim manuellen Arbeiten in unterschiedlichen Entfernungen.

"Eine extrem kurze Eingewöhnungszeit bei Kontaktlinsenneulingen sowie beim Umstieg von Einstärkenlinsen auf Multifokal wurde beobachtet. Bei aufwendigen Arbeiten in der Nähe und auch am Computer gibt es Hinweise zu einer möglichen Myopisierung des Auges. Auch bei jüngeren Probanden könnte in solchen Fällen mit der multi excellent dieser Prozess, welcher auch mit Stress verbunden ist, möglicherweise kompensiert werden. Es ist mit dieser neuen multifokalen Linse, die formstabil, weich, sphärisch und torisch erhältlich ist, entspanntes und ermüdungsfreies Arbeiten in der Nähe, auch über längere Zeiträume hinweg, möglich", so Hetych.

HOYA

Gut gelaunt und sehr "augenoptikernah", Thomas D nach dem Auftritt am Stand von HOYA
Gut gelaunt und sehr "augenoptikernah",
Thomas D nach dem Auftritt am Stand von HOYA

Bei HOYA rockt 2013 Thomas D, auch bekannt als ein Viertel der Fantastischen 4. Er wird mit seinen 44 Lebensjahren HOYA beim Ansprechen der nächsten Gleitsichtglasgeneration zu unterstützen. Dazu passend ist die Initiative der HOYA Werbeakademie mit dem Schwerpunkt Zweitbrille. Interessant die Strategie den Wert einer Brille mittels Neuromarketing zu ermitteln und vermitteln. Mirjam Rösch erklärt die neue Denkweise: "Wir konzentrieren uns beim Sehen auf die emotionalen Signale. Die Frage ist, wann hat der Kunde den höchsten Wohlfühlfaktor und zu welchem Preis. Fühlt sich das Sehen für den Konsumenten mit einem anderen Glas tatsächlich besser an? Wir kooperieren in diesem Zusammenhang mit dem Beratungsunternehmen Gruppe Nymphenburg, welche im Bereich Neuromarketing spezialisiert ist. Im Rahmen der HOYA Werbeakademie schulen wir Augenoptiker mit Erkenntnissen aus diesen Prozessen. Am 3. April 2013 wird solch eine Schulung in Innsbruck und im Mai in Wien stattfinden."

Sehr bemerkenswert finden wir einen weiteren Launch von HOYA auf der diesjährigen opti. Es handelt sich dabei um eine Beschichtung, welche das Auge vor blauem Licht schützt. Blue Control ist eine neuartige Beschichtung, die das Eindringen von blauen Lichtanteilen in das Auge reduziert. HOYA bezieht sich dabei auf die Emission von digitalen Geräten wie Smartphones, Tablets, Laptops und Fernsehern. Das hochenergetische, sichtbare, kurzwellige Licht hat jedoch eine große Menge negativer Auswirkungen, die Augenoptikern und Optometristen bestens bekannt sind. "Blaues Licht führt vermehrt zu müden und brennenden Augen. Laut einer Studie geben 83% aller Brillenträger die täglich digitale Geräte benutzen an, dass während oder nach der Verwendung unangenehme Nebenerscheinungen auftreten. Hier wirkt sich Blue Control posotiv aus", berichtet Martin Decker.

Ab 1. Februar 2013 ist bei HOYA zudem das neue Transitions VII erhältlich. Desweiteren wird es demnächst eine onlinebasierende Version des HOYA Vision Consultant geben. Es erleichtert das Erklären von komplexen Zusammenhängen mit Grafiken, Illustrationen und Filmen im Beratungsgespräch. Auch wurde das iPad Zentriertool VisuReal weiter verbessert und noch einfacher in der Handhabung gemacht. Bei HOYA freut man sich über 2.500 verkaufte Messeinheiten.

I-OPTICS

Anand Manichand mit dem neuen  Farb-LED Topographiesystem Cassini
Anand Manichand mit dem neuen
Farb-LED Topographiesystem Cassini

Anand Manichand von der niederländischen Firma I-OPTICS stellt neben der auf SLO basierenden Netzhautkamera EasyScan – die laut Herstellerangaben als einzige Kamera wirklich zu 100% ohne Mydriasis Aufnahmen der Netzhaut machen kann – auch das neue Farb-LED Topographiesystem Cassini vor. Bei dem Cassini Gerät werden keine Ringe auf die Cornea projiziert sondern ein Muster aus 672 mehrfärbigen LEDs.

Durch die Auswertung der Position der auf die Cornea projizierten Punkte ist das Gerät auch in der Lage sowohl radiale als auch auf Ringen liegende Abweichungen eindeutig zu bestimmen. Die Firma hat jetzt für key-user eine "limited edition" aufgelegt, das sind Vorseriengeräte die in späterer Folge durch Geräte aus der Serienfertigung ausgetauscht werden.

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