opti 2013 – Messebericht – Teil 3

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Letztes Wochenende veranstaltete die GHM wie jeden Jänner die Branchenmesse opti in München. Bemerkenswert war die Internationalisierung auf der opti 2013. Vor allem asiatische und skandinavische Besucher haben die opti verstärkt für sich entdeckt. Die Messeleitung zählte 23.200 Fachbesucher aus 70 Ländern. Neben Fassungsmode, Brillengläser und Kontaktlinsen, gewinnt die Geräteoptik mit Funduskameras und anderen Untersuchungseinheiten immer höheren Stellenwert in der österreichischen Augenoptik und Optometrie. Die optikum Redaktion wurde deshalb mit Mag. Bernhard Steiner – ein in Österreich bekannter Experte für Geräteoptik – verstärkt. Gemeinsam mit Günther Derx (Fassungsmode) und Harald Belyus, MSc (Brillengläser & Kontaktlinsen) wurden über 60 ausführliche Interviews mit Herstellern geführt und im bis dato umfassendsten opti München Messebericht publiziert.

TRENDS 2013

Was hat Retro eigentlich mit Nerd-Stil zu tun? Ist der British-Retro Look ident mit jenem vom Festland? Kann man Retro eigentlich mit Vintage gleichsetzen? Egal ob Retro, Nerd, British-Classic oder Vintage – fast jeder Fassungshersteller hat einen Teil oder Großteil der Kollektionen mit einem dieser Attribute besetzt. Wagemut ist auch zu beobachten. So finden sich zum Beispiel Metallbrillen mit rosa Kunststoffoberteil, knallrote Pantobrillen mit weißen Bügeln oder himmelblaue Jacky O Fassungen in so manchen Sortiment. Auch neonfarbene Fassungen waren auf der opti 2013 zu sehen. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass man altbekannte Formen farbenfroh neu an den Start bringt. Für den konservativeren Geschmack gibt es die altbekannten Formen auch in Naturtönen wie Havanna, Flieder oder im allgegenwärtigen Schwarz.

Wer nach so viel Festland/British/Vintage-Retro eine Abwechslung gesucht hat, wurde auch schnell fündig. Die Randlosbrille wird immer gefinkelter hinsichtlich der Glasmontage und erfährt in den bekannten Randlosschmieden Europas einen weiteren Qualitätsschub. Fast schon ein wenig unbemerkt schieben sich da extrem hochwertig gefertigte Fassungen am besetzten Retrosektor vorbei. Während eine preislich im Einstiegsbereich liegende Kunststoffbrille immer noch ganz nett auf der Nase aussehen kann – bei der Randlosbrille merkt selbst der Konsument rasch einen Unterschied. Apropos preislicher Einstiegsbereich. Einen völlig neuen Trend haben wir doch auf der opti 2013 im Fassungs- und Sonnenbrillenbereich wahrgenommen: einige Unternehmen, die für das absolute Premiumsegment bekannt sind, haben überraschenderweise diesjährig einen Teil ihrer Kollektion in ein günstigeres Einstiegspreissegment transferiert. Vielleicht wirkt sich dies ja positiv auf den Wiederbeschaffungszeitraum aus?

Viele Jahre war die Holzbrille nur für ganz kleine Manufakturen ein Thema. Unglaublich wie viele Holzbrillen-Hersteller es mittlerweile gibt. Aus dem mittlerweile durchwegs großen Angebot setzen sich nun jene Hersteller durch, welche ihre Hausaufgaben bei den Themen Inklination, Scharnierfestigkeit, einfache Verglasung, Haltbarkeit und überblickbare Lieferzeiten gemacht haben.

