opti 2016 – Messebericht – Teil 3

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Die opti bildet das komplette augenoptische Spektrum ab. Von Brillenfassungen über Gläser, Kontaktlinsen, Low Vision bis hin zu Ladenbau und technischer Ausstattung. Das optikum war dieses Jahr mit sieben Redakteurinnen und Redakteuren vertreten und hat an allen drei Messetagen Gespräche mit den Ausstellern geführt. Die geballten Informationen sind in der vierteiligen optikum Messeberichterstattung zusammengefasst, welche einen der wohl umfassendsten Einblicke über die wesentlichsten Trends in der Augenoptik gibt und die wichtigsten Neuheiten der Branche für 2016 abbildet.

=> Zu den allgemeinen Trendeinschätzungen der Redaktion

Die optikum Interviews

Zur besseren Übersicht bringen wir die optikum Interviewpartner wie gewohnt in alphabetischer Reihenfolge. Mit den nachfolgenden Pull-Down-Menüs können Sie ganz flott zum gewünschten Interview springen. Zudem finden Sie rechts in der Sidebar eine zusätzliche Bildnavigation die zu allen optikum Interviewpartnern führt.

Alle
Brillen
Gläser
Kontaktlinsen
Geräte, Instrumente, IT

IPRO

Martin Himmelsbach (Geschäftsführer), Dieter Kalder (PASKAL 3D Entwickler) und Fritz Paßmann (PASKAL 3D Entwickler) on stage bei der IPRO Pressekonferenz

Martin Himmelsbach (Geschäftsführer), Dieter Kalder (PASKAL 3D Entwickler) und Fritz Paßmann (PASKAL 3D Entwickler) on stage bei der IPRO Pressekonferenz

Die seit 2,5 Jahren im Markt befindliche Refraktionssoftware PASKAL 3D 2.0 wurde einem weiteren Relaunch, bei dem auch Kundenwünsche mit berücksichtigt wurden, unterzogen. Die eigentlichen Erfinder der 3D Refraktion, Fritz Paßmann und Dieter Kalder, stellen in einer Pressekonferenz die Neuheiten persönlich vor. Nach einleitenden Worten von IPRO-Geschäftsführer Martin Himmelsbach bekommen alle Interessenten eine 3D Brille und können live die Neuerungen verfolgen.

Durch die Rückmeldungen der über 2000 zufriedenen Anwender hat man sich dazu entschlossen, PASKAL 3D ein neues Hintergrundbild zu verpassen. Die Neuanordnung der Sehzeichengruppe ermöglicht dem Optiker während der Refraktion zeitgleich den Visus, das Kontrastsehen und den Astigmatismus zu messen. Für den binokularen Feinabgleich wurden die bekannten Tests verbessert, so dass der Optiker während der Refraktion – zum Beispiel bei der Gleitsichtglasbestimmung – auf einem Bildschirm für jedes Auge eine eigene Visusstufe einstellen kann.

Besonders stolz sind die Programmierer auf die Kompatibilität der neuen Apple TV 4.0 Technik mit PASKAL 3D 2.0. Zu den technischen Features zählen eine verbesserte Bildqualität und das Handling mit dem iPad.

KOBERG + TENTE

Frank Tente (Geschäftsführer) und Dipl.Kfm. Heiner Tente (Geschäftsführer) feiern das 70-jährige Bestehen des Unternehmens und präsentieren erfrischende Marketingideen

Frank Tente (Geschäftsführer) und Dipl.Kfm. Heiner Tente (Geschäftsführer) feiern das 70-jährige Bestehen des Unternehmens und präsentieren erfrischende Marketingideen

„Wir werden heuer 70 und sind sehr stolz darauf“, beginnt Seniorchef Dkfm. Heiner Tente das Interview. So ein stolzes Ereignis gehört gefeiert. Das macht Koberg + Tente im Juni mit einem Tag der offenen Tür. In Workshops können die Optiker ihr Fach- und Marketingwissen erweitern, beispielsweise zu den Themen Qualitätskontrolle, Internetauftritt oder Farben und Lacke.

Angesprochen auf Highlights für 2016 erzählt Juniorchef Frank Tente vom Projekt „Stadtbügel“. Oliver Hartmann, seines Zeichens Designer der beliebten „Stadt-Ringe“, zeichnet für die neue Wechselbügelkollektion von eye:max verantwortlich. Die junge Linie erregt heuer mit den markanten Silhouetten der typischen Wahrzeichen einzelner deutscher und österreichischer Städte Aufsehen.

