opti 2019 – Messebericht – Teil 4

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Die opti 2020 findet vom 10. bis 12. Januar 2019 in den Hallen C1 bis C6 auf dem Messegelände München statt

Die opti hat mit ihrem Wachstum auf sechs Hallen als fixer Branchenevent im Jänner, aus Sicht unserer Redaktion, noch mehr Stellenwert erlangt. Der Besuch an allen drei Tagen ist als Investition in das eigene Unternehmen zu sehen. Es lohnt sich allemal, um einen umfassenden Einblick in Trends zu erhalten und somit Strategien für das eigene Unternehmen zu entwickeln.  

Die opti 2020 findet vom 10. bis 12. Januar 2020 in den Hallen C1 bis C6 auf dem Messegelände München statt. 

=> Zu den allgemeinen Trendeinschätzungen der Redaktion

OWP

OWP Produktmanager Johannes Nagl freut sich über das große Engagement der zahlreichen Jungdesigner des OWP Design Wettbewerbs

OWP Produktmanager Johannes Nagl freut sich über das große Engagement der zahlreichen Jungdesigner des OWP Design Wettbewerbs

Eine Neuheit von OWP kommt am Messestand besonders gut an. Nämlich die Metropolitan Modelle, die mit einzelnen Nasenpads aus Acetat ausgestattet sind. Die entsprechenden Damen- und Herrenmodelle punkten so mit einem interessanten Look und sind gleichzeitig sehr angenehm zu tragen.

In Sachen Exklusivität sticht die OWP Damenbrille mit Signature Acetat hervor. Die in Italien speziell für OWP gefertigten Acetate überzeugen mit vielen schönen Farben.

OWP ist es ein Anliegen, Jungdesigner für die Branche zu interessieren. Die am OWP-Stand ausgestellten Sieger-Entwürfe des dritten derartigen Wettbewerbs zeigen spannende Ansätze zum Brillendesign. Die Jury, der auch Fotograf und Vintage-Brillensammler Christian Metzler angehörte, kürte die Londonerin Sarah Boot zur Siegerin. Sie freut sich schon auf ihr vierwöchiges Praktikum in der Designabteilung von OWP.

POMBERGER

Jürgen Pomberger präsentiert eine breite Auswahl wie noch nie

Jürgen Pomberger präsentiert eine breite Auswahl wie noch nie

Eine Besonderheit bei POMBERGER Goisern wird 2019 die Farbgebung sein: hell und kräftig, passend zu den aktuellen Modetrends. So bietet die oberösterreichische Brillenmanufaktur mit der allerneuesten Johann von Goisern-Kollektion, die inklusive der Kinderfassungen 48 Modelle in 39 Farbvarianten umfasst, eine so breite Auswahl wie noch nie. „Nicht jede Farbe funktioniert bei jeder Form“, verrät Juniorchef Jürgen Pomberger. Somit macht jede Farbkombination das jeweilige Modell noch individueller als zuvor.

Der Messestand von POMBERGER Goisern erstrahlt auch heuer wieder im neuen Werbe-Jahresthema. Unter dem Motto „Wage es, anders zu sein“ folgt es mit leuchtenden Farben den aktuellen Trends und soll darüber hinaus die einzigartige Laminiertechnik mit ihrer Farbenvielfalt hervorstreichen. „Die auffallende Schicht-Optik unserer Johann von Goisern-Brillen ist nicht nur ein Blickfang für das Umfeld des Trägers, sondern beeinflusst auch dessen Alltag“, erklärt Jürgen Pomberger die Idee dahinter. Das neue Werbesujet zeigt eine farbenfrohe Johann von Goisern, aus der die leuchtenden Farben herausfließen und die Umgebung bunt einfärben. „Egal in welcher Situation – unsere Brillen bringen Farbe und Positivität ins Leben. Lebensfreude, die abfärbt“, bringt Pomberger die Message auf den Punkt.

