opti 2016 – Messebericht – Teil 4

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In der Halle C1 hatte die opti einen neuen !HOT-Bereich etabliert. Dieser Bereich mit über 60 Firmen bildete gemeinsam mit den 120 Ausstellern des YES-Bereichs in der Halle C4 ein Umfeld für Independent- und Fashion-Labels. Das optikum war dieses Jahr mit sieben Redakteurinnen und Redakteuren vertreten und hat an allen drei Messetagen Gespräche mit den Ausstellern geführt. Die geballten Informationen sind in der vierteiligen optikum Messeberichterstattung zusammengefasst, welche einen der wohl umfassendsten Einblicke über die wesentlichsten Trends in der Augenoptik gibt und die wichtigsten Neuheiten der Branche für 2016 abbildet.

=> Zu den allgemeinen Trendeinschätzungen der Redaktion

Die optikum Interviews

Zur besseren Übersicht bringen wir die optikum Interviewpartner wie gewohnt in alphabetischer Reihenfolge. Mit den nachfolgenden Pull-Down-Menüs können Sie ganz flott zum gewünschten Interview springen. Zudem finden Sie rechts in der Sidebar eine zusätzliche Bildnavigation die zu allen optikum Interviewpartnern führt.

Die optikum Interviews

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POMBERGER

Hans Peter Pomberger und Jürgen Pomberger mit dem neuen New Yorker Werbesujet, das zugleich ein Suchbild ist

Hans Peter Pomberger und Jürgen Pomberger mit dem neuen New Yorker Werbesujet, das zugleich ein Suchbild ist 

„2016 wird für die Johann von Goisern-Modelle ruhiger“, leitet Seniorchef Hans Peter Pomberger unser Gespräch ein. Damit ist allerdings nicht gemeint, dass sich die kreativen Köpfe des oberösterreichischen Brillenherstellers gemütlich zurücklehnen. Im Gegenteil: Nach den noch Ende 2015 vorgestellten Modellen in gewohnt extravagantem Farbdesign, konzentriert sich POMBERGER Goisern in nächster Zeit auf trendige und für einen breiteren Markt zugeschnittene Farbkombinationen: Harmonie in Farbe und Form ist das Credo.

Neu ist auch das Werbesujet 2016. Dem Motto: „Wage es anders zu sein“ folgt dieses Mal kein Tiersujet, sondern eine attraktive junge Dame, die als Einzige in einer – im wahrsten Sinne des Wortes – schrägen New Yorker Straßenansicht Standfestigkeit demonstriert, lässig eine JvG-Sonnenbrille in der Hand haltend. Gag am Rande: Im Bild sind wie bei einem Suchbild sieben typische Merkmale der JvG-Linie versteckt – das neue Plakat ist somit in zweifacher Hinsicht ein Hingucker. „Und origineller Anknüpfungspunkt für ein Gespräch zwischen Optiker und Kunde“, ist Juniorchef Jürgen Pomberger überzeugt.

Ein weiteres Novum stellt ein neues JvG-Video dar: In 12 Sequenzen werden jene Menschen vorgestellt, die an der Brillenproduktion beteiligt sind. Die einzelnen Sequenzen werden monatlich im Facebook-Auftritt der Firma gepostet. „Der Film als Ganzes eignet sich auch sehr gut zur Verwendung am POS im Optikerfachgeschäft“, streicht Jürgen Pomberger die Nutzungsmöglichkeiten hervor.

Doch das ist noch immer nicht alles: „Wir haben in Bad Goisern, unserem Produktionsstandort, nun auch einen Fachoptiker als `JvG Club Store` Partner, bei dem der Kunde alle unsere Modelle vorfindet“, berichtet der Seniorchef zufrieden. Seit diesem Jahr gibt es einen solchen auch in der Schweiz – einem ganz neuen, vielversprechenden Markt. Weitere JvG Club Stores sollen folgen.