Besonders interessant für Optiker kleinerer Städte – auch in Österreich – ist die Möglichkeit, sich das Motiv exklusiv zu sichern. „Wir glauben, dass das gerade für Optiker in Österreich attraktiv ist“, meint Frank Tente. Jedes Motiv ist in sieben markanten Farben erhältlich. Frank Tente weiter: „Selbstverständlich werden die Optiker wieder mit Postern, Flyern und Aufstellern unterstützt.“

LUXOTTICA

Christian Grund (Country Manager D/A/CH) und Teresa Del Re (Marketingleiterin D/A/CH) zu neuen Partnerschaftsmodellen mit den Augenoptikern

Christian Grund (Country Manager D/A/CH) und Teresa Del Re (Marketingleiterin D/A/CH) zu neuen Partnerschaftsmodellen mit den Augenoptikern

Mit den Flaggschiffen Ray Ban und Oakley rockt Luxottica mit einem imposanten Stand auf der Messe. Eine Liveband führt musikalisch durch die Jahrzehnte, in denen Ray Ban schon erfolgreich am Markt ist. „Wir wollen die Optiker daran erinnern, welche starke Marke Ray Ban ist“, zeigt sich D/A/CH-Country Manager Christian Grund freudig über den gelungenen Auftritt.

Der spezielle Standbau will den Optikern zeigen, wie sich das Einkaufserlebnis seiner Kunden anfühlen kann. „2016 setzen wir darauf, dem Endverbraucher ein positives Einkaufserlebnis zu bescheren“, zeigt sich Teresa Del Re, Marketingleiterin D/A/CH, überzeugt.

Das Kaufverhalten der Kunden wird dazu qualitativ erhoben. Die Ergebnisse der Marktforschung sollen in Partnerschaftsmodelle mit den Optikern münden und so die Zusammenarbeit weiter verbessern. Geplant ist, dass Luxottica und die Optiker in Folge ein maßgeschneidertes Konzept entwickeln, das den Endverbraucher zufriedenstellt, oder besser noch begeistert. „So können sich die Optiker ganz klar vom Internet abheben und ihre Stärken im stationären Geschäft voll ausspielen“, ergänzt Del Re.

Bei Ray Ban haben sich die Clubmaster-Modelle als Ikonen für Korrektion und Sonne etabliert. „Es scheint fast unglaublich, aber der Markt wächst nach wie vor weltweit“, hält Christian Grund fest. Oakley, die zweite starke Marke im Unternehmen, ist mit ihren Gläsern, die jeweils auf das spezielle Farbspektrum einer Sportart abgestimmt sind, aus dem Luxottica Segment Sport und Freizeit nicht mehr wegzudenken.

MARCHON

Kristina Vieldorf (Marketing Managerin) mit der neuen MCM Brillenkollektion

Kristina Vieldorf (Marketing Managerin) mit der neuen MCM Brillenkollektion

Das diesjährige Messehighlight von MARCHON bildet die Marke „Modern Creation Munich“ – kurz: MCM. Gegründet wurde das Label bereits im Jahr 1976 von dem Münchner Michael Cromer. „Bekannt wurde es vor allem durch seine luxuriösen Gepäckstücke“, so Marketing Managerin Kristina Vieldorf. Seinen Höhepunkt erlebte das Label in den 1980er Jahren, im Jahr 2005 wurde MCM an die Koreanerin Sung-Joo Kim verkauft.

„Mittlerweile ist MCM die begehrteste Luxusmarke in Asien“, berichtet Vieldorf stolz. Die opti wurde kurzerhand zum Launch der MCM Brillenkollektion in Europa genutzt. Insgesamt 30 Modelle – aufgeteilt in Korrektions- und Sonnenbrillen – hat MARCHON im Angebot. Diese sind im typischen MCM-Stil gehalten, der sich durch das Cognac Visetos Muster auszeichnet.

Eine weitere Neuheit ist die Marke Etro. Hierbei handelt es sich um ein italienisches Label, das im Jahr 1956 gegründet wurde. Es besticht durch das typische Paisley Muster und wird in Italien mit hochwertigen Materialien gefertigt.