RODENSTOCK

Daniel Paulnsteiner, Senior Product & Sales Support Manager Lenses, Johannes Schubart, MSc., Leitung Product Management & Sales Support D.A.CH. sowie Daniel Timo Siebenhandl, Sales Manager Austria & Switzerland für die Business Unit Eyewear präsentierten stolz die zahlreichen RODENSTOCK Innovationen

Daniel Paulnsteiner, Senior Product & Sales Support Manager Lenses, Johannes Schubart, MSc., Leitung Product Management & Sales Support D.A.CH., sowie Daniel Timo Siebenhandl, Sales Manager Austria & Switzerland für die Business Unit Eyewear, präsentieren die zahlreichen RODENSTOCK Innovationen

Die Top-Neuheit beim Innovationsführer RODENSTOCK ist X-tra Clean. So einen glatten Top Coat, an dem so gut wir gar nichts hängen bleibt, hat es zuvor noch nie gegeben. Die Beschichtung ist so glatt, dass RODENSTOCK sogar eine spezielle Einschleifmaschine angefertigt hat. Für Augenoptiker, die ihre Brillengläser bevorzugt selbst einschleifen, wurde eine eigene Haftfolie entwickelt.

Mit einem professionellen Analysekonzept, das im Hintergrund nicht nur mit Algorhytmen, sondern auch mit Augenärzten arbeitet, sowie DNEye Scanner und Fundus Scanner direkt am POS unterstützt RODENSTOCK Augenoptiker beim digitalen Augenscreening. Mit diesem zusätzlichen Gesundheitscheck kann der Augenoptiker beim Kunden punkten und bei Auffälligkeiten eine Handlungsempfehlung aussprechen.

Im Bereich Eyewear führt RODENSTOCK einen Reboot durch und startet dazu eine Werbekampagne mit Sujets, die ikonischen Stilanspruch widerspiegeln. Sonnenbrillen aus den 60er und 70er Jahren werden neu interpretiert, das Highlight Modell 3308 im Vintage Style in einem modernen Kontext neu aufgelegt und das Damenmodell 5324 erfährt seine Interpretation als Liebling für den Tag. Bei Porsche Design, die im österreichischen Zell am See zu Hause sind, entstanden mehrere Neuheiten, wobei das Design stets puristisch bleibt. 2019 wird jedenfalls der Klassische Aviator 8508 im Mittelpunkt stehen. Die Balltec Brille mit Bügel aus Titanium ist mit 3,7 Gramm nicht nur ein richtiges Fliegengewicht, sondern besticht durch ein beeindruckendes schraubenloses System. Eine handgefertigte Kugel verbindet Bügel und Rahmen.

ROLF SPECTACLES

Roland Wolf (Firmengründer, GF, Forschung & Entwicklung) erinnert, dass Holz und Horn Naturprodukte sind – jedes Stück ist anders

Roland Wolf, Firmengründer, GF, Forschung & Entwicklung, erinnert, dass Holz und Horn Naturprodukte sind – jedes Stück ist anders

Mit gleich einer ganzen Reihe von Neuheiten wartet das einfallsreiche Team von ROLF Spectacles auf: Neben zwölf neuen Titan-Modellen – darunter zwei, die mit einer äußerst feinen und detailverliebten Gitterstruktur verziert sind –, zwei Horn- und sechs Holz-Modellen präsentiert Firmengründer Roland Wolf die Besonderheit der Gravuren in Holz- und Hornfassungen. „Hierfür haben wir eine spezielle Maschine entwickelt, die jede einzelne Fassung in 3-D vermisst, denn Holz und Horn sind Naturprodukte, jedes Stück ist anders. Bei den Holzgravuren beispielsweise gehen wir runter bis auf das fünfte Furnier. Bei einer Furnierstärke von 0,6 Millimeter erfordert das eine Genauigkeit im Tausendstelbereich!“, erklärt der Perfektionist die Herausforderungen in der Fertigung. Kommt man zu tief, ist man im nächsten Holz und es kommt zu unerwünschten Farbunterschieden.

