opti 2015 – Messebericht – Teil 3

0
10770 mal gelesen
opti 2015

So früh wie nie – gleich am Wochenende nach dem Dreikönigstag – öffnete die opti 2015 ihre Pforten. Insgesamt 25.850 Fachbesucher und 525 Aussteller zählte der Messeveranstalter an den drei Tagen. Das optikum, Fachmagazin für Augenoptik und Optometrie hat diesjährig nochmals eine Teamverstärkung erfahren und war mit fünf Redakteuren vor Ort vertreten. Günther Derx (Fassungsmode), Bernhard Steiner (Geräteoptik), Harald Belyus (Brillengläser & Kontaktlinsen), Carsten Passiel (Fassungsmode & Technologien) und Susanne Eulert (Freiberufliche Texterin) führten gemeinsam über 70 ausführliche Interviews mit den Partnern der Industrie.

=> Zu den allgemeinen Trendeinschätzungen der Redaktion

Die optikum Interviews

Alle
Brillen
Gläser
Kontaktlinsen
Geräte, Instrumente, IT

I-OPTICS

OPTI 2015 I-OPTICS: Alexander van der Mey demonstriert das EasyScan.
Alexander van der Mey demonstriert das EasyScan – mit partnerschaftlicher Unterstützung von Martin Decker (HOYA).

HOYA und I-OPTICS sind eine Vertriebspartnerschaft eingegangen und daher wird heuer der easyscan erstmals gemeinsam mit Hoya präsentiert. Mit dem easyscan wird dem Optiker ein hochwertiges konfokales System in die Hand gegeben, mit dem einfach, rasch und ohne Pupillenerweiterung hochauflösende Fundusbilder in Rotfrei, Infrarot und kombinierter Falschfarbendarstellung dargestellt werden können.

Das easyscan ist aber nicht bloß ein – weiteres – Diagnosegerät, sondern Hoya bietet gemeinsam mit I-Optics ein Paket aus Schulung für Anwendung, Suche nach Auffälligkeiten und Maßnahmen die bei der Beratung und dem Verkauf hochwertiger Glastechnologie helfen sollen an.

Einen Ausdruck mit den Fotos der Netzhaut und einem klaren Hinweis, dass ein Fundusfoto keine ophthalmologische Untersuchung ersetzt erhält der Kunde nach der Beratung überreicht. Durch die Möglichkeit der Aufnahme bei enger Pupille kann das easyscan auch im Verkaufsraum aufgestellt werden und unterstreicht so die fachliche Kompetenz des Nutzers.

IPRO

OPTI 2015 IPRO: Niklas Thiede (Sales Consultant) und Martin Himmelsbach (Geschäftsführer)Niklas Thiede (Sales Consultant) und Martin Himmelsbach (Geschäftsführer)

Die Pressekonferenz am Stand von IPRO ist einer der Schwerpunkte unserer Messerecherche. Geschäftsführer Martin Himmelbach erzählt, worum es eigentlich geht, nämlich um Geldverdienen. Geldverdienen auch für den nicht so großen Optiker – besonders für diese Betriebe, geht es um Zeitersparnis und Organisation mit EDV Unterstützung. Natürlich ist das nicht alles, was IPRO anbieten kann. Er zeigt auf die Präsentation der PASKAL 3D Demonstration hinter seinem Rücken und die dort versammelte Menschentraube.

IPRO gibt dem Augenoptiker Werkzeuge zur besten Positionierung beim Kunden in die Hand und Werkzeuge zur optimalen binokularen Brillenglasbestimmung.

Das PASKAL 3D Entwicklerteam hat es geschafft, die Wünsche der IVBS, der Internationalen Vereinigung für binokulares Sehen, zu erfüllen. Der so genannte Stollenwerk-Test ist nun ebenso Teil der Testbibliothek wie zahlreiche neue Kreuz-, Haken- und Zeigerteste. Insgesamt kann der Refraktionist inzwischen über 70 Teste zu wahlfreien Testabläufen kombinieren.

