Zur Problematik beschlagener Brillengläser

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Jeder Brillenträger kennt das leidliche Problem besonders zur kalten Jahreszeit: kaum im Geschäft drinnen läuft die Brille an, die Sicht ist gleich null – und wenig später im nächsten Geschäft beginnt das ganze von vorne. Noch lästiger ist das Beschlagen bei Sportarten wie Schilaufen, Langlaufen, Walking, Eislaufen, Golf, Tennis und viele andere mehr. Kaum macht man eine kurze Pause und bleibt stehen, beschlagen sich die Brillen.

Dem Brillenträger bleibt nichts anderes übrig als pausenlos in Bewegung zu bleiben oder ununterbrochen die Brillengläser abzuwischen. Das selbe gilt auch für Träger von Sonnenbrillen oder Sturzhelmen mit Visieren.

Wie kommt es zum Beschlagen von Brillengläsern?

Die in der Luft vorhandene Feuchtigkeit setzt sich an allen Oberflächen fest. Das wäre nicht weiter störend, wenn es sich nicht gerade um Flächen handelt, die einen klaren Durchblick bieten sollten. Bei allen Arten von Brillen, Autoscheiben, Helmvisieren, Fenster, Spiegel, Film- und Fotoobjektiven usw. kann dieser Effekt ganz schön lästig sein. Der sich unter bestimmten Voraussetzungen plötzlich bildende weiße, undurchsichtige Feuchtigkeitsfilm verhindert für mehrere Sekunden den Durchblick. Der lästige Effekt tritt gehäuft in der kalten Jahreszeit auf. Eine kalte Scheibe wird von warmer, feuchter Luft umspült. Der klassische Fall: man kommt vom Freien in einen geheizten Raum. In wenigen Bruchteilen von Sekunden kondensiert die in der warmen Luft befindliche Feuchtigkeit auf dem noch kalten Brillenglas. Das Brillenglas beschlägt und bleibt so lange undurchsichtig, bis sich die Temperatur des Brillenglases an die warme Luft angeglichen hat – und das kann einige Minuten lang dauern. Erst dann verflüchtigt sich die Feuchtigkeit und das Brillenglas wird wieder klar.

Bei hochwertigen Brillengläsern wird mit Hilfe von superentspiegelten Gläsern ein Transmissionsgrad von bis zu 98% erreicht. Die absolute Homogenität der hochwertigen Brillenglasrohstoffe lässt keinerlei ungewünschte Brechungen oder Reflexionen im Material zu. Die Feuchtigkeit bildet beim Anlaufen an der Oberfläche der Gläser winzige Tröpfchen, die das Licht in alle möglichen Richtungen reflektieren, wodurch der Durchblick verhindert wird.


Verlust der Transparenz durch warme Luft und kaltes Brillenglas

Helfen Sie Ihren Kunden mit funktionierenden Antibeschlagmitteln

Seit mehr als 20 Jahren gibt es sogenannte "Antifog-Produkte". Das sind Flüssigkeiten, Sprays, Stifte, Tücher und Cremen, die bis zu einem gewissen Grad auch wirken. Speziell für Brillen hat jeder Optiker solche Produkte in seinen Regalen stehen. Der Optiker ist Spezialist in Sachen Brillen. Er weiß genau, dass Brillenglas nicht gleich Brillenglas ist. Vor allem in der Vergütung der Oberflächen gibt es so gravierende Unterschiede dass es kaum ein Antibeschlagmittel am Markt gibt, das allen Anforderungen voll entsprechen kann.

Es gibt Produkte die zwar wirken, jedoch die Brille fürchterlich verschmieren. Dann gibt es Produkte die das Glas gut reinigen, die dafür aber das Beschlagen nicht verhindern können. Und es gibt sämtliche Schattierungen dazwischen. Und seit der Entwicklung der "Clean-Coat" – Oberflächenvergütung ist die Problematik eine noch viel größer geworden. Diese Beschichtung bewirkt, dass sich praktisch nichts mehr auf der Glasoberfläche festsetzen kann. Leider trifft das auch auf praktisch alle "Antifog-Beschichtungen" zu, die zur Zeit im Handel erhältlich sind. Diese Produkte "rollen" förmlich von der Oberfläche ab. Die zur Beschichtung notwendige Filmbildung ist praktisch unmöglich. Die Fachoptiker verkaufen zumeist Gläser mit "Clean-Coat"-Beschichtungen. Erst kürzlich kam ein neuer, noch wesentlich verbesserter "Clean-Coat" auf dem Markt. Verbessert bedeutet, noch abweisender gegen alles was sich an der Oberfläche festsetzen könnte.

Das erste Antibeschlagmittel welches für Clean-Coat Beschichtungen entwickelt wurde

Das österreichischen Unternehmen Höwa hat 1,5 Jahre an der Entwicklung und Forschung zur Herstellung eines Antibeschlagmittels für Clean-Coat-Beschichtungen gearbeitet. Das Ergebnis ist ein Mittel, dass sich nicht verschmiert und über einen längeren Zeitraum optimal an der Glasoberfläche haftet.


Plizzo: sensationelle Zufriedenheitsraten bei Konsumententests.

Jene Fachoptiker, die das neue Produkt testen wollen stellt Höwa-Naturprodukte gerne ein Muster von Plizzo zur Verfügung.

HÖWA-Naturprodukte
Ing. Anton Höflinger

Gahnsgasse 11
A-2650 Payerbach

Tel.: +43 2666 53083
Email: hoewa@aon.at