In der Produktion und damit im Endergebnis Kompromisse einzugehen, ist für Roland Wolf undenkbar. Das zieht sich als roter Faden durch den gesamten Betrieb, der heuer zehnjähriges Bestehen feiert. Gelebte Nachhaltigkeit ist daraus eine weitere logische Konsequenz und ein dauerhaftes Qualitätsmerkmal. So werden Fassungen ausschließlich auf Bestellung gefertigt, die Materialauswahl erfolgt direkt beim Erzeuger und es wird so viel wie möglich selber produziert. Sogar die Sample-Cases, Etuis, Lampen und Laden-Displays – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

RUDY PROJECT

Sebastian Siedler, Country Manager für Deutschland und Österreich, zeigt erstmals auch Korrektionsbrillen

Sebastian Siedler, Country Manager für Deutschland und Österreich, zeigt erstmals auch Korrektionsbrillen

RUDY PROJECT hat dieses Jahr erstmals Korrektionsbrillen im Sortiment. Die Bügel sind anpassbar und bei jeder Brille werden drei Nasenstege mitgeliefert. Das Herrenmodell ist in den Farben Schwarz und Frozen Ash erhältlich, das Damenmodell in Blau. „Die Brille hat eine tolle Haptik und wird die Marke stärken“, freut sich Sebastian Siedler, Country Manager für Deutschland und Österreich. Darüber hinaus ist die Brille sehr belastbar und nicht nur für Sportler geeignet.

Mit der Kollektion Spinair wird die Kategorie Active Lifestyle geschaffen – eine neue Kategorie von Brillen. „Diese Kollektion ist für Leute gedacht, denen Sportbrillen nicht modisch genug sind“, erklärt Siedler. Die Brillen gehen sehr in Richtung Fashion und trotzdem kommt der sportliche Aspekt nicht zu kurz.

Ein besonderer Hingucker ist die Kollektion Defender. Vom Erscheinungsbild her sehr spacig, basiert sie auf einem Modell der 90er Jahre. Das Brillenglas wird einfach reingeclipt. Die Farben reichen von dezent bis schrill, das Material ist äußerst robust und kratzfest. Ein Modell ist sogar aus einem neuen Material – Graphen – das ist leichter als Kunststoff.

Nicht unerwähnt bleiben darf auch die Kollektion Rydon Readers. Hier wurde das Design leicht überarbeitet, der Nasensteg ist moderner geworden. „Es ist ein sehr erfolgreiches Produkt“, zeigt sich Siedler stolz.

RUPP + HUBRACH

Frank Lindenlaub, Leiter Marketing, präsentiert den neuen Markenauftritt

Frank Lindenlaub, Leiter Marketing, präsentiert den neuen Markenauftritt

RUPP + HUBRACH glänzt mit einer neuen, verjüngten Präsentation. Viel Zeit und Liebe wurden investiert, um einen einheitlichen Markenauftritt zu schaffen. Durch Einführung des Claims „Brillenglas #innovativ“ und der Orientierung auf den Endverbraucher soll die Markenbekanntheit weiter steigen.

Auch die Website zeigt sich modern und für den Brillenträger verständlich. Viel Entertainment, spielerisches Erfahrenlassen, hochwertige Videos und nur wenig Text machen auf sich aufmerksam. Sogar das RUPP + HUBRACH Team stellt sich sukzessive in einzelnen Videos vor.

Verbesserten UV-Schutz bei jedem Wetter erzielt man 2019 mit dem UV 400, bei diesem Brillenglas wird das UV Licht bis 400nm gefiltert. Ab April 2019 baut der Brillenglashersteller sein Sortiment mit dem EyeDrive Filter aus. Dieses Brillenglas ist speziell den Anforderungen beim Autofahren angepasst.

SAFILO  

Manfred Reisenberger, Vertriebsleiter für Österreich, bietet ein breites Eyewear Produktportfolio an

Manfred Reisenberger, Vertriebsleiter für Österreich, bietet ein breites Eyewear Produktportfolio an

Bei SAFILO stehen 2019 die Eigenmarken im Fokus, darunter Carrera und Polaroid. Als Testimonial für Carrera konnte die spanische Rennfahrerin Carmen Jorda gewonnen werden. „Die Drive your story-Kampagne steht für Menschen, die Widrigkeiten im Leben bestehen“, erklärt Gudrun Cämmerer, PR-Managerin für D.A.CH.

