opti 2017 – Messebericht – Teil 2

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opti 2017

Neben den großen internationalen Brands findet sich eine respektable Anzahl von jungen, teilweise erstmalig auf einer Messe vertretenen Labels. Ebenso finden sich Hersteller, die 3D customized printed Eyewear anbieten.

Bei den Trendschmieden sind auch einige österreichische Unternehmen vorne mit dabei. Insgesamt spürt man auf der opti erfreulicherweise einen sehr familiären, europäischen Umgang.

=> Zu den allgemeinen Trendeinschätzungen der Redaktion

DE RIGO

DE RIGO

Peter Schwind (Geschäftsführer), Veronika Balauras (Trade Marketing Managerin) und Klaus Lorenz (DACH Verkaufsleiter) erklären unter anderem die neue POLICE Welt.

DE RIGO ist mit seinen Brands seit Jahren mit hoher Kontinuität am Markt präsent. Permanente Weiterentwicklung und auch der Relaunch bestehender Brands sind wichtige Themen.

In Österreich – einem traditionell guten Markt für POLICE – wurde der neue Auftritt der Marke bereits gut angenommen. Der Brand hat durch das moderne Design des neuen Designchefs Enrico Furlan einen großen Sprung nach vorne gemacht. „Österreich ist ein etablierter POLICE-Markt, hat auf die neuen Impulse gut reflektiert und das neue Design auch gut angenommen“, freut sich DACH Verkaufsleiter Klaus Lorenz. Zudem wurde auch die Marke Sting durch das deutsche Produktmanagement für den DACH-Raum gänzlich neu überarbeitet.

Bei den Luxury Labels wurden Dunhill und Nina Ricci neu gestaltet. Escada – stark am deutschen Markt – wartet mit filigranem Design, Leichtigkeit sowie harmonischen Farbeffekten auf. Bei den Brillen der Kollektion Furla fallen raffinierte Farbenspiele ins Auge.

EASYSCAN

EASYSCAN

Eine starke Partnerschaft: EasyScan und epitop medical. Fundusbilder werden von Ärzten in einem Reading Center ausgewertet. 

Erik van Dijk (COO der EasyScan GmbH) und Dr. Amir Movahed Parasta (CEO der epitop medical GmbH) präsentieren gemeinsam das telemedizinische System em.era. Hierbei werden mit einer hochauflösenden Funduskamera oder einem Laserscanner Bilder der Netzhaut des Kunden gemacht, die dann – entweder durch den Optiker oder den Betroffenen selber – in das em.era online-Portal hochgeladen werden. Dort werden die Bilder dann von spezialisierten Ärzten ausgewertet und ein detaillierter Bericht mit – falls erforderlich – Handlungsempfehlungen für den Kunden zur weiteren Abklärung erstellt.

Das System ist seit 2005 bei Augenärzten im Einsatz und seit Herbst 2015 wird auch Optikern die Gelegenheit gegeben, Menschen beim Einstieg in die Gesundheitsvorsorge zu unterstützen. Die Auswertung und Befundung der Aufnahmen wird – so betont Dr. Parasta nochmals – von darauf spezialisierten Ärztinnen und Ärzten in einem Reading Center vorgenommen.

ECOPHANT

ECOPHANT

Walter Janus „verheiratet“ die Werkstoffe Titan und Holz in der österreichischen Designschmiede ECOPHANT.

In Walter Janus Unternehmen ECOPHANT werden in Steyr Brillen aus natürlichen Materialien gestaltet – so sein Credo. Bei der Kollektion WOODSTOCK ist der Name das Programm. „Wir verheiraten Titan mit Holz. Die zwei edlen Werkstoffe werden bei uns zu wunderschönen Brillenfassungen vereint“, berichtet stolz Geschäftsführer Walter Janus. Alle Holzelemente werden gewachst und nicht lackiert.

Die Kollektion WOODSTOCK SPECS bietet Korrektionsfassungen für Damen und Herren. Die Sonnenbrillenfassungen in der Kollektion STREEET verbinden edles Holzdesign und Sonnenschutz in einem. Die Kollektion WOODSTOCK Titans beinhaltet hingegen federleichte, randlose Sonnenbrillen.

