opti ’12 – Messebericht – Teil 3

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So wie im Vorjahr kamen am letzten Wochenende etwa 23.000 Besucher und 450 Aussteller zur opti München. Wir waren an allen drei Messetagen in den vier Hallen unterwegs und haben knapp 50 Interviews und unzählige Gespräche mit Lieferanten und Kollegen geführt um eine Marktstimmung einzuholen und um die Trends für 2012 heraus zu finden. Wir wollen Ihnen – unseren geschätzten Kollegen – damit einen Rückblick auf die Messe, einen Überblick über Marktentwicklungen und eine Entscheidungshilfe für zukünftige Investitionen mit unserem über drei Artikeln gehenden Bericht im optikum geben.

Das Wetter war den Messebetreibern gut gesinnt. Weder Schneestürme noch strahlender Sonnenschein hielten Augenoptiker vom Messebesuch ab. So füllten sich bereits am Freitag eine Stunde nach Beginn der Messe deutlich die Gänge. Der rege Besucherstrom hielt bis Sonntag Nachmittag, mit einem kleinen Hänger am Sonntag Morgen, den wohl der eine oder andere Kollege für ein späteres Frühstück nutzte. Mittlerweile sind wieder alle großen Lieferanten an Bord der opti. Trotzdem war ausreichend Platz für kleinere, innovative Produkthersteller die nun einmal das Salz in der Suppe darstellen.

TRENDS 2012

Nicht neu aber noch immer oder jetzt erst so richtig im Trend sind die bereits vielfach zitierten (und strapazierten) Retrodesigns. Aktuell kommen noch Schmetterlingsformen und Cat-Eye-Designs dazu. Jetzt wird es schon richtig unheimlich retro. Was solls, den Herstellern ist im Materialmix genug eingefallen und so finden sich altbekannte Designs mit neuen frischen Farben und Materialien kombiniert. Was in den 50er Jahren einfach schwarz war ist nun außen schwarz und innen mit einem orange-weissen Muster überzogen. Die Bügel dazu in flashigen Farben oder in Carbon oder Holz.

Bei den Plano-Sonnenbrillen gibt es Anzeichen, dass phototrope Scheiben wieder Einzug finden könnten. Die waren ja bis in die 80er Jahre in jeder Kollektion zu finden und sind dann irgendwann sang und klanglos verschwunden. Wahrscheinlich wäre der Markt mit den neuen rasch reagierenden phototropen Kunststoffbrillengläsern nun wieder bereit.

Einige Fassungshersteller haben auch wieder angefangen Acetatplatten mit eingelegten Stoffen zu verwenden. Auch ein wiederauferstandenes Relikt aus den 80er Jahren. Über diese Neuauflage freue ich mich sehr. Diese Acetatplatten haben mir schon damals in den 80ern gut gefallen. Die Technik macht in guter Verarbeitung eine Acetatbrille sehr wertig.

Die Brillenglashersteller setzen zunehmend auf interaktive Zentrier- und Beratungstools. Dabei hat das iPad einen enormen Stellenwert. Fast überall sah man auf der Messe Applikationen die mit Apple’s Tablet betrieben werden. Auch das finde ich eine gute Entwicklung, denn mit diesem technischen Gimmick besteht eine gute Chance ein Paar Brillengläser besser als bisher als technische Meisterleistung zu präsentieren. Desweiteren geht ein Trend der Brillenglasproduzenten zu immer genaueren Brillengläsern. Präzision auf 1/100 Dioptrie und Wellenfrontanalyse sind die Stichwörter.

Bei den Kontaktlinsen gibt es einen Trend zur Silikonhydrogelkontaktlinse 2.0. Die Hersteller haben die ersten Kinderkrankheiten wie hohen Modulus und hydrophobe Eigenschaften minimiert und zudem ihre Sortimente komplettiert. Nicht verwunderlich hinsichtlich der Überalterung unserer Gesellschaft ist, dass alle Hersteller vermehrt neue bifokale Systeme auf den Markt bringen. Neben der Übermacht an Tauschsystemen sind jedoch auch formstabile RGP und maßgefertigte weiche Kontaktlinsen ein Thema. Es gibt Spezialisten, die sich auf das Segment der individuellen Kontaktlinsen spezialisiert haben und damit gute Umsätze generieren.

