opti 2017 – Messebericht – Teil 4

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opti 2017

Insgesamt hat die Münchener Messe längst einen zentralen Platz in der globalen Optiker-Messelandschaft eingenommen. Neben vielen internationalen Fachbesuchern kamen auch die Aussteller aus 35 unterschiedlichen Ländern zur opti 2017 nach München angereist.

Die nächste opti findet von Freitag, den 12. bis Sonntag, den 14. Januar 2018 in München statt. Neben den traditionellen vier Messehallen C1 bis C4 wird auch die Halle B4 genutzt werden.

=> Zu den allgemeinen Trendeinschätzungen der Redaktion

RODENSTOCK  

RODENSTOCK

Daniel Timo Siebenhandl (Sales Manager Austria), Eva Renk-Klenkhart (Produktmanagement Marketing Lenses) und Enrico Giarrusso (Sales Director Lenses Österreich & Schweiz) freuen sich, ihr 140-jähriges Firmenjubiläum auf der opti in München zu feiern.

140 Jahre RODENSTOCK bedeuten 140 Jahre Innovationen, deutsche Ingenieurskunst und Präzision. Inzwischen gibt es 500 angemeldete Patente und die weltweit erste TÜV-Zertifizierung für das Road-Glas. Eva Renk-Klenkhart erklärt: „Das speziell für Autofahrer entwickelte Glas vereint alle Eigenschaften, die für den Straßenverkehr essentiell sind: ein uneingeschränktes Blickfeld, weniger Blendung und mehr Kontraste.“ Die 12%-ige Tönung ist ideal für Nachtfahrten und der 75%-ige Sonnenschutz erlaubt tagsüber auch in Tunnels und bei Lichtschatten eine uneingeschränkte Sicht.

Bei den Geräten ist jetzt die zweite Generation des DNEye Scanners am Markt. Mit rund 1.000 Messpunkten kann der Augenoptiker bei der Anpassung das gesamte Sehpotenzial ausnutzen. Das 3D-Videozentriersystem ImpressionIST ist nun in der 4. Generation am Markt. Der neue ImpressionIST ist schneller und durch die Verbindung mit iPad sowie Netzwerkfähigkeit extrem bedienerfreundlich.

„Gestern haben wir zudem die Verlängerung der Lizenz mit Porsche Design bekannt gegeben. Damit ist Einheit zwischen Porsche Design und RODENSTOCK in gewohnt exklusiver Qualität für die kommen zehn Jahre garantiert“, freut sich Sales Manager Daniel Timo Siebenhandl. Dieses Jahr steht auch die Fassung Meisterwerk im Mittelpunkt, die mit 1.877 Stück limitiert ist. Der Stückzahl liegt das Gründungsjahr zugrunde.

Neu aufgelegt wurde das Zylinderscharnier. Wartungsfrei aus Titanium hält es auf jeden Fall 80.000 Bügelschläge aus und wurde bereits 1,8 Millionen mal verkauft. Nicht zuletzt ist T-Lite ein Thema. Bei dieser Fassung ist das Titanium am oberen Rand gefalzt. Damit bringt das Leichtgewicht nur 4,7 Gramm auf die Waage und ist die leichteste Brille.

SAFILO  

opti 2017 SAFILO

Mag. Johannes Müller (Sales Manager Optik Österreich) stellt die aktuellen SAFILO Schwerpunkte vor.

Zwei erwähnenswert außergewöhnliche Kollektionen präsentiert SAFILO im Ateliersegment. In Zusammenarbeit mit dem Skulpturenkünstler Bitonti entstand die Kollektion Oxydo, die noch eine Stufe über Highfashion steht. Besonders ausgefallen wirkt das Design der in Italien gefertigten Kunststücke mit sehr farbkräftigen Elementen aus dem 3D-Drucker. Die zweite Manufaktur-Kollektion, die mit dem libanesischen Modedesigner Elie Saab entwickelt wurde, setzt auf vergoldete Fassungen und hochwertige Zeiss-Gläser. Ein echter Hingucker im Bereich der Gläser sind 3D-Muster oder Streifen auf der Vorderfläche ausgewählter Modelle.