IPRO bietet auch eine optimale Betreuung für seine Kunden in Österreich, Niklas Thiede übernimmt diese ab sofort.

JEN-OPHTHALMO

OPTI 2015 JEN OPHTHALMO: Thomas Hillig und Andre Lungershausen zeigen die unterschiedlichen Modula Modellvarianten.

Thomas Hillig und Andre Lungershausen zeigen die unterschiedlichen Modula Modellvarianten.

Eine der verbreitetsten Refraktionseinheiten im deutschen Sprachraum ist sicherlich die Modula der Jenaer Firma von Frank Sittig „JEN-OPHTHALMO“. Ein bahngelenkter Schwenk-Schiebetisch in solider Verarbeitung der in vielen Ausstattungsvarianten erhältlich ist.

KOBERG + TENTE

OPTI 2015 KOBERG TENTE: Daniel Gsottbauer, Markus Radlinger und Josef Huber (Vertrieb Österreich)

Daniel Gsottbauer, Markus Radlinger und Josef Huber (Vertrieb Österreich)

Mit dem Label eye:max trifft KOBERG + TENTE genau den Nerv der jungen, Handy- und Facebook-affinen Generation. eye:max wendet sich an modebewusste Brillenträger und ist mit dem Web-App sowie dem neuen Joana-Design on top oft he wave.

Die Generation 2.0 ist viel unterwegs und möchte Informationen zu jeder Zeit, an jedem Ort konsumieren. Da kommt ihr die Web-App sehr entgegen, denn damit hat sie Zugang zu dem stets auf dem aktuellen Stand gehaltenen Bügelkatalog der Wechselbügel-Linie. „Die Kommunikation über Facebook und Instagramm gehört schon seit einiger Zeit zu unseren Standards“, erklärt Martin Jahndel, seines Zeichens Verkaufs- und IT-Leiter. Gibt es einen Update im Katalog, werden die Kunden über Facebook darauf aufmerksam gemacht.

Die Mode-Bloggerin Joana ist besonders der jungen, modebewussten Zielgruppe ein Begriff. „Joana lebt und wirkt so wie wir in Münster. Da lag es nahe, sie ins Boot zu holen“, freut sich Frank Tente über die erfolgreiche Zusammenarbeit. Bei der Entwicklung des jungen und frischen Designs hat Joana auch Leser ihres Bloggs eingebunden. Näher an der Zielgruppe kann man fast nicht sein.

LINDBERG

OPTI 2015 LINDBERG: Birgitte Stentoft Bøjvad: "Brille ist Handwerkskunst"Birgitte Stentoft Bøjvad: „Brille ist Handwerkskunst“

Klare Linien, schlichte Formen, luftige Displays – das ist die Note, die LINDBERG konsequent seinen Kollektionen sowie dem Außenauftritt verleiht. Auf der opti zeigt uns Marketing Managerin Brigitte Stentoft Bøjvad die neuesten Formen der rahmenlosen Fassungen sowie die eleganten Büffelhorn-Fassungen. „Auch Horn kombinieren wir mit zarten Titan-Bügeln. Die Bügel sind individuell in der Länge variierbar und können genau an den Träger angepasst werden“, hebt Stentoft Bøjvad die technische Ausrichtung hervor.

„Uns ist durchaus bewusst, dass wir den Optikern bei der Anpassung eine Portion Handwerkskunst abverlangen. Aber mit unserem umfangreichen Schulungsangebot und anschaulichen Demo-Videos versuchen wir sie bestmöglich zu unterstützen“, ist sich Stentoft Bøjvad durchaus der Herausforderungen bewusst.

