opti 2017 – Messebericht – Teil 3

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opti 2017

Im opti Forum beschäftigt man sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung in der Branche. Diese Digitalisierung betrifft sowohl die Augenoptiker und Optometristen als auch die Industrie.

Ferner wird über Aus- und Weiterbildung in Europa diskutiert. ECOO Präsident Peter Gumpelmayer informiert in diesem Zusammenhang über europäische Entwicklungen. Selbst über das Sammeln von Brillenklassikern und den damit verbundenen Potenzialen wird in einem der 40 Vorträge im opti Forum berichtet.

=> Zu den allgemeinen Trendeinschätzungen der Redaktion

IPRO

IPRO

Mit einem neuen Key-Visual präsentiert IPRO auf der opti 2017 in München ihre Lösungen für Augenoptiker und Hörakustiker.

„Unsere perfekte Welle ist maximal digital“, eröffnet Geschäftsführer Martin Himmelsbach. „Wir legen die Arbeitsschritte, begonnen bei der Refraktion, weiterführend über die Werkstatt bis hin zur Abgabe der Brille in einen Prozess“, erklärt Himmelsbach. Mit IPRO finden Augenoptiker und Hörakustiker einen Partner, der diese Arbeitsabläufe optimal strukturiert.

Weiterhin wird in Zusammenarbeit mit der Marketing-Agentur m:aba die neue „Brillen Online“-Plattform präsentiert, die ein zweites, weiteres Schaufenster des regionalen Optikers darstellt. „Der Kunde recherchiert zuerst im digitalen Schaufenster und besucht dann den Augenoptiker, um die Brillen real zu probieren“, so Martin Himmelsbach.

Mit der Integration des ZEISS-Vision Store in die IPRO-Software, können Augenoptiker direkt aus der Software Brillengläser kundenspezifisch bestellen. „Wir digitalisieren die Arbeit des Augenoptikers sehr gerne, damit dieser mehr Ressourcen für die eigentliche, fachliche Arbeit zur Verfügung hat“, so Himmelsbach.

Die erfolgreich eingeführte GoDB-Computerkasse hat zudem noch Updates erhalten – damit sind sowohl Augenoptiker als auch Hörakustiker selbst bei eventuellen Betriebsprüfungen fit.

JEN-OPHTHALMO

JEN-OPHTHALMO

Inhaber Frank Sittig, Thomas Köhler und Andre Lungershausen (Dipl.-Ing. Elektronik) präsentieren die bewährte Refraktionseinheit Modula.

JEN-OPHTHALMO ist auf die Anfertigung individueller Refraktionseinheiten spezialisiert. So wurde die Modula bereits über 1.000 mal hergestellt und ausgeliefert. Klingt rekordverdächtig. Den Grund für die Beliebtheit der Station sieht man bei JEN-OPHTHALMO in der ausgezeichneten Ergonomie der Anordnung. So ist zum Beispiel der Schwenktisch so konzipiert, dass der Untersucher beim Einschwenken nicht nach hinten ausweichen muss. Der Schwenktisch kommt tatsächlich im Bogen nach vorne. Des Weiteren ist die Arretierung des Schwenktisches so gelöst, dass ein nach vorne drückender Proband die Verriegelung nicht unabsichtlich öffnen kann. Der Schwenktisch bleibt dadurch verlässlich fix in der Position.

Neben den individuellen Refraktionseinheiten bietet JEN-OPHTHALMO auch einen Handel mit Produkten namhafter Hersteller.

KNCO / KARAVAN

KNCO / Karavan

Very British – Managing Director Joachim Popp.

Am Stand von Karavan steht alles unter im Zeichen der Union Jack. „Seit drei Jahren besitzen wir die Originallizenz von Yoko Ono, die es uns erlaubt, John Lennon’s Brille weiterleben zu lassen“, so Managing Director Joachim Popp. „Bis vor zwei Jahren hatten wir eine sehr kleine Kollektion von John Lennon, die wir nun vergrößert haben“, so Popp weiter. Die vergrößerte Kollektion besticht durch Materialvielfalt und der Kombination aus Metall und Acetat. Modelle mit traditioneller Doppelbrücke findet sich ergänzend in der aktuellen Kollektion ebenfalls wieder. Damit Partneroptiker jede einzelne Linie bewerben können, werden spezielle Werbematerialien zur Verfügung gestellt.