Besonders stolz ist Walter Janus auf die Bauform seiner Holzbügel: „Unsere Bügel sind die dünnsten am Markt“, erklärt er. Alle WOODSTOCK Kollektionen werden in Österreich von der Firma Radlinger vertrieben.

EDELWEYES

EDELWEYES

Mit passenden Deko-Accessoires soll das Image der edlen EDELWEYES Fassungen mit den charakteristischen Holzbügeln transportiert und gestärkt werden.

„Heuer möchten wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren, dieses weiter ausbauen und auch die Augenoptiker verstärkt unterstützen hinsichtlich der optimalen Anpassung und Präsentation unserer mittlerweile 52 Modelle“, fasst Robert Schnötzinger, Geschäftsführer und Gründer des steirischen Brillenherstellers EDELWEYES, die Schwerpunkte für 2017 zusammen.

Hilfreich für den Optiker ist der neue Anpassbügel aus Acetat, den er wie gewohnt am Kunden anpassen kann und in weiterer Folge zu EDELWEYES schickt. Nach dieser Vorlage wird dann der gewählte Holzbügel individuell und auf Maß für den Kunden gefertigt.

Insgesamt 16 neue Modelle – zehn davon aus Acetat, sechs aus feinstem Metall – zeigt EDELWEYES auf der opti. Die Formen reichen von traditionell bis ausgefallen, die Farbpalette ist breit gefächert.

Besonders auffallend sind die neuen Metall-Mittelteile in den Farben Gold und Weißgold. „Wir orten bereits seit einiger Zeit eine Nachfrage nach diesen Farbtönen“, erklärt Schnötzinger diese neue, stark ins Elegante gehende Richtung. Der Tradition verpflichtet, sind die neuen Metall-Modelle wieder mit klingenden Städte-, die Acetat-Fronten mit Bergnamen bezeichnet.

EMMERICH EXCLUSIVBRILLEN

EMMERICH EXCLUSIVBRILLEN

Philipp Jordan (Marketing & Kommunikation) und Holger Emmerich (Inhaber & Geschäftsführer) präsentieren neue Marketingaktionen.

Ähnlich wie im Vorjahr, stehen bei emmerich exclusivbrillen auch 2017 Marketingaktionen sowie die gezielte Unterstützung des Augenoptikers im Vordergrund. So gibt es nun erstmalig eine Imagebroschüre, in der die Produktpalette sowohl von emmerich exclusivbrillen als auch Emmerich Fashion übersichtlich und ansprechend zusammengefasst sind.

Die 2016 erfolgreich eingeführte Schaufenster-Aktion geht heuer in die zweite Runde. „Nachdem die Aktion, an die ein attraktives Gewinnspiel für engagierte Optiker gekoppelt ist, derart erfolgreich war, setzen wir sie auf jeden Fall fort“, erklärt Philipp Jordan, zuständig für Marketing und Kommunikation. „Auch dieses Jahr möchten wir unsere Hauptzielgruppe, nämlich den Optiker-Fachhandel, mit verstärktem Service bedienen.“ So findet sich auf der emmerich exclusivbrillen Website die sogenannte Optiker Lounge, unter der sich der Optiker verkaufsunterstützende Informationen, Produktbilder, Videos und Visuals herunterladen bzw. bestellen kann.

Natürlich präsentiert das Unternehmen auf der opti 2017 auch seine neuen Kollektionen. Darunter beispielsweise Joshi – die Familien-Brille, die fröhliche, trendige Modelle für Damen, Herren und Kids bereit hält – und Maison Mollerus – die elegante Damen-Kollektion –, die beide auf der Messe besonders nachgefragt werden.

ERBA OPTIK

ERBA OPTIK

„We rock the Show“, so der Slogan vom ERBA Optik Team für die diesjährige opti.

Das begleitende Sujet ist ganz im kultigen Look der 1950er gehalten und stimmt auf den heurigen Schwerpunkt des engagierten Teams rund um Geschäftsführer Peter Erba ein. „Heuer starten wir mit der Vespa-Kollektion durch“, beginnt Doris Jank auch gleich das Gespräch. Die Vintage-Kollektion bietet sowohl optische Fassungen als auch trendige Sonnbrillen, die besonders den Geschmack der Jungen und Junggebliebenen treffen.