LUXOTTICA

OPTI 2015 LUXOTTICA: Vertriebsleiter Christian Olbort: "Beim OAKLEY Plutonite® Brillenglasmaterial geht der Aufprallschutz sogar über das notwendige Maß hinaus."Christian Olbort (Vertriebsleiter Luxottica Österreich): „Beim OAKLEY Plutonite® Brillenglasmaterial geht der Aufprallschutz sogar über das notwendige Maß hinaus.“

Als eine seiner „Hausmarken“ legt LUXOTTICA seinen Fokus offensichtlich noch mehr auf Oakley. Es ist auch diesjährig der einzige LUDOVICA Brand, der auf der opti in München präsentiert wird. Oakley Markenrepräsentant Bernhard Apfelthaler subsummiert: „Wir verkaufen mit Oakley Sicherheit. Oakley erfüllt selbst die strengen USA normen, welche höher als jene bei uns in Europa sind.“

Mit den Prizm™-Gläser werden Farben präzise abgestimmt, um den Kontrast zu optimieren.  Bei höheren Basiskurven wird ein kompensatorisches Prisma integriert. Die Technologien werden auch bei den optisch verglasten Brillen mit den selben Materialien umgesetzt. „Die Lieferzeit einer optisch verglasten Oakley Sonnenbrille dauert nur drei Werktage, selbst bei Gleitsichtgläsern und mit Verspiegelung“, verspricht Apfelthaler.

Mit dem Plutonite® Brillenglasmaterial kann ein besonderer Aufprallschutz gewährleistet werden. „Die Brillengläser sind in der Verformung exakt auf die Fassung abgestimmt. Selbst bei starkem mechanischen Einfluss, bleibt das Kunststoffglas aufgrund der schockabsorbierenden Wirkung in der Fassung“, ergänzt Vertriebsleiter Christian Olbort. Alle Modelle finden sich übrigens in der neuen Online-Plattform My Luxottica. „Es besticht durch ein vereinfachtes Bedienungssystem. Zusätzliche Informationen wie zum Beispiel eine Sendungsverfolgung werden dabei integriert sein sein. Die Produktfotos in ausgezeichneter Qualität und sogar drehbar. Und das Beste – Bestellungen über My Luxottica werden portofrei ausgeliefert. Der Launch findet in den kommenden Wochen statt“, berichtet Olbort.

MARCHON

OPTI 2015 MARCHON: Mit Marketing Coordinatorin Kristina Vieldorf beim Test der Diane von Fürstenberg Google Glass Prototypen.Mit Marketing Coordinatorin Kristina Vieldorf beim Test der Diane von Fürstenberg Google Glass Prototypen.

MARCHON bietet mit Diane von Fürstenberg ein Designerlabel, welches mit der Google Glass Technologie ausgerüstet ist. „Die Augenoptiker sollten sich bereits jetzt diesen neuen Technologien öffnen“, empfiehlt Kristina Vieldorf. Bei MARCHON kann man sich mit der Kombination aus Datentechnik und Designerbrille schon jetzt vertraut machen. Noch muss die Datenbrille Google Glass die gesetzlichen Hürden nehmen. Bestellen können die Optiker somit erst dann, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen in den entsprechenden Ländern geschaffen worden sind. Nach dem Verkaufsstart der Google Glass in Großbritannien Ende Juni 2014, gibt es aber erste Anzeichen für einen diesjährigen Start in Deutschland und vielleicht auch in Österreich. Die App „MyGlass“ für Googles Datenbrille ist nämlich bereits im deutschen und österreichischen Google Play Store und in Apples App Store downloadbar.

Kristina Vieldorf sieht in der mit Google Glass ausgestatteten Diane von Fürstenbergin Kollektion, neben den Nutzen für Technikfreaks, auch sehr praktische Anwendungsgebiete. „Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie stehen in der Küche und kochen. Haben fette Hände und bekommen eine wichtige Textnachricht herein. Jetzt muss man Hände waschen gehen, das Smartphone nehmen, antworten und inzwischen brennt vielleicht etwas an. Alternativ dazu kann man die Nachricht im Display der Datenbrille lesen und sprachgesteuert eine Antwort senden. Auch gibt es Anwendungen an die wir vordergründig gar nicht so denken. Wie etwa an Rollstuhlfahrer, welche ihre Hände unentwegt für das Manövrieren benötigen. Mit einer Datenbrille wird für diese Personen das Leben sicher leichter“, argumentiert Vieldorf.