Als weitere Neuheit präsentiert Popp die Erweiterung des Portfolios im Bereich der Kinderfassungen. Durch die gesammelten Erfahrungen aus dem französischen Markt findet man in diesem Segment mutige Farben für die kleinen Kunden. KARAVAN Kinderfassungen zeichnen sich durch hohe Qualität und Stabilität aus.

„Die enge und kooperative Zusammenarbeit mit den Optikern, Optometristen und Augenärzten ermöglicht uns eine kontinuierliche Anpassung und Verbesserung unserer Produkte“, verrät Popp.

KOBERG + TENTE

KOBERG + TENTE

Martin Jahndel (Leiter Verkauf & IT), Mareike Erlenkötter-Fiekers (PR-Beraterin), Daniel Gsottbauer (Vertrieb Österreich) und Frank Tente (Geschäftsführer) lassen mit zeitlosem Design im Vintage-Stil und dem Bügelwechselsystem eye:max aufhorchen. 

Für 2017 erwartet sich KOBERG+TENTE die Fortsetzung der erfolgreichen Kollektion mit dem Namen Retro & Co, der Marke für Individualisten. „Mit dem zeitlosen Design im Vintage-Stil sprechen wir eine große Zielgruppe an“, freut sich Juniorchef Frank Tente über den bisherigen Erfolg. Cellulose-Acetat und Titan bilden die Grundmaterialien dieser schlichten, in klassisch-dezenten Farben gehaltenen Linie. Understatement ist gefragt – weshalb beispielsweise auf den Namensaufdruck außen am Bügel verzichtet wird. Entsprechend ansprechend schlicht ist die Holzkassette, die als Display für den Optiker zur Verfügung steht, die den edlen Look aufgreift und das puristische Flair dieser Brillen transportiert.

Gleich mit mehreren Neuheiten wartet das eye:max Bügelwechselsystem auf. So wird die junge, freche Kollektion um zahlreiche pastellige und bunte Wechselbügel erweitert. Zudem gibt es neue Modelle, darunter zwei neue Formen. „Die eine geht in Richtung Panto, die andere ist etwas eckiger“, beschreibt Tente. „Transparenz trifft Metall“ – hinter diesem Slogan verbirgt sich die geschickte Kombination von Acetat und Edelstahl, wobei die Fassung aus einem durchgängigen Metallstück besteht, das von oben sichtbar bleibt. Hochwertige Acetat-Elemente, die auf den matten Metallrahmen gesetzt werden, runden das Erscheinungsbild ab. Durch eine leichte Transparenz des Kunststoffes schimmert der Metallrahmen durch und schafft dadurch raffinierte neue Farbvarianten und Facetten.

KOMONO

KOMONO

Jerome Aigner (Agent Optikerfachhandel Österreich) und Fabian Stirner (Sales Manager Österreich) auf der opti 2017 für KOMONO Österreich.

Nach dem Launch auf der Silmo Paris präsentiert KOMONO auf der diesjährigen opti München Korrektionsbrillen erstmals im deutschsprachigen Raum. Da die Marke KOMONO aus dem Lifestyle-Produktbereich der Armbanduhren stammt, spricht sie vor allem junges Publikum an. Diese Zielgruppe knüpft bekanntlich häufig ihre ersten Kontakte zu einem Produkt oder einer Marke im Internet. Dessen bewusst, platziert KOMONO in allen relevanten sozialen Medien wie Facebook & Co. einen „buy me“-Button. Dieser führt immer zum Storefinder. So ist sichergestellt, dass die Zielgruppe direkt zum für den Konsumenten gut erreichbaren Optikergeschäft geführt wird.

Mit diesem Konzept will KOMONO den Optikern eine Marke an die Hand geben, mit der sie junge Kunden optimal bedienen können. Auch die Preisgestaltung sei auf die Zielgruppe abgestimmt, ist man sich sicher.

Bei den Materialen werden Acetat, Acetat-Metall-Kombinationen und Metallfassungen angeboten, die wahlweise mit und ohne Federscharnier verfügbar sind. Im Außendienst für Österreich ist Jerome Aigner.

LUXOTTICA

LUXOTTICA

Alexandra Schlierf (Key Account Manager), Carola Seher (C. Seher Public Relations) und Maria Kalz (Brand Manager) erklären die neue individuelle Korrektionsverglasung von Ray-Ban Modellen.