Zur besseren Übersicht bringen wir die optikum Interviewpartner wie gewohnt in alphabetischer Reihenfolge. Mit den nachfolgenden Pull-Down-Menüs können Sie ganz flott zum gewünschten Interview springen. Viel Spaß! Ihre optikum Redakteure Günther Derx und Harald Belyus.

Brillen
Gläser
Kontaktlinsen
Sonstige
Alle

MARKUS T

General Managerin Bernadett Thomas:
General Managerin Bernadett Thomas:
„Dreidimensionalität der Kollektion M3“

Ein verblüffend radikaler Wandel bei der Präsentation von MARKUS T auf der opti ’12. Trotzdem, jeder erkennt sofort, dass er vor dem MARKUS T Stand steht. Klares technoides Design, die Brillenpräsentation an Holzpfeilern, graue Schaumstoffwürfel auf grauem Teppichboden. Alles steht für die neue Dreidimensionalität der Kollektion M3.

Es bleibt bei gradlinig und bei Ecken und Kanten, nur aber tiefer. Es kommt Tiefe dazu. Verglasen wird man weiterhin hitzefrei. Die Rille im Glas bleibt auch bei dieser Kollektion. Eine perfekte Optik an der Fassungsfront wird damit garantiert. Das Material TMi, wartungsfreie Scharniere eingeschlossen. Die Titaniumbrücke mit Silikonüberzug macht die Glasmontage auf einen Klick und perfekten Sitz und Tragekomfort möglich. Insgesamt wirkt die M3 deutlich steifer bei gleicher Leichtigkeit.

Frau Bernadett Thomas berichtet von zweistelligen Zuwachsraten im letzten Jahr, gelungen vor allem auf Basis der Serie M2 und dem 55 Mitarbeiter großem Team für 64 Länder, in denen es MARKUS T gibt. Für News und Meinungen neu: Der Blog, von der Webseite www.markus-t.com aus erreichbar.

OCULUS


Andreas Steinmüller (Entwickler) und
Rita Kirchhübel (Marketing) mit dem neuen
Keratograph 5M

„Jede Revolution hat ihren Anführer“, so die klare Aussage zum Thema Keratograph 5M, der neuen Generation von OCULUS. Das M steht für Magnifikation, also für Vergrößerung im Wertesinn.

Neu ist die Farbkamera, dem dreifach Vergrößerungswechsler, das Licht, das nicht mehr reizt und mild und weiß ist, sowie die IR Erweiterterung. Dieser vielseitige Topograph kann in vielen Fällen die Vidospaltlampe ersetzen. Vielseitig auch die Anwendungsmöglichkeiten bei der Kontaktlinsenanpassung und Beratung. Verschiedene Anwendungen unterstützen und verdeutlichen bei der Kundenberatung. Zum Beispiel zeigt die Anwendung OXIMAP die Beziehungen zwischen Linsenbeschaffenheit und Sauerstoffdurchlässigkeit der weichen Linse klar, deutlich und leicht verständlich. Die Bild und Videodokumentation verdeutlicht dem Kunden die Erläuterung und dient in der Dokumentation zur weiteren Beobachtung. Auch zur Früherkennung und Beobachtung des trockenen Auges sind Analysen der Meibomdrüse und des Tränenfilms vielfältig möglich und dokumentier- und demonstrierbar. Der TF-SCAN macht dies mit Infrarot möglich.

Der R-Scan klassifiziert automatisch den Rötungsgrad der Bindehaut – auch bei Kontaktlinsenträgern. Damit ist die Beurteilung untersucherunabhängig und objektiv. Uns beeindruckt auch die Möglichkeit zur Demonstration unterschiedlicher, in der Datenbank gespeicherter Linsen auf der dargestellten Hornhaut.

OWP

Katharina Stöger, Heinrich Fuller  und Ilse Venzhofer:
Katharina Stöger, Heinrich Fuller
und Ilse Venzhofer:
„METROPOLITAN Kollektion
aus Exklusivmaterial“

Eigens kreiertes Exklusivmaterial aus der italienischen Edelproduktion Mazzucchelli 1846 sind der Rohstoff für die neuen METROPOLITAN Fassungen, einer Kollektion der Extraklasse und einer in 65 Jahren gewachsenen OWP würdig. „Nächstes Jahr wird gefeiert“, verspricht Katharina Stöger, die Produktmanagerin.