Natürlich bleibt DILEM weiterhin die starke Marke, die mit ihrem Wechselbügelsystem und immer wieder neuen Bügelserien stets am aktuellen Modetrend orientiert ist. „Heuer neu sind die zarten Metallbügel, die es in verschiedenen Farben gibt, je nach Geschmack matt, glänzend, gebürstet oder mit Lasergravur, passend für alle bestehenden DILEM Modelle“, stellt Peter Erba die Neuheiten vor. Hat ein Kunde seine Fassung vielleicht schon mehrere Jahre, kann er ihr – und damit auch sich – dank der immer wieder neuen Bügeldesigns einen völlig neuen Look geben. Eine gute Gelegenheit für den Augenoptiker, den Kontakt zum Kunden auch über viele Jahre hinaus zu halten.

Einen weiteren Schwerpunkt wird 2017 die Ultralight-Linie der Marke IMAGO bilden. Diese zeichnet sich durch ihr spezielles Material ‚Ultem‘ aus, ein Hightech-Produkt aus der Medizintechnik, das extrem hitze- und UV-beständig ist. Die klassisch anmutenden Fassungen gibt es sowohl für Damen als auch Herren, matt und glänzend, als Korrektions- oder Halbbrillen.

ESCHENBACH

ESCHENBACH

Groß affichiert: „Hart im Nehmen, leicht zu tragen“. Auch die auffällige blaue Beleuchtung setzt Akzente am ESCHENBACH Stand. 

Die Memory-Metall-Brillen TITANflex sind zwar ein Klassiker, kommen aber trotzdem immer wieder mit neuen Aspekten. Ein Markenrefresh und neue attraktive Kollektionen in puristischem Design finden sich am ESCHENBACH-Messestand. Den Augenoptikern wird das neue Eschenbach-Lookbook präsentiert. Der neue Claim „Flexibler. Robuster. Leichter.“ spricht für sich.

Auch Jos. Eschenbach setzt logischerweise auf Titan. Die Kombination aus feinstem Handwerk, raffinierter Technologie und zeitlosem Design machen den einzigarten Look der Kollektion 2017 aus. Die modischen Farbkombinationen resultieren aus einem innovativen Prägeverfahren, welches Spielräume zwischen den feinen Formen und flächigen Fronten erlaubt.

Die Frühjahrs-Sommer-Kollektion von Marc O’Polo kombiniert verschiedene Materialen, Epochen und Looks und erreicht damit eine authentische, zeitgeistige und urbane Linie. So werden gleich verschiedene Modellreihen angeboten: Modern Traveller für Herren, Feminine Elegance, Modern Chic und Modern Vintage.

ESSILOR

ESSILOR

Vertriebsleiter Ronald Mayrhofer und Geschäftsführer Martin Merkle zeigen Produkte für neue Umsatzpotenziale z.B. zum Thema Bildschirmarbeit bei Emmetropie und Phototropie mit Blaulichtschutz. 

Auch 2017 hat ESSILOR einiges an Neuheiten zu bieten. Zum einen ist das EYEZEN for EMMETROPES – eine Brille speziell für Menschen, die zwar keine Fehlsichtigkeit haben, aber viel Zeit vor dem Computer verbringen. Das Paketprodukt EYEZEN for EMMETROPES ist eine praktische „to go“ Lösung und für Augenoptiker bereits fertig zum Verkauf erhältlich. ESSILOR hat zwölf Modelle im Repertoire, davon acht für Damen und vier für Herren. Bunte Farben und moderne Formen sorgen für ein frisches Design.

Zum anderen wird es eine neue Generation von Varilux geben. Diese erscheint im ersten Halbjahr 2017. ESSILOR steht für Innovation und bleibt diesem Motto auch weiterhin treu. „Wir hatten die ersten Gleitsichtgläser, die ersten Kunststoffgläser, die erste Entspiegelung etc.“, berichtet Geschäftsführer Martin Merkle. Augenoptiker, die Wert auf innovative Produkte legen, sind bei ESSILOR definitiv an der richtigen Adresse.

Eine weitere Neuheit gibt es bei Transitions – die farbveränderlichen Brillengläser sind nun auch mit eingebautem Blaulichtfilter erhältlich. „Die stärkste Blaulichtquelle ist die Sonne“, betont Vertriebsleiter Ronald Mayrhofer. Der Schutz ist allerdings auch indoor sinnvoll. Die Endkunden seien sehr zufrieden, man habe durchwegs positives Feedback erhalten. „Die Weiterempfehlungsrate beträgt 90%“, berichtet Mayrhofer nicht ohne Stolz.