MARCOLIN

Claus Schmerber (Kaufmännischer Leiter D/A) positioniert Swarovski in einem breiteren Markt

Claus Schmerber (Kaufmännischer Leiter D/A) positioniert Swarovski in einem breiteren Markt

„Neben unserem absoluten Top-Seller Tom Ford, rücken wir zur Zeit die Marke Swarovski stärker in den Vordergrund. Das Label entwickelt sich sehr positiv“, zeigt sich Claus Schmerber, Kaufmännischer Leiter für Deutschland und Österreich, sehr zufrieden. „MARCOLIN hat im vergangenen Jahr eine neue Richtung in der Kommunikation eingeschlagen, die bei der Zielgruppe sehr gut ankommt.“

Mit diesen extravaganten, modischen Brillen, die allesamt mehr oder weniger markant mit den beliebten Kristallsteinen verziert sind, möchte MARCOLIN zunehmend den breiteren Markt erobern. Extravagante Brillenmode zu erschwinglichen Preisen für einen breiten Kundenkreis – so kann man die Ausrichtung des Labels auf den Punkt bringen.

„Das bedeutet in weiterer Folge, dass diese Modelle nicht nur bei Innenstadt-Augenoptikern zu finden sein sollen, sondern durchaus auch ein attraktives Produkt für den kleineren Anbieter, etwa jenem in Randbezirken, kleineren Städten oder ländlichen Gebieten, sind“, ergänzt Schmerber.

MARION RAMM

Tim David Wilhelmy (Verkaufsrepräsentant Österreich) und Dipl.-Kfm. Claus-Peter Ramm (Senior Consultant) reüssieren mit dem Brand Black Forest

Tim David Wilhelmy (Verkaufsrepräsentant Österreich) und Dipl.-Kfm. Claus-Peter Ramm (Senior Consultant) reüssieren mit dem Brand Black Forest

Frischer Wind auf Personalebene weht bei MARION RAMM. Neuzugang Tim David Wilhelmy wird künftig den Vertrieb in ganz Österreich übernehmen. Dabei steht vor allem die Linie Black Forrest im Vordergrund. „Die Kollektion gibt es schon länger, doch dieses Jahr haben wir die Stückzahl erhöht“, berichtet Wilhelmy. Eine Kollektion sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein und nach langjähriger Erfahrung wisse man, was der Kunde brauche.

Mit der Linie Black Forrest möchte MARION RAMM den Bezug zum Schwarzwald, wo das Unternehmen seinen Sitz hat, unterstreichen. Gedeckte Farben spiegeln die Charakteristika der Region wider. Wilhelmy, der selbst gelernter Optiker ist, zeigt sich von dem Produkt äußerst überzeugt: „Bei dieser Kollektion stehe ich persönlich dahinter, weil ich weiß, was das Material kann. Es ist einfach anpassungsfähig und für den Optiker zu 100 Prozent bearbeitbar.“

Das sei ein wichtiges Detail, das viele unterschätzen, meint Wilhelmy. „Die Funktionalität für den Augenoptiker spielt eine wesentliche Rolle. Bei Black Forrest stimmen einfach die Anpassbarkeit und die Verglasung – das ist nicht bei allen Marken der Fall.“ Das Preis-Leistungs-Verhältnis sei daher optimal. Unter diesen Voraussetzungen ist das frischgebackene Teammitglied sehr zuversichtlich und voller Vorfreude auf die Arbeit im Vertrieb.

MARKUS T

Bernadette Thomas (General Managerin) bei der Präsentation der neuen Markus T Sonnenbrillen

Bernadette Thomas (General Managerin) bei der Präsentation der neuen Markus T Sonnenbrillen

Bei MARKUS T steht dieses Jahr alles im Zeichen der Farben. „Wir haben letztes Jahr begonnen, Titan selbst zu färben“, berichtet General Managerin Bernadette Thomas stolz. Die Technik wurde über Monate entwickelt, bedarf das Färbungsverfahren doch mehrerer Einzelschritte. Insgesamt elf Farben stehen zur Auswahl, „die gesamte Farbpalette von warmen bis kalten Farben“, so Thomas.

Das Material besticht durch matte Oberflächen, wobei der üblichen Problematik der Fingerabdrücke dank der Oberflächenversiegelung ein Ende gesetzt wurde. Auch bei den Formen wurde nachgerüstet. Modelle, die nicht mehr zeitgemäß waren, wurden überarbeitet. „Die Kollektion wirkt dadurch deutlich freundlicher und frischer“, wirft Thomas ein. Der Vorteil bei MARKUS T sei, dass der Optiker die Kollektion nach dem Geschmack seiner Kunden zusammenstellen könne.