Neben dem Technikhype ist MARCHON mit der italienischen Luxusmarke LIU•JO ein weiterer Coup gelungen. Der Brand wurde 1995 von den Brüdern Vannis und Marco Marchi gegründet. Die daraus entstandene, sehr feminine Brillenkollektion bedient ausschließlich Damen, ist gut tragbar und dazu noch im interessanten Mittelpreissegment angesiedelt.

MARION RAMM

OPTI 2015 MARION RAMM: Das Team von Marion Ramm - seit über 40 Jahren intensiver Kontakt zu den Fachoptikern.Das Team von Marion Ramm – seit über 40 Jahren intensiver Kontakt zu den Fachoptikern.

MARION RAMM – das Familienunternehmen in Frauenhand – setzt auch heuer wieder auf modische Brillen zu fairen Preisen. Mit dem Ohr beim Optiker und dem Blick auf den aktuellen Modetrends, ist ein Teil der diesjährigen Kollektion in den pudrigen Pastellfarben der kommenden Frühjahrs- und Sommermode gehalten.

Die Designs des Unternehmens mit Firmensitz im Breisgau bedienen aber auch das modische Klientel mit dezentem Geschmack. So zeigen die Besucher der opti großes Interesse an der Kunststoffbrille im „Wood-Look“. Auch Nylorfassungen geben eine leichte und elegante Note.

„Seit über 40 Jahren haben wir den optischen Durchblick behalten und pflegen den engen, kontinuierlichen Kontakt zu den Fach-Optikern“, berichtet Firmenchefin Anneke Ramm-Mordelt. Sie ist die Tochter der Firmengründerin, und auch ihre Tochter, Cathrin Mordelt, arbeitet bereits fleißig mit.

MARKUS T

OPTI 2015 MARKUS T: Bernadette Thomas (General Management) - Federleichte Titanfassungen in wunderschönen, dezenten Farben.Bernadette Thomas (General Management) – Federleichte Titanfassungen in wunderschönen, dezenten Farben.

Warum Neues erfinden, wenn sich Altes bewährt hat? So könnte man die neue Kollektion „D3“ aus dem Hause MARKUS T kurz umschreiben. Konkret gesprochen, ist D3 die überarbeitete Neuauflage der allerersten Kollektion vor 15 Jahren.

Die klassisch-eleganten Titanfassungen gibt es wahlweise mit Vollrand aus einem feinen Titandraht oder als Nylor-Rand. Bei beiden sind die Gläser rasch und ganz einfach auszutauschen – was uns Geschäftsführerin Bernadette Thomas auch gleich anschaulich demonstriert. „Das Titan und der äußerst zarte Rand machen die Fassung mit weniger als 4 Gramm federleicht“, ist Bernadette Thomas zu Recht stolz. Der Vollrand, aber auch der fest fixierte Nylonfaden macht die Brille trotz aller Leichtigkeit formstabil.

Hinzu gekommen sind fünf neue, gedeckte Farben, die das bisherige Schwarz, Grau und Braun stilvoll ergänzen. „Wir haben einen neuen Titanfärbeprozess entwickelt, so dass wir nun auch ein dezentes Grün, Mittelblau, Hellbraun und zwei neue Grautöne anbieten können“, erklärt Bernadette Thomas die neuen Designs.

MENRAD

OPTI 2015 MENRAD: Sales Director Joachim Rauch - Edle Brillen- edles Jaguar Coupé.Sales Director Joachim Rauch: „Edle Brillen- edles Jaguar Coupé.“

„Ein aufregendes Jahr liegt hinter uns“, so begrüßt uns Sales Director Joachim Rauch am aufsehenerregenden Stand von MENRAD the vision. Aufsehenerregend nicht zuletzt aufgrund des strahlend weißen Jaguar Coupés. Auch die drei neuen Markenlinien können sich sehen lassen.

