Untersuchung wegen Aussagen von Robert Hartlauer

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Robert Hartlauer hat einem Bericht des österreichischen Wochenmagazins „Profil“ vom 4. Februar 2002 zufolge behauptet, dass er zur Eröffnung einer Großfiliale in Bozen gescheitert sei, und zwar an „Lizenzforderungen der Mafia, die er nicht gewillt sei, zu zahlen“. Der Präsident des Verbandes für Kaufleute und Dienstleister, Walter Amort, sowie der Präsident und Vizepräsident der Fachgruppe der Optiker und Optometristen im Verband, Julius Simonazzi und Ferdinando Granziol, haben am Nachmittag des 13. Februar bei der Staatsanwaltschaft der Provinz Bozen – Südtirol eine Eingabe deponiert. Sie verlangen zur Verifizierung dieser Aussagen die Einleitung einer Untersuchung.

„Es handelt sich um eine schwerwiegende Aussage, die das Ansehen des Landes, der Gemeinde Bozen und aller Handelstreibenden schädigt, weshalb eine öffentliche Klärung unbedingt notwendig sei. Denn sollten die Behauptungen des Großunternehmers, wie die Vertreter des Verbandes für Kaufleute und Dienstleister annehmen, nicht der Wahrheit entsprechen, muss Robert Hartlauer seine Anschuldigungen in aller Öffentlichkeit dementieren und zurücknehmen.“, so der Verband für Kaufleute und Dienstleister Bozen.