Bei Transitions handelt es sich ebenfalls um eine 100%ige Marke von ESSILOR. „Bei vielen Augenoptikern haben farbveränderliche Gläser ein falsches Image und werden nur der älteren Zielgruppe zugeordnet“, berichtet Merkle. ESSILOR hat es sich daher zum Ziel gemacht, das Produkt medial zu entstauben und in der Beratung einen höheren Stellenwert zu verleihen. „Die meisten Augenoptiker unterschätzen den Nutzen für die Endkunden, doch anhand der positiven Rückmeldungen wissen wir, dass diese zufrieden sind“, so Merkle. Das Image müsse daher ganz klar peppiger werden.

Auch die jahrelange Mission von ESSILOR, die ansteigende Zahl der Fehlsichtigkeit zu mindern, soll nicht unerwähnt bleiben. Getreu dem Motto „Improving life by improving sight“ engagiert sich ESSILOR in vielen Ländern der Welt, um das Leben vor Ort zu verbessern, indem sie das Sehen verbessern. Gemeinsam mit einer Vielzahl von Partnern auf der ganzen Welt unterstützt ESSILOR integrative und nachhaltige Geschäftsmodelle und gemeinnützige Initiativen in über 30 Ländern.

EYEREX

EYEREX

Eine Weltneuheit aus der Schweiz präsentiert Nicole Zwahlen (Smar2wear, Schweiz) mit der Highspeed Sonnenbrille mit e-Technologie.

Die Eyerex Highspeed Brillen verändern die Transmission je nach Lichtstärke. Das wäre ja noch nichts bahnbrechend Neues, aber die e-Technologie sorgt mit einem eingebauten Lichtsensor für eine Anpassung der Tönung im Millisekundenbereich. Die Gläser bieten vollständigen UV- und IR-Schutz und die Brille funktioniert sowohl Indoor als auch im Freien. Die Brille benötigt keine Batterie und funktioniert völlig autonom. In Zukunft wird sie auch mit Korrektur der Fehlsichtigkeit erhältlich sein, aktuell ist sie nur für Emmetrope bzw. Kontaktlinsenträger verfügbar.

EYENOVATION

EYENOVATION

Geschäftsführer Franco Salutt zeigt nicht ohne Stolz das aktuelle Flaggschiff aus der Serie der vollautomatischen, bildgebenden Geräte der Firma Centervue.

Neben dem vollautomatischen Gerät DRS und der Eidon, die vor drei Jahren ihre Premiere hatten, gibt es jetzt die Eidon AF, welche in der Lage ist, Autofluoreszenz-Aufnahmen zu machen. Die Aufnahme beider Augen erfolgt vollautomatisch, der Anwender kann vorab entscheiden, welches Netzhautareal abgebildet wird oder ob Mosaikaufnahmen gemacht werden sollen. Mit einer einzigen Aufnahme kann ein Bereich von 60 Grad abgedeckt werden, mit dem automatischen Mosaik bis 110 und manuell bis 150 Grad. Die Aufnahmequalität ist durch das konfokale System weitgehend unbeeinträchtigt durch Medientrübungen und zur Aufnahme genügt ein Pupillendurchmesser von 2.5 mm.

Autofluoreszenz-Aufnahmen ermöglichen die Erkennung von ersten Ablagerungen in der Netzhaut, welche Vorboten einer drohenden AMD sein können. Neben der dringenden Empfehlungen an den Kunden, seinen Augenarzt aufzusuchen, kann auf jeden Fall bei der Auswahl des Brillenglases auf eine besonders gute Ausfilterung der blauwelligen Anteile geachtet werden. Die Aufnahmen der Eidon eignen sich auch zur Übermittlung an telemedizinische Zentren zur Bildbefundung.

FLAIR

FLAIR

Miriam Hasselbach (Marketing Manager Assistant) und Uwe Rosinski (Repräsentant für Österreich) zeigen unter anderem die neue Kollektion GF by Flair.