Die Serie OWP wird für die ersten 1000 Stück mit dem passenden Armreifen ergänzt. Die Brille als Schmuckstück, ein Schmuckstück als Brille. Extrem leicht und auch hier wieder aus selbstentworfenen Materialien gefertigt. MEXX steht für Fruchtigkeit. Früchteprints sind das Highlight der MEXX Damen Kollektion, Herren tragen Rasen. Kids haben die Wahl beim Rubberdekor. MEXX Sunglasses mit eigener Lizenz stellt die OWP ab August mit einem besonderen Blick auf die optische Verglasung vor.

POLARIZED.AT

Günther Höfer (POLARIZED.AT),  Thomas Akiyama (GF AOYAMA) und  Robert Prodinger (POLARIZED.AT)
Günther Höfer (POLARIZED.AT),
Thomas Akiyama (GF AOYAMA) und
Robert Prodinger (POLARIZED.AT)

Am Stand von AOYAMA Optical treffen wir Günther Höfer-Wieselthaler, der gemeinsam mit Robert Prodinger in Gründung der Firma POLARIZED.AT steht. „Wir werden Produkte speziell für den österreichischen Fachoptiker anbieten. Dabei wird Kundenorientierung, Service und Qualität an erster Stelle stehen“, verrät Günther Höfer-Wieselthaler.

Ganz wichtige Produktsegmente werden vom japanischen Hersteller AOYAMA Optical stammen. „Wir haben ab 2012 für AOYAMA Optical die exklusive Alleinvertretung für Österreich übernommen. Dadurch können wir den Fachoptikern bekannte Marken wie Dupont, Gerry Weber, Aigle und Shiseido zu einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Polarisierende Sonnenbrillen finden sich in den Kollektionen Dupont und Aigle wieder. Neben einer breiten Produktpalette wird bei Aoyama Optical die Nähe und das gelebte Service zum Fachoptiker ganz großgeschrieben“, berichtet Höfer-Wieselthaler.

Warum der Name des neuen Unternehmen das Wort Polarisation beinhaltet? „Das Segment der polarisierenden Sonnenbrillen, wird bei uns einen hohen Stellenwert einnehmen. Den Firmennamen POLARIZED.AT haben wir deshalb gewählt, da wir uns seit 2001 mit polarisierenden Sonnenbrillen beschäftigen. Wir sehen mit polarisierenden Sonnenbrillen einen wachsenden Markt mit viel Potential, und werden uns diesem Bereich intensiv widmen“, beantwortet Höfer-Wieselthaler.

Eine der weiteren von POLARIZED.AT in Österreich vertriebenen Firmen ist SPY+. „Die Kollektion SPY+ hat in den USA eine breite Anhängerschaft, die auch in Europa zunehmend wächst und ist ein begehrter Sonnenbrillenstyle von Wake-,Snowboardern, Mountain Biker, Surfern und Motorsportler. Die Kollektion beinhaltet Goggles mit Brands, Sonnenbrillen mit modernem Sprit und die derzeit weltweit auf dem Optikmarkt neu eingeführte RX Korrektionslinie. Mit dem patentierten SCOOP Venting System und HYTREL rubber besitzt SPY+ innovative Qualitätsmerkmale. Auch hier finden sich in nahezu jedem Sonnenbrillenmodell polarisierende Variationen wieder“, ergänzt Robert Prodinger.

Auch neu auf dem österreichischen Markt, wird POLARIZED.AT mit MORMAII Eyewear auftreten. „Mormaii ist seit Jahren eine der bekanntesten Marken bei Surfern. Die Marke ist stolz 100% brasilianisch zu sein. Die Mormaii Sonnenbrillenlinie besticht vor allem mit einer Vielfalt von Farben die in händischer Airbrushtechnik aufgetragen werden. Eine der wichtigsten Eigenschaften von Mormaii P400 Ultralite Gläsern ist die Fähigkeit auch bei starker Krümmung (Base 8 und 10) die Sehachse richtig zu zentrieren. Zusätzlich zu UV- und IR-Schutz sind wieder viele Modelle auch in polarisierend erhältlich. Die Zukunft für den österreichischen Fachoptik Markt sieht POLARIZED.AT „in Innovationen, in kundenfrundlichem Service und in einem fairem Preis/Leistungsverhältnis bei dem die Qualität gegeben sein muss um gemeinsam eine erfolgreiche Partnerschaft leben zu können“, so Höfer-Wieselthaler.