Im Bereich der Sonnenbrillen werden die optischen Verglasungen bei stark gewölbten Scheiben nun immer toller – selbst bei hohen Dioptrienstärken. Im Bereich der Sportbrillen etablieren sich langsam phototrope Verglasungen. Die Brillenglashersteller setzen diesjährig stark auf das Thema UV und sogar Filterung des blauen Lichtanteils. Sehr gut – das positioniert uns Augenoptiker und Optometristen noch mehr als Gesundheitsdienstleister. Jeder Hersteller verfügt mittlerweile über tolle Beratungs-Apps, mit denen Konsumenten interaktiv beraten werden können. Auf der opti 2013 gab es zu diesem Thema viele Updates zu sehen.

Die Kontaktlinse profitiert von der Alterspyramide in Europa. Der Fokus liegt bei allen Herstellern unübersehbar im Multifokalbereich. Spätestens jetzt ist es eine gute Zeit, sich mit der Anpassung solcher Spezialkontaktlinsen noch intensiver auseinander zu setzen. Noch nie gab es eine so große Auswahl an unterschiedlichen Systemen. Bei den Geräten und Instrumenten hat es zwar keine Umwälzungen gegeben, aber zahlreiche interessante Neuerungen sowie neue Anbieter die sich zum ersten Mal auf der opti 2013 präsentierten. So findet sich eine immer breitere Auswahl an Funduskameras und selbst die Scheitelbrechwertmesser warten mit umfangreichen Zusatzfunktionen auf.

Die optikum Interviews

Zur besseren Übersicht bringen wir die optikum Interviewpartner wie gewohnt in alphabetischer Reihenfolge. Mit den nachfolgenden Pull-Down-Menüs können Sie ganz flott zum gewünschten Interview springen. Viel Spaß! Ihre optikum Redakteure Bernhard Steiner, Günther Derx und Harald Belyus.

Brillen

Gläser

Alle

Kontaktlinsen

Geräte, Instrumente, IT

IPRO

Geschäftsführer Martin Himmelbach (IPRO),  Marion Götz (IPRO Marketing) und  Journalisten bei der Pressekonferenz
Geschäftsführer Martin Himmelbach (IPRO),
Marion Götz (IPRO Marketing) und
Journalisten bei der Pressekonferenz

Die 4 Regeln von IPRO sind heuer Thema der opti Messestandpräsentation. Geschäftsführer Martin Himmelbach stellt der großen Runde an Journalisten bei der Pressekonferenz das Softwarehaus IPRO vor. Für 9 Länder und für mehr als 2000 Anwender agieren in Nürnberg 50 Mitarbeiter. Diese 4 Regeln grenzen die IPRO vom reichlichen Mitbewerb ab. Regel 01: Nur versprechen, was man auch halten kann. Regel 02: Software muss sparen – Zeit und Geld Regel 03: Software muss Umsatz und Effizienz erhöhen. Regel 04: Der Umstieg muss unkompliziert und fehlerfrei sein.

Martin Himmelbach weist darauf hin, dass es in der EDV bis hin zu Microsoft oder Apple üblich ist, mehr zu versprechen, als eingehalten werden kann. IPRO will das vermeiden, zu halten was versprochen worden ist, ist also Regel 01. Die Erwartungshaltung des Anwenders, sowohl Zeit als auch Geld einzusparen wird zwingend von der Software realisiert, das garantiert IPRO mit dem Versprechen der Regel 02. Software in der Augenoptik muss Marketing unterstützend sein und den Kundenkontakt optimieren. Das erhöht den Umsatz und erfüllt Regel 03. 270 Übernahmen von anderen Softwarehäusern, die reibungslos und richtig abgelaufen sind, belegen die Qualität der Nürnberger. Soviel zur Regel 04.

IPRO ist derzeit die Nummer 2 am Markt und hat den absoluten Willen weiter zu wachsen.

JEN-OPHTHALMO

Vollautomatische Funduskamera bei JEN-OPTHALMO
Vollautomatische Funduskamera bei JEN-OPTHALMO

Das Jenaer Unternehmen JEN-OPHTHALMO ist mit zwei Refraktionseinheiten sowie Geräten von Topcon und der – beinahe allgegenwärtigen – vollautomatischen Funduskamera DRS der Firma Centervue vertreten. Als Firmenvertreter stehen die Herren Sittig, Hillig und Lungertshausen den Besuchern und Besucherinnen der opti 2013 Rede und Antwort.