Neu bei den Männerkollektionen ist einerseits Fendi mit einer kleinen, hochwertigen und gut verkäuflichen Kollektion, die klassisch gestaltet ist und beispielsweise Kunstleder integriert. Des Weiteren bringt Boss eine neue klassische und wertige Linie auf den Markt, die viel mit Naturmaterialien wie Kork arbeitet.

„Back to the Roots“ ist das aktuelle Motto von Carrera. Typische Sportfarben wie Schwarz, Weiß, Rot und Blau sowie eine klare Designsprache stehen für die Marke, die gerade in Österreich größtes Potenzial hat. Bekannte Details wie HD-polarisierende Gläser bleiben. Gleichzeitig wird dem Klassiker Carrera eine moderne Note verpasst. Ein anderer Klassiker ist Polaroid, der zu den meistverkauften Marken Europas zählt – auch junge Blogger zeigen sich auffallend oft mit Polaroid-Brillen.

SCHWEIZER OPTIK

SCHWEIZER OPTIK

Die neuste Innovation bei SCHWEIZER OPTIK hört auf den Namen ERGO-Lux i mobil. „Mit unserer Weltneuheit ERGO-Lux i mobil zeigen wir auf der opti 2017 eine Induktionslupe für den Alltag“, so der österreichische Geschäftsführer Peter Braunsdorfer. „Der Kunde braucht keine Batterien mehr selber wechseln, da wir mittels Induktion den Betrieb der Lupe gewährleisten.“

SCHWEIZER OPTIK setzt dabei auf den Qi-Standard. Damit kann der Anwender eine Vielzahl von Geräten mit einer Ladestation nutzen. Sowohl zu Hause als auch unterwegs muss der Kunde lediglich das Ladepad an den Strom anschließen. Weitere Schritte sind nicht mehr notwendig.

Neben der innovativen Ladetechnik verfügen die ERGO-Lux i mobil Lupen über eine respektable Auswahl an Lichtfarben und einen zweistufigen Boostschalter für extra helle Ausleuchtung. Der Kunde erkennt dadurch kleinste Details und dies in bequemer Lesehaltung. Augenoptiker und Optometristen können diese innovative Technik ab sofort in 17 verschiedenen Lupenvarianten mit elf unterschiedlichen Vergrößerungen ihren Kunden anbieten.

SHAMIR OPTIC

SHAMIR OPTIC

Ulrich Mößlang (Product Manager & Key Account DACH) präsentiert die Neuheiten von SHAMIR OPTIC.

Ein Tischspiegel, vor dem der Kunde sitzt, ein Mausklick und schon ist die Zentrierung der neuen Fassung für die Brillengläser erledigt. Das Spark Mi Videozentriergerät macht die Vermessung sowohl für Kunden als auch Augenoptiker simpel.

Ein Novum ist Blue Zero-Glas, welches vor hochfrequentem, blauem Licht schützt. Es ist vor allem für sehr junge Kunden geeignet, bei denen aufgrund ihrer klaren Augenmedien die Netzhaut stärker belastet und geschädigt werden kann. Eine weitere Zielgruppe sind jene Menschen, welche künstlichem Licht oder Displays von mobilen Devices stark ausgesetzt sind.

Im Premium Segment bietet SHAMIR OPTIC das Gleitsichtglas Intouch auch mit individuellen Parametern zum gleichen Preis an. Shamir Urban ist ein komplett neuentwickeltes Gleitsichtglas, das optimal auf die Geschwindigkeiten im urbanen Leben und den damit einhergehenden raschen Blickwechseln ausgerichtet ist.

Premiere ist eine Lieferung innerhalb von 24 Stunden. „Mit diesem Service braucht der Augenoptiker nicht mehr preisorientiert argumentieren, sondern kann Emotionen ansprechen“, so Ulrich Mößlang, Product Manager & Key Account DACH. Dem Brillenglas InnoTime liegt ein komplett neuer Produktionsprozess zugrunde. Mikrolabore und eine spezielle, extrem rasche Entspiegelungstechnik ermöglichen die kurzfristige Auslieferung.