RODENSTOCK

Ing. Clemens Moritzer (Geschäftsführer A/CH) und Eva Renk-Klenkhart (Marketing & Produktmanagement Lenses) berichten unter anderem über einen neuen, cleveren Sonnenschutz und über Chancen zu Mehrumsätzen mit der Mono Plus Technologie

Ing. Clemens Moritzer (Geschäftsführer A/CH) und Eva Renk-Klenkhart (Marketing & Produktmanagement Lenses) berichten unter anderem über einen neuen, cleveren Sonnenschutz und über Chancen zu Mehrumsätzen mit der Mono Plus Technologie

Eine Innovation, die wie alle Produkte von Rodenstock in München selbst entwickelt wird, ist die zweite Generation der ColorMatic IQ Familie. „Die monochromen Moleküle des Farbstoffes ermöglichen eine hohe Geschwindigkeit beim Wechsel zwischen hell und dunkel sowie eine Farbtreue, die über Jahre hin stabil bleibt“, zeigt Ing. Clemens Moritzer, Geschäftsführer Österreich und Schweiz. Nach derselben Technik funktioniert die Sun-Version, die von Haus aus eine Grundtönung von 50 Prozent aufweist und zusätzlich je nach Lichtintensität nachdunkelt.

Auch die Vergütung Solitaire Red Sun wurde weiter entwickelt. Die nunmehrige Solitaire Red Sun 2 filtert Infrarotstrahlung aus. Mit diesen Gläsern ist nicht nur der Look cool. „Weil die Infrarotstrahlung blockiert wird, bleibt auch das Auge hinter dem Brillenglas kühler“, erklärt Eva Renk-Klenkhart, Marketing & Produktmanagement Lenses. Dieses Konzept wird ebenso für die bereits gut bekannte Sportbrille Pro Act verwendet.

Schon fast als Wellnessprodukt punktet die Mono Plus Technologie. Das Glas mit dem Relax-Faktor erleichtert die Anpassung an verschiedene Sehentfernungen durch eine leichte Leseunterstützung. Die Gläser eignen sich in allen Altersklassen hervorragend, um den neuen Sehanforderungen mit digitalen Geräten gerecht zu werden und als Einstiegshilfe vor der ersten Gleitsichtbrille.

Mit nur 3,8 Gramm ist die Rodenstock Slim-Lite aus Titanium das aktuelle Fassungshighlight. Natürlich ist bei den verschiedensten Modellen das patentierte schrauben- und wartungsfreie Zylinder-Scharnier Bestandteil.

Titanium ist auch das Material, welches für das Nachfolgermodell der bekannten Porschedesign-Sonnenbrille 8678 zum Einsatz kommt. „Nach 15 Jahren Zusammenarbeit wurde das Design gemeinsam weiter entwickelt und erhielt prompt den German Design Award 2016“, berichtet Moritzer.

RUPP+HUBRACH

Stefanie Schuldt (Produktmanagerin) berichtet über das neue EyeDrive Brillenglas

Stefanie Schuldt (Produktmanagerin) berichtet über das neue EyeDrive Brillenglas

Dieses Jahr starten Rupp und Hubrach unter dem Motto: „Deutschland sieht mehr Potential“ mit verschiedenen, wirkungsvollen Beratungsmodulen für den Augenoptiker. Diese reichen von einer detaillierten Standortanalyse über verkaufsunterstützende digitale Tools und Apps bis hin zu neuen Produkten mit revolutionärer Technologie.

Hier ist zunächst das seit Herbst 2015 erfolgreich am Markt befindliche EyeDrive Brillenglas zu nennen. Das besondere an EyeDrive sind die bis zu 90% geringere Blendungen beim Autofahren. Dadurch wird das Kontrastsehen deutlich verbessert – und das bei großem Blickfeld. „Dieses innovative Glas kommt sensationell an. Seit der Markteinführung haben wir bereits mehr als 10.000 Träger dieser einzigartigen Technologie“, ist Produktmanagerin Stefanie Schuldt stolz auf dieses bahnbrechende Glas. Ab Februar 2016 erfolgt eine Erweiterung der richtungsweisenden Technologie: XTRActive bietet zusätzlich einen inkludierten Sonnenschutz, der auch im Fahrzeug, also hinter einer Scheibe, seine Wirkung zeigt.

2016 soll die Beratung und Unterstützung der Fachhändler weiter verstärkt werden: Überarbeitete POS-Materialien – etwa zu der EYEDRIVE und SUNDAYS – und das r + h Marketing-Center stehen dafür zur Verfügung.