REINECKER REHA-TECHNIK

Reiner Günther, Außendienst:
Reiner Günther, Außendienst
:
„elektronische Großflächenlupen“

Reiner Günther berichtet über die 40-jährige Firmengeschichte und den Start mit Fernsehschirmen. Die eigene Entwicklung der Elektronik und Gerätetechnik gipfelt derzeit beim Gerät mezzo. Die elektronische Großflächenlupe bekommt noch in diesem Jahr zusätzlich zum 13,3″ Widescreen Schirm einen noch größeren 15,6″ Schirm.

Eine Besonderheit von REINECKER REHA-TECHNIK ist die Möglichkeit der gesonderten Gestaltung für Spezialfälle in der hauseigenen Entwicklung und Fertigung. Mit den speziell angepassten Geräten von REINECKER REHA-TECHNIK können zum Beispiel Kinder mit Sehbehinderungen am ganz normalen Schulbetrieb teilnehmen. Reinecker Reha-Technik ist also optimaler Partner auch für komplizierte Fälle.

RODENSTOCK

Andrea Klinger und Sandra Lindlbauer:
Andrea Klinger und Sandra Lindlbauer:
„Neuer Markenauftritt, neuer Impressionist®,
innovative Glastechnologien und
40 Jahre Porsche Design“

Im Mittelpunkt der neuen Kommunikationsstrategie von RODENSTOCK steht der neue Markenauftritt – das Haus des besseren Sehens. „Wir versprechen unseren Kunden, dass sie mit der Eye Lens Technology von Rodenstock – dem Personal EyeModel – in der Nähe um bis zu 40 Prozent besser sehen können und nun mit dem DNEye® das volle persönliche Sehpotential ausgeschöpft wird. DNEye® berücksichtigt neben den subjektiven Refraktionsdaten auch die aberrometrischen Messdaten in Abhängigkeit von der individuellen Pupillengröße. Im Haus des besseren Sehens (www.haus-des-besseren-sehens.com) zeigen wir diese und viele weitere Innovationen von RODENSTOCK auf anschauliche und spannende Weise“, so Oliver Kastalio, CEO von Rodenstock. Auch in Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter, YouTube und dem RODENSTOCK-Blog ist RODENSTOCK mit seinen Produkten vertreten.

Im Bereich der Instrumentenoptik wurde der ImpressionIST® 3 auf der opti ’12 vorgestellt. Er ist deutlich platzsparender als die beiden Vorgängermodelle und eignet sich so auch für Geschäfte mit wenig Platz. Dank der höheren Tiefenschärfe und dem größeren Bildausschnitt beträgt bei der Aufnahme der Messabstand vom Kunden zum Spiegel nur noch eine Armlänge. Das neue Messtool ist als Tisch-, Wand- oder Standgerät erhältlich. Desweiteren ist er mobiler als seine Vorgänger, da er dank W-LAN Anbindung an beliebiger Stelle unabhängig von der Steuerungseinheit – einem aufstellbaren Touchscreen-PC – eingesetzt werden kann.

Weiterer Schwerpunkt am Stand von RODENSTOCK war das Jubiläum 40Y Porsche Design. Aus diesem Anlass gibt es die Box 40Y of Iconic Products, eine Jubiläums-Edition von Porsche Design. Sie enthält zwei Ikonen von Porsche Design. Die weltweit erste schwarze Armbanduhr aus 1972, den sogenannten Chronograph I, aus der „Iconic Style“-Kollektion in exklusivem, mattem silbergrau sowie die weltweit erste Wechselglas-Sonnenbrille P’8478 in der speziellen 40Y-Ausführung.

„Als weitere Highlights ergänzen die neue Kollektion von Mercedes-Benz Eyewear sowie die Neuheiten von dunhill – insbesondere das exklusive dunhill Reading Tool – das Fassungs- und Sonnenbrillenportfolio von RODENSTOCK“, erklärt Fassungs-Marketing & Produktmanagerin Sandra Lindlbauer.