So wartet die Serie SPINE mit einer völlig neuen, patentierten Scharniertechnik auf. Wie schon der Name sagt, folgt das System dem Prinzip des Rückrades und Wirbel um Wirbel lässt sich der Bügel öffnen und schließen .

Bei der Kollektion REVO handelt es sich um eine hochwertige Sonnenbrillenlinie für die unterschiedlichsten Outdoor-Sportarten. Je nachdem, ob die Sportart am Wasser, im Wald oder in der offenen Natur ausgeübt wird, stehen die entsprechenden Gläser in den passenden Farben und Filterwirkung zur Auswahl.

HACKETT ist die schmale, sehr elegante Brille für den Gentleman. Die Modelle der britischen Modemarke bewegen sich im Mittelpreissegment und sind dank des dünnen Materials um 30 % leichter als herkömmliche Fassungen.

MICHAEL PACHLEITNER GROUP

OPTI 2015 MICHAEL PACHLEITNER GROUP: Thomas Leppert (Gebietsleitung Region West), Wolfgang Dorotka (Gebietsleitung Region Süd), Andrea Klinger und Marcus Wecht (GF Austrian Optic Technologies GmbH)Thomas Leppert (AOTG Gebietsleitung Region West), Wolfgang Dorotka (AOTG Gebietsleitung Region Süd), Andrea Klinger (AOTG Leitung Produkt Management und Trade Marketing Lenses) und Marcus Wecht (GF AOTG, Austrian Optic Technologies GmbH)

Am Stand der MICHAEL PACHLEITNER GROUP präsentiert das AUSTRIAN OPTIC TECHNOLOGIES (AOTG) Team die neuen Features des Gleitsichtglases FREE VIEW IDENTITY 2.0. Zusätzliche Parameter – der Objektabstand Nähe und ein variabler Inset – können ab sofort vom Augenoptiker mit berücksichtigt werden. „Der Inset sollte an die Akkommodation und Konvergenz optimal angepasst werden. Weicht der Objektabstand Nähe von 38cm ab, so optimieren wir bei Angabe des tatsächlichen Objektabstands Nähe das maßgefertigte Gleitsichtglas“, erklärt AOTG Geschäftsführer Marcus Wecht. Toll auch der variable Inset. Dadurch kann die individuelle Einwärtsdrehung der Sehachsen berücksichtigt werden. Da das rechte und linke Auge separat berücksichtigt werden kann, ist in Folge der Nahbereich ideal positioniert.

Weitere Neuigkeiten stellen die Vergütungen SAPHIR SKY+ NG CLEAR, SAPHIR SKY+ NG UV und SAPHIR SKY+ NG BLUE UV dar. Letztere verfügt nicht nur über eine UV-Reduktion, sondern wie der Namen bereits sagt, auch über eine Blaulicht reduzierende Wirkung.

Dazu passend finden sich attraktive Komplettbrillenangebote – unter anderem mit dem Kultlabel Red Bull Racing Eyewear. Verglast wird mit widerstandsfähigen, höherbrechenden Kunststoffgläsern oder gleich mit Trivex Technologie. Selbstverständlich mit Topbeschichtungen. Das passt gut zu den neuen Red Bull Rimless Carbonmodellen. „Unsere Komplettbrillen-Aktionen eignen sich für Augenoptiker ideal um eine Zweitbrille anzubieten“, empfiehlt Andrea Klinger.

OCULUS

OPTI 2015 OCULUS: Rainer Kirchhübel mit dem diesjährige Oculus-Maskottchen, eine blaue Bärendame und deren goldiger Begleitung.Rainer Kirchhübel mit dem diesjährige Oculus-Maskottchen, eine blaue Bärendame und deren goldiger Begleitung.

Jedes Jahr zur opti überrascht OCULUS mit einem neuen und originellen Standdesign. Diesmal ist es ein großes Wimmelbild, in dem sich auch einige Augenerkrankungen versteckt haben und die es im Rahmen eines Gewinnspieles zu finden gilt. Traditionell gibt es auf dem Oculus-Stand auch eine Vortragsecke in der während der gesamten Messe zahlreiche Fachvorträge geboten werden.