Der Trend geht dieses Jahr ganz klar in die Richtung: Alles ist erlaubt! „Es gibt nichts, was es nicht gibt“, schmunzelt Cämmerer. Sowohl bei Farben als auch bei Formen sind keine Grenzen gesetzt. Von Cat-Eye bis Panto, von Rosa bis Animal Print – noch nie war die Brillenwelt so vielfältig wie dieses Jahr.

Besonders beliebt sind die Marken Kate Spade und Rag & Bone. Kate Spade ist in Großbritannien sogar die meistverkaufte Marke. „Als reine Damenmarke gelten Brillen hier als modisches Accessoire“, erklärt der Vertriebsleiter für Österreich, Manfred Reisenberger. Farben wie Animal Print und Verlaufsgläser zeichnen die Marke aus. Rag & Bone hingegen ist eine äußerst urbane Kollektion, nach großen Logos sucht man hier vergeblich. „Es ist eine trendige Independent-Marke und nicht so plakativ“, so Reisenberger.

SCHWEIZER OPTIK

Peter Braunsdorfer eröffnet die Vorteile des medi-lens Brillenglasprogrammes

Peter Braunsdorfer eröffnet die Vorteile des medi-lens Brillenglasprogramms

Neu bei SCHWEIZER OPTIK, so erfahren wir vom österreichischen Repräsentanten Peter Braunsdorfer, ist das adaptierte Glasprogramm. Ehemals unter dem Oberbegriff „Sonderglas“ erhältlich, gibt es jetzt mit dem eingetragenen Markennamen medi-lens die ideale Lösung für das individuelle Sehbedürfnis des Kunden. Die Produkte sind unter Verwendung modernster Filtertechnik in der Gesamtheit des physikalischen Spektrums erhältlich.

Auch im normalen Glasbereich bietet SCHWEIZER OPTIK mit dem medi-lens Programm Sonderlösungen für Kunden mit ganz speziellen Anforderungen an ihren Sehbehelf. Jeder Fachoptiker, der sich nicht scheut, auch Kunden mit schwierigen Voraussetzungen optimal zu versorgen, findet hier eine passende Lösung. „Mit dem medi-lens Programm bietet SCHWEIZER OPTIK ein ideales Produktportfolio für den Augenoptiker, der sein erworbenes Fachwissen auch bei schwierigen Fällen anwenden kann“, betont Peter Braunsdorfer.

SEA2SEE EYEWEAR

Das Brillenprogramm von Francois van den Abeele's SEA2SEE EYEWEAR holt pro Tag etwa 1000 Kilogramm Plastikabfall aus dem Meer

Das Brillenprogramm von Francois van den Abeele’s SEA2SEE EYEWEAR holt pro Tag etwa 1000 Kilogramm Plastikabfall aus dem Meer

Nachhaltig sein, Ressourcen schonen, die Umwelt ein bisschen verbessern – wer will das nicht? Viele Hersteller von Brillenfassungen haben sich diesen Gedanken verschrieben, aber kaum ein Unternehmen macht das so gründlich wie die Firma SEA2SEE EYEWEAR von Francois van den Abeele. In Kooperation mit lokalen Fischereibetrieben wird Plastikabfall aus dem Meer geholt, sortiert und nach geeigneten Materialspendern für neue Brillenfassungen durchsucht. Geeignetes Material wird dann gereinigt und für die Weiterverarbeitung aufbereitet.

Die Fertigung der Fassungen findet in einem traditionsreichen Betrieb im Norden Italiens statt. Aktuell werden pro Tag etwa 1.000 Kilogramm Plastikabfall für dieses Projekt aus dem Meer gefischt und entweder der oben beschriebenen Wiederverwendung – fast möchte man sagen Veredelung – zugeführt oder anderweitig verantwortungsvoll weiterbearbeitet. Man möchte meinen, SEA2SEE EYEWEAR möchte nicht nur helfen, dass wir das Meer klarer sehen, sondern auch, dass wir im Meer klarer sehen.