RUDY PROJECT

Kai Bierwirth, Wolfgang Schöppl und  Geschäftsführer Rainer Künneth:
Kai Bierwirth, Wolfgang Schöppl und
Geschäftsführer Rainer Künneth:
„IMPACTX, widerstandsfähig und selbsttönend“

Erstmals Aussteller auf der opti zu sein, erlebt das Team vom RUDI PROJECT und präsentiert hier eine eigene Dimension von Sportbrille. Kai Bierwirth, Marketing Manager für Deutschland und Österreich, erzählt von der 25-jährigen Geschichte der Firma aus Treviso, einer Gegend in Oberitalien, in der sehr viele Sportarten zu Hause sind.

Uns beeindruckt das IMPACTX Glas, das nicht nur enorm widerstandsfähig, sondern auch selbsttönend ist. Am Beispiel des Modells Magster wird uns die Anpassfähigkeit der Bügelenden und des Nasensteges gezeigt. Ein raffiniert gestalteter Nasensteg belüftet über einen Grill mit Schlitzen die Scheiben und verhindert das Anlaufen.

Das Gewicht der ganzen Brille beträgt nur 29 Gramm. Die mit Megol ummantelten Bügel- und Nasenteile fühlen sich sehr angenehm auf der Haut an und bieten einen optimalen Rutschschutz. Der Kynetiumkern der Teile ist besonders leicht und fest. Diese wandelbaren Modelle lassen sich bis zu 30 Mal unterschiedlich kombinieren. Ein sehr praktisches Sportcase ist Teil des Angebotes, welches nicht in Fernost sondern in Italien erzeugt wird..

RUPP + HUBRACH

Petra Schwarz neben dem Maskottchen  zum Werbekonzept
Petra Schwarz neben dem Maskottchen
zum Werbekonzept „Sehen wie ein Luchs“

Sehen wie ein Luchs ist das diesjährige Thema von RUPP + HUBRACH auf der opti ’12. Petra Schwarz sieht dabei die Kooperation mit dem Augenoptiker im Mittelpunkt: „Gutes Sehen hat nicht nur damit zu tun, dass man tolle Brillengläser in die Fassung montiert. Gutes Sehen fängt bei der Refraktionsbestimmung unter anderem mit dem Einsatz von Wellenfrontmessgeräten an. Wir nennen das Refraktion 3.0. Als zweiten Schritt kommt eine 3D-Video-Zentrierung zum Einsatz. Dazu bieten wir unser Vinzent Mess- und Zentriersystem mit der Metris Technik zur Vermessung des Augenmittelpunktes an. Alle Messungen vom Augenoptiker müssen im dritten Schritt übertragen und vom Glashersteller in Präzisionsoptiken eingearbeitet werden. Dabei bieten wir Bestellwerte in 1/100dpt für alle Freiform-Produkte an“, erklärt Petra Schwarz.

„Nicht zu vergessen ist der vierte Schritt, welcher unser einzigartiges Werbekonzept beinhaltet. Unsere Partner in der Augenoptik legen einfach Ihr Werbebudget für „Sehen wie ein Luchs“ fest. Wir verdoppeln den Einsatz des Augenoptikers und entwickeln gemeinsam ein Marketingpaket für mehr Aufmerksamkeit und mehr Umsatz. Mit diesem Konzept bekommt der Endverbraucher vermittelt, dass Messen und Brillengläser unter einem Dach professionell vermarktet werden“, ergänzt Schwarz.

Weiters hat RUPP + HUBRACH eine Weboffensive gestartet. So ist in der webApp nuvola die Bestellbarkeit aller Produkte und Optionen, Online-Berechnung aller Gläser und Auftragsverfolgung am iPad gewährleistet. Mit einem Tracer können die Fassungsdaten auf das iPad übertragen werden und für die unterschiedlichen Brillengläser Dicken und Gewicht unter Berücksichtigung der individuellen Kundenparameter anschaulich demonstriert werden. Mit dem iSites Online Demo können Augenoptiker interaktiv Designs, Veredelungen und Materialien demonstrieren. Beides sind tolle Verkaufsinstrumente zur Darstellung des Nutzens hochwertiger Optiken für den Brillenträger.