“Wir haben das inspirierende Flair unseres Firmengeländes, den westfälischen Flairpark, zur Messe mitgenommen”, verrät Miriam Hasselbach, Marketing Manager Assistant, mit einer einladenden Geste auf den parkähnlich angelegten Messestand. Gleich mit zwei Produkteinführungen lässt FLAIR auf der opti aufhorchen. GF (Gentleman’s Finest) by Flair, die wertige Herrenkollektion für das jüngere und moderne Klientel, wartet mit sieben brandneuen Modellen auf. „Das Material TRS ermöglicht eine hohe Belastbarkeit trotz einzigartiger Leichtigkeit. In einem speziellen Spritz-Gussverfahren hergestellt, bietet es die Möglichkeit, verschiedenfarbige Flächen miteinander zu verbinden“, hebt Uwe Rosinski, Repräsentant für Österreich, hervor. Die Torxschraube bildet das charakteristische Stilelement und steht zugleich für Stärke und Kraft. Große Scheiben und ein maskulines Farbkonzept mit oftmals matten Oberflächen runden den Look ab.

Stolz ist das Team von FLAIR auf die gerade erst vereinbarte weltweite Lizenz der Marke Mercedes Benz Style. Auf der opti präsentiert FLAIR die neuen Sonnenbrillen und Korrektionsfassungen. Die komplette Kollektion besticht durch eine sinnliche Formensprache, hohe Qualität und die Auswahl hochwertiger Materialien in vollendeter Verarbeitung.

GALIFA

GALIFA

Nora Bretschneider (Leitung Professional Service) und Joachim Penn (Gebietsleiter Österreich): „In Zeiten von Tablet und Smartphone verbringt man viel zu viele Stunden vor den Bildschirmen.“

Das Schweizer Unternehmen GALIFA präsentiert das Myopia Expert System. „Immer mehr Leute werden kurzsichtig und das wird zu einem Gesundheitsrisiko im Alter“, erklärt Joachim Penn, Gebietsleiter für Österreich. „Studien haben gezeigt, dass 56% der 20 bis 30-Jährigen eine Myopie von über -0,75  dpt aufweisen“, berichtet Penn.

Das Myopia Expert System umfasst zwei Arten von Kontaktlinsen. Zum einen die Scalia 2 – hier ist das Linsendesign so aufgebaut, dass der periphere Defokus reduziert und das Längenwachstum des Auges gebremst wird. Die Scalia 2 eignet sich optimal für die digitale Generation im Alter von 8 bis 18 Jahren, wobei die Myopieprogression bei jungen Augen im Idealfall sogar begrenzt werden kann.

Zum anderen die Luna 2 – hierbei handelt es sich um eine Ortho-K Linse, die in ihrer Wirkung der Scalia 2 um nichts nachsteht. Diese Linse überzeugt durch eine hohe Sauerstoffdurchlässigkeit und kann individuell angepasst werden. Ab Sommer 2017 werden vier verschiedene Profile der Ortho-K Linsen erhältlich sein: Standard, Classic, Myo und Multi. 

Das Myopia Expert System basiert auf vier Säulen: Produkte, Fachberatung, Infos für Anwender sowie Online Tools. Eine weitere Neuheit von Galifa ist ein Pflegemittel für formstabile Kontaktlinsen. Es ist auf die Produkte von Galifa abgestimmt und enthält unter anderem Provitamin B5, das die Regeneration des Auges fördert. Dem Kunden stehen hier drei Lösungen zur Verfügung: zur Reinigung, zur Aufbewahrung sowie zum Abspülen.

Auch die Broschüre für Endanwender möchte Penn nicht unerwähnt lassen – hier wird die Bevölkerung über Kurzsichtigkeit aufgeklärt. Studien haben ergeben, dass weniger Risiko zur Progression eine Myopie bestünde, wenn man mehr Zeit im Tageslicht verbringen würde. Galifa ist es ein Anliegen, den Endanwender auf diese Tatsache aufmerksam zu machen und das Bewusstsein für Myopie zu schärfen.

HAMBURG EYEWEAR

HAMBURGER EYEWEAR

Hamburg goes Austria: Österreich-Repräsentantin Barbara Herbst und Geschäftsführer Wolfgang Kampf präsentieren mit einem Lachen „die Retro-Ecke“.