SILHOUETTE

SILHOUETTE

Johann Pürmayr (Geschäftsleiter) präsentiert die neue Silhouette Glastechnologie.

Für SILHOUETTE ist im Jahr 2017 eine neue Ära angebrochen – erstmals hat die Marke Brillengläser im Repertoire. „Wir haben in Linz eigene Maschinen zur Glasproduktion und bieten unseren Partneroptikern alles komplett verglast an“, berichtet Geschäftsleiter Mag. Johann Pürmayr nicht ohne Stolz.

SILHOUETTE hat Gläser mit Kurve 5 im Angebot, die Fassungen sind auf die Kurve abgestimmt. Das Design stammt aus der kreativen Feder von Professor Baumbach, der das Gleitsichtglas für SILHOUETTE entworfen hat. Je nach Scheibenform wird der Sichtbereich für maximale Schärfe bis in den Randbereich des Glases berechnet, wobei individuelle Trageparameter berücksichtigt werden.

Für SILHOUETTE ist dies ein Schritt in eine neue Zukunft. „Die Augenoptiker haben den Vorteil, dass sie Zeit gewinnen, da sie die Brillen nicht selbst verglasen müssen und so mehr Zeit für Refraktion und Kundenberatung bleibt“, erklärt Pürmayr. „Mit dem Produktionsstandort Linz ist SILHOUETTE der einzige Glasproduzent in Österreich. Jede einzelne Brille ist maßgeschneidert und wird innerhalb von 96 Stunden geliefert.“

SOFTWARE & VISION SARRAZIN

SOFTWARE & VISION SARRAZIN

Geschäftsführer Jochen Sarrazin will stärker am österreichischen Markt reüssieren und hat ein Modul zur Abrechnung mit den österreichischen Sozialversicherungen in Planung.

Seit dem Jahr 2004 entwickelt SOFTWARE & VISION SARRAZIN eine modular aufgebaute Augenoptiker-Software mit dem Namen Eye-Office. Die Auswahl der Module reicht von der Brille, Kontaktlinse über Low Vision bis hin zum Visualtraining. „Unsere Software besticht durch eine einfache Bedienung und damit auf das Einsparen eines stundenlangen Studiums des Handbuches“, so Geschäftsführer Jochen Sarrazin. Die Eye-Office Software verfügt über diverse Schnittstellen zu augenoptischen Geräten und über ein Bestellsystem zur augenoptischen Industrie. Ein Modul zur Abrechnung von Verordnungen mit den österreichischen Sozialversicherungen ist ebenfalls in Planung.

Besonders stolz ist Sarrazin auf die Implementierung des Visual Training Moduls, welches auf dem 21 Punkte OEP System beruht. Augenoptiker können mit einem Modul starten und bei Vergrößerung seines Dienstleistungsangebotes seine Software um Module erweitern und anpassen.

Als besonders Highlight verrät Sarrazin, dass im Sommer 2017 die Schnittstelle zur Hörakustiker Branchensoftware AkuWIN fertiggestellt werden soll, sodass duale Betriebe eine sinnvolle Softwarelösung im Alltag nutzen können. In beiden Softwaresystemen werden Verknüpfungen zum anderen System erstellt, sodass die Nutzung vereinfacht wird.

SWISSLENS

SWISSLENS

Pascal Blaser (Sales & Product Manager) und Stefanie Beier (Gebietsleiterin für Österreich und Deutschland) stellen die Hybridkontaktlinse AirFlex vor.

Drei voll ausbuchte opti Workshops zeigen, wie groß das Interesse an der neuen Hybridkontaktlinse AirFlex ist. Sie zeichnet sich durch eine mit einem hohen DK-Wert versehene, formstabile, zentrale Zone mit exzellenter Optik aus, welche sogar sphärische Aberrationen korrigiert. Die bis zum Rand hin anschließende, weiche Silikon-Hydrogel Zone sorgt für einfache Anpassung und höchsten Komfort. Zudem ist dadurch eine hervorragende Zentrierung der Kontaktlinse gewährleistet.