Im topshop können Augenoptiker Mailings, Anzeigen und Aktionen online individualisiert gestalten. Selbstverständlich ist RUPP + HUBRACH auch im Social Media vertreten. Der Internetauftritt brillenglas.de rundet als Informationsplattform das Webengagement von RUPP + HUBRACH ab.

SAFILO

Franz Saurer: „Jeder Label hat bei uns sein  typisches Modelldesign, welches nur in der  einen Linie Verwendung findet.“
Franz Saurer: „Jeder Label hat bei uns sein
typisches Modelldesign, welches nur in der
einen Linie Verwendung findet.“

Bei SAFILO freut sich Franz Saurer über regen Besuch aus Österreich. „Die Münchner Messe opti ist immer sehr wichtig um Neuheiten zu präsentieren. Weltbekannte Marken erhalten in der augenoptischen Branche einen immer höheren Stellenwert. Allerdings müssen die Labels ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gewährleisten um beim Augenoptiker im Geschäft eine entsprechende Drehung zu erreichen. Viele meiner Kunden in der Augenoptikerschaft nutzen die Münchner Messe um sich neu zu orientieren und ihr Sortiment zu hinterfragen. Es geht darum für die kommende Saison die richtigen Entscheidungen zu treffen“, berichtet Franz Saurer.

„Neben unseren Topmarken wie Dior, Gucci und Armani etablieren wir uns immer stärker im preislich mittleren Segment wie Boss Orange, Marc by Marc Jacobs, Hilfiger oder Carrera. Dabei hat jeder Label sein typisches Modelldesign, welches nur in der einen Linie Verwendung findet. Weiters setzt SAFILO auf innovative Produkte hinsichtlich Material und Design. Aktuelles Design im Retrostyle frei nach dem Motto – back to the roots – werden vom Konsumenten sehr gut angenommen. Wichtig dabei erscheint uns auch, dass eine Farbenvielfalt bei den einzelnen Modellen angeboten wird. Unsere seit vielen Jahren tätigen und bekannten Außendienstmitarbeiter freuen sich den österreichischen Optikern diese Trends in den kommenden Wochen vor Ort präsentieren zu dürfen“, schließt Saurer.

SAUFLON

Dipl.Ing. Veronika Balaures und Alexander Lang:
Dipl.Ing. Veronika Balaures und Alexander Lang:
„Start einer torischen Silikon-Hydrogel Tageslinse“

Der SAUFLON Stand des Familienunternehmens von Alan Wells aus Südengland war überdurchschnittlich gut besucht, bietet es doch Eigenmarken an und stellt auf der opti ’12 die torische Silikon-Hydrogel Tageslinse als Messeneuheit vor. Das Unternehmen mit Niederlassungen auf fünf Kontinenten bietet eine breite Palette an Kontaktlinsen und Kontaktlinsen-Pflegemittel an.

Neu ist auch der Einsatz von Alexander Lang, der ab nun als Country Manager Österreich mit zwei weiteren Mitarbeitern Österreich betreuen wird. Frau Dipl.Ing. Veronika Balaures kündigt noch für heuer die Vervollständigung des Angebotes mit Mehrstärken Silikon-Hyrogel Tageslinsen an.

SAUFLON bietet dem Partner kostenlose Anpasslinsen und einen vollständig organisierten Lieferservice für Linsen und Pflegemittel, direkt zum Kontaklinsenträger. „Selbstverständlich bietet SAUFLON keinen öffentlichen Direktverkauf an“, bekräftigt Balaures.

SCHWEIZER OPTIK

Peter Braunsdorfer:
Peter Braunsdorfer: „mit dem neuen
AMD-Comfort Glas sind Kontraststeigerungen
bei einem natürlichem Farbsehen möglich“

Peter Braunsdorfer demonstriert das diesjährige Highlight mit dem speziellen AMD-Filter-Vorhalter. Das neue AMD-Comfort Glas, von Plan bis Gleitsicht lieferbar, unterstützt den AMD Patienten bei der Optimierung des Rest-Sehvermögens mit einem speziell entwickelten AMD-Filter, welches besonders gegen aggressive UV-Strahlung schützt, die Kontraste verstärkt sowie ein natürliches Farbsehen erhält und ermöglicht. Erreicht wird die Verbesserung des Seheindruckes unter Einbeziehung der peripheren Netzhautzonen.