Schlicht, zeitlos und unaufgeregt, das ist die Philosophie des Hamburger Unternehmens. Das Produktportfolio ändert sich deshalb nie radikal, wird nur sanft adaptiert, wenn es zur Kollektion passt. „Mit unseren Brillenfassungen bleiben wir weiterhin in der Retro-Ecke. Mit Pantoformen, runden und ovalen Designs, die wir einfach verfeinert haben. Wir setzen weiterhin auf Understatement und sind quasi zurückhaltend – ein bisschen wie wir Hamburger eben so sind“, lächelt Geschäftsführer Wolfgang Kampf.

Diese klare Ausrichtung der Brillenkollektionen gefällt den Kunden und sie schätzen die Konstante. „Wenn ein Design funktioniert, dann bleibt die Brille im Programm. Diese Verlässlichkeit gefällt auch den österreichischen Augenoptikern, die unsere Kollektionen in ihr Sortiment aufnehmen“, informiert die stets lachende und dadurch sehr sympathische Österreich-Repräsentantin Barbara Herbst.

HAMBURG EYEWEAR geht es eben nicht darum, jedes Segment zu bedienen. Vielmehr sollen die Kunden, denen das schlichte, elegante und schnörkellose Design gefällt, die Sicherheit geben, dass auch die zukünftige Ausrichtung der Linie mit Kontinuität beibehalten wird.

Zum zehnten Jahrestag von HAMBURG EYEWEAR gibt es aber dann doch etwas Neues: Die neue Buurmeester Kollektion. Sie ist eine Hommage an bekannte, historische Bürgermeister der Elbstadt – vom 16. bis ins 19. Jahrhundert hinein. Und die Fassungen werden komplett in Deutschland hergestellt.

HECHT CONTACTLINSEN

HECHT CONTACTLINSEN

Tanja Grubac (Marketing) und Mario Rehnert (Anwendungstechnik, Projektorganisation) präsentieren unter anderem ein neues Peroxidsystem.

HECHT CONTACTLINSEN präsentiert dieses Jahr das konservierungsmittelfreie Peroxidsystem mit Neutralisationstabletten namens Concare Sept Aktiv. „Der Desinfektions- und Neutralisierungsprozess ist in nur einer Stunde abgeschlossen und somit viel kürzer als der übliche Prozess von sechs Stunden“, erklärt Tanja Grubac aus der Marketingabteilung. Die Neutralisierungstablette enthält Vitamin B2 als Farbindikator, der bewirkt, dass sich die Lösung gelb färbt, wenn die Linse neutralisiert ist.

Concare Sept Aktiv ist sowohl für weiche als auch für formstabile Kontaktlinsen erhältlich und wird ab Februar 2017 am deutschen Markt zu finden sein. Der österreichische Markt folgt Mitte des Jahres.

„2017 wird für HECHT generell ein Jahr des Umschwungs, es wird einiges in Angriff genommen werden und viel frischer Wind in das Unternehmen kommen“, verspricht Grubac. Vor allem was Produktpalette und Kundenbetreuung betrifft, wird sich einiges tun. Man darf gespannt sein.

HETYCH KONTAKTLINSEN

HETYCH KONTAKTLINSEN

Das Team HETYCH präsentiert mit der HYDRA-PEG Beschichtung ein „Wow-Gefühl“ ab dem ersten Moment des Tragens.

Eine neue Beschichtung sorgt bei HETYCH für Furore. Die neue tangible HYDRA-PEG Beschichtung gewährleistet selbst bei empfindlichen Augen einen hohen Tragekomfort und ist für alle OPTIMUM Materialien erhältlich. „Wir sind besonders stolz darauf, dass wir im europäischen Markt die einzigen sind, die diese innovative Beschichtung einsetzen“, berichtet Geschäftsführer Gerhard Hetych. „Durch die beidseitig aufgebrachte Beschichtung wird die  Benetzbarkeit gesteigert und die Ablagerungsresistenz erhöht“, so Hetych weiter.

Die 40 Nanometer dicke Polymer Beschichtung umhüllt die ganze Linse. Zur Reinigung darf der Träger allerdings keine abrasiven und alkoholhaltigen Reiniger benutzen, da die Beschichtung sonst beschädigt wird. Kontaktlinsenoptikerin Carola Cepf ergänzt: „Diese neue Kontaktlinse ist nicht nur für bereits erfahrene Kontaktlinsenträger geeignet, sondern erleichtert auch Neuträgern die Eingewöhnung.“ Die Haltbarkeit dieser neuen Beschichtung liegt bei ungefähr einem Jahr. Danach können leichte Kratzer von Hetych auspoliert und in Folge die Beschichtung erneuert werden.