Das Relax Prinzip von SWISSLENS ist auf formstabile, weiche und auch Ortho-K Kontaktlinsen anwendbar. „Mit dem neu entwickelten Online-Berechnungstool kann die Relax-Geometrie durch zusätzliche Messungen optimiert werden. Die damit einhergehende individuelle Gestaltung bringt Kontaktlinsen hervor, welche die Myopieprävention noch effektiver machen“, erklärt Sales & Product Manager Pascal Blaser den Zweck dieses Tools.

Als kleines Nischenprodukt wird, nach dem Erfolg der weichen Kantenfilterlinse, im Laufe des Jahres auch die formstabile Variante in das Repertoire der Kontaktlinsen zur optischen Rehabilitation aufgenommen. Ab sofort wird ein neues Material die RGP-Linsen Materialauswahl ergänzen. Das Hydro-Sil GP (Onsifocon A) gilt als das erste formstabile Silikon-Hydrogel Material und zeichnet sich durch verbesserten Tragekomfort, stabilere Benetzung und weniger Trockenheitsgefühl aus.

TOPCON

TOPCON

Sebastian Weber und Jörg Bembennek (beide Vertrieb Österreich) mit dem CA-800 Topograph.

Das volle Programm eines Komplettausstatters für Augenärzte und Optiker gibt es bei TOPCON zum Sehen. Die für den Vertrieb Österreich zuständigen Herren – Jörg Bembennek und Sebastian Weber – präsentieren unter anderem den CA-800 Topograph. Der CA-800 ist extrem einfach zu handhaben. Von der Bilderstellung bis zur Aufnahme ist die Bedienung intuitiv und bedienerfreundlich. Der CA-800 ist mit vier Infrarot-LEDs und zwei weißen LEDs zur dynamischen und statischen Pupillometrie und mit acht blauen LEDs für Fluoreszenzbilder und Fluoreszenzvideos ausgestattet. Auch die Evaluierung der Meibom-Drüsen ist somit möglich. Die visuelle Augenführung ermöglicht eine schnelle und einfache Ausrichtung und Scharfeinstellung des Auges, die Bestes-Bild-Auswahl schlägt automatisch die schärfste Aufnahme zur Berechnung vor.

Mehrere Untersuchungseinheiten, Refraktometer und Ref-Keratometer sowie die mit dem reddot award 2014 ausgezeichnete, wandmontierte Instrumentensäule IC-1 – ein echter Hingucker, der außerdem noch platzsparend und ergonomisch ist – runden das TOPCON Portfolio ab.

TREVI COLISEUM

TREVI COLISEUM

Michela Valmassoi (Export General Manager) und Friedrich Zeilinger (Vertrieb Österreich) punkten mit verkaufstechnisch interessanten Eigenmarken.

Gegründet 1971 in Italien, ist das Unternehmen TREVI COLISEUM seit vielen Jahren weltweit tätig – auf der opti ist es jedoch zum ersten Mal dabei. Den italienischen, französischen und österreichischen Markt hat TREVI COLISEUM bereits erfolgreich erobert, nun will das Unternehmen auch in Deutschland durchstarten, erfahren wir von Michela Valmassoi, Export General Managerin.

Mit den Eigenmarken Clark, Coliseum und Cotton Club hat sich TREVI COLISEUM bereits einen Namen gemacht. Zu den Stärken des Unternehmens zählen qualitative Handarbeit, ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie eine sehr gute Verkäuflichkeit der Produkte. Die Kollektion Clark besticht durch coole Designs sowie moderne, tragbare Formen in dezenten oder frischen Farbkombinationen. „Der Magnetclip sowie der lange Bügel zum praktischen Umhängen sorgen für ein besonderes Highlight“, berichtet Friedrich Zeilinger vom Vertrieb in Österreich.

Die Kollektion Cotton Club ist geprägt von der Liebe zum Detail und punktet mit Titanbügeln und innovativem Produktdesign. Sie ist in verschiedenen Farben erhältlich. Die Kollektion Coliseum steht für zeitlose Eleganz, perfekte Passform und besten Tragekomfort.

VISIBILIA

VISIBILIA

Geschäftsführer Ralf Kmoch bietet neuerdings neben den bewährten Kollektionen auch eine hochwertige Retro-Linie an. 