1937 gegründet, ist Ray-Ban seit jeher ein Synonym für kultiges Design und innovative Glastechnologien. In diese Entwicklungsgeschichte passt die brandneue, individuelle Korrektionsverglasung für Sonnenbrillen, die ab Februar 2017 in Österreich, Deutschland und der Schweiz verfügbar ist. „Mit unserem neu errichteten Werk in Italien können wir endlich auch optische Sonnenbrillen sowie klare Korrektionsgläser aus dem eigenen Haus anbieten. Und mehr noch: auf den Gläsern ist das charakteristische, unverkennbare Logo eingraviert, auf das Kunden mit optischen Gläsern bisher verzichten mussten“, zeigt sich Alexandra Schlierf, Key Account Managerin für das Projekt, begeistert.

Die Vorteile für das Optiker-Fachgeschäft liegen auf der Hand: Sonnenbrillen mit Korrektionsgläsern sind in Europa bis dato deutlich unterrepräsentiert. Ray-Ban schließt nun diese Marktlücke und bietet dem Fachhandel einen neuen Weg zum markenbewussten Kunden.

Der Ablauf ist denkbar einfach. Der Augenoptiker bestellt das vom Kunden gewählte Lieblingsmodell gemeinsam mit der optischen Korrektur. LUXOTTICA produziert die Korrektionsgläser digital und setzt sie gleich in die gewünschte Ray-Ban Fassung ein. Nach rund sechs Werktagen bekommt der Augenoptiker die fertige Korrektions- bzw. Sonnenbrille geliefert. Mitsamt – und das ist für Ray-Ban Träger wichtig – authentischem Logo und den eingravierten RB-Initialen im Glas.

MARCHON

MARCHON

Das MARCHON Marketingteam: Marketing Managerin Kristina Vieldorf, Marketing Assistentin Elisa Schmitt und Marketing Trainee Jana Ständecke am Foto mit den neuen Calvin Klein Sonnenbrillen.

#mycalvins #calvinklein und #broketheinternet auf Instagram & Co. zeigen den neuerlichen Hype um die Marke Calvin Klein ganz deutlich. Sie erlebt quasi einen zweiten Frühling. MARCHON legt passend dazu im Jahr 2017 den Fokus auf die Calvin Klein Brillenkollektionen.

Eyewear und Sonnenbrillen sind in der Modewelt ein extrem wichtiges Accessoire. Dementsprechend sind Eyewear und Sonnenbrillen auch in jeder Calvin Klein-Kampagne vertreten. Egal ob Plakatwand am Berliner Flughafen, Megaposter am Münchener Marienplatz oder Stadtzaun in Köln. Die Marke ist ständig präsent. Aber auch viele Stars, wie zum Beispiel Justin Bieber, posten Selfies, auf denen sie Calvin Klein Brillen tragen.

Die Calvin Klein Brillenkollektion ist jugendlich frech und trotzdem elegant. Sie wurde unter der Führung von Chefdesigner Raf Simons entwickelt, der sich auch für den neuen Aufschwung der Marke verantwortlich zeichnet.

Passende Markenschlagworte sind pur, raffiniert, luxuriös, innovativ, mutig und trendig. Die Kollektion reicht von minimalistischem Design über besondere und unverwechselbare Farbgebung bis zu einem provokativen Auftritt, der urbane, kreative und unabhängige Menschen von heute anspricht.

MARCOLIN

MARCOLIN

Stephan Hinkerode (General Manager DACH) präsentiert über 30 Brands.

Mit dem Januar Release präsentiert MARCOLIN modische Highlights sowie Top-Seller, wozu unter anderem Roberto Cavalli, Swarovski, Tod’s und Tom Ford zählen. „Die große Neuheit 2017 ist die Kooperation mit Moncler“, verrät der General Manager DACH, Stephan Hinkerode. Jede Brille wird mit dem Lizenzgeber abgesprochen und erst, wenn dieser mit dem Design einverstanden ist, wird die Brille hergestellt. Auch die Skibrillen der Marke Moncler werden in Absprache mit Moncler produziert. Diese Kollektion bietet sich aufgrund der Skigebiete speziell für Österreich und die Schweiz an.