KOBERG+TENTE

Frank Tente, Daniel Gsottbauer, Vertrieb  Österreich und Heiner Tente
Frank Tente, Daniel Gsottbauer, Vertrieb
Österreich und Heiner Tente

eye:max, das Wechselbügelsystem von KOBERG+TENTE gewinnt immer mehr Freunde dazu. Es gibt etliche Damen mit mehr als 20 Bügelvarianten zum genussvollen und einfachen Austausch, berichtet Dipl.-Kaufm. Heiner Tente. Über 300 Designvarianten stehen zur Auswahl. Im Monatsabstand kommen neue dazu. Das Bügelsammeln wird für viele ein vergnügliches Hobby. Ständig kommen per Mail Wünsche und Vorschläge für neue Themen. Ob Bügel mit der Heiligen Maria als Motiv, oder Bügel mit arabischen Schriftzeichen, vieles wurde schon realisiert. Die Facebookseite von eye:max dient hier als Kommunikationsplattform, hier werden die neuesten Modelle vorgestellt.

Auf der opti 2013 präsentiert KOBERG+TENTE neue Brillenkollektion mit dem Prädikat „Made in Germany“. Das Design der neuen Brillenkollektion stammt vom Diplom Designer Josef Lanta. Die ganze Kollektion besteht aus vergütetem und gewalztem Edelstahl und hat ein wartungsfreies, schraubenloses Scharnier. Neu auch der Torx Schraubenantrieb bei der Schließblockschraube.

KRAAKRAA

Laura Lehtinen Sales
Laura Lehtinen Sales

Holz als Brillenmaterial haben wir auf dieser opti 2013 sehr oft gesehen. Die finnische Interpretation vom Tischler Matti gefällt besonders. Das Projekt hat mit dem Wunsch zur eigenen Brillenfassung im Jahr 2008 begonnen und hat eine marktfähige, scharnierlose Fassung mit thermischer Anpassmöglichkeit hervorgebracht. Die Farben und Holzarten sind mannigfaltig und wirklich prachtvoll.

LESSSTRESS

Silke Wehmeier CEO,  Reinhard Wehmeier Gründer
Silke Wehmeier CEO,
Reinhard Wehmeier Gründer

Schon nach wenigen, perfekt gebohrten Gläsern hat sich das Gerät amortisiert. Reinhard Wehmeier lässt in Steinhagen in Westfalen seine Konstruktionen lohnfertigen. Fernöstliche Nachbauer hält der gelernte Optiker und Uhrmacher leicht im Griff, das nötige Verständnis bei der Umsetzung hat dort bisher gefehlt. Nachahmungsversuche sind gescheitert.

Begonnen hat Reinhard Wehmeier mit LESSSTRESS erst nach seiner Optikerkarriere, er hat im Pensionsalter seinen Betrieb an seine Mitarbeiter verpachtet. Erst anschließend hat er seine feinmechanischen Gaben dem Maschinenbau zukommen lassen. Bei der opti 2001 hat er als Untermieter bei einem ausstellenden Schleifservice die ersten 141 Geräte verkauft und ist damit bis heute erfolgreicher Unternehmer.

Der Fuß ist aus Spritzguss gefertigt, alle anderen Teile sind aus Alu CNC gefräst. Ganz so unbedarft als Tüftler war der Optiker Reinhard Wehmeier aber schon vorher nicht. Die Firma Interspeed, so heißt das Unternehmen, hat vorher seit 1974 Rennlenkräder erzeugt. Wir werden unsere Augen offenhalten, um zu sehen, welche Innovationen hier aus Steinhagen noch folgen werden.