VISIBILIA wird dieses Jahr 25! Und legt zu diesem Anlass eine hochwertige Sonderkollektion mit dem klingenden Namen „The Retros“ auf. „Dieser Reminiszenz an alte Zeiten begegnen wir mit fünf Modellen, die es in einer Metall-Acetat-Kombination in jeweils zwei Farben gibt“, beschreibt Geschäftsführer Ralf Kmoch stolz das gelungene Design. Die Liebe steckt im Detail: So sind die klassischen Karrée- und Pantoformen beispielsweise kombiniert mit ziselierten Bügeln. Ein eigens gestaltetes Vintage-Etui rundet das Retro-Erlebnis für den Kunden ab.

Kmoch ortet zwar eine leichte Trendveränderung hin zu Metall-Fassungen, dennoch bleibt Kunststoff bei VISIBILIA das tonangebende Material. 2017 sind vor allem die pastelligen Themen stark vertreten. Bei der Zielgruppe der Juniors bleibt die TOM TAILOR Junior-Kollektion sehr stark. Die ultraleichten Modelle sind elastisch und sehr robust. Die lebhaften Farben verleihen dem Kindergesicht ein pfiffiges Aussehen.

VISTA OUTDOOR / Bushnell Outdoor Products

VISTA OUTDOOR / BUSHNELL

Florian Flach (Flach Communication) und Karsten Möhrer (Country Manager Deutschland, Österreich) präsentieren tolle Outdoor Produkte.

VISTA OUTDOOR (Bushnell Outdoor Products) hat in diesem Jahr einiges an Neuheiten zu bieten. So will man beispielsweise mit der Marke bollé den Sportbereich weiter ausbauen. Passend zur Tour de France, die dieses Jahr in Düsseldorf startet, wird der Fokus 2017 neben Multisport auf Radsport gelegt. bollé konzentriert sich dabei gezielt mit Helm und Brille auf den Rennradsport und will mit einer Komplettlösung punkten – sowohl Helm als auch Brillen finden sich im Sortiment der bollé Cycling Solution.

Die Kollektion umfasst alle Preisklassen und richtet sich sowohl an Amateur- als auch an professionelle Rennradfahrer. „Der Augenoptiker besitzt diese Sportbrillen-Kompetenz und kann durch das breitgefächerte Angebot diesen Kundenstamm zurückgewinnen und ausbauen“, verrät Karsten Möhrer, Country Manager für Deutschland und Österreich. 

Mit der Marke Cébé hat Vista Outdoor sowohl die Komplettverglasung als auch die Gleitsichtverglasung zu attraktiven Konditionen im Angebot. Hervorheben möchte Möhrer zudem die Kinderbrillen, die für Kinder im Alter von null bis zwölf Jahren geeignet sind. Das Design der jeweiligen Modelle ist immer dem Alter entsprechend angepasst. Für die etwas älteren, zwischen sieben und zwölf Jahren, bietet Cébé mit trendigen Spiegeln die Pendants zu den frischen Erwachsenenmodellen. Für Augenoptiker ist dabei dreierlei zu beachten: Besonders hervorzuheben sind Blaulichtfilter, zertifizierte Schadstofffreiheit und optimale Passform durch Symbiotech.

Doch nicht nur im Sport, sondern auch im modischen Bereich hat VISTA OUTDOOR einiges vorzuweisen. Während bollé eher im Sportbereich anzusiedeln ist, ist man mit der Marke Serengeti modisch unterwegs. Goldbraune Töne und ein Lederfinish prägen das Design der kommenden Kollektion. Als neuen Markenbotschafter für Serengeti konnte man den italienischen Rennfahrer Giancarlo Fisichella gewinnen. Als Gesicht der 24h von Le Mans passt dieser perfekt zur Marke und der gleichnamigen Serengeti Sonder-Edition

Auch in puncto Glastechnologie muss sich VISTA OUTDOOR nicht verstecken. „Serengeti rühmt sich mit den besten Gläsern am Markt“, so Florian Flach von Flach Communication. Das Glas wird in Kaltöfen gebrannt und je nach Temperatur ergibt sich dann die Glastönung. „Das ist eine eigene Wissenschaft“, schmunzelt Flach. VISTA OUTDOOR bietet sämtliche Verglasungen von +6 bis -8 Dioptrien. Erwähnenswert ist auch der Webshop für Verglasung. Der Augenoptiker hat den Vorteil, dass er alle Arten der Verglasung für alle drei Marken im B2B Webshop findet – sowohl Mineral- als auch Kunststoffglas sind innerhalb zehn Werktagen lieferbar.