„Die allgemeinen Trends bei den Korrektions- und Sonnenbrillen sind bei der Vielfalt, die MARCOLIN bietet, schwer zu definieren“, so Hinkerode. Moncler besticht in jedem Fall durch stärkere Materialien. „Auch bei Cavalli sparen wir nicht mit Material“, schmunzelt Hinkerode. Tendenziell geht der Trend in Richtung dünnrandige Fassungen und Kunststoff. Darüber hinaus kommen deutlich mehr Farben zum Einsatz, die Hauptfarben sind jedoch nach wie vor Schwarz und Havanna.

„Die wichtigsten Kollektionen 2017 für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind Moncler und Guess“, erklärt Hinkerode abschließend. Das Flagschiff von MARCOLIN sei bei über 30 Brands zwar nach wie vor Tom Ford, aber mit der Guess Kollektion würde man vor allem die junge Generation ansprechen. Dünnrandige und feingearbeitete Modelle zeichnen die Guess Eyewear Kollektion aus.

MARION RAMM  

MARION RAMM

Geschäftsführerin Anneke Marion-Mordelt und Juniorchefin Cathrin Mordelt sind stolz auf das Eigenlabel Black Forest.

Das selbst entwickelte Label Black Forest steht am MARION RAMM Messestand ganz klar im Mittelpunkt. Individuelle Modelle, verschiedenste Strukturen, zahlreiche Naturtöne und frische Farbkombinationen stehen für die Black Forest Kollektionen. Der Naturcharakter, repräsentiert durch Holzoptik oder Granitlook, Pantho-Formen, dezente Steinchen und Unisex-Modelle sind nur einige Beispiele für den Variantenreichtum. Bei dieser Vielfältigkeit lässt sich für jeden Kundentyp eine passende Fassung finden. Das Design der Brillen ist bunt, zudem wird in mehrschichtigen Acetatplatten oder in dezenten Farbnuancen produziert. Man legt auf Gleitsichtbrillen-Tauglichkeit der Fassungen wert.

Bei den neuen, markanten Herrenfassungen zeigt sich eine dreidimensionale Anmutung und fast einzigartig – weil es kaum mehr Anbieter dafür gibt – sind die Halbbrillen. Mit frischen Farben und Wood-Look gibt es auch die passenden Fassungen für den Sommer, der schon bald vor der Türe steht.

Einen weiteren Look bieten dünnrandige Brillen, die durch High-Density-Technik hergestellt werden. Obwohl der Rahmen sehr filigran anmutet, ist er von stabiler Qualität.

MARKUS T

MARKUS T

Sandra Rohrbeck (Marketing & Kommunikation), Markus Temming (Geschäftsführer) und Maike Tierel (Marketing & Kommunikation) präsentieren klare Formen und dezente Farben.

Dass sich die Kreativität sowie der Sinn für Materialien, klare Formen und dezente Farben bei Markus Temming, Firmenchef des auf Titan spezialisierten Brillenherstellers MARKUS T, nicht allein auf das Entwerfen von Brillen-Kollektionen beschränkt, zeigt der neue Firmensitz in Isselhorst nahe Gütersloh, der unverkennbar seine Handschrift trägt. Aus den Gebäuden einer ehemaligen Brennerei ist die „Gläserne Manufaktur“ entstanden, die sowohl die Büros als auch die gesamte Fertigung an einem Standort vereint. Ab Herbst 2017 haben Kunden die Möglichkeit, die verschiedenen Produktionsschritte, die eine Fassung von MARKUS T. durchläuft, hautnah bzw. durch große Glasfronten zu verfolgen.

Auch im Service-Bereich gibt es Neues. Mit der Einführung einer 4-Jahres-Garantie auf Bruch, bietet der Hersteller klassisch-eleganter Titanfassungen ein neues starkes Verkaufsargument für den Optiker, das auf Anhieb gut angenommen wird.

„Bei den zahlreichen neuen Modellen in den bestehenden Kollektionen fällt vor allem der Übergang zu zarteren Formen und gemäßigteren Scheiben auf“, fasst Bernadette Thomas, General Managerin, die Neuheiten zusammen. Als wahrer Verkaufsschlager entpuppen sich die Sun Clip-ons, die formschöne Alternative zur korrigierenden Sonnenbrille. Die praktischen Sonnengläser lassen sich rasch auf jede Fassung der DESIGN Classic sowie auf alle Modelle der ME und TITAN Kollektionen anbringen. Polarisierende Qualitätsgläser bieten so einen optimalen UV-Schutz.