SAFILO

opti 2016 SAFILO

Mag. Johannes Müller (Sales Manager Optik Österreich) bei den neuen, ultraschlanken und federleichten CARRERA Modellen  

Die beiden Eigenmarken Carrera und Polaroid werden im Produktportfolio von Safilo auch in Zukunft verstärkt positioniert. „Gerade Carrera hat für Österreich eine besondere Bedeutung, weil die Marke dort entstanden ist“, klärt Österreich-Sales Manager Mag. Johannes Müller auf. Der patentierte Steg wird das neue Erkennungsmerkmal dieser Brillen sein. Aus dünnem Edelstahl mit flexiblen Bügeln sind sie perfekt für den sportlichen Typ geeignet.

Mit April kommt eine besondere Lifestylebrille von Polaroid auf den Markt. Die Polaroid Gummy ist, wie der Name erkennen lässt, aus Gummimaterial gefertigt und wird in sehr knalligen Farben auftreten. Die Brille ist nicht nur sehr originell, sondern auch extrem flexibel und sehr leicht. „Es wird auch eine entsprechende Kinderkollektion geben. Perfekt für die Kleinen, weil das Teil quasi äußerst robust ist“, erzählt PR Managerin Gudrun Caemmerer. Zur Unterstützung des Optikers wird es hochwertige Platzierungsmöglichkeiten wir Displays und Werbematerial geben.

Neu ab 2016 ist die Lizenz für Givenchy. Die erste Kollektion aus dem Hause Safilo wird klassische Brillen hervorbringen. Die Aufmerksamkeit der Kunden werden aber ein oder zwei auffällige Modelle mit besonderem Materialmix erregen.

SCHWEIZER OPTIK

Peter Braunsdorfer (Geschäftsführer A) zeigt die Vorteile der neuen Schutz- und Lifestyle-Brille LifeLine

Peter Braunsdorfer (Geschäftsführer A) zeigt die Vorteile der neuen Schutz- und Lifestyle-Brille LifeLine

Schweizer Optik präsentiert dieses Jahr die neue Serie LifeLine. „Die Schutzbrillen sind speziell für aktive Menschen in Sport und Freizeit entwickelt worden“, betont Peter Braunsdorfer, Österreich Geschäftsführer. Der neue Augenschutz ermöglicht in allen Situationen ein großes, blendfreies Sehfeld und minimiert den Lichteinfalles von der Seite.

Verwendet werden spezielle Kanten- und Komfortfilter, die nicht nur vor Blendlicht schützen, sondern auch ein kontrastreiches Sehen ermöglichen. Die Gläser sind leicht und bruchsicher und die Rückflächenentspiegelung begeistert nicht nur Sportler, sondern auch die Zuseher – auch sie sind ähnlichen Lichtbedingungen ausgesetzt.

Verfügbar sind fünf verschiedene Fassungsvarianten – die Filtergläser können entweder in die Fassungen eingearbeitet werden oder als Filter-Cover über die normale optische Korrektur getragen. Zudem sind am Stand von Schweizer Optik die bewährten Lupen und vergrößernden Sehhilfen – optische sowie elektronische Modelle – zu begutachten.

SEEOO

Gerald Lasnik mit den neuen Versionen der beliebten Zwicker Lesehilfe von Seeoo

Gerald Lasnik mit den neuen Versionen der beliebten Zwicker Lesehilfe von Seeoo

seeoo ist die moderne Version der alten und unvergesslichen Zwickelbrille. Eine Brücke zwischen handwerklicher Tradition und moderner Technologie. Den kleinen und praktischer Zwicker gibt es in vielen verschiedenen Farben und mit mehreren Etuidesigns. 

Optikermeister Gerald Lasnik präsentiert nicht ohne Stolz seine vor fünf Jahren gestartete Linie an Lesebrillen. Gestartet wurde 2010 mit dem von ihm selbst entworfenen Zwicker, der bereits im ersten Jahr mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde. Alle Teile werden in Österreich gefertigt und die charakteristische seeoo Glasform zieht sich durch die gesamte Kollektion.

Der seeoo Zwicker ist nicht nur eine Lesehilfe, sondern auch ein modisches Statement und es gibt bereits etliche Aufbewahrungsvarianten für die Zwicker – von einer Geldbörse mit Einschubfach bis hin zur Smartphone-Hülle. Und mit der dünnsten Lesebrille –  zusammengafaltet ist sie gerade einmal 4mm stark – hat seeoo dann im Jahr 2015 bereits den zweiten Red Dot Award einstreifen können.