Das diesjährige Oculus-Maskottchen, eine blaue Bärendame, sorgte mit goldiger Begleitung für jugendliche Frische am Stand und in den Gängen der Messehallen.

An Neuigkeiten stellt Oculus neben der federleichten Lupe Easyloupe® Titan und einer neuen – wiederaufgelegten – Messbrille mit horizontaler und vertikaler Feineinstellung beider Seiten erstmals das Nidek Retina Scan Duo – ein HD OCT mit integrierter Funduskamera – vor. Der Keratograph 5M stellt das zentrale Diagnosegerät im Rahmen des neuen JENVIS Dry Eye Report dar. Weitere Bestandteile sind ein ausgefüllter Fragebogen, die Messung der LIPCOF mit der Spaltlampe. Mit dem Keratographen werden der Rötungsgrad, die Tränenmeniskushöhe, die Aufrisszeit und die Meibographie erfasst.

OLLENDORF Mess-Systeme

OPTI 2015 OLLENDORF Mess-Systeme: Productmanager Arne Fischer demonstriert das überaus kompakte Videozentriersystem visuReal® portable.Productmanager Arne Fischer demonstriert das überaus kompakte Videozentriersystem visuReal® portable.

Productmanager Arne Fischer präsentiert am Stand von OLLENDORF Mess-Systeme in München – neben den beiden etablierten Zentriersystemen visuReal® mit Kamerasäule und visuReal® portable welches über ein iPad bedient wird – auch die neuen Produkte der low Vision line.

Insbesondere das brandneue visuPlus® active erweckt großes Interesse. Ein klappbares Stativ, ein handelsübliches Tablet – allerdings vollgepackt mit einer Software die nichts zu wünschen übrig lässt. Und eine optionale Videokamera die sich kabellos mit dem Tablet verbindet und zur Betrachtung entfernter Objekte dient. Das Tablet ist auf einem klein zusammenklappbaren und dadurch portablem Stativ montiert, zwischen Tablet und Lesefläche ist genug Platz zum Schreiben oder für Handarbeiten.

op Couture Brillen GmbH

OPTI 2015 op Couture Brillen: Der schrille Modezar und Teleshopping-König Harald Glööckler glamourt ab sofort auch mit Brillenmode.Der schrille Modezar und Teleshopping-König Harald Glööckler glamourt ab sofort auch mit Brillenmode.

Der schrille Modezar und Teleshopping-König Harald Glööckler glamourt nun bereits seit über 27 Jahren. Am Stand der op Couture Brillen GmbH gibt es für die Besucher der opti eine Audienz. Der Stardesigner und die op Couture Brillen GmbH aus Passau, haben sich nämlich für eine extravagante Kollaboration zusammengetan. Das Ergebnis in Form einer Sonnenbrillenkollektion kann sich sehen lassen. Die Optikbranche sieht der Moderzar ganz und gar nicht so konservativ wie böse Zungen behaupten.

„Ich habe den Eindruck, dass die Optiker durchwegs locker sind. Außerdem gibt es gar nicht den typischen Optiker, den typischen Deutschen oder den typischen Österreicher. Die Optiker haben einfach nur darauf gewartet, dass wieder mal etwas Neues kommt. Und das hat einen guten Grund, denn neue Kunden bekommt man nur mit neuen Impulsen. Und genau in diesem Zusammenhang ist der Wiedererkennungswert das A und O eines guten Produkts“, betont Glööckler. 

Unverwechselbar sind die neuen Glööckler Sonnenbrillen ganz sicher. Unter dem Motto kröön your eyes ist jedes der einzelnen Modelle von glamourösen Dekorationen an den Mittelteilen und Bügeln geprägt. Die 12 Modelle sind in jeweils zwei Farben erhältlich. „Es gibt sowohl spröde als auch total verrückte Designs in der Modewelt. Meiner Meinung nach müssen Brillen aber nicht nur schön, sondern auch zweckmäßig sein. Eine Brillenkollektion muss tatsächlich eine Bereicherung für den Optiker darstellen“, so Glööckler.