SEEOO

Optikermeister und Entwickler Gerald Lasnik mit seinen Söhnen Andreas und Gerald, der für das Design verantwortlich zeichnet

Optikermeister und Entwickler Gerald Lasnik mit seinen Söhnen Andreas und Gerald

SEEOO und EYESHAKER sind zwei Produkte aus dem steirischen Familienunternehmen Lasnik. Als Augenoptikerbetrieb fällt ihnen im Kundenkontakt immer wieder auf, was Kunden brauchen. Ihre Entwicklungen verbinden erstklassige Qualität mit effizienter Handhabung und anspruchsvollem Design.

SEEOO Brillen sind eigentlich Nasenzwicker oder ganz kleine Brillen, die aufgrund ihrer Kompaktheit immer zur Hand sind. In einer hochwertigen iPhone-Hülle oder als Etui zum Aufkleben sind die kleinen Lesehilfen immer rasch verfügbar, weil heute das Smartphone praktisch immer mit dabei ist.

Der EYESHAKER ist ein Zylinder, in dem man seine Brille reinigen kann. Cooles Design und ein hoher praktischer Nutzen zeichnen das Gadget aus.

SILHOUETTE

Johann Pürmayr, Geschäftsleiter für Österreich, berichtet über die randlose Brillenrevolution

Johann Pürmayr, Geschäftsleiter für Österreich, berichtet mit Florian Wurm über die randlose Brillenrevolution

SILHOUETTE feiert auf der opti 2019 gleich zwei Jubiläen. Die Titan Minimal Art Verglasung freut sich dieses Jahr über ihr 20-jähriges Bestehen und aus diesem Anlass präsentiert SILHOUETTE eine Special Edition in Form von Micro Shades. „Titan Minimal Art hat die Brillenwelt revolutioniert“, berichtet Johann Pürmayr, Geschäftsleiter für Österreich. Farblich bewegt sich die Kollektion in Grau-Silber-Tönen. Sie umfasst vier verschiedene Formen, von rund bis Panto-Style ist alles dabei. Erhältlich sind jeweils ein Modell für Herren und eines für Damen sowie zwei Unisex-Modelle.

Das zweite Jubiläum begeht SILHOUETTE mit der Kollektion Neubau. Im Jahr 1919 gründete Walter Gropius die Bauhaus Bewegung und anlässlich des 100-jährigen Jubiläums bringt SILHOUETTE mit „Walter & Wassily“ eine eigene Sonnenbrillen-Edition auf den Markt. Hier gilt der bekannte Leitsatz „form follows function“, die Form ordnet sich also der Funktion unter. Klare Linien an den Brillenbügeln prägen den Bauhaus-Stil. Erhältlich ist die Kollektion in den Farben Black coal, Snow white und Eclectic silver.

Nicht unerwähnt bleiben darf die optische Sonnenbrille. 90 Prozent der Sonnenbrillen von SILHOUETTE sind optisch verglasbar. „Sie bieten einen besonderen Tragekomfort und sind federleicht“, so Pürmayr. Doch auch der modische Aspekt wird nicht außer Acht gelassen, denn Sonnenbrillen sind auch immer ein Accessoire. So punktet SILHOUETTE mit trendigen Kollektionen wie High Street Chic, Catwalk Glamour oder Roof Deck Style.

SUPERVISTA AG

Dipl.-Betriebswirt Volker Grahl, Vorstand, erklärt das brillen.at Konzept

Dipl.-Betriebswirt Volker Grahl, Vorstand, erklärt das brillen.at Konzept

Bei der SUPERVISTA AG erfreut man sich über ein Wachstum von 15 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. „Manchen Augenoptikern ist das Konzept von SUPERVISTA AG vielleicht noch nicht ganz klar. Wir verkaufen nichts online“, erklärt AG-Vorstand Volker Grahl. 

Marketing und Kundenwerbung erfolgen online. Findet sich ein Endverbraucher ein, dann wird beim nächstgelegenen Partneroptiker ein Termin vereinbart. Der Partneroptiker ist mit allen Brillenfassungen in Form von Kommissionware ausgestattet und betreut den Kunden wie immer. Fassung und Brillengläser werden bestellt, in einer hochmodernen Produktion in Shanghai gefertigt und in etwa zehn Werktagen zum Augenoptiker fix-fertig geliefert. Nun muss die Brille nur mehr vom Kunden abgeholt werden. Die Endverbraucher Abrechnung erfolgt direkt über die SUPERVISTA AG.