„Uns begeistert zusätzlich die Möglichkeit einer neuen Technik zur retinalen Vergrößerung zum Ausgleich einer Aniseikonie. Dies klappt bis zu neun Prozent durch ein cleveres Flächendesign der Gläser“, berichtet Peter Braunsdorfer.

Neu ist auch das elektronische Standlesegerät, das in drei verschiedenen Schirmgrößen mit HD Flachbildschirm ausgeliefert wird: 17′, 20′ und 24′. Dieses Gerät wird von SCHWEIZER OPTIK ausschließlich dem betreuenden LowVision Optiker angeboten und geliefert.

SEIKO OPTICAL

Verkaufsleiter Brillenfassungen, Uwe Chilinski:
Verkaufsleiter Brillenfassungen, Uwe Chilinski:
„Levi’s® Fassungen mit integrierten Blusen-
und Hemdenstoffen.“

Sind Karomuster nur was für Schotten? Offensichtlich nicht! Die neuesten Modelle der Levi’s® Kollektion bei SEIKO OPTICAL beweisen, dass Karomuster alles andere als kleinkariert sind. So wurden original Karostoffe aus der Levi’s® Fashion Kollektion der Blusen und Hemdenstoffe in den Innenbügel eingearbeitet und verleihen den trendigen Nerd-Fassungen einen außergewöhnlichen Look.

„Passend zu jedem Muster gibt es zu jeder Brille auch mit dem selben Muster ein Hartschalenetui“, informiert Verkaufsleiter Uwe Chilinski. Bei der Abnahme eines Depots bietet SEIKO OPTICAL auffällige Dekorationspakete mit Levi’s® Markenartikeln, wie zum Beispiel Karo-Schals an.

SILHOUETTE

Christine Tasch und Mag. Johann Pürmayr:
Christine Tasch und Mag. Johann Pürmayr:
„Der hochwertige Sonnenbrillenmarkt bietet
noch Potentiale für Augenoptiker“

SILHOUETTE wird im Jahr 2012 im Randlosbereich neue Designs mit frischen und größeren Scheibenformen auf den Markt bringen. Zudem wird man sich noch stärker auf den Bereich Sonnenschutz konzentrieren.

„Ich empfinde Freude beim Ausblick auf 2012. Besonders beim Blick in Richtung Sonnenbrillen, welche mit neuem Design, neuen Farben und neuem Schwung versehen werden. Der österreichische Augenoptiker tut sich in der Argumentation beim Verkauf einer hochwertigen Brillenfassung meist sehr leicht. Bei der hochwertigen Sonnenbrille trifft er nicht nur das ‚must‘ sondern auch das ‚want‘ des Konsumenten. Mit unseren Produktinnovationen im Bereich der Sonnenbrillen wird er den Endverbraucher zukünftig noch besser erreichen“, verspricht Mag. Johann Pürmayr.

SILHOUETTE Icon ist die Meisterin der Reduktion, Ikone des Silhouette Designs, unverkennbar, ultraleicht, ohne Schrauben, ohne Scharniere, in einer Vielfalt – bis zu sieben – an Farben und mit höchstem Tragekomfort erhältlich. Polarisierende Gläser sind ebenso möglich wie optische Verglasung.

Wer schöne Uhren liebt, wird sich auch für die SILHOUETTE Class begeistern können, die einige Elemente aus dem Uhrendesign – neu interpretiert – in sich vereint. Rechtzeitig zur Neuauflage der TV-Erfolgsserie Dallas kommt die SILHOUETTE Cosmopolitan, die den Style der 80ies gekonnt aufgreift und spielerisch mit verschiedenen Materialien umsetzt.

„Im Frühjahr 2012 werden wir zudem adidas Sonnenbrillen mit optischer Verglasung nach Dioptrien- und Zentrierangaben des Augenoptikers fix fertig anbieten. Die optischen Verglasungen werden dabei die gleiche bewährte Transmissionskurve wie die Planfilter aufweisen“, ergänzt Pürmayr.