„Besonders beliebt sind unsere seeoo Zwicker in exklusiven iPhone 5 und iPhone 6 Lederetuis“, so Lasnik. Die Eigentümer eines solchen Teils werden ihre Lesehilfe in Zukunft dann nicht mehr suchen müssen – ist doch das Mobiltelefon ein ständiger Begleiter in unserer Gesellschaft und mit dem eleganten Lederetui und dem darin versteckten Lese-Utensil auch ein Stückchen individueller.

SILHOUETTE

Mag. Johann Pürmayr (Geschäftsleiter Österreich) hat mit der urbanen Neubau Kollektion einen interessanten und beachtenswerten Neustart in petto

Mag. Johann Pürmayr (Geschäftsleiter Österreich) hat mit der urbanen Neubau Kollektion einen interessanten und beachtenswerten Neustart in petto

Wie jedes Jahr, hat sich SILHOUETTE zu einer Zusammenarbeit mit einem internationalen Designer entschieden. „Dieses Jahr ist das Wes Gordon, ein junger Designer, der schon fünf Mal bei der New York Fashion Week war“, berichtet Johann Pürmayr, Geschäftsleiter für Österreich. Das Design besticht vor allem durch runde Formen.

Die neue Marke von SILHOUETTE steht ganz im Zeichen des siebenten Wiener Bezirks und trägt auch dessen Namen: Neubau. „Der Bezirk gilt als aufstrebender Bezirk der jungen, urbanen Szene und passt daher optimal zu unserer Kollektion, die sich durch frische, urbane Formen und freche Farben auszeichnet“, so Pürmayr. „Es handelt sich um eine Eigenmarke, so hat man Kontrolle und Kontinuität“, schmunzelt der österreichische Geschäftsleiter.

Der weltweite Launch der Marke Neubau erfolgt im Sommer 2016. Begonnen wird mit zwölf Korrektionsfassungen, davon sechs Metall- und sechs SPX-Fassungen, im Herbst folgen dann die Sonnenbrillen.

TOPCON

Sebastian Weber (Gebietsleiter Österreich Ost) erklärt den neuen CT 800A, einen computerisierten Non Contact Tonometer, der die Hornhautdicke mit berücksichtigt

Sebastian Weber (Gebietsleiter Österreich Ost) erklärt den neuen CT 800A, einen computerisierten Non Contact Tonometer, der die Hornhautdicke mit berücksichtigt

Die Neuigkeit am Stand von Topcon sind die beiden optimierten Modelle Refrakto-Keratometer (KR-800A) und Nonkontakt-Tonometer (CT-800A), die uns Sebastian Weber präsentiert. Beide Geräte haben jetzt eine elektisch betriebene Kinnstütze und eine automatische 3D Ausrichtung. Der Nutzer kann zwischen manuellem, teilautomatischem oder vollautomatischem Modus wählen.

Das CT-800A verfügt über die Möglichkeit, den gemessenen Augendruck-Wert anhand der manuell eingegebenen zentralen Hornhautdicke zu korrigieren. Durch die nur bei Topcon verfügbare Technologie des rotierenden Prismas, ist eine Refraktions-Messung bereits bei einer Pupillengröße von nur 2mm möglich.

Mit der Topline-S gibt es eine formschöne und ergonomisch durchdachte Refraktionseinheit mit Schwenktisch, Phoropterführung und Monitorhalterung zu sehen. Die Positionierung des Phoropter-Bedienteils auf einer Beistell-Konsole ermöglicht flexibles Arbeiten.

VISIBILIA

Ralf Kmoch (Geschäftsführer) vor dem neuen - gewohnt femininen - Betty Barkley Sujet

Ralf Kmoch (Geschäftsführer) vor dem neuen – gewohnt femininen – Betty Barclay Sujet

Leichtigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die Kollektionen aus dem Hause VISIBILIA. Das sieht man beispielsweise an den neuesten Fassungen von TOM TAILOR, die allesamt mit sehr feinrandigen, zarte Rahmen in Retro-Panto-Formen bestechen. „Diese Brillen sind leicht zu tragen und trotzdem robust und belastbar“, fasst Geschäftsführer Ralf Kmoch die Besonderheiten zusammen.