LINDBERG

Marianne Lomholdt Auer, Country Manager  Österreich, und Henrik Lindberg, Architekt,  Designer und CEO
Marianne Lomholdt Auer, Country Manager
Österreich, und Henrik Lindberg, Architekt,
Designer und CEO

Nichts scheint LINDBERG unbedacht zu tun, Nachhaltigkeit ist Thema Nummer 1. Zeitlosigkeit ist hier Mode und Mode zeitlos. Das verblüfft. Eine Führung durch die Timeline der Kollektions-Entwicklung zeigt, wie sorgfältig und minimalistisch an den Produkten gefeilt wurde und wie wenige Eingriffe an Materialien und Farben notwendig sind, um Modelle an das jeweilige Mode-Jahr anzupassen. Louise Bennetsen Kruchov zeigt uns, wie Marketing bei LINDBERG verstanden wird, und entlässt uns mit einem Bild von einer Marke, die Werte entwickelt, welche alle Sinne berühren. Die Fähigkeiten der verschiedenen Materialien, ästhetisch zu klarer Schönheit und perfektem Nutzen umzuwandeln, gelingen LINDBERG unnachahmbar.

LUXOTTICA

Andrea Speta und Vertriebsleiter Christian Olbort:
Andrea Speta und Vertriebsleiter Christian Olbort:
„Korrektionsbrillen sind ein all-season Produkt“

Eines der wesentlichen Highlights von LUXOTTICA ist 2013 der Wiedervertrieb von Giorgio Armani und Emporio Armani. „Ab Februar wird der österreichische Außendienst die Muster beim Augenoptiker vor Ort präsentieren, wobei Giorgio Armani selektiv an Partner von Luxottica vergeben wird. Erste Auslieferungen sind bereits ab April 2013 geplant“, verrät Andrea Speta. „Giorgio Armani und Emporio Armani ist für Luxottica von besonderer Bedeutung, da es eine extrem gute Partnerschaft von zwei erfolgreichen italienischen Paradeunternehmen wieder zusammenführt“, so Speta.

Mit dem Ausbau der Korrektionsmodelle sieht sich Luxottica weiterhin bestätigt, da Korrektionsbrillen ein „all-season Produkt“ sind. Also ein wetterunabhängiges Konsumgut. Dies gehört laut Speta im doch etwas wetterabhängigem Österreich weiter gestärkt. So hat zum Beispiel Ray Ban in Österreich im letzten Jahr signifikant im Korrektionsbereich zugelegt. „Der Grund liegt zusätzlich auch darin, dass der Endverbraucher in Ray Ban eine jugendliche, zeitgeistige Marke wahrnimmt“, ist sich Speta sicher. Die preisliche Positionierung im attraktiven Preisbereich täte sein übriges.

„Für 2013 hat sich die österreichische Niederlassung von Luxottica vorgenommen, ihre Brands noch strategischer als bisher im österreichischen Markt zu positionieren, um für jeden einzelnen Optikerpartner eine gewinnbringende Produktivität zu fördern“, betont Vertriebsleiter Christian Olbort.

MARCHON

Barbara Haider-Siebenhandl und Kristina Vieldorf:  Markenpräsentationen auf interaktiven iPad Stationen
Barbara Haider-Siebenhandl und Kristina Vieldorf:
Markenpräsentationen auf interaktiven iPad Stationen

Bei MARCHON wird uns die innovative Verglasung der NIKE Sportbrillen demonstriert. Trotz höherer Basiskurve und optischer Verglasung, bleiben die Scheiben dank einem cleveren Lentischliff wirklich schön. Die Verglasung ist demnächst sogar mit dem neuen Transitions VII möglich.

Die Präsentation der Chloé Kollektion, erfolgt in einem im Stil der Chloé Identität eingerichteten Raum. Die Markenpräsentationen erfolgen zeitgeistig auf interaktiven iPad Stationen. Dort finden sich übersichtlich Informationen zur Marke, Zielgruppen, Marketing und PR Aktivitäten nebst der digitalen Präsentation aller Neuheiten der Frühling/Sommer Kollektion 2013.