VISIBILIA

Ralf Kmoch und Susanne Homolka beim  Launch der neuen Brillenkollektion KAORI
Ralf Kmoch und Susanne Homolka beim
Launch der neuen Brillenkollektion KAORI

VISIBILIA präsentierte in München die erste Kollektion von KAORI, einer rundum eigenständig entwickelten Linie reiner Korrektionsfassungen für selbstbewusste Frauen, die mitten im Leben stehen. Ralf Kmoch und Susanne Homolka geben uns einen Blick in die Entstehung und Ausrichtung des neuen Labels, das eine seiner Stärken aus seinem Marken-Understatement bezieht und die Chancen, die KAORI für den Optikfachhandel bietet..

„Aktuell gibt es sehr unterschiedliche Strömungen am Markt und vieles ist erlaubt. Die Tendenz zu mehr Individualität abseits von großen, teuren Markennamen ist ein Phänomen, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Hier setzt die neue Produktlinie von VISIBILIA an: Mit KAORI – unique eyes hat das Unternehmen eine Kollektion entwickelt, bei dem der Markenname nicht als Werbebanner nach außen getragen wird, sondern wertig und dezent nach innen – nur für die Trägerin zu erkennen. KAORI, so das Ansinnen der Entwickler, soll sich über die Qualität, Linienführung und Designhandschrift etablieren und weniger über ein Logo. Das passt zu einer ganz bestimmten Zielgruppe: Frauen ab 35, die sich über einen persönlichen Stil und nicht über Marken definieren und die Brille als modisches Accessoire sehen, von dem frau gut und gerne mehrere besitzen kann“, erklärt Susanne Homolka.

„KAORI will durch die besonderen Farbkombinationen und Laminierungen der Acetatmodelle, die Wertigkeit jeder einzelnen Fassung und das gesamte Ausstattungspaket zeigen, dass hier auf die ganzheitliche Ausrichtung Wert gelegt wurde. Nach wie vor sind Marken natürlich wichtig. Als Orientierung in einer wechselhaften Zeit mit vielerlei Anforderungen geben sie Sicherheit und Zugehörigkeit. Aber es gibt auch immer mehr Menschen, die auch ohne dominantes Label wissen, wo sie dazugehören und wer sie sind. Für diese hat VISIBILIA dieses Thema, diese Kollektion, diese Begrifflichkeit entwickelt. Bei KAORI ist die Trägerin das Zentrum, die Produktlinie die unterstreichende Aussage und das Logo ein wichtiges, jedoch rein nach innen getragenes Element. KAORI ist japanisch und bedeutet Duft. Diese Brillen wollen sich nicht in den Vordergrund drängen, sondern dezent durch brillantes Design, höchste Qualität und perfekte Passformen das Besondere einer Frau sinnlich unterstreichen. KAORI ist im Mittelpreissegment angesiedelt und ist daher ausgezeichnet für ein Mehrbrillenkonzept geeignet“, ergänzt Ralf Kmoch.

WAGNER + KÜHNER

Vertriebsleiter Michael Dumm mit Assistentin Sabine Ballof
Sabine Ballof, Michael Dumm, Daniela Rosskopf,
Silke Schmitt und Guido Kiefer:
„HELLO KITTY, Disney, Pepe 73 und
s.Oliver SELECTION“

Unsere Interviewpartnerin ist Creativ & Marketing Managerin Silke Schmitt. Sie erzählt vom Start des mittlerweile über 60 Mitarbeiter umfassenden Unternehmens, gegründet aus der zufälligen Bekanntschaft eines Feinmechanikers und eines Optikers im Gasthaus vor 66 Jahren. Herr Wagner senior ist noch immer im Unternehmen aktiv!

WAGNER + KÜHNER ist stolz darauf, Modetrends schneller als andere Unternehmen zu erkennen und auch mit den Marketingideen und Konzepten ein überaus kreativer Partner für den Optiker zu sein. Das umgehängte Kölschglas, mit dem der Messebesucher leicht zum Stand von WAGNER + KÜHNER gelockt wurde ist eine oft in den Gängen gesehene, großartige und lustige Werbe-Idee.

Neu und best under the Sun ist HELLO KITTY, die Premiumkollektion für jeden HELLO KITTY Fan herausgebracht von Polaroid Eyewares und natürlich auch damit verglast. Neu im Angebot ist auch Disney, Pepe 73 und die s.Oliver SELECTION. Der Vertrieb in Österreich mit Frau Manuela Karoly wurde durch Herrn Herbert Obermaier verstärkt.

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