Harald Glööckler hat auch in Österreich seine Fans. Deshalb wird diesjährig auch in Wien ein Harald Glööckler Lifestyle-Store eröffnet werden. „Ich habe den Eindruck, dass die Österreicher eigentlich ganz gut mit Exzentrik umgehen können. Das finde ich toll. Denn schliesslich sind es doch die Ecken und Kanten, die einen Menschen ausmachen und nicht ein weichgespülter Charakter“, töönt Glööckler.

OPTIMA Pharmazeutische GmbH

OPTI 2015 Optima Pharmazeutische GmbH: Geschäftsführer Stefan Kroll präsentiert die neuesten Erkenntnisse zur Nachbenetzung und LidpflegeGeschäftsführer Stefan Kroll präsentiert die neuesten Erkenntnisse zur Nachbenetzung und Lidpflege.

„Im Bereich des Augenkomforts haben Augenoptiker noch ordentlich Potential“, ist sich Stefan Kroll sicher. Man setzt auf exklusive Zusammenarbeit – nur mit den Augenoptikern. Auch ein Grund, um sich die Produkte noch einmal näher anzusehen.

„Wir sehen in der Beratungskompetenz der Augenoptiker am point of sale einen klaren Vorteil. Denn im Supermarkt und in der Apotheke findet man nunmal keine Augenspezialisten mit Spaltlampe“, meint Kroll. „In über 80 Prozent mit Trockenheitsanzeichen hapert es mit der Lipidschicht. Und genau da setzt LIPONIT. Es repariert sozusagen die Lipidschicht. Die meisten anderen Benetzungsmittel unterstützen aber nur die wässrige Phase des Tränenfilms.“

Interessant sind die neuen LIPONIT Augentropfen. Sie sind – obwohl unkonserviert – bis zu sechs Wochen haltbar. Neu ist auch das LIPONIT Augentropfen GEL. Das Sortiment wird unter anderem durch eine Lidpflege vervollständigt. „Früher hat es ausgereicht eine Benetzungslösung auf Lager zu haben. Heute benötigt der Augenoptiker ein gut durchsortiertes Sortiment um individuell beraten zu können“, empfiehlt Kroll.

ottiko @ SAFILENS

OPTI 2015 OTTIKO: Alexandra Lang lässt die Fachbesucher die neue fusion 1 day presbyo Tageslinse testen.Alexandra Lang lässt die Fachbesucher die neue fusion 1 day presbyo Tageslinse testen.

Mit gleich zwei beachtlichen Entwicklungen präsentiert sich SAFILENS. Zunächst der Sonic Wave Generator 2.0, die verbesserte und leistungsstärkere Version seines Vorgängers. Der Wave Generator von Safilens erzeugt Schallwellen, die gemeinsam mit Open Reload, einer Kombinationslösung mit hoher Konzentration des Fusion Co-Polymers, das Hyaluronsäure in höchster Qualität beinhaltet, die Kontaktlinse über Nacht reinigt und revitalisiert. Das pulsierende Blaulicht wirkt antibakteriell und pilzabtötend. Einmal mittels USB-Anschluss geladen, hält der Akku 45 Tage. Die an der Unterseite angebrachten Saugnäpfe verhindern jegliche Geräuschentwicklung. Diese „Kontaktlinsen-Ladestation“ eignet sich ideal für weiche Monatslinsen.

Den großen Coup landet Safilens mit der in ihrer Technologie und Wirkung verblüffenden fusion 1 day presbyo Tageslinse. Sie besticht durch außergewöhnliche Tiefenschärfe – für den Nahbereich ebenso wie für die Ferne, ohne Lichtstärkenverlust. „Die fusion 1 day presbyo nutzt den fokalen Äquivalent und reduziert so den Kreis der kleinsten Verwirrung. Das Resultat ist eine deutliche Erhöhung der Tiefenschärfe im Nah-Mitteldistanz und Fernbereich“, erklärt Robert Ruiner, Geschäftsführer von ottiko Österreich.