VISUS

VISUS

Die virtuelle Realität hat den Einzug ins Visualtraining gefunden. Unser Redakteur testet unter Anleitung von Seniorchef Peter Fanti das neue VIVID Vision 2.0 System.

Bei der Firma VISUS GmbH hat Geschäftsführer Moritz Fanti die Firma VIVID Vision zu Besuch. James Blaha, Gründer und CEO der Vivid Vision, Inc. USA, zeigt die neue Version der VIVID Vision. Das VIVID Vision 2.0 ist ein System zum Testen der Augen-Dominanz, der Winkelfehlsichtigkeit, der Suppression, des Kontrast- und Stereosehens sowie zur Anwendung eines spielerischen Augentrainings.

Die Hardware umfasst einen Hochleistungs-PC, ein Touch-Screen zur Live-Steuerung durch den Optometristen, eine Virtual Reality Brille mit 110 Grad Blickwinkel sowie eine Leap-Motion Gestenerkennung, mit der das Programm ohne Handschuhe oder Controller bedient werden kann. „Es gibt auch einzelne Programme, die mittels Controller bedient werden, aber das ist der heutigen Jugend bereits zur Selbstverständlichkeit geworden“, so Fanti. Ein Home-Trainings-System ist im Lieferumfang integriert, somit können zwischen den Trainings am großen Gerät auch selber einfachere Übungen durchgeführt werden.

Beim Amblyopie-Programm werden zum Beispiel stereoskopische Bilder dargeboten und der Proband muss mit der Hand nach der Figur greifen, die ihm am nächsten erscheint. Hierbei wird das amblyope Auge zunächst durch stärkere Helligkeit und größeren Kontrast unterstützt. Helligkeit und Kontrast werden dann langsam zurückgenommen, um das amblyope Auge zu größerer Anstrengung zu motivieren.

WAGNER + KÜHNER

WAGNER + KÜHNER

Marketing Managerin Silke Schmidt zeigt selbstentwickeltes Acetat und zielgruppengerechte Kollektionen.

Neben den zwei neuen hauseigenen Brands CLASSIX und DEEJAYS Eyewear, präsentiert WAGNER & KÜHNER eine Kollektion an die Hommage an ihren Gründer mit dem Namen Emil K. „Im letzten Jahr wäre der Gründer 100 Jahre alt geworden. Dies haben wir zum Anlass genommen, ihm eine eigene Kollektion zu widmen“, berichtet Marketing Managerin Silke Schmidt im Interview. Die Kollektion umfasst ausschließlich Korrektionsfassung und ist für die Zielgruppe 40+ entwickelt worden.

Mit der Hausmarke DEEJAYS Eyewear deckt WAGNER & KÜHNER den Bereich der „Young Generation“ ab und liefert hier eine umfassende Kollektion an Acetat- und Metallfassung im Korrektionsbereich. Wie der Name schon verrät, versteckt sich hinter CLASSIX die gute, alte klassische Brille, die durch runde Formen mit Goldapplikationen besticht.

Besonders stolz ist man auf das selbstentwickelte Acetat für die More and More Kollektion, welches 4-farbig gestaltet wurde. „Wir haben drei Jahre daran gearbeitet, bis es unseren Erwartungen entsprach“, so Silke Schmidt.

Bei den bekannten Brands Aigner und Liebeskind wird das modische Design von Taschen und Accessoires auf die aktuelle Brillenkollektion übertragen. Aigner besticht durch seine Farbenvielfalt, die einem Kaleidoskop ähnelt, Daher auch der Name Kaleidoskopia. Korrektionsfassungen der Kollektion Liebeskind können mittels Sonnenclip rasch zu einer attraktiven Sonnenbrille umfunktioniert werden.

