Wie sich Besucher auf die Messe opti-mal vorbereiten

Vier volle Hallen, 40.000 Quadratmeter Fläche und rund 450 Aussteller aus 26 Ländern. Die opti 2013 in München bietet dem Fachbesucher vom 25. bis 27. Januar 2013 einen umfassenden Überblick über die gesamte augenoptische Branche. Messeexperte Daniel Gundelach gibt Tipps, wie sich Augenoptiker auf das erste Branchenhighlight des Jahres vorbereiten – und wann sie mit der Organisation des Messebesuchs beginnen sollten.

Vorab Termine vereinbaren

"Mindestens eine Woche vorher", sagt Daniel Gundelach, "sollte man mit den Vorbereitungen auf die Messe beginnen." Will man vorab Gesprächstermine vereinbaren, sollte man schon früher starten. Denn: "Einen Monat vor der Messe ist die Chance, seinen Wunschtermin zu bekommen, wesentlich größer." Die Intensität der Vorbereitung hänge von den jeweiligen Zielen auf der Messe ab: Geht es vor allem um die Pflege bestehende Kontakte oder möchte sich der Fachbesucher einen umfassenden Marktüberblick verschaffen? Für eine kurze Vorab-Recherche im Online-Katalog reiche eine Stunde aus, so Gundelach. "Das ist allerdings das absolute Minimum." Wer sich genauer informieren will und Termine vereinbaren möchte, sollte mehr Zeit einplanen – etwa drei bis vier Stunden.

Umfassende und nützliche Informationen: der Online-Katalog

Ob kurzer Überblick oder umfassende Recherche, die Internetseiten der opti bieten dem Fachbesucher "sehr gute Möglichkeiten" für alle Anforderungen. Dabei sei der Online-Katalog das umfassendste und nützlichste Medium, um sich auf die Messe vorzubereiten. Mit dessen Hilfe könne der Fachbesucher gezielt nach Ausstellern, Marken und Produkten suchen sowie Unternehmen nach Ländern ordnen, so Gundelach. Daneben sind Links zu Webseiten und Telefonnummern der Ansprechpartner, Hallenpläne, Informationen zu Produktneuheiten und ein Organizer zu finden.

Die kostenfreie opti-App ist laut Gundelach ein idealer Begleiter bei der Anreise und für die Zeit auf der Messe. "Sie erleichtert die Detailplanung. Sie hilft bei der Suche nach Ausstellern und bietet Zusatzinfos wie das Programm des opti-Forums."

opti München

Für Fachbesucher sei die opti die Gelegenheit, um sich fachlich weiterzubilden und viele Informationen zu sammeln, betont Daniel Gundelach. Schließlich komme hier die gesamte Branche zusammen. Deshalb sei es sinnvoll, sich vorher Gedanken zu machen, was man wissen möchte und welche Informationskanäle hierfür genutzt werden können: Vorträge des opti-Forums, Treffen mit Kollegen oder Gespräche mit Ausstellern. Für diese empfiehlt Gundelach eine Liste mit Themen und Fragen, die man unbedingt ansprechen möchte: "So kann ich sicherstellen, dass ich am Ende auch wirklich alles Wichtige erfahren habe."

Kluge Zeitplanung auf der Messe

Beim Aufstellen des Zeitplans warnt der Messeexperte davor, zu viele Termine zu vereinbaren. "Mehr als drei Viertel der verfügbaren Zeit sollte nicht verplant werden", rät er. Denn selbst bei einer sehr kompakten Messe wie der opti könne es einige Minuten dauern, von einem Aussteller in der Halle C1 in die Halle C4 zu gelangen. "Auch das gehört übrigens zu einer guten Vorbereitung: sich die Laufwege anzuschauen und sie zu optimieren." Außerdem dürfe man das Besucheraufkommen in den Hallen nicht vergessen und auch etwas Zeit einplanen, um sich nach den Gesprächen Notizen machen zu können.

opti München

Vor dem opti-Besuch sollte jeder Augenoptiker das vergangene Geschäftsjahr betrachten, so Gundelach. Welche Modelle haben sich gut verkauft, welche weniger – und: Ist es an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren? "Auf der opti sieht der Augenoptiker die Neuheiten und kommenden Trends und erfährt, wie sich der Markt entwickelt", sagt er. "Da sollte er wissen, was zu seinem Geschäft und seinen Kunden passt."

Online-Tickets erhält der Fachbesucher über die Website der opti. Dort findet er auch Informationen über den Messebesuch hinaus: neben Hotel- und Restauranttipps in München beispielsweise Informationen zu speziellen Reiseangeboten, wie dem opti-Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn. Mit diesem kostet die Hin- und Rückfahrt nach München in der 2. Klasse für Aussteller und Besucher der Messe nur 99 Euro (1. Klasse: 159 Euro). Internationale Fachbesucher erhalten übrigens selbst bei Visa-Angelegenheiten Unterstützung – auf den Internetseiten der opti.

Weitere Informationen über die Messe und zur Messebeteiligung, Tipps und Hinweise für Besucher und Aussteller, Online-Tickets und der Online-Katalog sind erhältlich unter www.opti-munich.com.

Daniel Gundelach ist Leiter Messeconsulting beim Messebauunternehmen Meplan, Lehrbeauftragter an der Privatuniversität Campus M21 für den Bereich Messe-, Event- und Kongressmanagement sowie Gastdozent an der Fachhochschule München in den Bereichen Tourismusmanagement und Internationales Messemanagement.

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