Zudem ist diese Linse sehr einfach in der Anpassung. Die versierte Kontaktlinsenanpasserin Alexandra Lang kommt kaum zum Ausruhen – viele interessierte, presbyope Fachbesucher nutzen die Gelegenheit, sich gleich vor Ort ein Paar anpassen zu lassen um die Linse zu testen.

OWP

OPTI 2015 OWP: Georg Strauß (Vertriebsrepräsentant Österreich) und Johanna Schleich (Product Managerin) zum neuen Farbkonzept der drei Erfolgskollektionen OWP, Mexx und metropolitan.Georg Strauß (Vertriebsrepräsentant Österreich) und Johanna Schleich (Product Managerin) zum neuen Farbkonzept der drei Erfolgskollektionen OWP, Mexx und metropolitan.

„Mehr Farbe ins Leben“ – das neue Colorblocking-Farbkonzept von Mexx Eyes ist auch deutlich am Messestand von OWP zu bemerken. „Wir setzen dieses Jahr auf mehr Farbe, auf eine größere Farbauswahl“, erklärt Produktmanagerin Johanna Schleich. „Wir wollen frischen Wind in unsere Labels bringen.“ So gibt es nun für ein Drittel der Kollektion sechs statt der bisher nur vier Farben. „“Wir freuen uns sehr, dass der Versuch so gut ankommt – auch bei unseren Kunden 50plus“, zeigt sich auch Georg Strauß, Repräsentant für Österreich, begeistert.

Ein weiteres Highlight ist die Vorstellung des neuen Scharniers bei Metropolitan Eyewear. „Dabei handelt es sich um ein neu entwickeltes Blockscharnier mit beweglichen Teilen, die aber immer an derselben Stelle arretieren“, erklärt Schleich. Daraus ergibt sich ein schlankes Scharnier, das den geometrisch-klaren Stil von Metropolitan unterstreicht – eben gemäß dem urbanen Zeitgeist.

PAPERSTYLE

OPTI 2015 PAPERSTYLE: Grafiker Werner Oberrauch und Marketing Manager Dr. Hannes Gasser mit ihren Papierbrillen in der Version 2.0.Grafiker Werner Oberrauch und Marketing Manager Dr. Hannes Gasser mit ihren Papierbrillen in der Version 2.0.

Sapperlot – Brillen aus Papier, die können doch nicht lange halten. Marketing Manager Dr. Hannes Gasser erklärt uns warum doch. „Die Kunden der ersten Stunde haben uns wichtiges Feedback gegeben. Und diese Informationen haben wir in unseren Fertigungsprozess einfliessen lassen. So bieten wir unsere Papierbrillen seit Februar 2014 in einer Neuauflage mit vielen Verbesserungen an. Es wurden unter anderem die Scharniere, der Kleber und die Endlackierung komplett überarbeitet“, berichtet Gasser. 

Die Federscharniere wurden übrigens für die 0,3 Millimeter Materialien komplett neu entwickelt. Sie sind eingefräst und zusätzlich geklebt. Die Stegplättchen werden aus dem Papierabfall gehäkselt, mit einer speziellen Klebemasse geformt und mit dem Mittelteil verbunden. Das ist eigentlich auch ein umweltbewusster und ökonomischer Ansatz der etwas anderen Brillenschmiede aus Südtirol. Die Brillen fühlen sich trotz des Werkstoffs Papier recht robust an. Die neue Endlackierung erweckt einen haltbaren Eindruck und soll sogar gegen Wasser und Schweiß resistent sein. „Drei Stunden würde ich die Brille aber trotzdem nicht in das Wasser legen“, lacht Gasser.

=> Weiter zum 4. Teil der opti 2015 Messeberichterstattung