Betty Barclay präsentiert sich gewohnt feminin, heuer in einer Materialkombination aus Edelstahl und Acetat. Die Frontteile stechen besonders durch ihre warmen Farben ins Auge, mit Bügeln aus Chirurgenstahl werden sie gut und stabil gehalten.

Auch die Fassungen der hauseigenen Herrenmarke MASAO gestalten sich dieses Jahr sehr zart, ultraleicht und stabil. Der Träger spürt praktisch nichts auf der Nase – und dennoch ist es eine Brille mit Rahmen.

WAGNER+KÜHNER

Silke Schmitt (Marketingmanagerin) mit den Neuheiten von Liebeskind und Aigner

Silke Schmitt (Marketingmanagerin) mit den Neuheiten von Liebeskind und Aigner

Am Messestand von WAGNER+KÜHNER werden wir freudig von Marketingmanagerin Silke Schmitt mit den Neuheiten aus ihrem Haus begrüßt. So erweitert die Marke Liebeskind ihr Sortiment – neben der nunmehr zweiten Sonnenbrillen-Kollektion gibt es dieses Jahr erstmals Korrektionsfassungen zu bestaunen. „Die Muster der Liebeskind-Sonnenbrillen orientieren sich an den Taschen und an der Kleidung der Marke. Die Prints werden im hochauflösenden HD-Druck Verfahren erstellt und erhalten so besondere Brillanz. Bei den Korrektionsfassungen setzten wir eher auf schlichte Unifarben, Havanna und Blocco“, berichtet Schmitt. Liebeskind setzt auf runde Formen.

Seit Herbst 2015 zählt auch das Modelabel Aigner zu den Marken von WAGNER+KÜHNER. Auch hier wurden zunächst Sonnenbrillen angeboten, mittlerweile sind auch Korrektionsbrillen im Sortiment zu finden. Die Kunststofffassungen aus dem Hause Aigner bestechen durch ein spezielles Federscharnier, das sich durch seine besonders kurze Baulänge auszeichnet. Auf dieses Scharnier hat WAGNER+KÜHNER die Exklusivrechte. Die Fassungen sind in klassischen Formen gehalten. Auch im Standardsortiment gibt es zahlreiche modische Neuheiten zu entdecken.

WÖHLK

Peter Abel (Geschäftsleitung Österreich) mit dem Gründer und Kontaktlinsenvater Heinrich Wöhlk im Hintergrund

Peter Abel (Geschäftsleitung Österreich) mit dem Gründer und Kontaktlinsenvater Heinrich Wöhlk im Hintergrund

Eine kleine Pause von fünf Jahren hat man sich beim Traditionsbetrieb WÖHLK hinsichtlich der opti gegönnt. Dieses Jahr wird jedoch wieder ausgestellt. „Aufgrund des komplett neuen Tauschlinsensystems ZEISS CONTACT DAY 1 und des umfassend erweiterten Programms im Bereich der formstabilen Kontaktlinsen war eine Rückkehr zur opti vorprogrammiert“, erklärt Peter Abel. Gefertigt werden die Kontaktlinsen ganz traditionell in Schönkirchen – auch die Monatstauschsysteme. 

Mit dem Konzept der weichen Halbjahreskontaktlinse ist man bei WÖHLK besonders zufrieden. „Damit kann man sich sehr gut vom Internethandel abheben“, ist Abel überzeugt. „Die Qualität dieser Kontaktlinsen ist sehr ausgereift. Die maßgefertigten Kontaktlinsen erlauben auch komplizierte Anpassungen. Dabei hat man freie Materialwahl um nahezu jeden Kunden zufriedenstellen zu können. Im Bereich der astigmatischen Versorgungen können die Kontaktlinsenanpasser bei unseren Halbjahreskontaktlinsen sogar auf drei verschiedene Stabilisierungsmethoden zurückgreifen – auch bei den multifokalen Ausführungen“, schildert Abel. Nicht unwesentlicher Aspekt: bei den multifokalen Weichlinsen kann der zentrale Zonenteil auch dezentriert bestellt werden.

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