Auch die Sonnenbrillen sind auf Basis der Korrektionsbrillen ausgerichtet. Man erkennt die typischen Merkmale von MARKUS T auf den ersten Blick. Das Unternehmen setzt auf Zeiss-Sonnenschutzgläser. „Dank der dunklen Gläser kommen die Farben noch besser zur Geltung“, verrät Thomas.

MENICON

Christian Schneegaß (Gebietsleiter) und Anton Scherer (Geschäftsführer) stellen die neue Monatskontaktlinse Miru mit sph/tor gleichen Preis vor

Christian Schneegaß (Gebietsleiter) und Anton Scherer (Geschäftsführer) stellen die neue Monatskontaktlinse Miru mit sph/tor gleichen Preis vor

„Der in Deutschland für formstabile Kontaktlinsen bekannte Spezialist Menicon hat sich zum Ziel gesetzt, 2016 den österreichischen Markt erobern“, berichtet der neue Geschäftsführer Anton Scherer. Als Topprodukt für dieses Vorhaben präsentieren sie an ihrem Messestand die neue torische Monatskontaktlinse Miru. Diese Premium-Silikon-Monatslinse wird als sphärische, aber auch als torische Linse zum gleichen Preis angeboten. Wie alle anderen Menicon Kontaktlinsen, wird diese Marktneuheit in einem High Tech-Verfahren hergestellt.

„Besonders stolz sind wir auf die Innovation des Easy Fit-Programms, das es erlaubt, die Daten vom Keratographen direkt einzuspielen und damit eine 90 prozentige Passgenauigkeit zu erreichen“, so Anton Scherer weiter im Interview.

Für den österreichischen Markt stehen Liane Pank und Christian Schneegaß als Ansprechpartner zur Verfügung, um sowohl die neuen Kontaktlinsen als auch die innovativen Pflegemittel bekannt zu machen.

MENRAD

Joachim Rauch (Vertriebsleiter A/CH) mit frischem Kollektionswind von adidas und Italia Independent

Joachim Rauch (Vertriebsleiter A/CH) mit frischem Kollektionswind von adidas und Italia Independent

Hochmotiviert zeigt sich Vertriebsleiter Joachim Rauch am Stand von MENRAD. Es gibt viel zu berichten, wurde doch letzten August die neue Marke Italia Independent eingeführt. „Das ist eine sehr starke Marke“, so Rauch, „hilfreich ist natürlich auch, dass der Gründer aus der FIAT-Familie stammt und es viele Kooperationen mit namhaften Marken gibt.“

Eine Besonderheit sind Brillen aus ungewöhnlichen Materialien. Hervorheben möchte Rauch beispielsweise die „Thermo-Brille“. Ihr Clou liegt darin, dass sie die Farbe verändert, sobald sie mit Sonnenlicht in Berührung kommt. „Ab einer gewissen Temperatur wird die Fassung durchsichtig und der Hintergrund tritt hervor“, so Rauch.

Auf die altbewährten Marken setzt MENRAD weiterhin, die neuen Marken Italian Independent und Adidas Original ergänzen das bestehende Sortiment. Die Vorteile für den Konsumenten liegen für Rauch auf der Hand: „Der Endpreis ist äußerst attraktiv und man hat ein stimmiges Outfit, denn Schuhe und Brille passen bei Adidas Original perfekt zusammen. Das ist bei den wenigsten Marken der Fall.“

War MENRAD in der Vergangenheit eher für die klassische Linie bekannt, setzt das Unternehmen mit Italian Independent auf moderne Trends und gewinnt dadurch einen ganz neuen Kundenstamm. Klassiker wie Jaguar dürfen im Sortiment von MENRAD jedoch nicht fehlen. Eine weitere neue Marke ist Ted Baker, ein Premium Fashion Label mit Sitz in London. „Unsere Marken werden zunehmend auch von prominenten Schauspielern wie Leonardo DiCaprio getragen“, berichtet Rauch nicht ohne Stolz.

MICHAEL PACHLEITNER GROUP

Martina Felgitscher (Produktmanagement Lenses) und Andrea Klinger (Standortleitung Vösendorf, Leitung Produktmanagement und Marketing Glas) berichten über die neue Markenausrichtung von MPO und dem Freiformgleitsichtglas MPO Life

Martina Felgitscher (Produktmanagement Lenses) und Andrea Klinger (Standortleitung Vösendorf, Leitung Produktmanagement und Marketing Glas) berichten über die neue Markenausrichtung von MPO und dem Freiformgleitsichtglas MPO Life

Im Jahr 2016 startet die Pachleitner Gruppe mit der neuen Marke MPO (Michael Pachleitner Optik). Entstanden ist MPO durch die Zusammenlegung der deutschen Schulz Optische Fabrik und der österreichischen Austrian Optic Technologies, die bisher parallel ähnliche Portfolios vertrieben haben.