MENICON

MENICON

Anton Scherer (Geschäftsführer), Ellen Fries (Leiterin Marketing und Professional Service), Liane Pank (Gebietsleiterin), Christian Schneegaß (Gebietsleiter) und Robert Maier (Gebietsleiter) ganz im Zeichen der neuen Miru Multifocal. 

Die Neuheit im Hause MENICON ist ganz klar die Miru Multifocal Kontaktlinse, die seit September 2016 auf dem Markt ist. „Wir haben sehr viel positives Feedback von unseren Kunden erhalten, die Erwartungen wurden weit übertroffen“, freut sich Gebietsleiter Christian Schneegaß. Aufgrund der hohen Sauerstoffdurchlässigkeit sei die Silikonhydrogel-Linse einzigartig und man habe auch keinen Visusverlust, ergänzt Geschäftsführer Anton Scherer. Darüber hinaus werde die Linse gut vertragen und könne auch über eine lange Tageszeit getragen werden. 

Auch die Positionierung des Unternehmens am Markt hat sich durch die Neueinführung der Linse geändert. „Bisher war MENICON eher für Speziallinsen bekannt, durch Miru sind wir nun zum Komplettanbieter geworden“, erklärt Marketingleiterin Ellen Fries. Alles werde im Haus produziert, nichts hinzugekauft. 

Nicht unerwähnt lassen möchte Fries die Einführung des Webshops, der die Zusammenarbeit mit den Kunden erleichtert und Bestellungen nicht nur telefonisch, sondern auch online ermöglicht. Die Lieferung ist kostenfrei.

MENRAD the vision

MENRAD

Joachim Rauch (Vertriebsleiter A/CH) wartet mit eleganten und sportlichen Kollektions-Highlights auf.

Mit einer kompletten Neuaufstellung der Marke JOOP! wartet MENRAD the vision 2017 auf. „Eine klare Linie und stilvolle Material-Kombinationen“, bringt Joachim Rauch, Vertriebsleiter A/CH, die Charakteristika auf den Punkt. Der Look, der sich durch alle neuen Fassungen zieht, zeigt sich in den charismatischen Designs sowie Silhouetten, die von Vintage-Brillen inspiriert sind.

HACKETT, der Newcomer von 2016, hat sich innerhalb kürzester Zeit als zweitstärkste Marke aus dem Hause MENRAD etabliert. Diese Herrenbrillen zeichnen sich insbesondere durch Dünnrandigkeit, sehr leichte Materialien und gängige Scheibenformen aus.

Und last but not least lenkt Rauch die Aufmerksamkeit noch auf die Adidas Originals Kollektion. Seit Herbst letzten Jahres ist diese mit der Metall-Linie um eine interessante Facette reicher und kommt damit am Markt sehr gut an.

MICHAEL PACHLEITNER GROUP

MICHAEL PACHLEITNER GROUP

Andrea Klinger (Produkt- und Marketingmanagerin) und Matthias Sunitsch (Produktentwickler) demonstrieren unter anderem die Möglichkeit mit flachen Brillengläsern zu verglasen.

Eine interessante Neuentwicklung präsentiert die MICHAEL PACHLEITNER GROUP im Bereich Brillengläser – konkret gesagt für Sonnenbrillen. „Der allgemeine Trend geht hin zu sehr flachen, geraden Sonnenbrillen, für die es bisher keine Korrektionsgläser gab“, erklärt Produktentwickler Matthias Sunitsch. Das neue Glas ermöglicht eine Kurve mit einer Basiskurve von 0 bis 2, in den Grundtönen Braun, Grau und Grün, jeweils mit einer 75 oder 85%igen Tönung. Das Brillenglas ist in den Indizes bei 1,5 und 1,6 lieferbar.

Das Wellness-Glas, ein Brillenglas zur Fernkorrektur mit einer geringen Progression, ist zwar nicht neu, erfreut sich aber so starker Nachfrage, dass nun die Nahprogression auf +0,80dpt erweitert wurde. „Das Besondere an diesem Glas ist die Filterung des kurzwelligen blauen Lichts, das beispielsweise ein Computer abstrahlt und das Auge rasch ermüden lässt“, erklärt Andrea Klinger, Produkt- und Marketingmanager, die Vorzüge.