Neben einer Standard Partnerschaft gibt es auch noch die Möglichkeit, exklusiver Partner zu werden. Exklusive Partner profitieren unter anderem von einem vollen Terminkalender, Gebietsschutz, High-Fashion Fassungen, speziellen Preisen und besonderem Marketing.

SWISSLENS

Dipl.-Ing.(FH) Julia Elhariri, Verkaufsleiterin Deutschland und Pascal Blaser MSc, Sales, Marketing und Produkt Manager

Dipl.-Ing.(FH) Julia Elhariri, Verkaufsleiterin Deutschland, und Pascal Blaser, MSc, Sales, Marketing und Produkt Manager

Ganz im Zeichen der Weiterbildung steht auch dieses Jahr der Samstag beim Kontaktlinsenhersteller SWISSLENS. Angeboten werden opti-Vortäge zu verschiedenen Themen rund um die Kontaktlinse. Unter anderem wird zu den unterschiedlichen Spezial-Kontaktlinsen des Unternehmens, den Grundlagen der Orthokeratologie, zu den Erfahrungen mit Kantenfilterkontaktlinsen und auch über das aktuelle Thema Myopie Management referiert.

Neuigkeiten im Sortiment findet man bei der Mini-Sklerallinse ScleraFlex, hier sind erweiterte Parameter und voraussichtlich ab April eine multifokale Version erhältlich. Die Hybridlinse AirFlex gibt es jetzt in kleineren Durchmessern (14,00 und 14,50mm) und in einer neuen grünen Farbe.

Und auch bei der OrthoK NightFlex wird das Lieferprogramm wachsen. Neu zur opti ist die High Myopia, also eine OrthoK Kontaktlinse mit einer neuen Reverskurve für Korrekturen bis zu -9.00 Dioptrien. Das Angebot wird in Folge noch weiter mit einer periphertorischen und einer Version für Presbyopie vergrößert werden.

TREVI COLISEUM

Vertriebsleiter für Österreich, Friedrich Zeilinger

Christian Zanolli, Export Manager, mit Friedrich Zeilinger, Vertriebsleiter für Österreich

Das Highlight von TREVI COLISEUM sind dieses Jahr ganz klar die neuen Titanium-Modelle der Cotton Club Kollektion. Jedes Modell ist in sechs verschiedenen Farben erhältlich, wobei sich für die Damen eher Rosa und Türkis eignen. Neu sind auch die Modelle mit Magnetclip. Das TR-90-Material ist viel widerstandsfähiger als das bisherige Material. Von dieser Kollektion existieren fünf Modelle in knalligen Farben. Bei den Herrenmodellen ist die Pantoform besonders beliebt. Die Clips können auch einzeln bestellt oder nachbestellt werden.

Die Clark Kollektion besticht durch ihren Retro-Style und runde sowie ovale Formen. Farbtechnisch dominiert eindeutig Gold. „In Italien werden die Goldtöne super angenommen, Österreich hinkt da noch ein bisschen hinterher“, schmunzelt der Vertriebsleiter für Österreich, Friedrich Zeilinger.

VISIBILIA

Ralf Kmoch (Geschäftsführer) präsentiert unter anderem das die ultraleichte Lithe – Titanium Eyewear an

Ralf Kmoch, Geschäftsführer, präsentiert unter anderem die ultraleichte Lithe – Titanium Eyewear

Unter dem Titel Lithe – Titanium Eyewear bietet VISIBILIA ab sofort ein äußerst zartes, ultraleichtes Korrektionsmodell an. Für die Entwicklung zeichnen die beiden Designer Volker Beck und Viktor Kammerer verantwortlich, die das Ziel vor Augen hatten, ein Produkt zu entwickeln, das das Thema Leichtigkeit noch stärker in den Fokus rückt. „Wir haben frühzeitig erkannt, dass die Bedeutung von Leichtigkeit rasant an Gewicht zunimmt. Wir haben nach einer passenden Lösung gesucht und sie mit der Lithe gefunden“, freut sich Geschäftsführer Ralf Kmoch nicht nur über das Wortspiel. Und mit weniger als 10 Gramm sind die Fassungen tatsächlich bemerkenswerte Leichtgewichte. Zu verdanken ist dies den extrem zarten Rahmen aus Hightech Titan, die jedes Modell sichtbar unsichtbar, also „visibly unvisibly“ machen.