„Der große Vorteil für unsere Partner ist das ausgefeilte Marketingkonzept, das nicht nur die MPO-Brillenglasprodukte aus dem Hause Pachleitner, sondern den Optiker selbst kommunikationsstark in den Vordergrund stellt. Wir fotografieren das Optikergeschäft und können damit unsere Standardsujets für unseren Partner personalisieren und individualisieren“, bringt Andrea Klinger, die Leiterin Produktmanagement und Marketing, als Beispiel.

Das Unternehmen platziert 2016 zudem ein neues Gleitsichtglas, welches auf den Namen MPO Life hört. Dem am Produktionsstandort Glücksburg entwickelten, individualisierten High-End-Produkt liegen drei ausgefeilte Berechnungsmethoden, die ganz stark ineinander greifen, zugrunde. Die Messung der Parameter für die Freiformtechnologie ist für den Optiker in der Anwendung kinderleicht. Er muss lediglich die gewünschte Fassung für den Kunden voranpassen, einen Zentrierclip wie den EY-Stick auf die Fassung aufklicken und den Kunden damit fotografieren.

OCULUS

Rainer Kirchhübel (Geschäftsführer) mit der neuen Universalmessbrille UB6

Rainer Kirchhübel (Geschäftsführer) mit der neuen Universalmessbrille UB6

Mit dem Slogan Ergebnisrefraktion bei Tag und Nacht stellt Oculus den Vissard 3D vor. Die Vissard Familie besteht aus drei Geräten. Dem Vissard Mobil (9.7“ LCD Bildschirm für Prüfdistanz von 0,3 – 6m) und dem Vissard 3D sowie dem Vissard 3D MAX. Der 3D MAX ist ein 49“ Monitor mit 4k UHD Auflösung womit eine randscharfe Darstellung von Optotypen für Visus 2.0 möglich ist. Es sind beim Wechsel zur Dunkelrefraktion Schnittstellen zur Rauminstallation des Refraktionsraumes möglich. So kann z.B. das Licht gedimmt und die Jalousiensteuerung aktiviert werden. Der Vissard MOBIL ist sowohl als Nahtestgerät geeignet also auch als mobiles Gerät für Fernvisus. Die optionale Vissard CAM ermöglicht die präzise Messung der PD-Distanz sowie des Pupillendurchmessers unter realistischen Bedingungen, das heißt während des Sehtests im hellen und im dunklen Raum.

Mit der Universalmessbrille UB6 stellt Rainer Kirchhübel die neueste Entwicklung vor. Es sind jetzt erstmals 12 Messgläser montierbar – je Seite vier vorne und zwei hinten – die Brillenbügel wurden komplett neu entwickelt und auch die Bedienteile überarbeitet. Zur besseren Druckverteilung wurde der Nasensteg vergrößert damit ein angenehmeres Tragen möglich ist. Es gibt als Zubehör lineare Polfilter zum Anclippen und zirkulare Polfilter zum Anclippen oder zum Einstecken wue ein normales Probeglas. Somit ist die Universalmessbrille fit für alle Sehtestgeräte mit Zirkularpolarisation.

op Couture Brillen GmbH

Horst Müller (Verkaufsleiter) zeigt eine der edlen und limitierten Cazal Deluxe Sonnenbrillen

Horst Müller (Verkaufsleiter) zeigt eine der edlen und limitierten Cazal Deluxe Sonnenbrillen

Das Aushängeschild von op Couture ist ganz klar die Marke Cazal. Stolz präsentiert uns Verkaufsleiter Horst Müller den neuen Katalog, der über den Dächern von Paris fotografiert wurde. „Die Marke Cazal steht für Vintage Style, die Modelle sind ein Remake aus den 1980er Jahren“, erklärt Müller. In Schwarz und Gold gehalten, erkennt man die unverwechselbaren Brillen auf den ersten Blick. Prominente wie Will Smith, Brad Pitt oder Lady Gaga sind längst Stammkunden von op Couture, Lady Gaga machte die Cazal Vintage Brille sogar zu ihrem Markenzeichen.