Zur Unterstützung der Augenoptiker bietet die MICHAEL PACHLEITNER GROUP seit Dezember auf der Website ein Beratungstool, das sich direkt an den Endverbraucher wendet. Mit Hilfe von Situationsbildern stellt der Kunde seinen Tagesablauf dar, anhand dem er eine Empfehlung für das für ihn passende Brillenglas erhält. Mit dieser sucht er den Optiker seines Vertrauens auf, der ihn auf dieser Basis detailliert berät und in Folge das entsprechende Glas anfertigt.

Auch das im Vorjahr eingerichtete Call Center ist eine hilfreiche Unterstützung für den Optiker. Nach Vereinbarung ruft es im Namen des jeweiligen Optikers beim Kunden an und erkundigt sich über seine Zufriedenheit oder allfällige Probleme mit dem erstandenen Produkt. Gegebenenfalls wird der Endkunde zu einem Besuch bei seinem Optiker-Fachgeschäft motiviert.

OCULUS

OCULUS

Rita Kirchhübel (Leitung Marketing) und Thorsten Boss (Leiter Key Account und Fachhandel National) beim modularen Multitalent OCULUS Concepta – formschön und extrem platzsparend.

In unserem Interview mit Rita Kirchhübel und Thorsten Boss bei OCULUS brechen unsere Gesprächspartner eine Lanze für die „Messbrille für kleine Köpfe“. Der Terminus „Kindermessbrille“, der sich eingeschlichen hat, werde, so Rita Kirchhübel, dem breiten Einsatzgebiet nicht gerecht. Nicht nur die Jüngsten, sondern auch Personen mit kleinem Kopfumfang wüssten die Vorzüge der ganz speziellen Messbrille UB 5 – hier sei vor allem auch das geringe Gewicht erwähnt – zu schätzen. Auch bei ambulanten Besuchen in Heimen oder Pflegeeinrichtungen sei sie daher ein beinahe unverzichtbares Utensil.

Zum Thema der Besuche außerhalb des festen Refraktionsraumes passt auch der Vissard MOBIL, das Set für die mobile Refraktion, bestehend aus Koffer, Stativ, Monitor und Laser-Entfernungsmesser zum raschen und unkomplizierten Aufbau einer Refraktion.

In der historischen Vitrine werden aus der Geschichte von OCULUS Optikgeräte, ein Keratometer der ersten Stunde und der aktuelle Keratograph 5 Seite an Seite präsentiert. Das historische Gerät verfügt über keine Möglichkeit eines Software-Updates, dafür umso mehr alle Keratographen vom Typ 5 – seit dem Baujahr 2012. Sie können mit dem JENVIS Dry Eye Report ausgestattet werden und vereinen somit Screening und Beratung auf optimale Weise.

OP COUTURE

OP COUTURE

Vertriebsleiter Horst Müller mit der wunderschönen Cazal 001.

Auch dieses Jahr hat Cazal wieder einige luxuriöse Neuheiten im Repertoire – allen voran die Maitre Gims 681, die in Kooperation mit dem gleichnamigen französischen Rapper entstanden ist. „Sie ist limitiert auf 499 Stück und in Frankreich, Belgien, Holland und der Schweiz erhältlich“, berichtet Vertriebsleiter Horst Müller. Wie bei allen Brillen von Cazal, darf auch hier der Goldanteil nicht fehlen – 24 Karat schmücken die Maitre Gims.

Eine weitere Neuheit ist die Cazal 001, welche ein Must-have für die kommende Saison ist. Ebenfalls mit 24 Karat Goldanteil bestückt, punktet diese Brille vor allem durch ihre gerade Oberkante und die angesagte Hornoptik. Die Marke, die längst Kultstatus erreicht hat, verkörpert den Hip-Hop-Look der 1980er Jahre. „Das Design basiert auf den Originalzeichnungen von Cari Zalloni“, so Müller.

Was die klassische Kollektion von Cazal betrifft, so bleibt die Marke ihrer Linie treu und besticht auch in diesem Jahr mit edlen Modellen und der Liebe zum Detail. Alle Modelle sind aus hochkarätig vergoldetem Titan gefertigt und werden in aufwendiger Handarbeit hergestellt, was man an den Lackeinlagen und feinen Strukturen im Bügel sehr gut erkennen kann. Cazal folgt daher weiter seinem Credo: Stil und Eleganz, gepaart mit hochwertigen Materialen zeichnen die Marke aus und sorgen auch 2017 für altbewährte Qualität.

OPTIMA PHARMA

OPTIMA PHARMA

Geschäftsführer Stefan Kroll erklärt an den drei Messetagen Vieles zum Schwerpunkt „trockenes Auge“.