Weitere Vorzüge der Lithe sind, dass sie sich einfach verglasen lässt, die Front ganz ohne Schrauben auskommt, und dass das verwendete japanische Beta Titan extrem elastisch ist. Die Farbpalette reicht von dezent bis mutig, alle aktuellen Formentrends sind vertreten – darunter natürlich auch das topaktuelle Hexagon. Viel Aufmerksamkeit hat man der raffinierten Namensgebung gewidmet: lithe ist Englisch, wird ausgesprochen wie „light“ und bedeutet „geschmeidig, wendig, biegsam“ – also in jeder Hinsicht passend für die jüngste Entwicklung aus dem Hause VISIBILIA.

WÖHLK CONTACTLINSEN

Peter Abel von der Geschäftsleitung Österreich berichtet unter anderem über ein neues Abosystem

Peter Abel von der Geschäftsleitung Österreich berichtet unter anderem über ein neues Abosystem

Das Aushängeschild von WÖHLK auf der opti 2019 ist die Keratokonuskontaktlinse. Dabei hat WÖHLK zwei unterschiedliche Modelle im Angebot – das Modell KE und das Modell KE S. Das Modell KE garantiert eine bestmögliche Druckverteilung auf der ektatischen Hornhaut durch asphärische Rückflächengestaltung. Diese Kontaktlinse eignet sich ideal bei geringgradigem Keratokonus. Das Modell KE S hingegen sorgt für einen stabilen Visus durch eine sehr große sphärische zentrale Rückflächenzone. Dieses Modell ist auch bei höhergradigem Keratokonus anwendbar.

Darüber hinaus präsentiert WÖHLK ein Abosystem mit App namens wyuu. Dadurch können Kunden Kontaktlinsen und Pflegmittel ganz einfach abonnieren. „Das Ganze wird vom Augenoptiker gesteuert, er soll unterstützt werden“, betont Peter Abel von der Geschäftsleitung Österreich. Das System bringt Vorteile für beide Seiten: Die Kunden verpassen keinen Linsentausch mehr, der Augenoptiker hat weniger Aufwand und gleichzeitig eine perfekte Kundenbindung.

ZEISS

Axel Brander, Regional Sales Manager Austria und Werner Brunbauer, Director of Sales Austria & Slovenia erklären die Vorteile von VISIOCONSULT

Axel Brander, Regional Sales Manager Austria, und Werner Brunbauer, Director of Sales Austria & Slovenia, erklären die Vorteile von VISIOCONSULT

Am weitläufigen Messestand wird sofort klar, dass ZEISS die Besucher und somit die Augenoptiker auf eine Reise in die digitale Zukunft mitnimmt. „Über die Plattform ZEISS VISIOCONSULT 500, die eine sehr einfache Einbindung aller Geräte und Prozesse sicherstellt, wird eine umfassende Vernetzung möglich“, bringt es der für Österreich verantwortliche Sales Director Werner Brunbauer auf den Punkt. Und Vertriebsleiter Axel Brandner ergänzt: „Von der Beratung über Refraktion und Bestellung bis zur Brillenabgabe gewährleistet dieses Tool ein einfaches Kundendatenmanagement sowie eine perfekte Ablauforganisation.“ Somit kann sich der Augenoptiker auf den Kontakt mit dem Kunden konzentrieren. 

Perfekt in dieses System passt die digitale Gesichts- und Zentrierdatenerfassung ZEISS VISUFIT 1000, die bereits letztes Jahr präsentiert wurde. Die ebenso im Vorjahr vorgestellten UV Schutzgläser sind bei den Kunden ausgesprochen gut angekommen und somit wird ZEISS UVProtect auch 2019 ein wichtiges Thema bleiben.

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