HOYA

HOYA

Martin Decker (Country Manager Österreich) und Mirjam Rösch (Marketingleiterin) präsentieren Yuniku, die global erste seh-zentrisch optimierte Brille – hergestellt in 3D Technologie.

Mit Yuniku präsentiert HOYA die erste personalisierte Brille. „Mit den Partnern HOET und Aoyama Optical France hat HOYA kompetente Partner gefunden, die uns bei der Realisierung unterstützen“, sagt Martin Decker, Geschäftsführer von HOYA Lens Österreich. Es ist das einzige 3D-Druck-Komplettsystem. In den Augenoptikergeschäften werden zunächst die Gesichtsmerkmale des Kunden gescannt. Dieser Scanner wurde speziell für die Brillenproduktion entwickelt. Die Yuniku Software berechnet danach die optimale Position der Brillengläser in Bezug zu den Augen und entwirft in Folge eine Fassung basierend auf den gemessenen Parametern. Mit dem seh-zentrischen Ansatz widmet sich HOYA dem Ansatz des optimalen Sehens. Yuniku verbindet damit erstmals ein personalisiertes Brillenglas mit einer personalisierten Fassung.

Als weiteres Messe-Highlight wird EnRoute, das spezielles Brillenglas für den Straßenverkehr, gezeigt. „Die hochbrechenden Brillengläser filtern einen Teil der kurzwelligen, blauen Strahlung und verringern dadurch signifikant störende Lichtanteile, welche vom Armaturenbrett, den Straßenlaternen und den LED- bzw. Xenon-Scheinwerfern des Gegenverkehrs ausgehen“, so Martin Decker. Die EnRoute Pro-Brillengläser sind speziell für Berufskraftfahrer entwickelt worden. EnRoute Pro-Brillengläser verfügen über höher auflösende HD-Filter für eine noch stärker optimierte Kontrast- und Farbwahrnehmung. Dies führt zu einer noch effektiveren Reduzierung greller Lichtanteile. HOYA wird diese Brillengläser bereits im Frühjahr 2017 lancieren.

HS-DOMS

HS-DOMS

„Eines der neuen Highlights ist die neue Haag-Streit Spaltlampe BI-900 mit dem optionalen Imaging-Module und der Software EyeSuite“, berichtet Volkmar Bruder, Leiter Verkauf und Marketing.

Konvergenter Einblick, 2-fach Vergrößerungswechsler und eine Spaltlänge und Spaltbreite von bis zu 14 mm machen diese Spaltlampe neben der bekanntermaßen herausragenden Haag-Streit Qualität zu einem Begleiter für viele Jahre. Spaltlampe und Kamera werden über das hufeisenförmige Auslösemodul gesteuert. Erwähnenswert ist hier vor allem der History-Trigger, mit dem – nach Betätigen der Auslösetaste – aus einer Vielzahl temporär gespeicherter Bilder das beste ausgewählt werden kann.

IANALYZE

iANALYZE

Sales Manager Lars Rosenfeldt stellt ein Online-Screening von Fundusbildern vor.

Bei der Methode wird anhand von jeweils zwei Bildern pro Auge – einmal mit der Makula und einmal mit der Papille im Zentrum des Bildes – in einem Reading-Center in England ein schriftlicher Analysebefund erstellt. Der Befund wird durch qualifizierte Bewerter erstellt, welche zuvor die Bilder nach mindestens 21 bekannten Augenveränderungen analysieren. Die Auswahl des Reading-Centers fiel auf das englische Unternehmen Health Intelligence Ltd., weil im Vereinigten Königreich das großflächige Screening betreffend diabetischer Retinopathie durch die telemedizinische Befundung von digitalen Netzhautaufnahmen eine lange Tradition hat.

Je nach verwendeter Funduskamera, werden die Bilder automatisch oder manuell auf eine Website hochgeladen. Der Augenoptiker oder Optometrist muss vor dem Versenden in das Reading Center zur Befundung die endgültige Auswahl der Bilder treffen und bestätigen.

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