WÖHLK CONTACTLINSEN

WÖHLK

Peter Abel (Geschäftsleitung Österreich) zeigt ein cleveres Tool zur Unterstützung bei der Anpassung von WÖHLK Kontaktlinsen.

Peter Abel beginnt gleich mit guten Nachrichten: „Auch für den österreichischen Markt bietet das Familienunternehmen WÖHLK beste Unterstützung für die Auswahl der richtigen Linse. Mit dem neuen Berechnungsprogramm für formstabile Linsen, das ab Anfang April 2017 zum Einsatz kommt, gibt der Kontaktlinsenanpasser die Werte des Kunden ein. Anschließend kann er den Sitz der Kontaktlinse virtuell simulieren, ausprobieren, abändern, von einer Form auf die andere umsteigen und so die Kontaktlinse aussuchen, die ideal zum Auge seines Kunden passt.“

Für den Kontaktlinsenoptiker bringt dies eine gute Entscheidungsgrundlage für eine optimale Linsenauswahl und danach einen einfachen Ablauf. Denn alle Daten können natürlich gespeichert und anschließend automatisch in den Bestellvorgang übergeführt werden.

Bereits gut etabliert ist die CONTACT.LIFE Kontaktlinse aus dem Material Vitafilcon A. Die Zusammensetzung des biokompatiblen Materials ist jener der Hornhaut des menschlichen Auges ähnlich. Die positive Folge: beste Verträglichkeit und höchster Tragekomfort.

ZEISS

ZEISS

Krista Dreyer (Marketing Communications Managerin) und Werner Brunbauer (Director of Sales Austria & Slovenia) präsentieren den Schwerpunkt ZEISS Digital Life #digitalsehen.

Die Welt ist digital. ZEISS hat das schon früh erkannt und bereits 2014 die ersten ZEISS Digital Brillengläser entwickelt, um den Herausforderungen von kurzwelliger, blauer Strahlung und dem Sehen in der Nähe zu entsprechen. Inzwischen ist diese Technologie auf das gesamte Produktportfolio ausgeweitet worden.

Ab April 2017 wird mit der officelens ein weiteres Brillenglas lanciert, das für jede Ziel- und Altersgruppe geeignet ist. Es ermöglicht entspanntes Sehen über den ganzen Tag und bietet eine ideale Ergänzung für Kontaktlinsenträger. Zuhause, abends und nach dem Absetzen der Kontaktlinsen führen sie zu einem echten Antistress-Effekt.

Bei den Gleitsichtgläsern bleibt mit der Digital Insight Technologie die „ZEISS DNA“ im Brillenglasdesign erhalten. Für Endverbraucher bedeutet dies, dass beim Wechsel auf ein neues Brillenglas keine Umgewöhnung notwendig ist.

Neben den passenden Technologien brauchen Augenoptiker auch ein gutes Beratungs- und Verkaufskonzept. Mit „Be visible“ holt ZEISS die Konsumenten mit einer Online-Kampagne dort ab, wo sie unterwegs sind. Optiker erhalten demnach Suchmaschinen optimierte Unterstützung, damit Verbraucher ihren Optiker vor Ort finden, wo anschließend mit „Be connected“ der nächste Schritt gesetzt wird. Mit der neuen App VISUCONSULT lassen sich alle Prozesse, von der Bedarfsanalyse über Messung bis zur Bestellung, zentral und einfachst steuern. Highlight für jedes Beratungsgespräch ist die Virtual Reality Brille VR One. Der Kunde kann die Veränderung beim Sehen im Optikergeschäft virtuell erleben.

Im Gerätebereich ist ZEISS auf der opti mit dem kompletten Programm der „essential line“ vertreten. Von Spaltlampen mit unterschiedlichen Beleuchtungsarten, die SL-220 mit der 3D Videokamera Check&Review, bis hin zu Nonkontakt-Tonometer, Refraktometer, dem iProfiler, dem Phoropter Visophor 500, dem FDT Perimeter sowie – für die Augenoptiker und Optometristen, die auch in das Auge hineinschauen wollen – die nonmydriatische Funduskamera in stationärer und portabler Ausführung.

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