„Es ist uns wichtig, uns auf der Messe in München zu präsentieren und für unsere Kunden vor Ort zu sein, um sie über die neuesten Trends, Produkte und Kollektionen aus unserem Hause zu informieren. Neben dem traditionellen und geräumigen Verkaufsbereich wird die Präsentation der Marken und Produkte auf dem Stand in den Vordergrund gestellt“, erklärt Marketing Koordinatorin Kristina Vieldorf.

MARION RAMM

Theo Sikkes, Cathrin Ramm, Hans- Georg Dauss,  Ralf Überschär, Claudia Ramm, Claus-Peter Ramm,  Saskia Huber, Karl-Heinz Hölker und  Anneke-Ramm-Mordelt
Theo Sikkes, Cathrin Ramm, Hans- Georg Dauss,
Ralf Überschär, Claudia Ramm, Claus-Peter Ramm,
Saskia Huber, Karl-Heinz Hölker und
Anneke-Ramm-Mordelt

Das Team von MARION RAMM war während der Messetage ohne Unterbrechung von Kunden und Interessenten belagert. Das schnelle Gruppenbild am Ende des zweiten Messetages war somit für uns gar nicht einfach zu realisieren. Bei der Gelegenheit berichtet Claus-Peter Ramm über den Erfolg des neuen Onlineshops für Augenoptiker als Erweiterung des Kundenservices auf der Webseite von Marion Ramm mit den top-verkäuflichen und hochaktuellen Modellen.

MARKUS T

Markus Temming und General Managerin Bernadett Thomas
Markus Temming und
General Managerin Bernadett Thomas

Mit großer Freude zeigt General Managerin Bernadett Thomas, die neuste Entwicklung von MARKUS T, den neuen Bügel aus TMi Material für die Flachmaterial-Titankollektion mit dem neuen und zum Patent angemeldeten Scharnier. Konsequent konstruiert nach den bewährten Kriterien, also schraubenlos und in sich geschlossen laufend, kann der ganze Bügel im Bedarfsfall vom Optiker getauscht werden. Das etwas stärkere TMi Material ist auf der Bügelinnenseite auf besondere Art gerillt, dadurch wird der Sitz optimiert und ein Rutschen der Fassung im Steckbügelmodus verhindert. Es besteht durch diese Rillen zusätzlich auch die Möglichkeit nach stärkerer Erwärmung den Bügel an die Ohrhinterform anzupassen, wenn es sich als nützlicher herausstellt oder speziell gewünscht wird.

Für die Kollektion wurden neue Formen und Farben eingebracht und diese hier bei der opti 2013 vorgestellt. Neu auch die wunderschönen und edlen Sonnenbrillen mit der Kombination Titanfront und TMi Bügel. Ein prachtvolles Bild, die Farben der neuen M3 Kollektion.

MINIMA

Zdenek Andel Vertrieb Österreich
Zdenek Andel Vertrieb Österreich

Die französische MINIMA Randlos-Kollektion, von Atelierkreativ mit außergewöhnlichen Möglichkeiten versehen, präsentiert Zdenek Andel auf dieser opti 2013 dem österreichischen Besucher. Prachtvolle Facetten, scheinbar unmöglich scheinende Glasschliffe- und formen faszinieren sehr. Das Glas trägt bei diesen Kombinationen einen beachtlichen Design- und Ausdrucksanteil an der Gesamtwirkung der Brille. Wunderschön und edel wird, für den österreichischen Optiker vollkommen leicht gemacht, auf Wunsch im benachbarten Tschechien fertig nach Rezept gefertigt.

300 Brillenglasformen ergeben Millionen Kombinationsmöglichkeiten. Das Angebot richtet sich an den individuellen Optiker mit dem Anspruch nach außergewöhnlichem und persönlichem Designservice und dem Wunsch nach einem Lieferpartner, der für das vereinbarte Wunschgebiet absolute Exklusivität garantiert. Eine Veredelung und Vervielfachung des Premium-Angebotes für den eleganten und modebewussten Kundenkreis.