„In Frankreich erfreut sich der Vintage Style bereits seit sechs Jahren großer Beliebtheit, nun schwappt der Hype auch in die Schweiz über, in der ein hoher Anteil an französischsprachiger Bevölkerung lebt“, so Müller. Österreich und Deutschland hinken noch ein wenig hinterher und sind noch nicht ganz auf den Vintage-Zug aufgesprungen. Mit der Brille Cazal Deluxe profitiert der Kunde von einer limitierten Edition – insgesamt gibt es nur 500 Stück von den edlen Teilen, in deren Bügel 24 Karat Gold eingearbeitet wurden. Jede Brille ist nummeriert und wird in einer besonders luxuriösen Schachtel geliefert – Cazal achtet auf jedes Detail.

OPTIMA Pharmazeutische GmbH

Stefan Kroll (Geschäftsführer) erklärt den Nutzen vom Liposomenspray LipoNit und demonstriert die neue EASYTEAR view+ zur qualitativen Bewertung des Tränenfilms

Stefan Kroll (Geschäftsführer) erklärt den Nutzen vom Liposomenspray LipoNit und demonstriert die neue EASYTEAR view+ zur qualitativen Bewertung des Tränenfilms

Eine instabile Lipidschicht des Tränenfilms ist die Ursache für eine zu große Verdunstung der darunter liegenden wässrigen Schicht. In solchen Fällen sind Nachbenetzungslösungen zwar nicht störend, aber auch nicht übertrieben hilfreich. Doch wie kann man ein hyperevaporatives, trockenes Auge von einem hypovolämischen, trockenen Auge differenzieren? Eine Erkenntnis was vorliegt, würde dem Kontaktlinsenoptiker wohl auch bei der Förderung von Langzeitverträglichkeiten der Kontaktlinsen helfen.

Da kommt die Neuvorstellung des kleinen und handlichen Geräts EASYTEAR view+ gerade richtig. Es misst in Sekunden die Lipidschichte und den Tränenmeniskus und führt zudem mittels Infrarotkamera eine Meibomografie durch. Anschliessend ist klar was vorliegt.

„Die EASYTEAR view+ kann ganz einfach an jede handelsübliche Spaltlampe angeschlossen werden und stellt eine massive Kompetenzerweiterung dar“, ist Kroll überzeugt.

OPTIX

Ulf Schulte-Filthaut (Inhaber) demonstriert eine einfache wie günstige elektronische Lupe

Ulf Schulte-Filthaut (Inhaber) demonstriert eine einfache wie günstige elektronische Lupe

Ulf Schulte-Filthaut – selbst Diplom-Augenoptiker und Optometrist (FH) – zeigt mit den Halterungen TABIMAX eine einfache Lösung um aus einem handelsüblichen Tablet eine vergrößernde Sehhilfe zu machen.

Er möchte damit nicht in Konkurrenz zu den professionellen elektronischen Sehhilfen treten, sondern seheingeschränkten Personen mit dem Bedarf nach einer Vergrößerung die Möglichkeit geben, ein in vielen Fällen vorhandenes Tablet mit ganz einfachen Mitteln zu einer mobilen und preiswerten elektronischen Lupe zu machen.

OWP

Johannes Nagl (Produktmanager) und Johanna Schleich (Produktmanager) zu den Neuigkeiten bei OWP, Mexx und Metropolitan

Johannes Nagl (Produktmanager) und Johanna Schleich (Produktmanager) zu den Neuigkeiten bei OWP, Mexx und Metropolitan

„Reduzierter und feiner sind die neuen Trends für die Kollektionen 2016“, bringt es Produktmanagerin Johanna Schleich gleich zu Beginn auf den Punkt. Mexx bleibt weiterhin die starke Linie, die Gerüchte des vergangenen Jahres sind Schnee von gestern und haben die Kollektion nicht beeinflusst.

Deutlich gepusht werden soll heuer die Marke Metropolitan. Dieses Jahr kommen gleich drei Produkteinführungen. Die erste jetzt im Jänner, die beiden weiteren im April und August. „Mit der zusätzlichen Ausrichtung auf die jüngere Zielgruppe erschließen wir für OWP heuer ein neues Segment“, berichtet Produktmanager Johannes Nagl. Das äußert sich in einem entsprechendem Design und einem günstigeren Preis, jedoch mit bewährter Qualität.

„Für die OWP Damenkollektion werden besonders edle und dezente Exklusivacetate in Italien gefertigt. Für den Kenner ist die Herkunft aus dem Haus unverkennbar“, führt Johannes Nagl aus.

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