OPTIMA PHARMA präsentiert das Pflegeprogramm rund um das Auge. „Trockene Augen zählen zu den häufigsten Augenproblemen“, erklärt Geschäftsführer Stefan Kroll. Auch moderne Lebensumstände, vermehrte Computerarbeit und langes Kontaktlinsentragen sind Faktoren, welche trockene Augen verursachen können.

Das Unternehmen biete eine Kombination aus zwei unterschiedlichen Augensprays, Augentropfen und einer Lidpflege an. „Dieses Package ist ein Managementsystem für trockene Augen. Ausschließlich Augenoptiker haben Zugriff auf diese Produkte“, berichtet Kroll. So bieten LipoNit Augentropfen eine sanfte Befeuchtung bei Tränenflüssigkeitsmangel. Das Augenspray wirkt effektiv durch natürliche Lipide, welche eine unzureichende Lipidschicht des Tränenfilms stabilisiert. Mit der täglichen Pflege und Reinigung der Lidränder kann man zudem etwas für die Hygiene tun und damit ebenfalls für einen guten Tränenfilm beitragen.

OWP

OWP

Johannes Nagl (Produktmanager) berichtet über Neuigkeiten bei OWP, MEXX und Metropolitan.

„Mit Metropolitan haben wir gerade einen neue, tolle Richtung eingeschlagen, in die wir viel Arbeit und Herzblut gelegt haben“, eröffnet OWP Produktmanager Johannes Nagl das Gespräch. Die neue Linie, seit Jänner auf dem Markt, ist sehr schlicht gehalten, chic und modisch urban. Besonderes Augenmerk liegt im Detail, beispielsweise in der raffinierten Kombination von Acetat und Metall. Im April und August sollen weitere Modelle folgen.

Voraussichtlich ab März bietet OWP mit einem ausführlichen und ansprechend gestalteten Online-Katalog dem Fachhandel ein attraktives verkaufsunterstützendes Instrument. Hier sind sämtliche Fassungen in allen Farben und in drei verschiedenen Ansichten abgebildet. „Mit einem Tablet oder Laptop kann der beratende Optiker seinem Kunden alle unsere verfügbaren Modelle in ansprechender und anschaulicher Weise zeigen“, freut sich Nagl über das umfangreiche, aber übersichtliche Tool. Der Katalog wird für jeden zugänglich auf der OWP Homepage zu finden sein.

Last but not least erwähnt Nagl noch das kürzlich bezogene, neugebaute, moderne OWP Logistik-Zentrum in Passau. Neue Strukturen und optimierte Abläufe erlauben eine völlig neue Organisation, von der in weiterer Folge auch die Optiker-Fachgeschäfte profitieren.

POMBERGER

POMBERGER

Farbenfroh wie man es von POMBERGER Brillen gewohnt ist: die beiden Firmenchefs Jürgen und Hans Peter Pomberger.

„2016 feierte POMBERGER Goisern sein erfolgreichstes Jahr in seiner 32-jährigen Geschichte. Und es geht ungebremst weiter“, freut sich Juniorchef Jürgen Pomberger. Die Marke Johann von Goisern ist mittlerweile international erfolgreich, das Prädikat „Handmade in Austria“, also die Herstellung zu 100% in Österreich, ist ein zunehmend starkes Verkaufsargument. Dementsprechend wächst das Team: „Wir sind bemüht, der konstant steigenden Nachfrage mit weiterhin attraktiven Lieferzeiten nachzukommen. Das geht nur, wenn wir entsprechend aufgestellt sind“, erklärt Seniorchef Hans Peter Pomberger. Die Bündelung von Service Center, Lager und Reklamation an einem Ort machen sehr kurze Wege möglich.

Das Werbesujet – und damit die gesamte Werbelinie – folgt wieder dem Credo „Dare to be Different“: Die Augen einer attraktiven, selbstbewusst lächelnden Frau sind mit einer bunten Feder bedeckt. Diese steht synonym für die Extravaganz, die Leichtigkeit und das Statement, anders zu sein. Genauso wie die sieben neuen Modelle für Erwachsene und die zwei neuen Modelle für Kinder, die es jeweils in fünf Farben gibt. „Die neue Art des Laminierens ermöglicht es, die Farbelemente noch punktueller zu setzen“, hebt Hans Peter Pomberger abschließend hervor.

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