OCULUS

Die farbenfrohe Welt am OCULUS Stand
Die farbenfrohe Welt am OCULUS Stand

OCULUS treibt es bunt. Auf dem mehr als farbenfroh gestalteten Stand der Firma OCULUS Optikgeräte aus Wetzlar finden sich neben eigenen Produkten auch die gesamte Produktpalette des Japanischen Herstellers NIDEK. Von den Geräten ist insbesondere der Keratograph 5M von OCULUS hervorzuheben. Dieser ist nicht nur innen bunt – dank der Farbkamera – sondern kann bis Ende März noch in den Farben rot/grün/gelb/blau/violett als Opti-Sonderedition bestellt werden. Neben der klassischen Topographie bietet das Gerät auch einen Meibo-scan und einen R-scan zur Bestimmung des Rötungsgrades.

OPTOS

Ultraweitwinkel Fundusdokumentationsgerät:  200° Aufnahme der Netzhaut
Ultraweitwinkel Fundusdokumentationsgerät:
200° Aufnahme der Netzhaut

Das 1992 in Schottland gegründete Unternehmen OPTOS ist bereits seit mehreren Jahren in der Optometrie aktiv. Heuer findet der erste Auftritt auf der opti München statt. OPTOS präsentiert sein neuestes Ultraweitwinkel Fundusdokumentationsgerät Daytona. OPTOS Repräsentantin Gabriele Grubert stellt den interessierten Optikern und Optometristen diese Technologie vor, die in einem Arbeitsgang eine Aufnahme von 200° der Netzhaut ermöglicht.

OWP

Da war die Torte noch ganz... 66 Jahre  EYE FASHION OWP
Da war die Torte noch ganz… 66 Jahre
EYE FASHION OWP

Stolz zeigt uns Österreich-Betreuerin Ilse Venzhofer eine Fassung aus den Anfängen der OWP, ein wunderschönes Stück im Schmetterlingsdesign und einer Perlmutt Acetatlaminierung. Damals schon war die OWP enorm qualitätsbewusst und im absoluten Modetrend. Einen Messeabend lang feiert die OWP am Stand eine ausgelassene Party mit ihren Kunden und dem Team. Auch im Getümmel entdeckt: Der fröhliche Geschäftsführer Werner Paletschek.

RED BULL RACING EYEWEAR

optikum Chefredakteur Harald Belyus mit  Vertriebsleiter Franz Saurer vor dem  Red Bull Formel 1 Boliden
optikum Chefredakteur Harald Belyus mit
Vertriebsleiter Franz Saurer vor dem
Red Bull Formel 1 Boliden

Bei RED BULL RACING EYEWEAR treffen wir ein bekanntes Gesicht. Franz Saurer leitet dort den Vertrieb des jungen Brillenlabels. „Red Bull Racing Eyewear ist eine eigenständige Marke mit eigenem Design und innovativen Materialien. Die Marke steht für Sportlichkeit, Action, Lifestyle und Exklusivität“, erklärt Saurer.

Die Kollektion beinhaltet eine Sonnenbrillenkollektion vom Premiumbereich mit NXT und Carbon bis hin zum Merchandising Segment. Preislich bewegen sich die Brillen im UVP zwischen 80 und 400 Euro. Die Fahrer des Red Bull Racing Teams – Weltmeister Sebastian Vettel und sein Kollege Mark Webber sind Testimonials der neuen Marke.

„Red Bull ist für seine großen Investments in der Werbung bekannt. Dies wird sich auch auf die Eyewear auswirken“, ist Saurer überzeugt. „Der Vertrieb erfolgt ausnahmelos über den traditionellen Optikfachhandel“, verspricht Saurer. Jedes der Sonnenbrillenmodelle ist auch polarisierend lieferbar und optisch verglasbar. Die Korrektionsmodelle sind um weitere Acetatmodelle erweitert worden. Aushängeschild sind aber die Carbonmodelle im Rennfahrerlook.

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